
Herzlich Willkommen zum Videotraining "Langzeitbelichtungen von A bis Z".
Lass mich dich kurz begrüßen und ein paar Worte über mich verlieren, damit du weißt, warum gerade ich der richtige bin, um dir etwas über Langzeitbelichtungen beizubringen.
Lass uns zuerst einmal anschauen, wofür du Langzeitbelichtungen alles einsetzen kannst. In diesem Video zeige ich dir an Hand von 2 Beispielbildern, wie sich eine Langzeitbelichtung auf den Himmel in deinem Bild auswirken kann.
Als nächstes möchte ich dir den Effekt von Langzeitbelichtungen auf Wasser in deinen Fotos illustrieren und dir dazu wieder 2 Beispielbilder zeigen.
Du kannst Langzeitbelichtungen auch dazu nutzen, um einen Platz oder eine Szene menschenleer zu bekommen! An Hand zweier Beispielbilder zeige ich dir in diesem Video, wie das geht.
Auch das Aufweichen von Schattenkanten ist ein legitimer, wenn auch eher selten genutzter Anwendungsfall für Langzeitbelichtungen. Damit du aber auch umfassend über das Thema informiert bist, möchte ich dir auch diese Möglichkeit einmal mit einem Beispielbild erklären.
Das vorletzte Beispiel für Fotos, die von Langzeitbelichtungen profitieren, ist das Aufnehmen von Gewittern. Denn je länger du belichtest, umso größer ist die Chance, dass du einen Blitz mit auf das Bild bekommst.
Zuletzt möchte ich dir noch ein paar Beispielbilder zum Thema Astrofotografie zeigen. In der Astrofotografie benutzt du ebenfalls Langzeitbelichtungen, um das schwache Licht der Sterne zu sammeln und besser sichtbar zu machen. Aber pass auf: Damit Sterne noch scharf abgebildet werden, darfst du die Belichtungszeit nicht zu lang werden lassen!
Beginnen wollen wir unsere Abhandlung zum Equipment mit dem Stativ und da konkreter noch mit den Stativbeinen, die das Grundgerüst für eine stabil stehende Kamera darstellen.
Als nächstes ist der Stativkopf wichtig, denn er hält das eigentliche Gewicht der Kamera fest und sollte daher unbedingt einen gewissen Puffer besitzen, um auch höhere Gewichte problemlos und stabil halten zu können. Auch die Bauform unterscheidet sich und ist, je nach Anwendungsfall, anders ausgeführt.
Viele Stative besitzen eine Mittelsäule, von der du dich aber idealerweise fern halten solltest. Denn eine ausgezogene Mittelsäule verringert die Stabilität eines Stativs enorm. Einzig zur Beschwerung kann sie sinnvoll eingesetzt werden, aber auch da solltest du einige Dinge beachten.
Mit den Schnellwechselplatten ist es möglich, schnell verschiedene Kameras auf einem Stativ einzusetzen. Daher solltest du darauf achten, dass alle deine Stative das gleiche Schnellwechselsystem einsetzen, sodass auch alle deine Schnellwechselplatten auf allen Stativen befestigt werden können.
Neben den klassischen Dreibein-Stativen gibt es mittlerweile noch eine ganze Reihe weiterer Stative oder Befestigungsmöglichkeiten für deine Kamera. Ein paar Alternativen, vor allem für das leichte Gepäck, möchte ich dir in dieser Lektion noch vorstellen.
Jetzt geht es endlich darum, was deine Kamera an Voraussetzungen erfüllen muss, damit du das Maximum aus deinen Langzeitbelichtungen herausholen kannst. Es muss nicht zwingend eine DSLR oder Systemkamera sein, einige Punkte sind aber notwendig, damit du auch wirklich in das Feld der Langzeitbelichtungen einsteigen kannst.
Der Fernauslöser erlaubt es dir, sehr präzise auch weit über 30 Sekunden lang zu belichten. Die sinnvollste Variante eines solchen Geräts ist tatsächlich immer noch die kabelgebundene Variante, die ich dir in diesem Video zeige.
