Der kleine Hey

Die Kunst des Sprechens
5.0 (1 rating) Instead of using a simple lifetime average, Udemy calculates a
course's star rating by considering a number of different factors
such as the number of ratings, the age of ratings, and the
likelihood of fraudulent ratings.
18 students enrolled
$19
$20
5% off
Take This Course
  • Lectures 33
  • Length 1.5 hours
  • Skill Level All Levels
  • Languages German
  • Includes Lifetime access
    30 day money back guarantee!
    Available on iOS and Android
    Certificate of Completion
Wishlisted Wishlist

How taking a course works

Discover

Find online courses made by experts from around the world.

Learn

Take your courses with you and learn anywhere, anytime.

Master

Learn and practice real-world skills and achieve your goals.

About This Course

Published 6/2015 German

Course Description

Als Julius Hey um 1900 sein dreiteiliges Werk "Deutscher Gesangsunterricht" herausgab, konnte er kaum ahnen, daß dieses Lehrbuch einen beispiellosen Siegeszug antreten sollte. Hey hatte seine Lehrweise ursprünglich nur für seinen Schülerkreis und zudem als reine Gesangslehre entwickelt. Erst die Verantwortung gegenüber der oft fehlerhaften Aussprache bei Schauspielern und Sängern veranlaßte ihn, seinem Hauptwerk einen "Sprachlichen Teil" anzufügen. Es bezeugt die Richtigkeit dieses Lehrweges, daß gerade dieser Teil unter dem Namen "Der kleine Hey" das Standardwerk für die Sprecherziehung geworden und dies in größter Auflage bis heute geblieben ist. Julius Heys Lehrwerk über die elementaren Grundlagen der "Kunst des Sprechens" ist das fundamentale Lehrbuch für die sprechtechnische Ausbildung der Schauspieler, Redner und Sänger wie aller weiteren mit dem gesprochenen Wort verbundenen Berufe und nicht zuletzt eine wertvolle Hilfe für den Schulunterricht und das private Studium.

Für alle, die mit dem Medium Sprache umgehen wollen und müssen, bieten die praxiserprobten Sprachübungen dieses Kurses zu den Themen Stimmführung, Lautlehre und Artikulation eine ideale Möglichkeit, die eigene Aussprache zu vervollkommnen. Alle Übungen sind als Filmdokumente enthalten. Zusätzlich enthält der Kurs 15 Tipps zum Thema "Sprechen mit dem Mikrofon“

What are the requirements?

  • Keine

What am I going to get from this course?

  • Die eigene Aussprache vervollkommnen

What is the target audience?

  • Schauspieler, Redner und Sänger

What you get with this course?

Not for you? No problem.
30 day money back guarantee.

Forever yours.
Lifetime access.

Learn on the go.
Desktop, iOS and Android.

Get rewarded.
Certificate of completion.

Curriculum

Section 1: Atmung
Atmung
Preview
06:45
Section 2: Vokale
Einführung
Preview
01:39
04:04

Übungsverse zum Vokal A
I. Barbara saß nah am Abhang,
Sprach gar sangbar – zaghaft langsam;
Mannhaft kam alsdann am Waldrand
Abraham a Sancta Clara!
II. Was hallt am Waldbach da?
Jagdklang schallt nah: Trara!
III. Nah dem Hage Tannen schwanken,
Alles strahlet Abendprangen;
Klagend sang der alte Barde,
Dass der Waldesrand es hallte!
Knaben kamen da gegangen,
Sangen Psalmen, Banner tragend –
Manchen prangt der Kranz am Arme.
Alle waren arme Waller,
Rasten lange nah dem Walde.

Übungswörter
gehabt, brach, nach, Schmach, Jagd
Magd, Wal, Labsal, Schicksal, Trübsal, folgsam, Leichnam
Fraß, Spaß, Heimat, Zierrat, latschen
Aar, Saal, Bahre, Kahn
ja, Ba-se, Ma-de, Na-me
Arzt, Schar, Papst, Art, artig, Bart, zart, Gas
hart, Garten, Karte, Marter, warten, schwarz, Warze, rasch, Tasche
Harnisch, Marschall, barsch, Klatsch, du hast, er hat
du hast das abgewartet; Ratte, Hass, Fass, Hammer, Wand, Ball, Land,
Stadt, kann, Mann

06:43

Übungsverse zum Vokal E
I. Es streben der Seele Gebete
Den helfenden Engeln entgegen;
Entdeckend des Herzens Wehe,
Wenn Schmerzen es brennend verzehren!
II. Wenn der Rebe rechter Segen
Jede Seele mehr erreget,
Werde edel, selbstvergessen,
Schneller jedes Herz beweget!
Denn der hehren Lebensquelle,
Welche Edle stets belebt,
Werden Reben Segen geben –
Selbst der Menschen Weh entschwebt.
III. Schneebedeckte, feste Erde –
Lenzgeweckte erste Herde!
Ceres! Segenspendende –
Ew’ge, Verderbenwendende!
Sende den West dem Meere entgegen,
Spende der Erde schwellenden Segen,
Lechzender Herde den quellenden Regen!

