Pferdeanatomie Teil 1: Das Skelett des Pferdes
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Pferdeanatomie Teil 1: Das Skelett des Pferdes

In diesem Onlinekurs erhätlst Du einen Überblick über das Pferde Skelett, die Anatomie und Biomechanik
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19 students enrolled
Created by Christian Debski
Last updated 1/2017
German
Price: $20
30-Day Money-Back Guarantee
Includes:
  • 1.5 hours on-demand video
  • 23 Articles
  • 2 Supplemental Resources
  • Full lifetime access
  • Access on mobile and TV
  • Certificate of Completion
What Will I Learn?
  • In diesem Onlinekurs erhältst Du einen Überblick über das Pferdeskelett, Anatomie und Biomechanik. Lerne Pferdeanatomie bequem von zu hause aus! Jederzeit und völlig unabhängig. Der Kurs wird ständig erweitert. Du zahlst nur einmalig und erhälst unbegrenzten Zugriff auf alle aktuellen und zukünftigen Lektionen.
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Requirements
  • Du benötigst keine Vorkenntnisse, Fachwissen oder Latein für diesen Kurs
Description

Mit dem Onlinekurs Pferde Anatomie kannst Du Deinen Wissensvorsprung ausbauen. In den verschiedenen Lektionen möchte ich Euch auf eine spannende Reise durch den Pferdekörper mitnehmen. Gemeinsam werden wir uns im Besonderen das Skelett des Pferdes ansehen. Dieses Wissen soll Euch helfen den Reitpartner Pferd besser zu verstehen und dieses Wissen in Eure Reiterei und den Umgang mit dem Pferd einbringen zu können. Das anatomische Wissen wird hoffentlich mit der Zeit einige Prozesse im und am Pferd nachvollziehbarer machen und vor allem Thesen der Reitlehren für Euch »hinterfragbar« machen. Auch wenn anatomisches Wissen keine Grundvoraussetzung zum Reiten ist, so ist es doch so, dass anatomische Kenntnisse natürlich auch zu besserem Reiten führen »können«.

Als Bonus erhältst Du außerdem die Aufzeichnung des Webinars "Feines Reiten beginnt im Kopf".

Mit dem Onlinekurs kannst Du völlig unabhängig jederzeit lernen

Deine Vorteile:

  • Du bist völlig unabhängig und kannst lernen wann Du willst
  • Du bestimmst die Geschwindigkeit gemäß Deinem Lernrhytmus
  • Jede Kurseinheit kannst Du beliebig oft wiederholen
  • auf jedem Gerät verfügbar
  • Du erhältst Zugriff auf erstklassige Lernmaterialien
  • hochwertige 3D Animationen
  • Immer aktuell – der Kurs wird ständig überarbeitet und verbessert
  • Einmal gekauft ist der Kurs für Dich immer verfügbar


Who is the target audience?
  • Reiter
  • Pferdebesitzer
  • Fahrer (Kutsche)
  • Pferde-Physiotherapeuten
  • Pferde-Osteotherapeuten
  • Reitlehrer
  • Reittherapeuten
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50 Lectures
01:39:43
+
Herzlich willkommen
2 Lectures 04:13

Herzlich willkommen zum Onlinekurs Pferdeanatomie!


Mein Name ist Chris Debski und ich bin ausgebildeter Pferdephysiotherapeut.
Als passionierter Reiter beschäftige ich mich außerdem seit vielen Jahren mit der Geschichte der Reitkunst und den über die Jahrhunderte entstandenen Reitlehren und ihren Reitmeistern.
Dabei fand ich es schon immer enorm spannend die Thesen der Reiterei auf den biomechanischen Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, ob wir eigentlich so reiten, wie das Pferd, von seinem Körperbau her, geritten werden müsste.
Über die Jahre sind so viele Aha-Momente entstanden, die verdeutlichen, welcher Weg richtiger und Pferdegerechter ist, und an welchen Stellen wir Reiter auf dem Holzweg sind.
Ich bin der Meinung, dass ein Grundwissen um die Anatomie und Biomechanik des Pferdekörpers für jeden Reiter und Pferdebesitzer eine Bereicherung ist und helfen kann besser zu reiten, zu fahren oder sein Pferd und seinen Körper einfach nur besser zu verstehen.

