Die Generation 50plus - Zielgruppenorientiertes Marketing

Tore zu Konsumenten aus der "Generation 50plus", speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.
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  • Lectures 21
  • Length 1.5 hours
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  • Languages German
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About This Course

Published 3/2016 German

Course Description

Die „Generation 50plus“ lässt sich mit „Seniorenmarketing“ nur schwer erreichen. Dies hat verschiedene Gründe. Einer ist, dass die Zielgruppe viel zu heterogen ist und unterschiedlichste Ansprüche stellt. Trotzdem gibt es Medien, Mittel und Wege, mit denen sich sowohl eine Gruppe „50plus“ als auch eine Gruppe „70plus“ erreichen lässt.

Diese Wege werden unter anderem an guten und weniger gelungenen Beispielen aus unterschiedlichsten Branchen und Themenbereichen dargestellt.

Wir können Ihnen bei diesem Online-Kurs keine fertigen Lösungen an die Hand geben. Diese müssen immer individuell auf Ihren Betrieb abgestimmt sein. Sie erhalten aber wertvolle Hinweise und Tipps, die sich im täglichen Geschäft umsetzen lassen.

Inhalte

Präsentation der Fachkompetenz – Die Zielgruppe der älteren Kunden ist in mehrere Segmente aufzuteilen und mit durchaus unterschiedlichen Marketinginstrumenten anzusprechen. Nur selten steht der Preis im Vordergrund, vielmehr kann über Service und Leistung verkauft werden – und die dürfen ruhig etwas mehr kosten.
Werbung – Wie kann die „Generation 50plus“ angesprochen werden? Wie sollten Werbemedien gestaltet werden? Auf diese und ähnliche Fragen wird es in dieser Schulung Antworten geben.

What are the requirements?

  • Die Teilnehmer sollten im Dienstleistungsbereich (z.B. Handel, Handwerk usw.) tätig sein und den Wunsch haben, die Zielgruppe "Generation 50plus" für sich zu erschließen.

What am I going to get from this course?

  • Sie lernen, die "Generation 50plus" gezielter anzusprechen.
  • Sie lernen einige Tore zum Konsumenten kennen.
  • Sie lernen, diese Tore zum Konsumenten dann auf das eigene Unternehmen anzupassen und umzusetzen.

What is the target audience?

  • Dieser Kurs richtet sich an alle, die nach Toren zur "Generation 50plus" suchen. Dabei geht es nicht um bloße Theorie, sondern um praktische Vorschläge und Hinweise, die auf das eigene Handeln übertragen werden können. Dies gilt insbesondere für kleine und mittelständische Dienstleister aus dem Bereich Handel, Handwerk usw.
  • Wer allerdings am Ende des Kurses ein fertiges Marketingkonzept erwartet, das er 1:1 übernehmen kann, ist hier nicht gut aufgehoben.

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Curriculum

Section 1: Starten Sie hier
06:28

Definition der Kursziele

Kurze Darstellung der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik

05:33

Kurze Darstellung des demographischen Wandels in Deutschland und der Chancen des Marktes rund um die "Generation 50plus".

Section 2: Definition der Zielgruppe "Generation 50plus"
03:18

Macht es Sinn, Personen über das Alter zu definieren? Wenn man die "Generation 50plus" betrachtet eher nicht. Hier sollte zu anderen Kriterien gegriffen werden.

Der Begriff "Master Consumer" wird gerne für die "jungen Altern" verwendet. Also für Menschen, die zwar zur Gruppe "50plus" zählen, aber jegliches Altersbild für sich ablehnen: der "50plus-Komfort-Kunde".

02:16

Der "Maintainer" befindet sich in einer Situation, in der eine Neuorientierung ansteht, beispielsweise durch den Eintritt in den Ruhestand, den Auszug der Kinder usw.

Erst relativ spät wird der Begriff "Alt" oder "Senior" akzeptiert - meist einher gehend mit körperlichen Veränderungen und ersten fühlbaren altersbedingten Einschränkungen. Hier kann zum ersten Mal mit "Seniorenprodukten" geworben werden.

