
Lehrveranstaltungen zu planen scheint eigentlich keine zu große Herausforderung zu sein, schließlich haben wir selbst bereits an vielen Lehrveranstaltungen an sehr verschiedenen Institutionen teilgenommen. Dennoch fallen Entscheidungen beim Planen manchmal schwer, und wir könnten uns viele „Umwege“ beim Planen ersparen, wenn wir dabei systematisch vorgehen. In dieser Lektion stelle ich Ihnen das Programm und die Ziele dieses Selbstlernkurses vor.
In diesem Vortrag stelle ich mich Ihnen kurz vor, damit Sie erfahren, auf welchen Grundlagen meine Empfehlungen in diesem Online-Kurse beruhen.
Damit Sie von diesem Kurs bestmöglich profitieren, empfehle ich Ihnen, in diesem Kurs auf Beutezug zu gehen. Wie das geht, erkläre ich Ihnen in dieser Lektion.
Lehrveranstaltungen sind dazu da, Studierende beim Lernen zu unterstützen. Ob die Studierenden wirklich gelernt haben, wird anschließend durch Leistungsnachweise überprüft. In diesem Sinne muss das Lehren auf das Lernen und auf die anschließende Prüfung bezogen sein. In dieser Lektion beleuchten wir die genauen Zusammenhänge zwischen Lernen, Lehren und Prüfen.
Wie plant man denn sinnvollerweise Lehrveranstaltungen? Welches Vorgehen ist warum empfehlenswert? In diesem Vortrag gebe ich Ihnen einen Überblick über eine Strategie, mit der Sie effizient lernförderliche Lehrveranstaltungen planen können.
Damit man beim Planen von Lehrveranstaltungen möglichst wenig unnötige Wege geht, ist es sehr sinnvoll, sich zuvor über bestimmte Aspekte und Rahmenbedingungen zu informieren. In diesem Vortrag lernen Sie, wie und so Sie schnell an die nötigen und hilfreichen Informationen kommen.
In dieser Lektion lernen Sie, wie Sie generative KI fürs Planen nutzen können.
Bitte nehmen Sie sich kurz Ihr Beuteblatt zur Hand und ergänzen Sie es mit den Punkten, die Ihnen bis hierhin im Kurs wichtig waren.
Damit Menschen überhaupt lernen, ist ein grundlegendes Maß an Motivation, eine Bereitschaft dazu nötig. In dieser Lektion lernen Sie, unter welchen Voraussetzungen Menschen grundsätzlich bereit sind zu lernen.
Lehren soll Lernen unterstützen, damit die Studierenden Lernziele erreichen und Kompetenzen erwerben können. Damit Lehren Lernen wirklich unterstützt ist es wichtig, dass beim Lehren der Lernprozess berücksichtigt wird; ansonsten bleibt der Lehrerfolg reiner Zufall. In dieser Lektion lernen Sie, wie Menschen grundsätzlich lernen.
In dieser Lektion lernen Sie, wie KI Lehre beeinflusst, egal ob wir das wünschen oder nicht.
Lehrveranstaltungen erstrecken sich meist über einen längeren Zeitraum und unterteilen sich in einzelne Einheiten. Zunächst sollte deshalb ein Gesamtplan (Semester-/Modulplanung) erstellt werden. Im zweiten Schritt geht es dann darum, die einzelnen Einheiten zu planen. Hier lernen Sie den Zusammenhang zwischen Semester- und Lektions-/Einheitenplanung kennen.
Bitte nehmen Sie sich kurz Ihr Beuteblatt zur Hand und ergänzen Sie es mit den Punkten, die Ihnen bis hierhin im Kurs wichtig waren.
Bitte nehmen Sie sich das Semesterplanungsdokument aus den Ressourcen und machen Sie sich damit vertraut.
Bevor Sie ans Planen gehen, sollten Sie sich auch Gedanken über die Rahmenbedingungen machen, unter denen Ihre Lehrveranstaltung stattfindet. Welche das sind, lernen Sie in dieser Lektion.
Damit Ihre Studierenden möglichst gut von Ihrer Lehrveranstaltung profitieren, ist es wichtig, dass Sie sich ein möglichst gutes Bild Ihrer Zielgruppe machen. Nur dann können Sie die Lehrveranstaltung auf diese Zielgruppe ausrichten.
