Fotografieren lernen - Bildgestaltung für Einsteiger

Wie man mit ein paar einfachen Gestaltungsregeln bessere Fotos macht.
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About This Course

Published 8/2016 German

Course Description

Wenn du wissen möchtest, wie du bessere Fotos machst, ohne dich in der Kameratechnik zu verlieren, dann solltest du dir diesen Fotokurs genauer ansehen.

Hier lernst du, worauf du beim Blick durch den Kamerasucher (oder auf das Display) achten solltest, damit deine Motive besser zu Geltung kommen.

Häufig gemachte Gestaltungsfehler, die meistens aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit entstehen, lernst du zu erkennen und zu vermeiden.

Du bekommst einen umfassenden Überblick der Möglichkeiten der Bildgestaltung.

Neben unterschiedlichen Kompositionsregeln werden die Elemente zur gezielten Blickführung sowie Kontraste, Farben und vieles mehr beschrieben.

  • Was macht ein gutes Foto aus?
  • Wie kann ich mein Motiv besser ins Bild setzen?
  • Wie kann ich einzelne Bildelemente betonen?
  • Wann kommt welche Regel zur Anwendung?


Diese und weitere Fragen werden wir untersuchen und mit ein paar kleinen Übungen trainieren.

Bei der Bildkomposition geht es im Wesentlichen um passende Bildausschnitte, gezielte Positionierungen und die beste Perspektive.

Du musst das Motiv „nur“ entdecken und mit der Kamera richtig einfangen.

Hierbei kann dir übrigens auch die teuerste Kamera nicht helfen, sehr wohl aber der fotografische Blick, den du hier trainieren kannst.

Also worauf wartest du?

Weitere Details kannst du im Lehrplan weiter unten erfahren. Durch das Anklicken der Lektionen öffnet sich jeweils eine Kurzbeschreibung.


What are the requirements?

  • Für manche Übungen wird eine Kamera benötigt (ein Smartphone reicht aus).

What am I going to get from this course?

  • Häufige Bildfehler vermeiden.
  • Motive besser sehen.
  • Überlegter und gestalterisch hochwertiger fotografieren.
  • Fotos besser beurteilen.
  • Besser fotografieren

What is the target audience?

  • Der Kurs vermittelt Grundlagen der Bildgestaltung, es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig.
  • Wer nicht nur knipsen möchte, sollte ein wenig Bildkomposition beim Fotografieren betreiben.
  • In diesem Kurs geht es um die unterschiedlichen Aspekte der Bildgestaltung, z. B. Bildkomposition, Formate, Linienführung, Bildausschnitte, Perspektive, Kontraste, häufig gemachte Fehler und vieles mehr. Denn nicht die Kamera, sondern die Person hinter der Kamera gestaltet das Bild.
  • Es geht nicht um die technischen Aspekte der Fotografie, wie z. B. Kameratechnik, Objektive, Belichtung, Automatiken, usw.

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Curriculum

Section 1: Einführung
04:40

Dieser Kurs ist für Einsteiger gedacht, die gestalterisch bessere Fotos machen möchten. Es spielt keine Rolle. ob mit einem Smartphone oder einer DSLR fotografiert wird.

Es wird ein Überblick der wichtigsten Proportions- und Gestaltungsregeln gegeben. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf deren Praktikabilität. Was eine Reduzierung auf das Wesentliche bedeutet.

An vielen ausgesuchten Motiven wird die Theorie erklärt. Zusätzlich zeigen einzelne Bilder Fehler auf, wo die Umsetzung nicht optimal gelungen ist. 

Ein paar praktische Übungen helfen die Theorie in die Praxis umzusetzen.

03:33

Die Werbung suggeriert, dass du die neuste und beste Kamera brauchst, um gute Fotos machen zu können. Die Wahrheit ist, dass die Kamera am Anfang fast keine Rolle spielt und auch später nur die kleinere Rolle am Bild hat.

Ähnlich wie beim Fahranfänger ist zunächst jedes Auto mehr oder weniger geeignet und du musst erst einmal Fahrpraxis sammeln.

