Wissenschaftlich arbeiten – der Grundkurs für alle

In nur sieben Schritten Forschen lernen
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  • Lectures 89
  • Length 4.5 hours
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About This Course

Published 5/2016 German

Course Description

In sieben Schritten werden Sie die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens verstehen und anwenden lernen:

  1. Was Wissenschaft bedeutet
  2. Wissenschaftliche Qualitätskriterien berücksichtigen
  3. Wie Forschen funktioniert
  4. Umgang mit den Grundelementen wissenschaftlicher Arbeiten 
  5. Quellen richtig verwenden
  6. Literatur effektiv erfassen und verwalten
  7. Wissenschaftlich schreiben

Die sieben Abschnitte bestehen aus mehreren einzelnen Lektionen. 

Wir bieten Ihnen:

  • Kurze, thematisch strukturierte Videolektionen
  • Interaktive Elemente: Aufgaben, Notizen, Links und Quizze
  • Transkripte und weitere Materialien
  • Nachvollziehbare Praxisbeispiel, auch aus dem Bereich der sich stark entwickelnden veganen Wirtschaft

     

Am besten gehen Sie so vor:

  • Notieren Sie sich Ihnen wichtige Informationen aus der jeweiligen Online-Vorlesung.
  • Die „Arbeitsfragen“ sind Ihre Arbeitsfragen, die Sie allerdings nicht allein durch Wiederholen von Informationen aus der Online-Vorlesung beantworten können, sondern für die Sie Zeit zum Nachdenken und eigenständigen Recherchieren benötigen werden. Diese Vertiefungen sind notwendig, um Ihr eigenes Kompetenzziel zu erreichen – planen Sie daher stets genügend Zeit zur sofortigen, aktiven Nachbereitung ein.
  • Wo immer praktische Tipps gegeben werden, sollten Sie sie sogleich aufgreifen und umzusetzen versuchen; auf diese Weise können Sie sich durch „Trockenübungen“ nutzbringend trainieren.

What are the requirements?

  • Sie sollten mit Office-Programmen und deren automatischen Funktionen vertraut sein.

What am I going to get from this course?

  • Sie werden nach diesem Kurs imstande sein, praktische Probleme auf wissenschaftliche Weise zu prüfen.
  • Unter Einsatz wissenschaftlicher Vorgehensweisen werden Sie Problemlösungen entwerfen.
  • Sie werden unter Berücksichtigung des bereits vorzufindenden Forschungsstandes neue Erkenntnisse generieren.
  • Insbesondere werden Sie in der Lage sein, eine hochschulische Haus-, Projekt- oder Abschlussarbeit zu meistern.

What is the target audience?

  • Dieser Kurs richtet sich an Studienanfänger, aber auch an alle, die zu einer mehr forschenden, wissenschaftlich gestützten Vorgehensweise im Denken und Handeln gelangen wollen.
  • Auch kann er helfen, sich auf die Anforderungen eines Aufbaustudiums vorzubereiten.

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Curriculum

Section 1: Grundsätzliches vorab
Article

Bitte lesen Sie diese „Lektion“ in Ruhe durch, damit Sie umso erfolgreicher unseren Kurs absolvieren können!

Article

Zum Download!

Section 2: Was Wissenschaft bedeutet (Schritt 1)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

01:39

Wenn wissenschaftlich vorgegangen wurde und entsprechende Ergebnisse erzielt werden konnten, spricht man von einem wissenschaftlichen Produkt.

Definitionen dürfen nicht fehlen –  sie gehören unverzichtbar zum wissenschaftlichen Arbeiten. 

Hier geht es daher sowohl um Definitionen als auch um die Besonderheiten von Wissenschaft.

Article

In der Welt der Wissenschaft geht rein gar nichts ohne Definitionen. 

Daher hier zwei Definitionen für den Begriff Wissenschaft für Sie – zum Nachlesen!

04:28

Ein Wissenschaftler strebt danach, Ergebnisse zu erhalten, die seine zuvor gut definierte Fragestellung ehrlich beantworten bzw. zuvor nachvollziehbar analysierte Probleme lösen helfen.