Um einen Weg zu planen, also den Ablauf einer Lehrveranstaltung festzulegen, kommt man nicht umhin Lernziele zu bestimmen. Erst diese Ziele ermöglichen, begründete Entscheidungen hinsichtlich des Vorgehens. In dieser Lektion lernen Sie deshalb Ziele in Zeiten von KI im Sinne von Kompetenzen zu formulieren und zu hierarchisieren.
Wenn es Ihnen schwerfällt, Kompetenzfacetten zu formulieren, dann lassen Sie sich von einem Tool generativer künstlicher Intelligenz wie ChatGPT unterstützen. Wie das geht, zeige ich Ihnen in dieser Lektion.
Je nach Gestalt der angestrebten Kompetenzen/Lernziele folgt eine Lehrveranstaltung einer anderen inneren Logik. In dieser Lektion lernen Sie diese zwei Lehrveranstaltungstypen kennen, so dass Sie dann bestimmen können, zu welchem Typ Ihre Lehrveranstaltung gehört.
Bevor Sie ans Planen des Weges gehen, verdeutlichen Sie sich, welchen Leistungsnachweis Sie von den Studierenden verlangen müssen oder wählen Sie eine Form des Leistungsnachweises. In dieser Lektion lernen Sie, welche Prüfungsformen, bzw. Leistungsnachweise zu welchem Lehrveranstaltungstyp passen.
Jede Lehrveranstaltung sollte die Struktur des sogenannten klassischen Dreischritts aufweisen und den Studierenden die Struktur der Veranstaltung verdeutlichen. In dieser Lektion lernen Sie den Klassischen Dreischritt und den Advance Organizer als hilfreiche Tools kennen.
Nun können Sie ausgehend vom Lehrveranstaltungstyp eine Semesterstrategie wählen. Welche Semesterstrategien es gibt, erfahren Sie in dieser Lektion.
In dieser Lektion lernen Sie Strategien für Lehrveranstaltungen vom Typ 1, die also auf das Gesamtziel fokussieren, kennen.
In dieser Lektion lernen Sie Strategien für Lehrveranstaltungen vom Typ 2, die also viele einzelne, etwas unverbundene Teilziele fokussieren, kennen.
Um Ihren Semester-/Modulplan fertigzustellen, müssen Sie nun noch die einzelnen Lehreinheiten und deren Lehrformate (Präsenzlehre, Virtuelle Präsenzlehre, hybride Lehre oder asynchrone Lehre/Selbststudiumsphasen) festlegen. Wie eine Lehreinheit definiert wird, welche Stärken die einzelnen Lehrformate haben und wie Sie sie geschickt kombinieren, erfahren Sie in dieser Lektion.
Bitte nehmen Sie sich kurz Ihr Beuteblatt zur Hand und ergänzen Sie es mit den Punkten, die Ihnen bis hierhin im Kurs wichtig waren.
Nun haben Sie erfahren, wie man Semesterpläne systematisch erstellt. Ich empfehle Ihnen nun, Ihren Semester-/Modulplan zu finalisieren und sich dabei ggf. von einem Tool generativer Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT unterstützen zu lassen.
Damit Sie auch in diesem Modul möglichst viel profitieren, möchte ich Sie auch hier anregen, eine konkrete Lehreinheit in den Blick zu nehmen und diese parallel zur Bearbeitung der folgenden Lektionen zu erarbeiten oder zu überarbeiten. Machen Sie sich dafür mit dem Lehreinheitenplanungsdokument aus den Ressourcen vertraut. Und wenn Sie mögen, können Sie auch hier mit einem Vorschlag eines Sprachmodells wie ChatGPT oder so starten. Sie finden hierfür einen Prompt-Vorschlag ebenfalls in den Ressourcen.
Bevor Sie sich ans konkrete Ausgestalten einer Lehreinheit machen, müssen Sie sich über das Ziel/die angestrebte Kompetenz der Lehreinheit bewusst werden. Wie Sie das machen, lernen Sie in dieser Lektion.
Lehreinheiten haben unabhängig vom Lehrformat stets eine Struktur, die das Lernen der Studierenden unterstützt. Diese Struktur (das sogenannte MOMBI-Modell) lernen Sie in dieser Lektion kennen.