Übungswörter
wer, er, werden, der Erste, zuerst, erstens
Wehe, mehr, dehnen, See, Tee, Meer
ewig, Ewald, Elend, Ehe, edel, Emil, Eva
wenig, Wedel, ledig, Regen
Hefe, Helene, heben, hegen
Hexe, Wetter, Welt, Geld, Schmelz, Welle, emsig, Schwemme,
hemmen, denn
Senne, rennen – eng, sengen, dengeln, schwenken,
gedenken – Herz, Schmerz, zerren, Herren
des, dessen, es, essen, Nessel,
setzen, Fetzen, Netz, benetzen,
dreschen, Bresche,
Pech, Lech, Recht, Specht, schlecht,
treffen, Neffe
Klepper, Treppe,
Fett, Wette, Wetter, Vetter,
wecken, belecken, recken, Ecke, strecken, Flecken, Decke
verletzt, benetzt, entmenscht, vermerkt, lechzt, Herbst
verzerren, zerreißen, ergeben
Liebe, Treue, Freude, Wonne, Seele

02:57

Übungsverse zum Vokal I
I. Spitzfindig ist die Liebe!
Sie minnt nicht immer blindlings;
Wie sie sich listig zieret,
Wirkt sie mit Witz nicht minder.
Ihr tiefes Inn’re liebt nicht,
Will sich nicht blindlings irren,
Wird sie mit ihrer Liebe
Sich schließlich nicht verwirren?
II. Wie sie friedlich, sinnig blickt,
Innig mild sich still vertieft –
Sinnenlieb, die nie ersprießlich,
Wird sie sittig immer fliehn!
Kniend liegt sie – lieblich sinnend,
Sie, die still die Himmel minnt;
Ihr Beginnen ist verdienstlich,
Bringt ihr Himmelslicht, gibt Frieden!
III. Ist dies Idyll hier nicht des Friedens Bild,
Erblick ich’s, wie? – in diesem Lichte wieder?
Im Innern klingt’s wie frische Kinderlieder –
Wie innig wirkt’s, wie tief, wie himmelsmild!

Übungswörter
Liebe, Stier, Tier, gießen, wie, Nische, gibt
Viertel, vierzig, vierzehn, Distel, Mist, ist, Fisch, Ring

04:28

Übungsverse zum Vokal O
I. Oben thront der Nonnen Kloster.
Voll von Trost, voll hoher Wonne
Wohnen dorten fromme Nonnen,
Loben Gott vor Morgenrot.
II. O Sonne, thronst so wolkenlos!
Schon flog der Vogel hoch empor.
Wohl knospen Rosen schon, wo Moos –
So kommt der holde Sommerflor.
O wonnevoll – ohn’ Sorg , ohn’ Not,
Ob Sonne loht – ob Donner droht,
Dort oben hoch, wo Morgenrot
Gott loben fromm, schon vor dem Tod!
III. Polternd tobet Donners Rollen,
Sollte Gott wohl zornvoll grollen?
Opfertod! o wolle kommen,
Noch lohnt Gottes Sohn
Hoch vom Wolkenthron,
Sorg und Not, o Trost der Frommen! –
IV. Trostarm kommt am Sonntag Dora;
Klopft dann froh, da Wolfgang fort war.
Doch was log – bald schroff, bald wortkarg –
Flora sorgsam, doch gar boshaft? –
»Wolfgang floh zwar, doch war todkrank!«

Übungswörter
Ton, Thron, schon, Zone,
Dom, Rom, Strom, Ohm,
wohl, Idol, Pol, Kohl, Sohle,
vor, empor, erkor, Tor, Rohr
roden, Boden, Not, Schlot,
loben, oben, toben,
Rosen, tosen, bloß
Sonne, Tonne, geronnen, gewonnen,
komm, fromm, geschwommen,
voll, soll, erscholl, Wolle, trolle,
verworren, verdorren, Horror, knorrig,
Zorn, Korn, Dorn, vorne,
Holm, Dolmen, polnisch, Solnhofen,
Morgen, borgen, Dorf, Schorf
sonst, umsonst, gesonnt,
kommt, frommt, kommst,
Holz, Bolzen, geholzt, gebolzt,
Ort, dort, Wort,
sollt, gewollt, schmollt, zollst, tollst,
Storch, Forst, erforscht, Kork

02:37

Übungsverse zum Vokal U
I. Und durch zukunftsdunklen Mund
Wurde Brutus’ Schuld nun kund:
»Gut und Blut trugst du zum Bunde –
Dulden musst du nun zur Stund,
Und der Fluch schuf Blut und Wunde!
II. Unter dunklen Uferulmen
Wurdest du – (durch Blut und Wunden
Ungefurcht und unbesudelt) –
Ruhmlos ruhend nun gefunden.
Unten fuhr durch blum’ge Fluren,
Lustvoll, munter, mutdurchdrungen,
Unsrer Jugend Blum’ und Muster,
Zukunftstrunken – ruhmumschlungen!
»Musstest du nun ruhn, um stumpf
Unsres Unmuts Sturm zu rufen?
Du – des Ungunst Mut uns schuf,
Und uns trug zu Ruhmes Stufen!«