In diesem Onlinekurs möchte ich Euch auf eine spannende Reise durch den Pferdekörper mitnehmen.
Gemeinsam werden wir uns im Besonderen das Skelett des Pferdes ansehen.
Dieses Wissen soll Euch helfen den Reitpartner Pferd besser zu verstehen und dieses Wissen in Eure Reiterei und den Umgang mit dem Pferd einbringen zu können. Das anatomische Wissen wird hoffentlich mit der Zeit einige Prozesse im und am Pferd nachvollziehbarer machen und vorallem Thesen der Reitlehren für Euch »hinterfragbar« machen.
Auch wenn anatomisches Wissen keine Grundvoraussetzung zum Reiten ist, so glaube ich doch, dass anatomische Kenntnisse natürlich auch zu besserem Reiten führen »KÖNNEN«.
Bei der Vorbereitung der Lektionen habe ich versucht einen besonderen Wert, auf Verständnis der Thematik vor allem für den »normalen« Reiter und damit Anatomie-Laien, zu legen.
Die versierteren Kollegen mögen mir die aus Ihrer Sicht vielleicht mangelnde Tiefe und den Verzicht auf die normalerweise zu verwendenden Fachterminologien aus dem Lateinischen oder Griechischen, hoffentlich nachsehen.
Der Anspruch war es möglichst viele Reiter und Pferdebesitzer dort abzuholen, wo sie mit ihrem Wissen stehen und anschauliches und nachvollziehbares Wissen zu vermitteln.
Zur visuellen Vermittlung der Anatomie des Pferdeskeletts setze ich aufwendige 3D Technologie ein, wie sie normalerweise in hochwertigen Kinoproduktionen zum Einsatz kommt. So hoffe ich, möglichst vielen Reitern Zugang zur spannenden Anatomie geben zu können.
Doch nun genug zur Einleitung - ich bedanke mich dafür, dass ihr Euch für den Kurs entschieden habt, und wünsche Euch viel Spaß bei den folgenden Lektionen.

Preview 03:04

Damit die anatomische Theorie nachvollziehbarer wird, habe ich Euch ein Pferdeskelett zum Ausdrucken als Download hinterlegt.
Ich empfehle Euch, dieses am besten zu jeder Lektion mit dazuzunehmen und die in den Lektionen zu sehenden Details in das Skelett aufs Papier mit einzuzeichnen, zu beschriften und Euch Notizen zu machen.
Studien haben ergeben, dass sich Theorie durch Nachzeichnen besser erlernen lässt.
Gut gemalt ist also halb gelernt!
Übrigens, solltet ihr Fragen haben, Euch etwas unklar sein, so zögert nicht mich zu kontaktieren. 

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch.

Preview 01:09
+
kurzer Überblick
6 Lectures 09:41

Bevor wir in Details einsteigen macht es Sinn, dass wir uns zunächst einen Überblick verschaffen.
Das Skelett unseres Reitpartners Pferd besteht aus insgesamt ca. 250 Knochen. Die meisten Knochen sind dabei »paarig« angeordnet, das heißt wir finden meist die gleichen Knochen sowohl auf der einen Seite des Pferdes, als auch auf der anderen Seite...

Preview 02:33

In dieser Lektion wollen wir uns ansehen, welche Teile des Pferdeskeletts wir sehen und ertasten können. Denn natürlich sehen wir – Gott sei dank – selten die Knochen unserer Pferde. Um die Anatomie dennoch nachvollziehen zu können ist es wichtig, am lebenden Pferd entsprechenden Punkte zu kennen, an denen wir Skelett Teile prägnant ausmachen können. Durch wiederholtes Ertasten und Erfühlen werden diese Strukturen für uns nachvollziehbarer. Dieses Ertasten und Erfühlen nennen Fachleute übrigens “Palpieren”. ...