Article

Hier gibt es einen Überblick, wie der Kurs funktioniert und wo sich die Zusatzmaterialien befinden.

Es gibt auch zahlreiche Links, die Themen vertiefen oder Beispiele zeigen, die ich aus rechtlichen Gründen leider nicht direkt in den Kurs einbinden konnte.

Der wirkliche Vorteil eines Kurses gegenüber einem Videotutorial oder Buch, ihr könnt Fragen stellen.

Section 2: 1. Einfach Fotografieren lernen
03:09

Kurzeinführung in das Thema Bildgestaltung und Bildkomposition.

05:19

Die Anforderungen an ein gutes Foto können je nach Genre sehr unterschiedlich sein. Es wird ein Einblick in die verschiedenen Bereiche und ihrer unterschiedlichen Anforderungen gegeben.

04:15

Motive sind überall und zu jeder Zeit um uns herum, sie müssen nur erkannt (gesehen) und richtig eingefangen werden. Der fotografische Blick muss geschult werden. 

Inkl. Praxisübung: Motive entdecken
 

04:03

Nachdem du deine Motive gefunden hast, möchte ich dir zum Vergleich ein paar Beispiele zeigen und erkläre, worauf man bei der Wahl des Bildausschnitts achten sollte.

04:43

Der fotografische Blick soll über einen längeren Zeitraum geübt werden.
Die Vorauswahl des geeigneten Bildausschnitts.

Inkl. Praxisübung: Motive gezielt einfangen

04:44

Beim Fotografieren sollte man sich vor dem Auslösen Gedanken machen, ähnlich wie ein Maler der mit einem Bild beginnen möchte, stellt sich z. B. die Frage nach dem Bildformat.

02:47

Damit man sich bei der Wahl des besten Bildausschnitts nicht nur auf sein Gefühl verlässt, ist es wichtig zu wissen, dass es Gestaltungsregeln gibt, an denen man sich orientieren kann. In einer Übung sollen ein paar Erkenntnisse eigenständig gewonnen werden.

Inkl. Praxisübung:

04:58

Zu den gestellten Fragen werden hier die passenden Antworten gegeben. 

Section 3: 2. Die Basis der Bildgestaltung - Gestaltungsregeln
04:00

Damit der Betrachter eines Fotos das Motiv schnell erkennen kann, hilft eine deutliche Figur-Grund-Beziehung. Diese wird auch als Figur-Grund-Wahrnehmung bezeichnet.

Was eine gute oder schlechte Figur-Grund-Beziehung ist und wie sich diese für das Motiv auswirkt, wird hier anschaulich erklärt.

06:08

Neben der Figur-Grund-Beziehung gibt noch viele weitere Wahrnehmungsgesetze, wovon die bedeutsamsten hier kurz aufgezählt werden, da diese ebenfalls unterbewusst auf den Betrachter wirken.

06:11

Hochformat, Querformat oder doch quadratisch?

Das Seitenverhältnis des Fotos nimmt Einfluss auf die Bildaussage. Welche Bedeutungen dem Format zukommen wird in diesem Abschnitt behandelt.

02:04

Man neigt besonders am Anfang der Fotografie dazu, sich nur auf das Hauptmotiv zu konzentrieren. Dabei passiert es leicht, dass man nicht auf die genaue Ausrichtung der restlichen Kanten und Linien im Bild achtet.

03:53

Die Lage des Horizonts kann je nach Position im Bild für Nähe oder Weite sorgen. Der Horizont wird oftmals nicht beachtet und benötigt eine gewisse Aufmerksamkeit.

10:08

Die gewählte Aufnahmeperspektive besitzt einen wesentlichen Einfluss auf das Foto. 

Warum soll man die Perspektive an das jeweilige Motiv anpassen?

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus ungewöhnlichen Perspektiven?

Inkl. Praxisübung:

Article

Wenn man einen Ausschnitt wählt, stellt sich die Frage, an welcher Stelle man sinnvollerweise das Motiv anschneidet.