Übungsverse zur Wechselfolge von U und O
Nun Roduro, mutvoll rufe –
Du – so ruhm-, so schuldlos duldend:
»Muros! Unhold!! Fluch folg ruhlos!
Und trotz Lug groll mutlos nur noch
Wut dort, um Roduros Blutsold!« –

Übungswörter
Gut, blutig, Ruhe, Schuh, Schule, Mus, Bube, Ufer, Uhu
Schluss, lustig, Schmuggel, Druck, Bucht, Bund, Busch, Muss, unter,
undeutlich, ungenau, unschön

01:09

Übungsverse zu den Vokalen A/E mit Anschluss CH
I. Welch schlecht berechtigtes Vermächtnis
Erwächst dem schwächlichen Gedächtnis!
II. Verächtlich schlecht der Knecht sich rächte:
Der nächtlich nächst dem Pächter zechte.
III. Fächer, Bänder, Festgepränge,
Selbstverständlich Männerschwärme!
Fächelnd, lächelnd längs den Sälen
Schwärmt verächtliches Gedränge.

02:03

Übungsverse zum Vokal Ö
I. Wer höhnt roh, wer stört so
Des Mönchs Wort?
Den schnöd Gold betört hold,
Der stört dort des Mönchs Wort! –
II. Klöster krönen öde Höhen;
Hör der Mönche Chöre tönen:
»Göttlich schön erlöst Versöhnen,
Böse mögen’s schnöd verhöhnen …«

Übungswörter
Öl, Möhre, Behörde, trösten, töten, Fön, schön
Hölle, Böcke, plötzlich, Böschung, Börse, Mörser, köstlich, können

02:16

Übungsverse zum Vokal Ü
I. Über der Wüste düstere Gründe
Führet die zürnenden Brüder vorüber;
Schüsse grüßen herüber, hinüber,
Künden die Führer der dürstenden Züge.
Sündiges Wüten, mit Flüchen verbündet,
Kürzen – wie trüg’risch – die Mühen der Wüste;
Drüben erst grüßen sie Frühlingslüfte,
Küssen trüb flüsternd die Düfte der Blüten!
II. Wüste Lücken, trübe Gründe,
Düst’re, grün geschmückte Schlünde
Müssen kühn wir überbrücken –
Blüt’ wie Früchte rühmlich pflücken.

Wechsel von Ü und I
Wüsst ich, wie stündlich dies schüfe ihr Glück,
Würd ich’s mit bündigen Schwüren ihr künden!

Übungswörter
Rüsche, hüsteln, wüst, düster, kühn, Gebühr, führen, Lüge, üben, übrig
Gelübde, gebürtig, Schüssel, Glück, flüchtig, Büsche, Müll, Küste

01:28

Übungsverse zum Doppellaut AU
I. Draußen haust der graue Klausner,
Baum und Strauch umlaubt die Klause;
Auch das Laub rauscht auf der Au –
Blauer Rauch schmaucht aus dem Hause,
Trauben lauschen aus dem Laube;
Kraut und Trauben zu verkaufen,
Laufen aufwärts schlaue Bauern.
II. Es schaut aus blauem Auge
So traurig auf die Frau;
Sie kaufte blaue Trauben
Und glaubte auch, sie taugten;
Doch kaum gekauft – verfaulten
Die sauern, blauen Trauben.

Übungswörter
feil – faul
Seil – Saul
Weinlaub
heile Haut

01:45

Übungsverse zu den Doppellauten AI – EI
I. Der Mai treibt weiße Zweigelein,
Kein eis’ger Reif im weiten Hain! –
Ein Waidmann weilt einsam beim Teich,
Es schreit ein Meislein im Gezweig,
Dass weit wie breit sei Maienzeit!
II. Mein Meister freit ein reizend Weib,
Er meint, es sei ein Zeitvertreib!
Allein, was treibt die kleine Maid,
Den Greis zu frei’n in Eiligkeit?
Meint sie, beim Greis sei’s Dasein leicht,
Wenngleich sich keine Gleichheit zeigt?
Ei, kleine Maid, leicht eilt die Zeit!
Dein eilig Frei’n bei eitlem Schein
Wird eine Pein, ein Leid einst sein!

Übungswörter
feil – faul
Seil – Saul
Weinlaub
heile Haut

01:29

Übungsverse zu den Doppellauten ÄU – EU
I. Heulsturm dräuend beuget Bäume,
Streut das Heu, verscheucht die Leute!
II. Was bedeutet heut Geläute? –
Däucht es euch wohl Feuersleuchten?!
Leute! Schleunig beugt doch Schläuche,
Feucht durchträufelnd Scheunenräume! –
Häuser, Bäume, Scheunen, Zäune,
Kräuselt heulend leuchtend Feuer!
Scheu dort läuft schon eure Meute,
Bäumt sich, träumt von neuer Beute!