Dies tut er aber nicht, ohne zuerst einmal sorgfältig geprüft zu haben, welche bisherigen Antworten oder Lösungsangebote es bereits zu seiner Fragestellung gibt. Diese bisherigen Wissensbestände bringt er auf jeden Fall in seine Untersuchung ein. Man spricht hier auch vom „Stand der Forschung“, der erarbeitet und eingebracht werden muss.

Hier geht es also um die Bedeutung eines konsequent wissenschaftlichen Vorgehens für die Praxis.

01:56

Aus hochschulischer Praxiserfahrung lässt sich festhalten, dass jede wissenschaftliche Arbeit stets eine klare Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage benötigt, um ein Ergebnis erreichen zu können.

Wissenschaftlichkeit wird hier somit nicht als reduziert auf Formales – wie Gliederung, Zitierungen, Verzeichnisse etc. – verstanden.

04:43

Wir untersuchen stets mit Kriterien des Messens und des Beurteilens, die unsere Ergebnisse vorbestimmen.

Was wir nicht gemessen oder analysiert haben, liegt uns nicht als Ergebnis vor – und es wären womöglich aber genau diese Ergebnisse, oftmals Daten, die wir für die Erklärung oder Lösung eines Problems benötigen...

04:52

Hier erschließen wir uns diese Erkenntnis:

Wir lernen beim wissenschaftlichen Arbeiten keine stets inhaltlich wiederholbaren Lösungsschritte, sondern wir lernen eher grundsätzlich und damit übertragbar die Vorgehensweisen zum Ermitteln von Lösungsmöglichkeiten an sich.

05:59

Sir Karl Raimund Popper steht im Mittelpunkt dieser Videolektion.

Er hat mit seinen Arbeiten wesentliche Beiträge zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie geleistet und kritisierte insbesondere jene gängige Wissenschaftsvorstellung, nach der aufgrund von konkreten Beobachtungen verallgemeinernd Schlüsse für wissenschaftliche Theorien gezogen werden.

Er hilft uns zu einem kritischen, sachgerechteren Umgang mit der Wissenschaft und ihren Methoden.

03:04

Das Verstehen von Aussagen und Kontexten, aber auch der eigenen Methodik und Vorgehensweise ist unerlässlich, um überhaupt wissenschaftlich tätig sein zu können.

06:07

Erkenntnisse, die zu Theorien ausgebaut wurden, können sehr bald überholt sein oder sie wurden inzwischen einfach widerlegt. Wie kann das sein? Schließlich haben sie doch oftmals prägende Wirkungen für unsere Wirklichkeit – und in anderen Fällen wiederum kaum.

Es stellt sich die Frage nach der Wirklichkeit unserer Wirklichkeit – besser gesagt: unserer Wirklichkeiten. Erkenntnistheoretiker der letzten Jahrzehnte haben mit dem »Konstruktivismus« ein Paradigma, also einen Bezugsrahmen beschrieben, der für unser wissenschaftliches Arbeiten bedeutsam ist.

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

7 questions

Wie verstehen wir nun „Wissenschaft“? Ein Test zu Ihrem ersten von sieben Schritten!

Section 3: Wissenschaftliche Qualitätskriterien berücksichtigen (Schritt 2)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

01:08

Es existiert kein vollständiger und endgültiger Kanon von Qualitätskriterien des wissenschaftlichen Arbeitens, der von einer entsprechenden Stelle als verbindlich verabschiedet worden wäre.

Dennoch lassen sich allgemein anerkannte prinzipielle Kriterien sowie ergänzend für empirisches Arbeiten bedeutsame Kriterien benennen.

Sie werden in dieser Lektion einzeln vorgestellt und ihre Anwendung und Bedeutung erläutert.

01:20

Dieses ist das erste der acht grundsätzlichen Qualitätskriterien, mit denen wir uns hier befassen.

Durch Untersuchen neues Wissen zu schaffen - diese Ausrichtung muss an einer wissenschaftlichen Arbeit als Leitmotiv erkennbar sein.

Die Gerichtetheit ausschließlich auf ein einziges und klares Untersuchungsziel ist daher ein erstes, unverzichtbares und prinzipielles Qualitätskriterium für Wissenschaftlichkeit.

