
Kennenlernen
Zeitmanagement ist eine der besten Strategien gegen selbstgemachten und unnötigen Stress. Und Zeitmanagement kann helfen, effektiver und effizienter zu arbeiten.
Doch auch im Privatleben ist diese Kompetenz entscheidend, denn in einem systematischen Zeitmanagement geht es nicht nur um „höher, schneller, weiter“ – sondern um die Frage, was uns im Leben wirklich wichtig ist.
Kurs-Handout
In diesem Video erklären wir dir, wie du das Kurs-Handout im Folgenden herunter lädst und abspeicherst.
Über mich: Hendrik Wahler
In diesem Video möchte ich mich selbst dir noch etwas näher vorstellen, damit du auch etwas über mich und meinen Hintergrund erfährst.
Was ist Zeitmanagement?
Zeitmanagement ist eigentlich eher Selbstmanagement. Denn jeder hat dieselbe Zeit - mann kann sie weder managen noch sparen.
Zeitmanagement ist eine praktische Fähigkeit
Die Erwartungen an Zeitmanagement sind oft sehr hoch. Vieles kann Zeitmanagement aber nicht lösen, z.B. Mitarbeitern immer mehr Arbeit aufzuwälzen oder einfach grundsätzlich zu wenig Zeit für viel Arbeit zu haben. Realistisch ist, dass Zeitmanagement uns effizienter und cleverer im Arbeiten machen kann - als praktische Fähigkeit, die man mit viel Übung erlernen muss.
Keine Zeit?
Ein nahe liegender Einwand gegen ein Zeitmanagement-Training ist, dass man dafür eigentlich gar keine Zeit hat. Die Geschichte vom Förster mit der Säge hilft uns zu verstehen, warum Zeitmanagement dennoch wichtig ist.
Das Rahmenkonzept
Das Zeitmanagement-Konzept von mindyourlife ist P-REP:
(P) Priorisieren
(R) Resultat
(E) Effizienz
(P) Plan
Was ist Priorisieren?
Priorisieren muss, wer zu viel Arbeit für zu wenig Zeit hat. Priorisieren bedeutet, sich zu entscheiden, welche Dinge den wenigsten Schaden verursachen, wenn sie liegen bleiben.
Das Eisenhower-Quadrat
Die bekannteste Strategie zum Priorisieren ist das Eisenhower-Quadrat. Dabei werden alle Aufgaben unter zwei Gesichtspunkten bewertet: Wie wichtig und wie dringend ist eine Aufgabe?
Das Eisenhower-Quiz
In diesem Video üben wir gemeinsam die Anwendung des Eisenhower-Quadrats mit zahlreichen Beispiel-Aufgaben.
Eisenhowers blinder Fleck
Das Eisenhower-Prinzip hat eine große Schwäche, nämlich die systematische Vernachlässigung der B-Aufgaben, die jedoch im Berufs- und Privatleben häufig die wichtigsten Aufgaben sind.
Einführung in 3E
Aus meiner Unzufriedenheit mit dem Eisenhower-Quadrat habe ich dereinst das 3E-Konzept entwickelt. Dabei geht es darum, jedes Ziel zu bewerten mit Blick auf dessen Effektivität, Einsatz und Effizienz. Ein netter Nebeneffekt: Das 3E-Konzept eignet sich auch wunderbar zum Priorisieren - eben als Alternative zum Eisenhower-Quadrat.
Das wichtigste Prinzip im Zeitmanagement
In Resultaten denken - nicht in Aufgaben.
Der größte Fehler im Zeitmanagement
Dieser Fehler lautet: Mit der ToDo-Liste anzufangen. Denn dabei verwechseln wir Ziele mit Wegen. ToDo-Listen sind zwar nicht unwichtig - aber sie sind der letzte Schritt im Zeitmanagement, nicht der erste.
Ziele richtig formulieren
Menschen neigen dazu, in Aufgaben zu denken. Daher ist es so wichtig, zu wissen, wie man Ziele richtig formuliert. Denn so können wir Ziele von bloßen Aufgaben unterscheiden.
Was ist Effizienz?