Übungswörter
Reue, Treue, neue, Eule, Heu, neu, Bläue, Träume, Mäuse

Aufeinanderfolge aller Doppellaute
Ein leuchtender Tau
Weilt heut auf der Au.
Der Eichbaum beut Rast,
Sein Laub beugt den Ast.
Ein säuselnder Hauch
Streift leise euch auch.

Section 3: Konsonanten
Einführung
01:16
01:54

Übungsverse zum Nasenöffnungslaut M
I. Mir Armen im Kummer
Kommt manchmal mehr Mut.
Nimmt mit Himmels Milde
Marias Muttermacht –
Stumm Schmerz und Schmach von mir.

Wechsel von N und M
II. Wenn Männer den Mädchen mal Ständchen bringen,
Im Nachen mit neckischem Brummen, mit Singen,
Dann murmeln die Muhmen mit Nasenrümpfen
Empfindsam und meinen, man müsse nun schimpfen!
III. Man mime nie um nicht’gen Mammon!

Übungswörter
Lump, Samt, Kampf, krampfhaft
oder: Halbmond, abmühn, Deckmantel
am Ofen entschlief; im Osten einsam aber erklomm ein Stern.

03:04

Übungsverse zu den Nasenöffnungslauten N – NG
I. Nun nahen neue Wonnen
Nun glänzt und grünt manch Land;
Schneerein nun rinnen Bronnen
Von nacktem Felsenrand,
Genzianen blüh’n daneben,
Von oben Sang schon klingt,
Denn rings ein ahnend Leben
Lenznahn nun drängend bringt!
II. In Schnee und Regen
Den Winden entgegen,
Ohn’ Klagen und Zagen
Lern Ungunst kühn tragen!
III. Bangen, verlangen
Nach prangenden Wangen!
Von Hoffnungen trunken,
In Ahnung versunken
Wanken und schwanken,
Dem Undank zanken,
Kein Heim erwerben;
Ohn’ Lieben und Leben,
Streben und weben,
Verderben und sterben.
Dem Sensenmann zum Lohn gegeben –
Nennt’s Unsinn nun ein Menschenleben!

Übungswörter
ing, eng, ang
Schlange, Gänge, Enge, Dinge
Segen – sengen; sag’ – sang; liegen – gelingen
Dank, Schwank, Trunk, Dankgebet, Schankkellner, Trinkgeschirr

01:39

Übungsverse zum Laterallaut L
Lang lauscht Lilli – endlich lieblos lächelnd
Lallt sie leise:
»Lautlos Lallas, log dein Loblied! –
Lebe, liebe, leidlich löblich!
Lisple, lieblich, Liebeslallen;
Lächeln ließ mich längst solch Liebleids Langweil!«

Übungswörter
Lust, Lump, List, Liebe, Last, Lamm, Leben, lesen, Los
alle, Fülle, Pille, Keller
Müll, Spiel, Ball, Mal, Kohl,
Irrlicht, Harlekin, beharrlich, herrlich,
Wettlauf, gastlich, ratlos, schrecklich, Jagdlust

06:52

Übungsverse zum Schwinglaut R
I. Schwer heran braust Sturmeswetter,
Dräuend rasselt Donners Grollen!
Sturm und Brandung rauschen rasend,
Erde selber schwer erschütternd,
Donner furchtbar überdröhnend!
Rastlos, sonder Fährt und Richtschnur
Irrt der Ritter durch der Berge
Rauen Gürtel;
Rings umher durch scharf Gerölle
Rinnen klare Wasser nieder –
Immer weiter, ferner strebt er
Über rauer Berge Rücken,
Über Gründe, grün verranket,
Dringt er fürder – bricht durch Wirrsal.
II. Grimmer Recke, störr’ger Krieger,
Schwerterklirrend tritt hervor!
Wer war dort der Mauerbrecher,
Der verheert mir Burg und Ritter?
Zerrt hierher mir den Barbar!
Rache schwor mir der Verräter,
Aber rascher wird dir werden
Kerker dort! – Verruchter Räuber!

Lautfolge R und M
Armer Mann, ermahne Armin:
»Wer Macht vermehrt,
Der minder mancher Mutter Müh –
Vermehr vermess’ner Männer Mut!«

Lautfolge R und L
Zwar lockt gefährlicher Liebe Irrlicht,
Aber löblich überlistet der lautere Tor
Frevler Liebe Verleitung.
Leider lässt aber Lacher Lust
Lieber Lob zierlich verlauten
Für Klingsor, der lästerlich,
Begehrlicher Liebe Verlockung erlegen.

Endsilben -ern, -ernd
Endsilben ern, end
Erzitternd gewittern
Schmetternd erschütternde Schauern!
Kletternd und kauernd,
Wandernd und lauernd,
Wimmernd zähneklappernde Bauern!