Welche Teile des Pferdeskeletts wir ertasten können
01:04

Zunächst wollen wir uns dem Kopf des Pferdes widmen.
Ein wichtiger Bereich für alle Reiter ist in diesem Bereich natürlich das Genick.

Hier können wir Teile des Atlaslaswirbels direkt hinter dem Kopf ertasten...

Preview 02:00

Nachdem wir im Bereich des Kopfes unterwegs waren, kommen wir nun zum Brustkorb des Pferdes.

Den Widerrist mit seinen sehr ausgeprägten Dornfortsätzen kann man bei den meisten Pferden sehr gut sehen und teilweise ist es uns sogar möglich, einzelne Wirbel auch mit bloßem Auge auszumachen.

Streicht man mit den Fingern über den Widerrist, wird man die Vertiefungen fühlen können. Diese beschreiben die Areale zwischen jeweils zwei Wirbel, genauer gesagt zwischen den jeweiligen Dornfortsätzen des Wirbel...

Der Brustbereich des Pferdes
01:43

Unterhalb des Widerrists können wir den Schulterblattknorpel und das Schulterblatt mit seiner prägnanten Schulterblattgräte sehr gut ertasten. Der Bereich um die Schulter ist enorm wichtig für die Beurteilung und Anpassung von gut sitzenden Sätteln...

Die Vorhand des Pferdes
01:23

Damit kommen wir auch schon zum hinteren Teil des Pferdeskeletts.
Die ertastbaren Rippen haben wir ja schon beschrieben. Wer die letzte, also die 18te Rippe sucht und diese nach oben zum Rücken des Pferdes verfolgt kommt am Ende der Brustwirbelsäule an...
Genauer gesagt vor dem letzten also 18ten Brustwirbel.

Der hintere Bereich des Pferdes
00:58
+
Anatomische Ebenen und Fachbegriffe
2 Lectures 05:38

Um nicht auf rechts, links, oben und unten begrenzt zu sein, wird der Körper des Pferdes anatomisch in drei Hauptebenen eingeteilt.
Die erste dieser Ebenen ist die Medianebene.
Sie unterteilt das Pferd symetrisch in eine rechte und linke Körperhälfte...

Die anatomischen Ebenen
01:17

Wer Anatomiebücher verstehen möchte oder einfach nur dahinter kommen will, wovon der Tierarzt gerade redet, dem werden einige Fachterminologien immer wieder über den Weg laufen.
Viele Reiter verstehen da schnell leider nur noch Bahnhof.
Denn die meisten dieser Begriffe, die uns die Fachleute da um die Ohren werfen sind leider für den Laien absolut unverständlich, da sie nicht zu unserem üblichen Sprachgebrauch gehören...

Preview 04:21
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Knochenarten und Wachstumsfugen
2 Lectures 06:33

Das Pferdeskelett ist wie bereits erwähnt aus ca. 250 Knochen zusammengesetzt. Dabei haben natürlich nicht alle Knochen die gleiche Form.
Wir können am Pferdeskelett die folgenden verschiedenen Formen von Knochen unterscheiden...

Preview 02:40

Wir haben ja bereits am Anfang des Kurses über das Verwachsen der Kreuzbeinwirbel gesprochen.
Ähnliche Prozesse gibt es in mehreren Bereichen des Pferdeskeletts.
Viele Knochen weisen nämlich je nach Alter des Pferdes Wachstumsfugen, sogenannten Epiphysenfugen, auf, die erst über die Jahre hinweg verwachsen.
Das eigentliche Längen-Wachstum der Knochen findet nämlich in eben diesen Fugen statt...

Preview 03:53
+
Download des ebooks zum Skelett
1 Lecture 00:11

Vielen Dank für Die Teilnahme am Kurs! Ich hoffe ihr habt bereits
einiges gelernt und könnt das Gelernte mit in die Arbeit mit Euren
Pferden einbringen.

