
Bitte arbeiten Sie diese Einführung in Ruhe durch, damit Sie umso erfolgreicher Ihren Kurs absolvieren können!
Onlinekurs und Buch haben weitgehend identische Inhalte.
Sie haben in der vorangegangenen Lektion das Buch als PDF-Datei downloaden können. Nutzen Sie es gern!
In diesem Video beschreibe ich Ihnen die Struktur von Buch und Kurs, gebe Ihnen Einblicke und lasse Sie auf diese Weise vorab wissen, was Sie genau in diesem Kurs erwartet.
Ich freue mich, Ihnen für Ihr nächstes wissenschaftliches Vorhaben mit diesem Kurs und diesem Buch einige Hilfestellung geben zu können!
Eine kurze Einführung in den ersten Schritt (Abschnitt 2).
In der nächsten Lektion ist es nachlesbar und steht zum Download bereit.
Wenn wissenschaftlich vorgegangen wurde und entsprechende Ergebnisse erzielt werden konnten, spricht man von einem wissenschaftlichen Produkt.
Definitionen dürfen nicht fehlen – sie gehören unverzichtbar zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Hier geht es daher sowohl um Definitionen als auch um die Besonderheiten von Wissenschaft.
In der Welt der Wissenschaft geht rein gar nichts ohne Definitionen.
Daher hier zwei Definitionen für den Begriff Wissenschaft für Sie – zum Nachlesen!
Ein Wissenschaftler strebt danach, Ergebnisse zu erhalten, die seine zuvor gut definierte Fragestellung ehrlich beantworten bzw. zuvor nachvollziehbar analysierte Probleme lösen helfen.
Dies tut er aber nicht, ohne zuerst einmal sorgfältig geprüft zu haben, welche bisherigen Antworten oder Lösungsangebote es bereits zu seiner Fragestellung gibt. Diese bisherigen Wissensbestände bringt er auf jeden Fall in seine Untersuchung ein. Man spricht hier auch vom „Stand der Forschung“, der erarbeitet und eingebracht werden muss.
Hier geht es also um die Bedeutung eines konsequent wissenschaftlichen Vorgehens für die Praxis.
Aus hochschulischer Praxiserfahrung lässt sich festhalten, dass jede wissenschaftliche Arbeit stets eine klare Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage benötigt, um ein Ergebnis erreichen zu können.
Wissenschaftlichkeit wird hier somit nicht als reduziert auf Formales – wie Gliederung, Zitierungen, Verzeichnisse etc. – verstanden.
Wir untersuchen stets mit Kriterien des Messens und des Beurteilens, die unsere Ergebnisse vorbestimmen.
Was wir nicht gemessen oder analysiert haben, liegt uns nicht als Ergebnis vor – und es wären womöglich aber genau diese Ergebnisse, oftmals Daten, die wir für die Erklärung oder Lösung eines Problems benötigen...
Hier erschließen wir uns diese Erkenntnis:
Wir lernen beim wissenschaftlichen Arbeiten keine stets inhaltlich wiederholbaren Lösungsschritte, sondern wir lernen eher grundsätzlich und damit übertragbar die Vorgehensweisen zum Ermitteln von Lösungsmöglichkeiten an sich.
Sir Karl Raimund Popper steht im Mittelpunkt dieser Videolektion.
Er hat mit seinen Arbeiten wesentliche Beiträge zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie geleistet und kritisierte insbesondere jene gängige Wissenschaftsvorstellung, nach der aufgrund von konkreten Beobachtungen verallgemeinernd Schlüsse für wissenschaftliche Theorien gezogen werden.
Er hilft uns zu einem kritischen, sachgerechteren Umgang mit der Wissenschaft und ihren Methoden.
Das Verstehen von Aussagen und Kontexten, aber auch der eigenen Methodik und Vorgehensweise ist unerlässlich, um überhaupt wissenschaftlich tätig sein zu können.
Erkenntnisse, die zu Theorien ausgebaut wurden, können sehr bald überholt sein oder sie wurden inzwischen einfach widerlegt. Wie kann das sein? Schließlich haben sie doch oftmals prägende Wirkungen für unsere Wirklichkeit – und in anderen Fällen wiederum kaum.
Es stellt sich die Frage nach der Wirklichkeit unserer Wirklichkeit – besser gesagt: unserer Wirklichkeiten. Erkenntnistheoretiker der letzten Jahrzehnte haben mit dem »Konstruktivismus« ein Paradigma, also einen Bezugsrahmen beschrieben, der für unser wissenschaftliches Arbeiten bedeutsam ist.
Beim wissenschaftlichen Arbeiten richten wir uns auf »passende« Vorgehensweisen, um zu nutzbaren Ergebnissen zu gelangen – ob sie wirklich die »passenden« Vorgehensweisen sind, zeigt sich aber erst im Nachhinein.
Selbstverständlich beachten wir dabei aber die Vorgaben der Methoden, die wir wählen.
Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!
Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!