Übungswörter
Rose, Ruhe, Rabe, Reh, Recht, Riese,
rauh, rund, raus, reden, riesig
Frage, frei, Friede, Frosch, Frau, Freund, befreien
Schroff, Schrei, Schritt, Schramme, beschreiben, Schraube
Prost, Preis, geprüft, spröde, Sprache, anprobieren, gepresst
Brot, Bruder, Braten, Brauch, Brille
Gebrüll, gebrauchen,
Tritt, Trott,
Draht, drohen, Drill
krank, Kreis,
Gekreisch, gekränkt,
Gram, Grund, Groß
Sorge, Markt, Berg, Herz, Kirsche, Mord, Sturm, Form, Birne, Form, dürfen
Herr, Narr, wirr, dürr
wir, wer, vor, für, Uhr, Ohr
bar, wahr, Haar, Arzt, Schar, gar
erleben, verstehen, zerstören,
Vater, Mutter, lieber

01:47

Übungsverse zum Hauchlaut H
Hinterm Haus heult Hassan,
Harrachs Hofhund, heißhungrig hervor –
Hetzt herzhaft Hennen und Hahn
Halb haushoch zum Heuhaufen hin!
Hoiho! hallt hastig des Hausherrn Horn!
Hierher, Hofhund! – –
Horch, hurtig huscht Hassan zur Hütte.

Übungswörter
Wahn, wohnen, Kuh, roh, Reh, Mehl, gehen
haben, holen, hupen, heben, herholen, Hände, Herbst, woher, wohin
Uhu, aha, ahoi

02:40

Übungsverse zu den Verschlusslauten K – CK
Anlaut K
Kummerkrank kauernd – kaum karge Kost,
Krummgeknebelt – kalte Kette des Kerkers;
Keine Kunde vom kranken Kinde –
Kommt kecker Kerl und kündet
Kühnem Krieger künft’gen Kampf!

Anlaut CK
Bepackt mit Rucksack,
Geneckt im Zickzack –
Blick nur keck zurück,
Trink ’nen Schluck dem Glück!
Denk, was drückt und zwickt,
Schicksals Tücke schickt!

Übungswörter
Kost, Kuss, Kasse, Keks, Kiste
Luke, Laken, Haken, Macke, Zacke, Lücke, Stücke
Block, Pack, Blick, Lok
Weg, Tag, Flug, sag, log, genug,
wegfahren, waghalsig, Flugzeug
ga–ka; go–ko; gi–ki; gä–kä;
singt – sinkt; drängt – tränkt,
krumm und grau; grässlicher Kropf

03:32

Übungsverse zum Verschlusslaut G
Gar gnädig gibt Gott
Gaben an Geld und Gut;
Ganz gern gab Gregor der Große
Güter und Gold
Gegen Gottes Gnadengut hin.

Wechsel von CH und G
I. Nach windigem schwindligem Weg,
Auf fährlich leicht brüchigem Steg
Durch eckige, zackige Schlucht –
Welch unsäglich klägliche Flucht!
II. Nach solch nichtigem Krieg
Lacht nicht Rache noch Sieg! –
Ach, zag und reuig wieg ich
Mich lässig im Reigen der Nacht,
Die nicht lauschig und sinnig,
Auch nicht selig noch minnig –
Doch nur flüchtig üppiges Schwelgen gebracht! –

Übungswörter
Gott, Gut, Gabe, geben, Gift
Bogen, Wagen, liegen
Sog, Trug, Tag, Weg, Sieg
legt, bewegt, gesagt, vertagt
ewig, selig, freudig, schwindlig, eckig
wenige, Könige, königlich, Königreich
wenigstens, schleunigst, das freudigste Ereignis, der schaurigste Film
weggehen, Trickkiste, Guckkasten, er log gut

03:17

Übungsverse zu den Verschlusslauten D – T
I. Betet, danket, darbet, duldet!
Nicht entrückt durch töricht Denken,
Nicht enttäuscht, verderbt durch Welttand,
Trifft der Tod dich nicht dort drüben.
II. Fort mit der Demut dürft’ger Tracht!
Nicht deucht dich’s dumm und töricht doch,
Dass dort der düst’re Tod dir droht,
Der tobend dröhnt und leicht dich trifft! –
Trutzig trägt, trotz träufelnder Tränen,
Trägem »Trumm trumm« trauter Trommeln,
Treue Truppe – trüb und trostarm –
Traun, der Trennung traur’ge Trübsal!
Tappst taumelnd, nicht denkend der Tat, du Tor –
Traust dumm und träumend dem dürft’gen Trott,
Der töricht Tausend’ drängt und treibt! –

Übungswörter
und, Wind, wird, Mord, Bild, Wand, Geld
und dann, hat dich, Herbsttag, Morddrohung
Da du dir doch den Dank durchdacht,
Den Dido durch den Dolch dort duldet!
Wade, Mode, Bude, Lieder, Rede, Seide
fühlt, hallt, nimmt, stammt, singt, beengt, winkt, dankt
blickt, nackt, geschluckt
lobt, belaubt, ertappt, gefoppt