Section 4: 3. Häufige Gestaltungsfehler
01:02

Ein Foto soll auf störende und ablenkende Bildelemente untersucht werden.

Inkl. Praxisübung:

Auflösung der Übung
01:14
02:46

Wie schon in der Lektion Ausrichtung erwähnt, wird hier vertiefend auf die bewusste Ausrichtung eingegangen. Der
Unterschied zwischen absichtlich schräg verlaufenden Linien oder einer fehlerhaften Bildwirkung.

02:55

Viele Motive werden im Anschnitt fotografiert. Ein guter Anschnitt wird vom Betrachter kaum wahrgenommen, aber der Falsche kann oftmals Fragen aufwerfen und die Bildwirkung negativ beeinflussen.

Inkl. Praxisübung:

Section 5: 4. Bildgestaltung und Proportionen
07:45

Einführung in den bewussten Bildaufbau und der gezielten Positionierung von Elementen.

Was sieht der Betrachter im Bild?

Warum kann dies von der Absicht des Fotografen abweichen und wie sollte man dem entgegenwirken?

Visuelle Merkmale bei der Wahrnehmung.

05:09

Eine Bildkomposition kann symmetrisch sein. 

Welche Symmetrien gibt es?

Wie wirken sich diese bei der Bildgestaltung aus?

Eine minimale Asymmetrie spielt ebenfalls eine Rolle.

Inkl. Praxisübung:

02:00

Der mittige oder zentrierte Bildaufbau erinnert etwas an den symmetrischen Bildaufbau. Oftmals wird dieser als langweilig verurteilt. Aber auch er hat seine Berechtigung und bietet Möglichkeiten.

03:10

Nach der Symmetrie und zentrierten Ausrichtung folgt die Asymmetrie, die für mehr Spannung im Bild sorgt. Bei der Positionierung geht man aber nicht willkürlich vor, sondern nutzt meistens eine der bewährten Teilungsregeln wie die Drittel-Regel.

01:36

Neben der Drittel-Regel kann die Bildfläche auch durch mehr Linien in weitere gleichmäßige Raster unterteilt werden. Wenn zwischen Bildelementen z. B. eine Distanz aufgebaut werden soll, ist diese Methode hilfreich.

06:16

Der Goldene Schnitt beschreibt ein fest definiertes Teilungsverhältnis, welches auch in der Natur vielfach vorkommt und als sehr harmonisch empfunden wird.

04:21

Die Goldene Spirale taucht meistens in einem Atemzug mit dem Goldenen Schnitt auf.
Der Italiener Leonardo Fibonacci war ein bedeutender Mathematiker des Mittelalters, der die unendliche Folge von natürlichen Zahlen bei Wachstumsvorgängen in der Natur entdeckte.

06:12

Das Goldene Dreieck und die damit verbundene Diagonalteilung gibt es in zwei Varianten.

02:27

Die Diagonalmethode (DM) wurde von dem holländischen Fotografen und Lehrer für Fotografie Edwin Westhoff im Jahre 2006 entdeckt, als er sich mit der Untersuchung der Ungenauigkeit der Drittel-Regel beschäftigte.

04:02

Hier gebe ich mein persönliches Resümee und fasse die wichtigen Punkte zusammen.

Section 6: 5. Bildgestaltung und gezielte Blickführung
01:09

Gestaltungselemente zur Blickführung und der Ruhepunkt.

02:36

Was gilt in der Bildgestaltung als Punkt und wie wirkt dieser?

Was sind unsichtbare oder störende Punkte?

05:38

Eine Linie gibt aufgrund ihrer Lage eine Richtung an. Diese kann unterschiedliche Wirkungen besitzen

04:09

Es gibt zahlreiche Formen wie. z. B. Dreieck, Quadrat, Rechteck, Kreis und Oval, die als echte oder imaginäre Formen unterschiedlich auf den Betrachter wirken können.

02:26

Ordnungsprinzipien wie beispielsweise Reihung, Ballung, Gruppierung, Raster, etc. bringen Ordnung in den Bildaufbau. Sie dienen dazu, eine Zusammengehörigkeit auszudrücken.