Als kleines Dankeschön für die Beantwortung der Fragen erhaltet ihr hier nun das eBook mit allen Texten zum Download

Download des ebooks
00:11
+
weitere Lektionen
13 Lectures 12:37

In vielen Büchern, Lehrmitteln und Schautafeln wird versucht Reitern, der Aufbau und die Funktionalität des Pferdeskeletts, über den herangezogenen Vergleich mit dem Skelett des Menschen zu verdeutlichen.
Dieser Vergleich ist leider sehr gefährlich. Zwar gibt es durchaus vergleichbare Strukturen, allerdings ist die gesamte Biomechanik und Statik von Pferd und Mensch völlig unterschiedlich...

Anatomischer Vergleich von Pferd und Mensch
01:06

Die Halswirbelsäule des Pferdes verläuft S-förmig vom Hinterhaupt des Kopfes zur Brustwirbelsäule. Das Pferd hat genau wie andere Säugetiere 7 Halswirbel.
Die Halswirbelsäule ist übrigens der flexibelste Teil der gesamten Wirbelsäule des Pferdes...

Die Halswirbelsäule des Pferdes
00:27

Die einzelnen Wirbel der Halswirbelsäule nennt man fachlich auch C1 bis C7.
C1 bezeichnet dabei den ersten Halswirbel und C7 den untersten Halswirbel...

Die Beschaffenheit der einzelnen Halswirbel
00:16

Der Kopf eines ausgewachsenen Großpferdes wiegt übrigens ca. 30 kg. Bei einem solchen Eigengewicht kann man sich gut vorstellen, welche Arbeit die Muskeln leisten müssen, die für das Tragen und Bewegen des Kopfes verantwortlich sind...

Der Pferdekopf
01:58

Die Wirbelsäule eines Pferdes kann man in die folgenden Bereiche aufteilen.
1. Die Halswirbelsäule mit ihren 7 Halswirbeln
2. Die Brustwirbelsäule mit ihren 18 Brustwirbeln und den ansetzenden Rippen
...

Die Abschnitte der Wirbelsäule des Pferdes
00:14

Das Genick nimmt in der Reiterei eine wichtige Stellung ein. In der klassischen Reitlehre reden wir davon, dass das Genick der oberste Punkt sein soll. Des Weiteren finden in diesem Bereich Stellung, Beizäumung und auch die Biegung ihren Ursprung...

Das Genick des Pferdes
00:30

Der Einfluss des Kiefergelenks wird von vielen Reitern und Ausbildern leider immer noch unterschätzt.
Dabei haben viele Reitmeister schon vor Jahrhunderten die Wichtigkeit des Kiefers, respektive des Mauls des Pferdes erkannt und niedergeschrieben.
So schreibt zum Beispiel der Reitmeister Salomon de la Broue bereits im 16. Jahrhundert:

»Die vollkommene Leichtigkeit des Pferdes beginnt schon im Maul«

...

Das Kiefergelenk
01:11

Der erste Halswirbel, der Atlas bildet mit dem Hinterhaupt des Schädels das Atlanto–Okzipital-Gelenk.

Es handelt sich um ein Ellipsoidgelenk...

Das Ja-Sager Gelenk
01:08

Der Atlas und der zweite Halswirbel, der Axis, bilden zusammen das Atlanto-Axial-Gelenk.

Der ausgeprägte Knochenzahn des zweiten Halswirbels bildet mit der Zahngrube des Atlas ein so genanntes Rad- oder Zapfengelenk...

Das Nein Sager Gelenk
01:14

Erst die Kombination beider Gelenke ermöglicht alle Bewegungen im Nackenbereich.

Das Zapfengelenk welches durch den Atlas und Axis gebildet wird, ermöglicht eine Rotation zwischen 20°–30° zu jeder Seite. Der Großteil der Stellung Kopfdrehung geschieht in diesem Gelenk. Bei einer Kopfdrehung trifft dies ebenfalls zu. Der Rest der Bewegung findet in der übrigen Halswirbelsäule statt...