02:55

Übungsverse zu den Verschlusslauten B – P
I. Bald bebt im Purpur die blonde Braut,
Bunt blühen Blaublümelein am Boden;
Breitblättriger Palmbaum prangt beim Portal,
Breitbauschige Banner beleben den Plan!
Aber bleich und betrübt blickt die blonde Braut,
Als berste ihr bang die bebende Brust –
Ob Preis man, Prunk, und bebänderte Pracht
Blöd beibringt als Brautgebinde dem Paar …?
II. Plump bricht der bepackte Bauer
Die Laubpracht falbprangend beim Birnbaum;
Prompt bläut der erprobte Pächter
Den Dieb im baumbuschigen Parke,
Mit Bambus beim Pumpbrunn’! –

Übungswörter
Boden, Buch, Ball, Bier, Besen
loben, haben, leben, lieben
Lob, Laub, ab, ob
Po, Puppe, Papa, Pisa, Pech, Pein, Pause
foppen, Suppe, Lippen, Lappen, steppen
Pomp, plump

01:35

Übungsverse zum Reibelaut W
Wie wär’s wohl, wenn wir weilten,
Wo wogende Wellen weich winken,
Wo wonniges Wehen im Walde,
Wenn Westwinde wiegen und weben?
Wohl werden wir weilen wo Waldweh’n,
Wo wallende Wellen sich wiegen,
Weil Waldwonnen Wunder wohl wirken.

Übungswörter
Wind, Wasser, Welle, Wetter, Woge
Schallwelle, talwärts, Hohlweg, anwenden
Leibwäsche, abwälzen, Lastwagen, wegwerfen
auffinden – aufwinden; auffallen – aufwallen; Aufwand, Schafwolle

02:36

Übungsverse zum Reibelaut S
I. Es senkt sich sacht die Sonne,
Sanft säuselt’s längs dem Flusse;
Leis singt selbst ems’ge Drossel,
Rings Sehnsucht süß entfesselnd.
II. Des Westwinds Säuseln leis erst kräuselt’s
Das Wasser, bis es saust und brauset.
Sieh! sorgsam sitzt im Sand der Sylph,
Singt sanftes, süß beseeltes Wissen –
Dass Seglers Sinn sich freut des Singsangs!
Sonst saßen Sänger selbst am See,
Sittsam niemals – sie suchten sorglos
In Saus und Braus, sinnlos wie Samson,
Solch seltsam Sein sich zu versüßen.
III. Selbstsucht ist solch böses Laster,
Dass sogar es solche hassen,
Die sonst selbst nicht selten sünd’gen.

Übungswörter
sehen, singen, so, Amsel, winseln, Hülse,
Sonne, sinnlos, Sahne, sauer, süß, Sohn, besonders, Gesicht,
Gesang, Esel
Hals, aus, lösbar, Kiste,
Spaß, Glas, groß, Fluss

02:57

Übungsverse zum Reibelaut SCH
Stündlich stöhnt der störr’ge Strolch,
Stemmt sich stramm zu starkem Sturz –
Stampfend stets die Strohbettstatt –
Stumpf gestützt auf strupp’ge Streu.
Still und staunend steht der Strenge,
Stumm, bestürzt zum Sträfling starrend! –

ST im An- und Auslaut
Bemoost wächst nächst dem Strom ein Stamm,
Feststämmig stolz strebt sein Geäst
Stromwärts, und weist nach Ost und West.
Sonst nisten Stare stets im Stamm –
Doch Sturm zerstörte Ast um Ast,
Dass längst zerstob das Starennest.

Die Verbindung SP – SCH
Specht, Spatz, Sperber sprangen spornstreichs,
Spottend Spangen, Sparren, Sprossen,
Spät aus spitz’gen Speichers Spalte
Speis und Speck im Spinde spähend.
Schießen schleunig, schier verschwindend,
Schlangenschleichend, scheu und schlurfend,
Schnell zum schmalen Schlossesschornstein,
Schrillen Schreis den Schlossschenk schreckend!

Übungswörter
Busch, Schuh, Scholle, Scheu,
Asche, Wäsche, Esche,
Mensch, unwirsch,
Wisch, Fisch, Geschick
Spuhle, Spiegel, Spatz,
Stuhl, Stiefel, Stadt,
sprechen, sprudeln, Sprache, Sprung,
Strand, Straf

03:48

Übungsverse zum Reibelaut CH

Das vordere CH
Nicht schlechte Wächter scheuchen
Wichte, welche frech lächelnd,
Ziemlich bezecht – möchten flüchtig entweichen.
Schüchtern, verächtlich, gleich Kätzchen weich schleichen,
Sichtlich gemächlich, recht heuchelnd sich fächelnd.

Wechsel von vorderem und hinterem CH
Auch ich weich nicht
Solch frechem Wicht,
Doch leicht bricht nicht solch Joch.
Durch schlechte Streich
Macht Knecht sich reich,
Schleicht nachts sacht, lächelt noch!
Deucht’s euch auch Nacht –
Reichsacht doch wacht!