01:23

Die Besonderheit einer wissenschaftlichen Arbeit liegt möglicherweise nicht nur in der Themenwahl, also in der Problemstellung und Zielsetzung – sie kann auch in der Methodenwahl begründet sein. 

Beispiel: Ein interdisziplinäres Vorgehen durch Einsatz einer Quantitativen Inhaltsanalyse bei einer geisteswissenschaftlichen Untersuchung.

01:01

Für wissenschaftliche Arbeiten gilt primär als relevant, was zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt und im eigenen Fachgebiet neues Wissen schafft.

01:23

Jede Argumentationskette muss klar und strukturiert dargelegt sein, von den Prämissen bis zur Schlussfolgerung.

Dabei ist zwischen induktiver und deduktiver Logik zu unterscheiden.

01:07

Die Inhalte und das Vorgehen in wissenschaftlichen Arbeiten müssen sich dem Leser oder Zuhörer erschließen. 

Dieses Kriterium der Nachvollziehbarkeit steht in direktem Zusammenhang mit weiteren Qualitätskriterien.

02:29

Ehrlicher Umgang mit Quellen sowie mit fremden und eigenen Ergebnissen schließt zwar noch keinen Irrtum aus, trägt aber wirksam dazu bei, jenen zu vermeiden.

Ehrlichkeit begründet Glaubwürdigkeit und bezieht sich auch auf die textliche und gestalterische Darstellungsweise, die bei wissenschaftlichen Arbeiten stets sachlich und neutral gehalten sein muss.

02:02

Dieses Kriterium bedeutet, dass alle Formulierungen Angaben und Zusammenhangsbedingungen solcher Art enthalten, die klar genug sind, damit Dritte mit diesen Angaben zu gleichen oder vergleichbaren Schlüssen kommen können.

Jede Hypothese muss so formuliert sein, dass sie überprüfbar ist – mit dem Popper’schen Ziel der Falsifikation.

01:03

Es muss prinzipiell klar sein, ob und inwiefern ergebnisoffen und somit unabhängig in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht werden kann.

Dies ist gerade bei Auftragsforschung ein kritischer, aber wichtiger und lösbarer Punkt.

Die Transparenz ist das letzte der allgemeinen wissenschaftlichen Qualitätskriterien.

01:56

Sie bildet das erste von vier Kriterien für das empirische wissenschaftliche Arbeiten.

Sie erfasst die Genauigkeit, mit der etwas geprüft wird. Dies bezieht sich auf den Umgang mit der Stichprobe. 

Validität berührt aber auch die inhaltliche Argumentation einer wissenschaftlichen Arbeit.

00:51

Damit bezeichnet man die Messgenauigkeit, die im Idealfalle so gut ist, dass bei einer Wiederholung der Messung unter gleichbleibenden Konditionen wiederum gleiche Ergebnisse erzielt werden.

01:23

Signifikanz bedeutet, dass ein über dem Zufall liegender Zusammenhang angenommen werden kann, wobei für den Zufall zuvor eine Schwelle festgelegt wurde.

01:15

In den Sozialwissenschaften ist die Repräsentativität quantitativer Ergebnisse von Bedeutung. Dazu wird eine Stichprobe in Bezug zu einer Grundgesamtheit definiert. 

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

Zu den wissenschaftlichen Qualitätskriterien
8 questions
Section 4: Wie Forschen funktioniert (Schritt 3)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

03:47

Wie Forschungsprozesse verlaufen - beginnend mit der Problemstellung, der Forschungsfrage und der Bestimmung der einzusetzenden Methoden, gefolgt von Planung und Durchführung sowie der abschließenden Auswertung der Ergebnisse.

02:28

Unterscheidbar und doch gibt es Zusammenhänge: Erläuterung der Merkmale explorativer, konstruktiver und empirischer Untersuchungen.

Sie werden anhand von möglichen Untersuchungsvorhaben der Veganomics (Veganwirtschaft) nachvollziehbar erläutert.

04:33

Wie kann man mit dem Konflikt umgehen, dass Forschung stets ergebnisoffen stattfinden muss, die Praxis der Auftraggeber oder des Marktes aber Praxislösungen als Ziele erwartet?