Anatomie und Biomechanik der Stellung, Biegung und Beizäumung
02:14

“Die Anlehnung wird vom Pferd gesucht und vom Reiter gestattet…
Das Genick ist immer der höchste Punkt des Pferdes…”
(Richtlinien Reiten und Fahren)

...

Der falsche Knick
00:47

Ein weiteres Problem des falschen Knicks und den einhergehenden Blockaden ist, dass das Pferd auf die Vorhand kommt.
Daraus entstehen weitere Probleme der Muskulatur der Vorhand und nicht selten auch schlimmere Langzeitschäden wie Hufrollensyndrom sind die Folge....

Ursache-Folge-Kette des falschen Knicks
00:24

Schwere Atlas-Blockaden können sehr schädlich sein, denn sie führen nicht selten zu einer Durchblutungsstörung, also einer Unterversorgung des Gehirns mit Blut.

Der Begründer der Pferdeostheopathie Dr. Giniaux hat herausgefunden, dass Kopfschmerzen, Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensstörungen, wie zum Beispiel Scheuen und Steigen, die unmittelbaren Folgen solcher Atlasblokaden sein können...

Atlasblokaden
01:04
+
Gelenke des Pferdes
9 Lectures 06:30

Um sich über die Funktion und Arbeitsweise einzelner Gelenke besser im Klaren zu sein ist es wichtig sich einmal näher mit verschiedenen Gelenkarten zu befassen.

...

Gelenkarten des Pferdeskeletts
00:41

Das Kugelgelenk ist das beweglichste aller Gelenkarten. Vom Prinzip her besteht es aus 2 Teilen: Es hat einen kugelförmigen Gelenkkopf und eine hohle kugelförmige Gelenkpfanne. Diese Form ermöglicht Bewegungen in sechs verschiedene Richtungen...

Das Kugelgelenk
00:58

Ein weiteres Beispiel für ein Kugelgelenk am Pferdekörper ist das Hüftgelenk. Das Hüftgelenk des Pferdes ist allerdings ebenfalls eine Sonderform eines Kugelgelenks, denn es ist ein sogenanntes Nussgelenk...

Das Nussgelenk
00:21

Wie der Name schon vermuten lässt sind Eigelenke eirig oder eben ellipsenförmig, wesegen man sie ja auch Ellipsoidengelenke nennt. Diese Gelenke haben eine konvexe und eine konkave Gelenkfläche.
Mit einem Eigelenk kann man Beuge- und Streckbewegungen ausführen und Bewegungen von einer Seite zur anderen...

Das Elipsoidengelenk oder auch Eigelenk
00:53

Das Scharniergelenk ist in seiner Bewegung eingeschränkter, als die anderen Gelenke am Pferdekörper. Es ermöglicht lediglich eine Bewegungsachse mit zwei Bewegungsrichtungen: Beugung und Streckung.
Es lässt also nur Bewegungen nach vorne und hinten zu, bzw. Beugung und Streckung. Der Gelenkkopf ist länglich und liegt in der Gelenkpfanne wie in einer Rinne...

Das Scharniergelenk
00:53

Beim Sattelgelenk sehen die beiden Gelenkteile mehr oder weniger gleich aus. Sie liegen lediglich versetzt aufeinander. Die Gelenkteile haben große Ähnlichkeit mit einem Sattel, der vorne und hinten in die Höhe ragt und in der Mitte eine Vertiefung hat...

Sattelgelenk
00:58

Beim Zapfengelenk ist eine Gelenkfläche geformt wie ein Zylinder, der sich innerhalb eines »Ringes« bewegt. Deshalb sind auch nur Drehbewegungen möglich...

Das Zapfengelenk
00:31

Das Schiebegelenk ist die vom Aufbau her einfachste Gelenkart. Man nennt das Schiebegelenk auch planes Gelenk. ...