Kombinierte Vorder- und Hintergaumenlaute
Ach welch Ringen, welch Schmachten
Des kühnen Geist’s nach dem Kampftag;
Doch nicht Krieg schickt Gott
Noch Rache – nur klägliche Knechtung!

Übungswörter
echt, ich, Wächter, Bücher, Eiche, euch
Chaos, Chor
Wache, Sache, Lachen, kochen, suchen, brauchen
Dach, Loch, Tuch, Bauch
Dachs, Wachs, Ochs, Fuchs
krächzt, schluchzt, jauchzt

01:58

Übungsverse zu den Reibelauten F – V
I. Fischfrevler Franz fing frech
Vorm Flussfall fette Fünffingerfische.
Vier fichtne, feste Fischfässer
Fassten vollauf den Fang –
Viele freilich flitzten flott davon!
II. Vielfach verfolgt von pfiffigen Pfaffen,
Verpflegt vom Freund – ein Pfui! vom Feind
Verfügten flücht’ge Freistatt
Vier friedvoll fromme Freifrau’n!
Für fünffachen Frevel fluchvoll verpfändet,
Verfallen dem Pfeile finstrer Verfolgung –
Verhalfen feinfühlige Frauen zur Flucht.

Übungswörter
Fuß, Fahne, Fisch, Frost, falsch, vorne, Verfahren, viel
Gefahr, Stufe, schlafen, Büffel, Stiefel,
Heft, Luft, Saft
Schaf, brav, Chef, tief
Vase, Vibration, Vision, Revolution, Absolvent

01:23

Übungswörter
O Jammer! Da Joseph kam. Wie jubeln jene. Ei ja!
Jubelnd, johlend und jauchzend,
Jetzt im Jänner des Jahrs.

02:19

Übungsverse zur Affrikata QU
Qual, Quell, Quark, bequem, erquickend
Erquickende Quelle quillt quirlend empor.
Quiekende Quinten quälen quengelnde Quäker.

Übungswörter pf
Pfiff, Pfarrer, Pfau
Apfel, Gipfel, dampfen
Kampf, Rumpf, Kopf
Grashupfer schlüpft,
Der Tropf – und hüpft,
Mit Zopf und Zipfel –
Aus Sumpf zum Wipfel!

02:26

Übungsverse zur Affrikata Z

Wechselfolge von S und Z
I. Es zogen zwei Sänger zum säuselnden See,
Zart sangen zur Zither sie Tänze;
Dass Zeisig ganz sacht zur selben Zeit
Sich zurückzog zu des Waldsaumes Grenze.
Sie seufzten nach Zeiten, so rosig, so süß,
Als sorglos, selbst sonder Zagen,
Des Sängers Los man selig pries –
Zart wusst man Seltsames zu sagen:
Dass so Zanksucht als Zorn sich selten gezeigt,
Als Zukunftsängers zärtlichste Weisen,
Des süßen Zusammenseins sel’ge Zeit
Zunftmäßig suchten zu preisen.
II. Jetzt wetzt der Letzt’,
Gehetzt entsetzt
Des Messers flitz’ge Spitz!
Erhitzt, geritzt –
Von Schmerz zersetzt – ,
Reizt’s Herz des Streites Hitz!

Übungswörter
Zahn, Ziege, ziehen, Zoo, Zug, Zaun,
Schatz, Katze, Witz, Schütze
Schmalztopf, Schmelztiegel, Märztag
rauscht’s, erfüllt’s, nirgends

Section 4: Rhythmus und Dynamik
Rhythmus und Dynamik
04:13
Section 5: Sprechen mit Mikrofon
06:04