Eine andere Variante des Fernauslösers ist es, eine dafür konzipierte Smartphone App einzusetzen. Diese benötigen zwar immer noch eine Kabelverbindung zu deiner Kamera, können aber mit einem riesigen Funktionsumfang auftrumpfen. Andererseits kannst du das Smartphone dann während der Belichtung nicht mehr für andere Dinge verwenden.
Widmen wir uns jetzt dem Thema Graufilter. Dazu erkläre ich dir in diesem Abschnitt erst einmal, was eigentlich ein Graufilter ist. In den folgenden Lektionen lernst du dann alles über die Bezeichnungen, die Anwendung und die Unterschiede.
Bei den Filterangaben gibt es immer wieder Verwechslungen zwischen den Verlängerungsfaktoren, den Blendenwerten und den ND-Werten. Deshalb schauen wir uns in dieser Lektion die verschiedenen Angaben einmal genau an, damit du dich nicht von den Angaben verwirren lässt.
Variable Graufilter sollen dir den Einsatz verschiedener Filter ersparen. Aber ist das wirklich immer eine so gute Idee? In diesem kurzen Kapitel will ich dich über variable Graufilter aufklären und kurz erklären, warum sie für die Fotografie eher ungeeignet sind.
Jetzt erkläre ich dir erst einmal noch die verschiedenen Befestigungssysteme für Filter. Den Einstieg mache oft die sogenannten "Schraubfilter", um die es in dieser Lektion geht.
Im Anschluss an die Schraubfilter geht es in dieser Lektion jetzt um die Steckfiltersysteme, die in mancherlei Hinsicht einfacher und schneller zu bedienen, aber dafür auch teurer in der Anschaffung sind.
Die letzte Lektion zum Thema Equipment dreht sich um Helfer-Apps, die dir das Leben mit Graufiltern erleichtern sollen, vornehmlich indem sie dir bei der Berechnung der Belichtungszeiten helfen. Beispielhaft stelle ich dir hier meine App der Wahl vor, mit der ich meine Zeiten unterwegs berechne und mit der du das auch kannst,
Bevor wir wirklich mit dem Fotografieren anfangen können, müssen wir den idealen Standort für unser Motiv finden. Dabei können dir wieder Helfer-Apps helfen.
Ist der perfekte Ort zum Fotografieren gefunden, wird als nächstes erst einmal die Kamera und das Stativ aufgebaut und ausgerichtet.
Das Objektiv ist für eine Langzeitbelichtung erst einmal unerheblich. Du solltest aber natürlich ein Objektiv wählen, was zu deinem Motiv passt und es dir erlaubt, dein Motiv so, wie du es dir vorstellst, ablichten zu können.
Bevor wir jetzt anfangen Filter aufzuschrauben und neue Belichtungszeiten zu berechnen, müssen wir zuerst einmal unser Foto komponieren. Dazu gebe ich dir in dieser Lektion noch ein paar Hinweise und wir gehen Schritt für Schritt die Kameraeinstellungen durch, die du auf jeden Fall manuell setzen solltest, um das Maximum aus deiner Langzeitbelichtung herauszuholen.
Jetzt ist es an der Zeit, unsere Kamera richtig einzustellen, die Belichtungszeiten zu messen und mit unseren Filterangaben zu verrechnen. Dann können wir bereits die ersten Vergleichsfotos schießen und sehen, welchen Effekt die Langzeitbelichtung auf unser Motiv hat.
Jetzt geht es an die richtig langen Belichtungszeiten! In dieser Lektion nehmen wir ein Bild mit 5:30 Min. Belichtungszeit auf und vergleichen den Effekt mit den vorherigen Fotos.
Neben den Langzeitbelichtungen am Tag, für die wir natürlich unsere Graufilter brauchen, können auch sehr lange Belichtungszeiten selbst ohne Filter am Abend und in der Nacht erreicht werden. Dazu habe ich einmal den Standort gewechselt und zeige dir noch ein paar Eindrücke von den Langzeitbelichtungen in der Dämmerung und deren Besonderheiten.