Section 3: Allgemeine Trends im Marketing
02:04

"Geiz ist geil" ist ein alter Slogan, der bis heute für vielen Menschen gilt - allerdings nicht immer für die "Generation 50plus". Hier kommt es häufig auf andere Aspekte an, die viel mehr in den Vordergrund gestellt werden sollten als der Preis.

Die ältere Generation kann durchaus als "Smart Shopper" bezeichnet werden - Menschen, die mal beim Discounter und mal beim Luxusanbieter einkaufen. Außerdem legen sie Wert auf Marken und Markennamen. Daher muss es das Ziel auch für den kleinen Anbieter vor Ort sein, sich als Spezialist und Markenanbieter zu positionieren.

02:13

Ein Trend, der schon in den späten 80er Jahren entdeckt wurde, ist das Cocooning, als das "Einspinnen" in seine eigenen vier Wände. Dies spielt für die ältere Generation eine wichtige Rolle, insbesondere unter dem Aspekt der Sicherheit. Relevant ist dabei, welche Rolle die Privatsphäre für ältere Menschen spielt.

02:52

Im Trend liegen Produkte, die "Ewigkeit" vermitteln, die zeitlos sind. "Ewigkeit" vermittelt unter anderem Vertrauen. Wenn also ein Betrieb bereits seit 1914 am Markt aktiv ist, kann er damit durchaus werben - zumindest bei der älteren Generation. Traditionelle Werte spielen in dem Zusammenhang eine große Rolle.

Zur "Eternitysierung" zählt auch, dass wieder Deutsch gesprochen wird. Auch hier ist die ältere Generation besonders sensibel.

02:20

Gesundheit wird von vielen Menschen nicht mehr als das Gegenteil von Krankheit angesehen, sondern eher als Wellness und "sich etwas Gutes tun". Daher kann dieses Thema bei der Produktkommunikation durchaus eine größere Rolle spielen.

02:40

Geschichten erzählen liegt im Trend. Es geht häufig nicht mehr um die Daten und Fakten eines Produktes, sondern um die Geschichte dahinter. Auch hier können gerade kleine Unternehmen punkten, da sie ihre eigenen Erfahrungen kommunizieren können. Und dies macht sie gerade bei der "Generation 50plus" besonders glaubwürdig.

05:23

Wir leben in einer vernetzten Welt. Und dieser Trend macht auch vor der "Generation 50plus" nicht halt. Daher spielen "Neue Medien" durchaus eine Rolle bei der Kommunikation.

Wichtig ist aber auch die Vernetzung des eigenen Unternehmens. Ziel kann es quasi sein, dem Kunden die Netzwerk-Arbeit abzunehmen. Hier bieten sich vor allem für das Handwerk sehr interessante Perspektiven.

Section 4: Mediennutzung
03:01

Ältere Menschen schauen mehr fern als jüngere Generationen. Trotzdem kommt Fernsehwerbung bei ihnen nicht immer gut an. Ist dieses Medium also geeignet?

02:23

Was ist eigentlich eine Zeitschrift? Wenn man die Definition genauer hinterfragt, gibt es auf lokaler Ebene durchaus Medien, mit denen sich die angestrebte Zielgruppe direkt und mit wenigen Streuverlusten erreichen lässt.

06:20

Die lokale Tageszeitung hat heute noch immer eine sehr hohe Glaubwürdigkeit bei der älteren Generation. Vielleicht macht es ja Sinn, in die Zeitung zu kommen - nicht nur per Anzeige, sondern redaktionell.

Pressearbeit kann für lokal tätige Unternehmen ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg sein, zumindest aber zur Steigerung des Bekanntheitsgrades.

Section 5: Servicequalität
02:36

Es gibt einige Punkte, die von den älteren Menschen immer wieder genannt werden, wenn es um guten Service geht. Dabei handelt es nicht etwa um unerreichbare Anforderungen, sondern häufig um Kleinigkeiten oder Tugenden, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber offensichtlich nicht sind.