Vor der Sprechsituation
1. Üben Sie Ihren Vortrag, halten Sie ihn probeweise zu Hause oder am Veranstaltungsort.
Wenn Sie Ihren Vortrag ablesen, empfiehlt es sich, den Text so gut wie möglich zu
verinnerlichen, um Ihre gestalterische Freiheit zu vergrößern. Blicken Sie so selten wie
möglich auf das Manuskript, sprechen Sie dafür umso mehr Ihr Publikum an.
2. Markieren Sie Ihren Text hinsichtlich der Ihnen wichtigen Betonungen, Pausen und
sonstigen Ausdrucksmittel. Nehmen Sie einen Bleistift mit; es gibt häufig kurzfristig etwas
zu ändern.
3. Üben Sie das Sprechen am Mikrofon! Erstellen Sie vorab zu Hause eine Tonaufnahme
und hören Sie diese ab. So machen Sie sich auch mit der Situation vertraut, Ihre eigene
Stimme zu hören.
4. Nehmen Sie sich die Zeit für eine Sprechprobe vor Ort. Nehmen Sie den Raum wahr, in
dem Sie sprechen werden. Wo wird Ihr Publikum sitzen? Lassen Sie das Mikrofon so
einstellen, dass Ihre Stimme mühelos den Raum füllt und optimal verstärkt wird.
5. Sollte das Mikrofon nicht verstellbar sein und Sie sind gezwungen, es in die Hand zu
nehmen, umfassen Sie es nicht am Mikrofonkopf. Hierbei entstehen oft Rückkoppelungen
und lästige Pfeifgeräusche!
6. Richten Sie das Mikrofon auf die für Sie optimale Position ein. Sie sollten bequem davor
stehen oder sitzen können. Achten Sie beim Sprechen vor Publikum darauf, dass das
Mikrofon Ihr Gesicht nicht verdeckt. Es sollte Sie aber auch nicht zu einer gebeugten
Körperhaltung veranlassen.
7. Stehen Sie nicht zu nah am Mikrofon, aber auch nicht zu weit weg, damit Ihr Bewegungsspielraum
nicht eingeschränkt wird. Bedenken Sie bitte auch, dass das Mikrofon
alle Geräusche verstärkt, auch Atemgeräusche, Schmatzen und Schlucken.
8. Um die Funktion des Mikrofons zu testen, pusten viele Redner ins Mikrofon oder klopfen
mit der flachen Hand direkt auf den Mikrofonkopf. Diese Testweise ist eher peinlich
und stimmt nicht gerade positiv auf die folgende Rede ein. Besser ist ein einleitender
Satz, zum Beispiel: „Ich gehe davon aus, dass die Übertragungsanlage funktioniert und
Sie mich alle gut verstehen können!“
9. Stellen Sie sich ein Glas Wasser ohne Kohlensäure bereit; oftmals bekommt man in der
Aufregung einen trockenen Mund. Sie können Ihren Speichelfluss fördern, indem Sie
leicht auf Ihrer Zunge kauen oder diese im Mundinnenraum kreisen lassen.
10. Es empfiehlt sich, vor der Sprechsituation nicht zu schwer zu essen, keinen Alkohol zu
trinken und keine Speisen zu verzehren, die Mund oder Rachen verkleben.
Und … Wenn es die Umstände erlauben, so ziehen Sie sich vor der Sprechsituation in einen
ruhigen Raum zurück, lockern Sie sich, sprechen Sie sich ein, sammeln Sie sich.

Während der Sprechsituation
1. Sprechen Sie für die Zuhörer, nicht für das Mikrofon.
2. Nehmen Sie Ihr Publikum wahr, nutzen Sie die Möglichkeit des Blickkontaktes. Fahren
Sie z. B. mit den Augen das gesamten Publikum ab, am besten in Form eines großen
„M“. Sie erreichen dadurch relativ viele Menschen.
3. Beginnen Sie langsam und in gemäßigter Lautstärke. Aufregung führt in den meisten
Fällen zu schnellerem Tempo und lauterer Stimme.
4. Setzen Sie bewusst Pausen, wenn Sie zum Beispiel einen neuen Gedanken oder Sinnabschnitt
behandeln. Ihre Zuhörer können dadurch dem Vortrag besser folgen und Ihnen
geben diese Pausen etwas Ruhe.
5. Wenn Sie im Stehen sprechen, nehmen Sie eine aufrechte und entspannte Körperhaltung
ein. Es empfiehlt sich, das Gewicht auf beide Beine locker zu verteilen; strecken
Sie die Beine nicht starr durch.
6. Ihr ganzer Körper ist beim Sprechen Ihr Instrument. Achten Sie darauf, dass Sie sowohl
im Stehen als auch im Sitzen eine aufrechte Haltung bewahren, damit Ihre Atmung frei
fließen kann. (Gerade in Situationen der Aufregung passiert es häufig, dass die Atmung
„hoch rutscht“.) Außerdem wird Ihr Vortrag durch körperliche Präsenz verstärkt.
7. Ob sitzend oder stehend: Nutzen Sie die Möglichkeit zu gestikulieren. Der Sprechablauf
gerät seltener ins Stocken und wirkt natürlicher, wenn Sie Gestik zulassen.
8. Lassen Sie sich vom Mikrofon nicht vorschreiben, wie Sie zu stehen oder zu sitzen haben.
Korrigieren Sie gegebenenfalls lieber die Position des Mikrofons.
9. Wenn Sie beim Sprechen ins Stocken geraten, gestatten Sie sich eine Pause.
10. Trinken Sie, wenn Sie einen trockenen Mund bekommen, und atmen Sie tief durch,
wenn Ihnen die Atmung „hoch rutscht“ oder Sie einen „Kloß im Hals" haben.

Section 6: Praxis täglich: Die Stimme

Students Who Viewed This Course Also Viewed

  • Loading
  • Loading
  • Loading

Instructor Biography

SCHOTT MUSIC GmbH & Co. KG, International Music Publisher

Schott Music is one of the world's leading music publishers with subsidiaries in ten countries. Family-owned since 1770, the company offers products and services covering all aspects of music. The product range of Schott Music, comprising performance and teaching literature, urtext editions, concert and opera literature, study scores, complete editions, books on music, specialist magazines, audio recordings and multimedia products, influences all areas of musical life. One of the focal points of the publishing programme of Schott Music is the publication of works by contemporary composers of the 20th and 21st centuries.

Ready to start learning?
Take This Course