Zum Abschluss des Praxisteils dieses Kurses habe ich noch einige Tipps & Tricks aus der Praxis für dich, die deine Shootings etwas angenehmer und komfortabler gestalten können.
Jetzt schauen wir uns gemeinsam einmal die heute entstandenen Bilder an und vergleichen die Effekte, die die verschiedenen Belichtungszeiten auf die Bilder haben.
Jetzt kommen wir endlich zur Bildbearbeitung. Zuerst nehmen wir uns die Tagaufnahme vor und werden diese von einer blaustichigen Langzeitbelichtung zu einem minimalistischen, künstlerischen Bild transformieren!
Das zweite Bild, was wir noch bearbeiten wollen, ist die Langzeitbelichtung aus der Nacht. Hier kommen, neben den Techniken von der Tag-Bearbeitung auch noch die Korrektur von Sensorflecken und das Ausrichten und Transformieren des Bildes mit dazu, um dem Foto den letzten Schliff zu geben.
Du hast es geschafft! Über 3,5h Videokurs liegen hinter dir und du weißt jetzt auf jeden Fall alles über das Thema Langzeitbelichtungen, was ich auch weiß.
Vielen Dank, dass du dabei warst! Ich hoffe, es hat dir Spaß gemacht.
„Langzeitbelichtung“ gehört zu den am häufigsten gesuchten, fotografischen Begriffen auf Google & YouTube. Als Fotografieinteressierte/r hast du bestimmt auch schon einmal danach gesucht, oder? Da liegt es doch nahe, dass es endlich einmal ein umfassendes Videotraining zu diesem Thema geben sollte. Genau das bekommst du hier: Einmal von A bis Z das gesamte Wissen zum Thema Langzeitbelichtungen. Equipment, Einstellungen, Herangehensweise, Planung usw. Und das Beste: Du brauchst nicht einmal selbst etwas Zusammensuchen! Hier bekommst du alle nötigen Informationen zu Langzeitbelichtungen direkt aus einer Hand, für dich aufbereitet und zusammengestellt.
Mein Name ist Tobias Gawrisch und ich bin selbstständiger Fotograf. Ich arbeite seit 2015 hauptberuflich als Fotograf und bringe über 10 Jahre Fotografieerfahrung mit. Langzeitbelichtungen gehörten von Anfang an zu meinem Arbeitsfeld, da ich hauptsächlich in der Architekturfotografie unterwegs bin und auch häufig Zeitrafferaufnahmen erstelle.
In beiden Genres kommen Langzeitbelichtungen immer wieder zum Einsatz, um bestimmte Effekte zu erzielen. Daneben ist auch die Landschaftsfotografie ein lohnendes Feld um die Möglichkeiten von Langzeitbelichtungen auszuschöpfen, beispielsweise in der Astrofotografie oder dem Einfangen von Gewittern.
Aus diesem Grund habe ich dieses Videotraining zum Erstellen von Langzeitbelichtungen entwickelt. In diesem Kurs bringe ich dir alles bei, was du für professionelle Langzeitbelichtungen wissen und beachten musst. Danach wirst du in der Lage sein, die perfekten Bedingungen für hochwertige Langzeitbelichtungen zu schaffen und diese aufzunehmen.
Ich zeige dir u.a.:
Zusätzlich bekommst du von mir eine genaue Liste aller verwendeten
Ausrüstungsgegenstände und eine umfassende Tabelle mit allen Belichtungszeiten für alle Graufilter mit dazu. So kannst
du dir genau ansehen, womit ich in dem Kurs selbst fotografiert habe und welches
Zubehör ich empfehle, um diese Ergebnisse zu bekommen und dir deine Arbeit zu
erleichtern.
Gib dich nicht länger mit normalen Fotos zufrieden und steige ein in die Welt der Langzeitbelichtungen mit ihren spektakulären Bildeffekten!