Sie lernen hier ein Modell kennen, das auch Ihnen künftig die Möglichkeit eröffnet, beiden Seiten gerecht zu werden, ohne deren Prinzipien und Interessen zu vermischen.

01:15

Selbst Umfragen durchführen, Daten generieren und sie auswerten - oder auf vorhandene Daten zurückgreifen?

Was ist sinnvoller, welche Vorgehensweise ist wertvoller?

01:34

Balzert u. a. haben zum induktiven und deduktiven Forschen ein hilfreiches Modell entwickelt, das zur Erklärung der Unterschiede und des Zusammenwirkens von Induktion und Deduktion beitragen kann.

04:31

Das Wort Empirie (Erfahrung, Erfahrungswissen) stammt aus dem Griechischen.

Ob Hypothese oder Theorie oder Modell: sie benötigen stets die Verprobung und Bewährung in der Praxis, mit Hilfe von definierten Methoden.

Bei empirischen Forschungsvorhaben unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Methoden.

In diesem Video werden die Merkmale und Besonderheiten der beiden Wege beschrieben, ihre Rollen in induktiven und deduktiven Vorhaben geklärt und die Kombinationsmöglichkeit durch teilstandardisierte Erhebungen vorgestellt.

Article

Eine Lektion für Sie, bewusst zum Lesen und Durchdenken!

04:20

Bedingungen für das Aufstellen von Hypothesen, Arten von Hypothesen und der richtige Umgang mit ihnen werden hier vorgestellt.

05:23

In der Regel sind die Ergebnisse einer guten wissenschaftlichen Untersuchung sinnvoll, vor allem wenn sie für ein Praxisproblem erhellend und daher hilfreich ist.

Darauf gilt es sich zu richten, wenn es um eine Themenstellung geht, die man sich selbst setzen kann - nicht erst bei Abschlussarbeiten, sondern auch bereits bei Hausarbeiten.

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

Zum Forschen
8 questions
Section 5: Umgang mit den Grundelementen wissenschaftlicher Arbeiten (Schritt 4)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

04:58

Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage werden benötigt, um überhaupt ein Ergebnis des Forschens erreichen zu können – ansonsten entsteht keine wissenschaftliche Arbeit. Auch muss man vertraut sein mit Begriffen wie Hypothesen, Kriterien und Merkmalen.

Vor allem muss aber zuerst einmal die Themenformulierung stimmig sein! Wie man es passend formuliert, erfahren Sie in dieser Lektion.

02:29

Eine Problemstellung ist zwingend notwendig, denn nur sie hält uns davon ab, einfach „über etwas“ einen interessanten Aufsatz zu schreiben. 

Wenn wir ein Problem erkannt haben und es uns als Aufgabe gestellt haben, dann müssen wir einen wissenschaftlichen Weg suchen, dieses Problem konkret zu lösen bzw. die üblichen Lösungswege für solche Probleme auf ihre Anwendbarkeit zu prüfen.

02:15

Zielsetzungen sind konkreter ausgerichtet als die zuvor erkannten Problemstellungen – und sie berücksichtigen mehr Details, beispielsweise örtliche und zeitliche Gegebenheiten.

Auf jeden Fall muss die Zielsetzung als problemlösend für die Problemstellung angelegt sein.

08:15

Unerlässlicher Bestandteil einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Formulierung der zentralen Forschungsfrage. Wer sein »Thema« bloß »beleuchtet«, schreibt womöglich ein Essay, aber noch nicht eine wissenschaftliche Arbeit.

Dort stellt man vielmehr eine Forschungsfrage auf – und zwar in Fragesatz-Form. Dies führt zu Analyseschritten, Argumentationen und zum Einsatz definierter Methoden.

Ihre Forschungsfrage muss erkennbar machen, welchen Weg die Untersuchung nimmt!

05:03

Der Einsatz von Hypothesen sowie Kriterien, Merkmale und Ausprägungen sind weitere wichtige Elemente und Instrumente bei wissenschaftlichen Untersuchungen. 

Sie werden in dieser Lektion vorgestellt.

