Oliver Schütte ist Spezialist für das Erzählen von Geschichten. Er studierte Film- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Arbeitet seit 1986 als Autor für Film und Fernsehen und seit 1990 als Dramaturg. Für sein erstes Drehbuch "Koan" erhielt er 1988 den Deutschen Drehbuchpreis.
1995 gründete er die Weiterbildungsinstitution Master School Drehbuch, die er bis Ende 2008 geleitet hat. Im Jahr 1995 beginnt auch seine umfangreiche Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Im Jahr 2000 initiiert er das Scriptforum, die erste deutsche Konferenz und Messe für Drehbuch und Stoffentwicklung, deren künstlerischer Leiter er bis zum Jahr 2006 war. Seit nunmehr sechs Jahren ist er Chef des SerienLab, einer neunmonatige Autorenwerkstatt für qualitätsvolle, fiktionale Serien. Ab Sommer 2019 bis 2022 leitete er gut ein Dutzend Writer’s Rooms für Audible zur Entwicklung von langlaufenden Audio-Serien.
Heute ist er als Dramaturg, Dozent an internationalen Filmhochschulen, Publizist und als Autor tätig.
Zu seinen Werken zählen die Fachbücher "Die Kunst des Drehbuchlesens" und "Schau mir in die Augen, Kleines", die beide in ihrer vierten Auflage erschienen sind. Im Jahr 2019 veröffentlichte er 'Die Netflix Revolution', gefolgt von 'Die Kunst der Drehbuchentwicklung' im Jahr 2022. Sein jüngstes Werk, "Zukunft Schreiben", das 2023 veröffentlicht wurde, widmet sich dem zukunftsweisenden Thema des Einsatzes Künstlicher Intelligenz.
Neben seinen Sachbüchern hat er sich auch als Romanautor einen Namen gemacht. Sein Debütroman "Die Rote Burg" erschien 2015, gefolgt von "Tödlicher Schnitt" im Jahr 2019.