Ich bin seit 2003 als Lehrerin und Wissenschaftlerin tätig und beschäftige mich damit, wie Schüler*innen digital lernen können und Lehrer*innen sie dabei optimal unterstützen können.
Meine Forschungsergebnisse beruhen auf real schulpraktische Untersuchungen, mit mehreren hunderten Schülern und sind valide. Meine Erfahrungen und somit auch meine Hinweise für dich stammen aus der realen Schulpraxis mit 33 Schülern, einige davon inklusiv, einige mit nicht deutscher Muttersprache, einige sehr lernwillig, einige das Gegenteil …
Das selbstständige Lernen von zu Hause aus, sollte kein Hindernis sein, didaktisch-methodische Überlegungen, die sonst für den analogen Unterricht gemacht werden, auch für digitale Angebote anzuwenden.
Durch meine Forschung kann ich klar sagen: Ein strukturierter Aufbau von Onlineangeboten ohne viel "Klim-Bim" und ohne Vernetzungen, sinnlose Rechercheaufgaben und zahllosen Arbeitsblättern, mit Feedback und Möglichkeiten des Kontaktes und der Unterstützung durch den Lehrer wird von Schüler gerne angenommen und führt zu „normalen“ Lernergebnissen.
Auch Bewertungen, optimaler Weise automatisierte, ermöglichen die Zensurenvergabe und geben Anlass, für individuelle Förderangebote.
Mein Statement: Homeoffice für Lehrer und Schüler kann durchaus eine qualitativ hochwertige, realisierbare Schulbildung sein.