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Zu den Grundelementen
4 questions
Section 6: Quellen richtig verwenden (Schritt 5)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

02:35

Wissenschaftliches Arbeiten kann nur dann wissenschaftlich sein, wenn man sich auf zitierwürdige Quellen stützt und sie auch in der richtigen Form referenziert.

In diesem Kapitel sollen zu den häufigsten Fragen zum Umgang mit Quellen Antworten und Hinweise gegeben werden.

01:43

Drei Arten wissenschaftlicher Literatur lassen sich identifizieren: 

  1. Primärquellen im Sinne von wissenschaftlichem Originalschrifttum, 
  2. Sekundärquellen wie Bibliographien oder Bibliothekskataloge, und 
  3. Tertiärquellen wie Wörterbücher, Handbücher oder Lehrbücher.
01:06

Es ist bei der Sichtung von Literatur sinnvoll und hilfreich, sich selbst bereits Auszüge vorzubereiten – ob man sie danach nun verwenden wird oder nicht.

Exzerpte können auch im Literaturverwaltungsprogramm Ihrer Wahl – Empfehlung: Zotero – hinterlegt werden.

03:29

Zu unterscheiden ist die Zitierform für wörtliche / direkte Zitate von der Vorgabe für nichtwörtliche / indirekte bzw. sinngemäße Zitate.

Langzitierweisen mit detaillierten Angaben zur Quelle sind nicht mehr zu verwenden.

02:21

Gedruckte und Online-Quellen werden inzwischen gemeinsam im »Quellenverzeichnis« erfasst.

Wie das genau aussieht und worauf dabei zu achten ist, wird hier erläutert.

01:43

Immer wieder werden Statistiken benötigt für die Argumentation. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Lieferant solcher Statistiken selbst nicht unbedingt der Autor und Quelle der Daten ist.

Es muss also der ursprüngliche Autor der Daten als Verfasser genannt werden!

04:18

Als »zitierfähig« gelten Quellen, die überprüfbar sind, da sie regulär publiziert wurden und infolgedessen in Bibliotheken oder online verfügbar sind.

Doch nicht jede zitierfähige Quelle ist auch zitierwürdig!

Diese Kriterien werden hier erarbeitet.

00:58

Eine Website ohne Verfasser ist nicht zitierwürdig, und zwar vor allem deswegen nicht, weil wissenschaftliche und berufsfachliche Quellen immer Angaben zum Verfasser oder Herausgeber haben.

In diesem Video gibt es Hinweise für die korrekte Nennung des jeweiligen Verfassers.

02:15

Es ist unbedingt notwendig, die Bezüge zu jeder fremden Quelle in den eigenen Textinhalten deutlich zu machen.

Denn Passagen mit kenntnisreichen Inhalten, die aber wohl kaum vom Verfasser dieser wissenschaftlichen Arbeit selbst stammen könnten, führen sogleich zum Plagiatsverdacht...

Hier wird erläutert, wie's geht!

02:16

Welche Angaben gehören nun unter eine Abbildung oder eine Tabelle?

Wie bekommt man sie so hinein, dass sie im zugehörigen Verzeichnis aufgeführt werden?

Wie muss die Quelle angegeben werden?

Antworten dazu in diesem Video.

Article

Hier finden Sie manche ergänzenden Tipps zum Nachlesen!

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

Zur Verwendung von Quellen
5 questions
Section 7: Literatur effektiv erfassen und verwalten (Schritt 6)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

01:09

Schon bei den ersten Vorbereitungen einer wissenschaftlichen Arbeit steht ja die Suche nach und die Auseinandersetzung mit vorhandener Literatur an.

In dieser Lektion erarbeiten wir die unterschiedlichen Möglichkeiten, Quellenangaben zu erfassen und den offiziellen Zitierstilen gemäß in der Untersuchung auszugeben.

02:16

Literaturverwaltung im Computer geht ähnlich wie mit dem guten alten Karteikasten – nur viel komfortabler.

Karteikarten ausfüllen muss man händisch – in Word funktioniert das genauso. Die Software bietet in der Toolbox mit »Zitate« die Möglichkeit an, Quellen zu erfassen, zu verwalten und für das Quellenverzeichnis zu nutzen.