Gleichberechtigung oder die gezielte Hervorhebung?

02:24

Was ist negativer Raum und wie kann dieser bildwirksam genutzt werden?

04:49

In vielen Fotos wird mit einer räumlichen Tiefenstaffelung gearbeitet, welche sich aus Vorder-, Mittel- und Hintergrund zusammensetzen kann.

Der gezielte Umgang mit Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund.

05:17

Ein optischer Rahmen im Foto lenkt den Blick auf das eigentliche Motiv und hebt es so hervor. Es gibt natürliche, temporäre und inszenierte Rahmen. 

Allerdings ist ein Rahmen keine Garantie für ein gutes Foto, wie ein Beispiel zeigt.

Section 7: 6. Farben und Kontraste
03:02

Was sind eigentlich Kontraste?

Welche Kontraste gibt es?

03:07

Helligkeitsabstufungen im Bild und die Wirkung des Hell-Dunkel Kontrast.

01:18

Der bewusste Einsatz von selektiver Schärfe dient der Blickführung. Unschärfe kann gezielt eingesetzt Bewegung mit unterschiedlicher Intention erzeugen.

03:10

Einführung in die unterschiedlichen Farbenlehren, Farbsysteme und Farbkreise.

02:12

Was ist ein Komplementärkontrast und was muss man dabei beachten?

01:00

Was ist ein Kalt-Warm-Kontrast und welche Wirkung wird diesem zugeschrieben?

Article

Farben können Stimmungen und Inhalte transportieren. Ob es sich bei der Farbwahl um Beliebigkeit oder ein unterstützendes Element handelt, soll in dieser Übung untersucht werden.

Inkl. Praxisübung:

01:42

Auflösung der Übung und neue Aufgabe.

Inkl. Praxisübung: Arbeitsblatt

03:48

Auflösung der Übung einschließlich Begründung.

Section 8: 7. Wahrnehmung und Täuschung
02:11

Das Auge nimmt unsere Umgebung wahr und das Gehirn verarbeitet diese Informationen. Dabei geht allerdings öfters etwas daneben.

Section 9: 8. Zusammenfassung
Auflösung
04:10
01:13

Jetzt ist der Zeitpunkt die einzelnen gestalterischen Aspekte im Zusammenspiel zu betrachten. Im Kapitel »Häufige Gestaltungsfehler« gab es die Aufgabe Bilder zu sammeln. Diese sollen nun untersucht werden.

Inkl. Praxisübung

Fazit
03:46
11 questions

Hier werden Fragen zum Inhalt gestellt, so kannst du überprüfen ob du alles verstanden und behalten hast. 

03:40

Da die Gestaltungslehre nur eine Seite der Medaille zeigt, gebe ich ein paar Hinweise, wie du weiter machen kannst.

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Instructor Biography

Jörg Pumpa, Dipl. Designer, Autor

Jörg Pumpa fotografiert seit über 30 Jahren mit unterschiedlichen Systemen und Formaten (KB bis Großformat). Seit 2001 fotografiert er digital. 

Aufgrund seiner technischen Affinität arbeitet er etwa genauso lange mit Computern. Sein Interesse liegt besonders in der digitalen Bilderzeugung und Bildbearbeitung.

Nach einer grafischen Ausbildung hat er 1997 sein Design Studium mit Diplom abgeschlossen und ist seitdem selbstständig tätig.

Bereits in den 90er Jahren hat er 360° Panoramen (analog) aufgenommen, die für eine interaktive Computernutzung zusammengesetzt und aufbereitet wurden. Interaktive 360° Produktaufnahmen in Kombination mit Filmsequenzen waren die logische Weiterentwicklung.  

Als Fachautor schrieb er u. a. 2009 ein Buch über Stockfotografie und betreibt seit Ende 2014 die Website »Abenteuer DSLR Fotografie«.

Als Udemy Dozent möchte er seine langjährigen praktischen Erfahrungen weiter geben.

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