In Effizienz ist das Verhältnis zwischen dem Nutzen und den Kosten einer Strategie. Sie trifft Aussagen darüber, wie nützlich (effektiv) eine Strategie ist und wie viel sie im Verhältnis zu dieser Effektivität kostet.
Das Pareto-Prinzip
Das Pareto-Prinzip ist auch unter dem Namen "80-20-Regel" bekannt. Es geht zurück auf den italienischen Ökonom Wilfredo Pareto und besagt, dass im Regelfall 20% der Mittel bereits ausreichen, um 80% des gewünschten Ergebnis zu erreichen.
Die Anwendung des Pareto-Prinzips
Zur Anwendung des Pareto-Prinzips schauen wir uns ein Beispiel an: Das unaufgeräumte Zimmer und der plötzliche Anruf der Schwiegermutter.
Plan: 3 Fragen
Jetzt werden wir pragmatisch. Wir erstellen einen "actionable" Handlungs-Plan und schnüren Arbeitspakete. Dabei stellen wir uns 3 Fragen: Was? Wer? Wann?
Plan: Was?
Bei dieser Frage geht es darum, zu sammeln und aufzuschreiben, was zur Erreichung eines Zieles gemacht werden muss. Dabei hilft es, große Ziele in kleine Teilziele (Etappenziele) aufzuteilen.
Plan: Wer?
Meistens bin zwar immer ich es, der oder die meine Arbeitspakete bearbeiten muss. In manchen Fällen kann ich Aufgaben aber auch delegieren, z.B. wenn ich Führungskraft oder Geschäftsführerin eines großen Unternehmens bin. Dafür sind Arbeitspakete besonders hilfreich, denn die kann ich einfach ohne größere Erklärungen an jemand anderen übergeben.
Micro-Management
Die große Gefahr beim Delegieren liegt im Micro-Management. Das ist ein bekanntes Problem einiger Führungskräfte. Delegieren geht nicht ohne Vertrauen - ich muss mich darauf verlassen, dass das Arbeitspaket von meinen Mitarbeitern ordentlich ausgeführt wird.
Plan: Wann?
Die Im letzten Schritt geht es um die Frage, wann etwas gemacht wird wird und bis wann etwas gemacht werden muss (Deadlines).
Parkinson's Law
"Arbeit dehnt sich genau in dem Maß aus, wie Zeit zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht."
Tagesleistungskurve
Wann erledige ich eine Aufgabe? Diese Frage richtet sich nicht nur nach der Frist, sondern auch nach Datum und der Uhrzeit der Erledigung. Dafür ist es wichtig, die Tagesleistungskurve zu kennen.
60-40-Regel
Wenn du den richtigen Zeitpunkt für dein Arbeitspaket kennst, geht es nun darum zu planen, wie viel Zeit du dafür einplanst. Dafür solltest du die 60-40-Regel beachten.
Kurs-Zusammenfassung
Dieses Video ist eine kurze Zusammenfassung des gesamten Crashkurses "Zeitmanagement". Damit kannst du alle Inhalte nochmal Revue passieren lassen.
So könntest du weitermachen
Ich freue mich total, dass du diesen Kurs bis zum Ende durchgearbeitet hast! Du willst noch mehr lernen? Hier geht es weiter:
Unsere anderen Online-Kurse: Dort werden in nächster Zeit viele Kurse aufgenommen, z.B. zu den Themen Stressmanagement und Dankbarkeit oder zur Frage: Wer bin ich?
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Zahlreiche E-Books
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, alles gute für deine Zukunft und bis bald!
Warum sind wir in der modernen Welt eigentlich keine Zeitmillionäre?
Eigentlich müssten wir doch heute in der einer Welt leben, in der wir alle ganz viel Zeit haben. Bei all den technologischen Innovationen, die so viel Zeit sparen müssten, müsste uns doch fast langweilig werden.
Was wir hingegen erleben, ist genau das Gegenteil: Wir haben immer weniger Zeit. Und je schneller unsere Computer werden, desto knapper wird die Zeit.
In diesem Kurs kannst du dein eigenes Zeitmanagement weiterentwicklen. Du lernst die 4 Schritte des PREP-Modells und die wichtigsten Techniken im Zeitmanagement kennen.