03:46

Bibsonomy bietet Datensammlungen von gedruckten und elektronischen Publikationen sowie die zugehörigen Datenformate an, die einen schnellen Austausch und eine schnelle Übernahme aller benötigten Angaben zu unseren Quellen ermöglichen.

01:40

Bestände der Universitäten sind immer lohnend zu durchforsten.

Sie haben oft wichtige Werke in ihren Datensammlungen oder können auf mit ihnen verbundene Bibliotheken verlinken, deren Bestände bei BibSonomy und anderswo nicht gefunden werden.

01:41

Als dritter Weg zu den Daten von genutzter bzw. nutzbarer Literatur sei hier OCLC WorldCat vorgestellt.

Er stellt sich als weltgrößter Bibliothekskatalog dar, mit Online-Zugriff auf alle Bestände der angeschlossenen Bibliotheken.

03:22

Am einfachsten macht man sich die Metadaten der verwendeten Literatur für die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten nutzbar mit einem Literaturverwaltungsprogramm, auch Referenzmanager genannt.

Die Software hilft, fehlerfreie und konsistente Quellenangaben und -verzeichnisse zu erzeugen.

03:27

Die Eingabe der Metadaten von Quellen kann beim Literaturverwaltungsprogramm Zotero grundsätzlich von Hand erfolgen. 

Einfacher geht es durch Direktimport aus dem Browser – etwa beim Besuch eines Onlineshops für Bücher oder eines Onlinekatalogs von Publikationen.

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

Zur Literaturverwaltung
5 questions
Article

Das führende kostenlose Programm für die konsistente Verwaltung von Quellen aller Art (Monographien, Sammelwerke, Journals / wiss. Zeitschriften, Internet-Beiträge etc.) ist Zotero.

Wie installiert man Zotero, richtet es ein für den benötigten Ausgabestil, und wie arbeitet man im Alltag damit?

Section 8: Wissenschaftlich schreiben (Schritt 7)
Article

Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!

00:58

Wer ein Studium absolviert, muss selbst eine gute wissenschaftliche Praxis beweisen.

In diesem Teil, den Kapitel zum wissenschaftlichen Schreiben, widmen wir uns der Frage, wie wir am besten die notwendigen Bestandteile unserer Arbeit angehen.

Article

Welche Elemente werden benötigt für kleinere und größere wissenschaftliche Produkte? 

Article

Hier erhalten Sie Links zu für Sie wertvollen Einführungsvideos!

01:39

Weder Danksagungen noch persönliche Berichte gehören in das erste Kapitel einer wissenschaftlichen Arbeit.

Leser erwarten, dort knapp und verständlich über die Problemstellung informiert zu werden, Ihre daraufhin gestellte Zielsetzung kennen zu lernen und die zu diesem Zwecke von Ihnen formulierte Forschungsfrage zu erfahren...

01:40

Dies leisten zu sollen formuliert einen Anspruch, dem Sie sich zumindest bei Erstellung Ihrer Abschlussarbeit stellen müssen.

Um sich dafür zu trainieren, ist es notwendig, auch bei Hausarbeiten diesen Maßstab einzuhalten.

Dazu dienen Ihnen ja auch diese Videolektionen.

01:50

Alles, was für das Verständnis der Problemstellung und des Lösungsweges notwendig ist, muss in der Arbeit enthalten sein!

Dazu gehören selbstverständlich Grundlagen aus der wissenschaftlichen Literatur: Methoden, Modelle und bereits zum Untersuchungsgegenstand vorfindbare Untersuchungen.

02:51

Der Schluss einer Arbeit dient ja allein dazu, begründete und nachvollziehbare Schlüsse aus dem zuvor Erarbeiteten zu ziehen und sie zu diskutieren – nicht mehr und nicht weniger.

Hier ist der Ort, die eingangs formulierte Forschungsfrage nochmals zu platzieren und sie explizit zu beantworten, dabei auf die vorherigen Kapitel zurückblickend und verweisend.

01:30

In manchen Fällen mag Excel reichen, für statistische wissenschaftliche Arbeiten in der Regel aber nicht. Sie können sich jedoch mit der Open-Source-Software PSPP (kostenlos) behelfen.