Das Schiebegelenk - Plane Gelenke:
00:21

Als straffe Gelenke (Amphiarthrosen) werden Gelenke bezeichnet, deren Beweglichkeit durch straffe Bänder stark eingeschränkt ist....

straffe Gelenke
00:54
+
Bonuslektionen
11 Lectures 04:27

Der erste Muskel dem wir uns widmen wollen ist der obere Grätenmuskel (Supraspinatus). Diesen Muskel finden wir oberhalb der prägnanten Schulterblattgräte, am Schulterblatt.

Der obere Grätenmuskel (Supraspinatus)
00:20

Wenn wir von der Schulterblattgräte nach hinten Richtung Rücken fahren, finden wir den unteren Grätenmuskel, den so genannten Infraspinatus.

Der untere Grätenmuskel (Infraspinatus)
00:17

Der dreiköpfige Oberarmmuskel füllt den gesamten Bereich zwischen dem Schulterblatt und dem Oberam aus. Dieser Muskel besitzt drei Muskelköpfe.

Der dreiköpfige Oberarmmuskel (Trizeps)
00:16

Der Deltamuskel ist von der Bezeichnung her mal wieder ein Beispiel dafür, dass zwar die Begrifflichkeiten der menschlichen Anatomie auf das Pferd übertragen wurden, die faktischen anatomischen Begebenheiten aber dennoch nicht immer vergleichbar sind.

Der Deltamuskel (Deltoideus)
00:24

Der Trapezmuskel ist für die Bewegung des Schulterblatts nach vorne und nach hinten verantwortlich. Des Weiteren dient der Trapezius zur Aufhängung der Schulter. Er gehört daher auch zu der Gruppe der Gliedmaßenträger.

Der Trapezmuskel (Trapezius)
00:32

Dieser Muskel ist enorm wichtig für die Vorwärtsbewegung des Pferdes.
Der Arm-Kopfmuskel verläuft vom Genick bis zum Oberarmbein.

Der Arm Kopf Muskel (Brachiocephalicus)
00:22

Dieser Muskel ist in Teilen fest mit dem Arm-Kopf-Muskel, dem
Brachioocephalikus verwachsen.

Der Schulter-Halsmuskel (Omotransversarius)
00:11

Der lange Rückenmuskel ist der längste Muskel des Pferdes. Der
Longissimus hilft dem Pferd den Rücken zu Strecken, wobei Strecken
bedeutet, dass der Rücken sich senkt.

Der lange Rückenmuskel (longissimus dorsi)
00:32

Dieser Muskel hat anders als die meisten Muskeln keinen Ansatz an
knöchernen Elementen. Der breite Rückenmuskel findet seinen Ursprung in
Teilen an einer Faszie, der sogenannten Fascia thoracolumbalis.

Der breite Rückenmuskel (latissimus dorsi)
00:48

Ein gesunder Rücken ist immer auch in engem Zusammenhang mit einer
gesunden Bauchmuskulatur. Der gerade Bauchmuskel (rectus abdominus)
verläuft vom Brustbein bis zum Becken. 

Der gerade Bauchmuskel (rectus abdominis)
00:11

Der gesägte Muskel (Musculus serratus ventralis)
00:30
+
Bonus: Webinar "Feines Reiten beginnt im Kopf"
4 Lectures 50:06

Dies ist der erste Teil aus einem Webinar zum Thema Vorwärts-Abwärts und Leichttraben

Preview 07:00

Webinar "Feines Reiten beginnt im Kopf" Part2
08:34

Webinar "Feines Reiten beginnt im Kopf" Part3
16:37

Webinar "Feines Reiten beginnt im Kopf" Part4
17:55
About the Instructor
Christian Debski
5.0 Average rating
1 Review
19 Students
1 Course
Pferdephysiotherapeut

Mein Name ist Chris Debski.