Section 6: Ansätze zur Kundenansprache
03:32

Drei Ansätze zur Kundenansprache werden in dieser Lektion vorgestellt:

Ernstnehmende Ansprache: es gibt einige Kritikpunkte, die von den älteren Menschen immer wieder geäußert werden, wenn es um ihre Darstellung in der Werbung geht. Sie wollen einfach ernst genommen werden und in Prozesse einbezogen werden.

Intergenerativer Ansatz: ältere Menschen sind Teil einer aktiven Generation, die mitten im Leben steht. So wollen sie auch dargestellt werden - in Verbindung mit anderen Generationen.

Lifestyle und Komfort: ältere Menschen wollen etwas vom Leben haben und sie wollen es komfortabel. Aus "Lifestyle" wird "Healthstyle".

04:57

Die Wertschätzung des Kunden ist vor allem für den Dienstleister vor Ort, beispielsweise für den Handwerker, wichtig. Mund-zu-Mund-Propaganda und Empfehlungsmarketing sind zwei Wege, die auch bei der "Generation 50plus" nicht zu unterschätzen sind und die gerne ein wenig forciert werden dürfen.

Section 7: Tore zum Konsumenten
06:49

Welcher Weg ist der Richtige? Das lässt sich kaum beantworten. Es ist aber festzustellen, dass bestimmte Wege wie beispielsweise das Direktmarketing bei der älteren Generation durchaus ankommen und viel differenzierter betrachtet werden, als man es auf den ersten Blick erwarten würde.

04:27

Das Unternehmen vor Ort sollte sich überlegen, wie es zur Marke werden kann. "Events" im Unternehmen können durchaus erfolgreich sein, vor allem im Bereich des örtlichen Handwerks.

Während es bei einem Event erforderlich ist, die Kunden ins Haus zu holen, könnte man auch dorthin gehen, wo sich die Kunden aufhalten. Bei speziellen Dienstleistungen für die "Generation 50plus" ist dies einfacher, als man denkt - angefangen bei örtlichen Seniorenkreis bis hin zur Volkshochschule gibt es viele Gelegenheiten, die eigene Kompetenz zu präsentieren.

05:23

Wer hat bereits meine Zielgruppe? Kann ich mit diesen Unternehmen zusammenarbeiten und Kooperationen eingehen? Auch das ist vor Ort oftmals einfacher als man denkt und kann für alle Beteiligten zu einer gewinn-bringenden Aktion werden.

"You only trust the ones that you know" - diese alte Marketing-Weisheit gilt für die "Generation 50plus" natürlich auch. Daher spielen gezielt eingeforderte Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing nicht zu unterschätzende Rollen bei der Ansprache neuer Kunden.

03:56

Dieses Thema ist vor allem für Handwerker interessant, denn Nachbarn sind neugierig.

Wenn man also vor Ort arbeitet, dann sollte man das auch deutlich kommunizieren. Lauthals gackern, vielleicht sogar etwas lauter als notwendig, kann die gewünschte Aufmerksamkeit schaffen.

Section 8: Das war es.
Schlussworte
01:13

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Instructor Biography

Marcus Sauer, Diplom-Kaufmann

Seit 2001 tätig für die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik in Iserlohn.

Das Unternehmen befasst sich bereits seit 1993 mit der Erschließung des "Seniorenmarktes" in Deutschland.

Heute tätig bei der GGT als "Leiter Schulung und Consulting", also verantwortlich für das umfangreiche Schulungsprogramm sowie für den Bereich "Unternehmensberatung". Das Schulungsprogramm hat einen Schwerpunkt im Bereich "Bauen und Wohnen" und richtet sich insbesondere an Architekten und Planer sowie an das Handwerk. Der zweite Schwerpunkt ist das Thema "Marketing" mit praktischen Informationen zur Ansprache der "Generation 50plus".

Stationen im Berufsleben:

- Pressereferent in einer öffentlichen Organisation

Ausbildung:

Studium der Wirtschaftswissenschaten (Diplom-Kaufmann)

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