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihre Ergebnisse aufbereiten und mit SPSS validieren können.

01:07

Wie macht man Texte aus fremden Quellen auf richtige Weise erkennbar, worauf ist zu achten?

Grundsätzliches und Unverzichtbares - in einer Minute auf den Punkt gebracht.

Praxistipps:

  • Beginnen Sie die Zusammenfassung eines fremden Textes stets mit Formulierungen wie »XYZ (Jahreszahl -passend zum Eintrag im Quellenverzeichnis) argumentierte... und folgerte...« 
  • und setzen Sie ans Ende dieser Zusammenfassung den Kurzbeleg (bestehend aus Name, Jahreszahl und Seitenzahl).
  • Vergessen Sie nicht, dass bei nichtwörtlichen Zitaten der Verweis mit „Vgl.“ (in Fußnoten) bzw. mit „vgl.“ (bei In-Text-Referenzierung, falls vor dem Punkt des Satzes platziert) beginnen muss.
00:59

Für Abbildungen und Tabellen gibt es unterschiedliche Verzeichnisse. Sie sind über die normalen Funktionen von Word oder OpenOffice einrichtbar.

Im Video sehen Sie, wie man verwendete Abbildungen oder Tabellen richtig beschriftet und sie anschließend im zugehörigen Verzeichnis gelistet findet.

02:46

Auch ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero kann ja die in seiner Datenbank gespeicherten Literaturdaten nur so ausgeben, wie man selbst sie gekennzeichnet hat.

Daher ist es nun hilfreich, die unterschiedlichen Vorkommen genauer zu betrachten und sie unterscheiden zu lernen.

02:04

Wissenschaftliche Arbeiten erfordern außer der Untersuchung selbst das Vorhandensein einiger Elemente. 

Was genau wird benötigt - und in welcher Reihenfolge soll es erscheinen? Diese Fragen werden im Video geklärt.

02:26

Gepflogenheiten des täglichen Sprachgebrauchs und Schreibens haben keinen Platz in einer wissenschaftlichen Arbeit, also einer Untersuchung, bei der es um Exaktheit und Prägnanz geht.

Die Probleme beginnen, sobald die Begrifflichkeiten der Prüfungsordnung und der vorgegebenen Prüfungsformen zugunsten von eigenen Wortschöpfungen verlassen werden. So kann man sie vermeiden...

03:17

Dieser allseits bekannte, bewusst nicht freundlich anmutende Begriff, der von einem gleichnamigen Blog seit 2004 geprägt wurde (vgl. Gast 2004), dient zur Kennzeichnung eines immer häufiger vorkommenden Fehlers – nicht nur in wissenschaftlichen Arbeiten.

Doch gerade dort muss dieser Fehler vermieden werden. Gründe und Hinweise dazu gibt's in diesem Video.

01:08

Müssen „im Vorspann“ der Arbeit noch römische Seitenzahlen verwendet werden? Nein, denn...: elektronische Versionen zählen durchgängig.

Article

Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!

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Instructor Biography

  • Studium der Philosophie und Theologie in Münster und Nijmegen (Niederlande) 
  • Promotion an der Radboud University Nijmegen (Niederlande) 
  • Langjährige Berufspraxis als TV-Journalist, Regisseur und Medienproduzent
  • Seit 2002 Professor an der Rheinischen Fachhochschule Köln, Lehrgebiete Mediengestaltung (insbes. AV- und interaktive Medien), Medienproduktion, Medientheorien und Rezeptionsforschung 
  • 2008 Ernennung zum zum univ. Professor und Gründungsrektor einer weiterbildenden Management-Universität in Berlin
  • Seit 2011 Visiting Professor zur Doktorandenbetreuung in der Graduate School (berufsbegleitendes Promotionskolleg) an der University for Humanistic Studies Utrecht (Niederlande)
  • Publikationen im In- und Ausland sowie Produktion und Bereitstellung von Online-Lehrkursen 
  • Schwerpunkte in der Lehre: Journalismus und Unternehmenskommunikation, Content Management, Medienproduktion, Kommunikations- und Medienforschung, Wissenschaftliches Arbeiten
  • Vegane Lebensweise seit März 2012

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