Seit vielen Jahren stehen Pferde im Mittelpunkt unseres Familienlebens.
Leider hat sich mit der Zeit gezeigt, dass viele der heute “üblichen” Methoden Pferde auszubilden, die Partnerschaft von Mensch und Tier oftmals vor Probleme stellt. Die Aufgabe einer guten Ausbildung sollte es sein Pferde erstrahlen zu lassen, sie durch die Arbeit “besser” werden zu lassen und den Stolz des jeweiligen Individuums Pferd, in seinem vollen Glanz nach aussen zu kehren. Relativ schnell habe ich allerdings bemerkt, dass diese Ideale der Ausbildung von Pferden in unserer heutigen Gesellschaft ihren Platz räumen mussten und die Methoden sich dem Zeitgeschehen von Stress, Schneller, Höher und Weiter, angepasst haben.

Der so magische Glanz in den Augen der stolzen Tiere weicht vielerorts einer “trüben Leere” und ich habe mich gefragt, ob es nicht Möglichkeiten gibt andere Wege zu beschreiten. Es wird immer von “klassischer Reitlehre” und “jahrhundertelanger Erfahrung” gesprochen und doch liessen mich die Ergebnisse zweifeln. Ich wurde neugierig auf die so gepriesenen “alten Meister” deren Namen leider oft nie genannt werden, ja geschweige denn jemand diese kennt oder ihre Abhandlungen gelesen hat.

Daraus entstand ein intensives Interesse daran, in die Geschichte der Reiterei einen Einblick zu bekommen. Der Besuch von Seminaren, Lehrgängen und der Austausch mit anderen Interessierten zeigte auf, dass Reiten mehr sein kann als der menschliche Drang danach sich im sportlichen Wettkampf möglichst erfolgreich zu beweisen und das zu Lasten von Pferden.

Es gibt sie wirklich die jahrhunderte alten Lehren, Methoden die es ermöglichen ein Pferd über viele Jahre hinweg gesund zu erhalten und trotzdem auf dem für das jeweilige Tier höchstem Niveau zu reiten oder zu bewegen. Allerdings lässt sich dies kaum in ein kleines Buch zusammenfassen oder in wenigen Stunden “mal ebend” weitergeben.

Reiten heisst Zeit geben, sich auf die Suche begeben und den Partner Pferd verstehen.

Am Anfang und Ende steht für mich daher als Leitmiotiv eine Aussage des grossen portugiesischen Reitmeisters Nuno Oliveira:

Reiten Sie ihr Pferd glücklich

Fehler machen gehört dabei natürlich leider auch dazu zu “lernen”. Was aber wenn diese Fehler das Pferd einschrenken – was wenn man bisher den offensichtlich falschen Weg beschritten hat? Oder wenn eine Verletzung oder Krankheit das Potential des Pferde minimiert hat?

Der intensive Umgang und die Arbeit mit diesen wunderbaren Tieren hat mich daher irgendwann zu der Entscheidung gebracht “mehr” hinter die Kulissen zu schauen und den Tieren zurückgeben zu wollen.

Meine Arbeit als Pferdephysiotherapeut

Die Pferde Physiotherapie ist für mich eine ideale Möglichkeit das Bewegungspotential eines Pferdes wiederherzustellen, zu festigen und zu verbessern. Durch die ausgiebigen Untersuchungen des Pferdes, aber auch des Equipments, der Analyse der Bewegungen, gilt es nicht nur Symptome zu erkennen, sondern vor allem die Ursachen von Problematiken aufzudecken und die richtigen Schlüsse für eine Beseitigung und zukünftiger Vermeidung zu ziehen.

Selbstverständlich ist diese Arbeit aber nicht “alleinstehend” und die Physiotherapeuten können auch nicht “heilen”. Es handelt sich immer um “unterstützende” Massnahmen. Daher steht meine Arbeit auch im Verbund mit der Arbeit anderer Kollegen, wie Tierärzten, Osteotherapeuten, Sattlern, Hufschmieden, Reitlehrern.

Aber vor allem ist die Grundlage immer eine intensive Zusammenarbeit mit dem Besitzer des Pferdes.