Nun geht es um die konkrete methodische Ausgestaltung der Lehreinheit. In dieser Lektion lernen Sie Methoden kennen, mit denen Sie die Schritte von MOMBI in unterschiedlichen Lehrformaten umsetzen können.
In dieser Lektion lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie KI-Kompetenzen nebenbei fördern können.
Bitte nehmen Sie sich kurz Ihr Beuteblatt zur Hand und ergänzen Sie es mit den Punkten, die Ihnen bis hierhin im Kurs wichtig waren.
Finalisieren Sie nun die Planung Ihrer Lehreinheit.
In dieser Lektion schauen wir kurz zurück und nach vorne.
Stehen Sie vor der Aufgabe, eine Lehrveranstaltung neu zu planen oder eine bestehende Veranstaltung weiterzuentwickeln? Fragen Sie sich, wie Sie aus den vielen möglichen Lehrformaten, Methoden, Prüfungsformen und digitalen Werkzeugen diejenigen auswählen, die wirklich zu Ihren Lernzielen, Ihren Studierenden und Ihren Rahmenbedingungen passen?
In diesem Crashkurs lernen Sie Schritt für Schritt, Lehrveranstaltungen systematisch, lernförderlich und zeitökonomisch zu planen. Dabei steht nicht die bloße Organisation von Sitzungen im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie können Studierende die angestrebten Kompetenzen tatsächlich erwerben – und wie kann Lehre diesen Lernprozess wirksam unterstützen?
Der Kurs verbindet bewährte hochschuldidaktische Grundlagen mit den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten generativer KI. Sie erfahren, welche Anforderungen an zeitgemäße Hochschullehre gestellt werden, wie Constructive Alignment hilft, Lernen, Lehren und Prüfen sinnvoll aufeinander zu beziehen, und welche lern- und motivationspsychologischen Grundlagen für die Planung guter Lehrveranstaltungen zentral sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, Lehrveranstaltungen in einer Welt mit KI zu gestalten. Sie lernen, wie generative KI die Hochschullehre verändert, wie Sie KI-Tools wie ChatGPT produktiv für Ihre eigene Planung nutzen können und wie Sie Lernziele, Prüfungen und Leistungsnachweise so durchdenken, dass sie auch unter KI-Bedingungen sinnvoll, kompetenzorientiert und möglichst valide bleiben.
Anschließend begleite ich Sie durch zwei zentrale Planungsebenen: Zunächst erstellen Sie einen Semester- oder Modulplan. Dafür klären Sie Rahmenbedingungen und Voraussetzungen der Lernenden, formulieren kompetenzorientierte Lernziele, bestimmen den passenden Lehrveranstaltungstyp, treffen grundlegende Entscheidungen zu Prüfung und Leistungsnachweis und wählen eine geeignete Semesterstrategie. Dabei berücksichtigen Sie unterschiedliche Lehrformate wie Präsenzlehre, virtuelle Präsenzlehre, hybride Lehre und asynchrone Selbststudiumsphasen.
Im zweiten Schritt planen Sie einzelne Lehreinheiten oder Lektionen. Sie bestimmen das Ziel der jeweiligen Einheit, strukturieren diese lernförderlich mithilfe des MOMBI-Modells und wählen passende Lehrmethoden für unterschiedliche Lehrformate aus. Ergänzend erhalten Sie Anregungen, wie Sie KI-Kompetenzen der Studierenden im Rahmen Ihrer regulären Lehre mitfördern können.
Während des gesamten Kurses stehen Ihnen Planungsdokumente, Methodensammlungen und sorgfältig ausgearbeitete Prompts zur Verfügung. Diese unterstützen Sie dabei, generative KI reflektiert und gezielt als Planungsassistenz zu nutzen – ohne die didaktische Verantwortung an die Technik abzugeben.
Wenn Sie den Schritten des Kurses folgen, schließen Sie mit einem durchdachten Semester- oder Modulplan sowie einer konkret ausgearbeiteten Lehreinheit ab. So gewinnen Sie mehr Sicherheit in Ihrer Lehrplanung, sparen Zeit und gestalten Lernumgebungen, die Studierende beim Kompetenzerwerb wirksam unterstützen.