Kurze Reflexion des Bisherigen und Blick ins folgende Kapitel
Ein kurzer Überblick dieses zweiten Schrittes
Es existiert kein vollständiger und endgültiger Kanon von Qualitätskriterien des wissenschaftlichen Arbeitens, der von einer entsprechenden Stelle als verbindlich verabschiedet worden wäre.
Dennoch lassen sich allgemein anerkannte prinzipielle Kriterien sowie ergänzend für empirisches Arbeiten bedeutsame Kriterien benennen.
Sie werden in dieser Lektion einzeln vorgestellt und ihre Anwendung und Bedeutung erläutert.
Dieses ist das erste der acht grundsätzlichen Qualitätskriterien, mit denen wir uns hier befassen.
Durch Untersuchen neues Wissen zu schaffen - diese Ausrichtung muss an einer wissenschaftlichen Arbeit als Leitmotiv erkennbar sein.
Die Gerichtetheit ausschließlich auf ein einziges und klares Untersuchungsziel ist daher ein erstes, unverzichtbares und prinzipielles Qualitätskriterium für Wissenschaftlichkeit.
Die Besonderheit einer wissenschaftlichen Arbeit liegt möglicherweise nicht nur in der Themenwahl, also in der Problemstellung und Zielsetzung – sie kann auch in der Methodenwahl begründet sein.
Beispiel: Ein interdisziplinäres Vorgehen durch Einsatz einer Quantitativen Inhaltsanalyse bei einer geisteswissenschaftlichen Untersuchung.
Für wissenschaftliche Arbeiten gilt primär als relevant, was zum wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt und im eigenen Fachgebiet neues Wissen schafft.
Jede Argumentationskette muss klar und strukturiert dargelegt sein, von den Prämissen bis zur Schlussfolgerung.
Dabei ist zwischen induktiver und deduktiver Logik zu unterscheiden.
Die Inhalte und das Vorgehen in wissenschaftlichen Arbeiten müssen sich dem Leser oder Zuhörer erschließen.
Dieses Kriterium der Nachvollziehbarkeit steht in direktem Zusammenhang mit weiteren Qualitätskriterien.
Ehrlicher Umgang mit Quellen sowie mit fremden und eigenen Ergebnissen schließt zwar noch keinen Irrtum aus, trägt aber wirksam dazu bei, jenen zu vermeiden.
Ehrlichkeit begründet Glaubwürdigkeit und bezieht sich auch auf die textliche und gestalterische Darstellungsweise, die bei wissenschaftlichen Arbeiten stets sachlich und neutral gehalten sein muss.
Dieses Kriterium bedeutet, dass alle Formulierungen Angaben und Zusammenhangsbedingungen solcher Art enthalten, die klar genug sind, damit Dritte mit diesen Angaben zu gleichen oder vergleichbaren Schlüssen kommen können.
Jede Hypothese muss so formuliert sein, dass sie überprüfbar ist – mit dem Popper’schen Ziel der Falsifikation.
Es muss prinzipiell klar sein, ob und inwiefern ergebnisoffen und somit unabhängig in einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht werden kann.
Dies ist gerade bei Auftragsforschung ein kritischer, aber wichtiger und lösbarer Punkt.
Die Transparenz ist das letzte der allgemeinen wissenschaftlichen Qualitätskriterien.
Sie bildet das erste von vier Kriterien für das empirische wissenschaftliche Arbeiten.
Sie erfasst die Genauigkeit, mit der etwas geprüft wird. Dies bezieht sich auf den Umgang mit der Stichprobe.
Validität berührt aber auch die inhaltliche Argumentation einer wissenschaftlichen Arbeit.
Damit bezeichnet man die Messgenauigkeit, die im Idealfalle so gut ist, dass bei einer Wiederholung der Messung unter gleichbleibenden Konditionen wiederum gleiche Ergebnisse erzielt werden.
Signifikanz bedeutet, dass ein über dem Zufall liegender Zusammenhang angenommen werden kann, wobei für den Zufall zuvor eine Schwelle festgelegt wurde.
In den Sozialwissenschaften ist die Repräsentativität quantitativer Ergebnisse von Bedeutung. Dazu wird eine Stichprobe in Bezug zu einer Grundgesamtheit definiert.
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Ein kurzer Blick auf die Inhalte dieses 3. Schrittes
Wie Forschungsprozesse verlaufen - beginnend mit der Problemstellung, der Forschungsfrage und der Bestimmung der einzusetzenden Methoden, gefolgt von Planung und Durchführung sowie der abschließenden Auswertung der Ergebnisse.
Unterscheidbar und doch gibt es Zusammenhänge: Erläuterung der Merkmale explorativer, konstruktiver und empirischer Untersuchungen.
Sie werden anhand von möglichen Untersuchungsvorhaben der Veganomics (Veganwirtschaft) nachvollziehbar erläutert.
Wie kann man mit dem Konflikt umgehen, dass Forschung stets ergebnisoffen stattfinden muss, die Praxis der Auftraggeber oder des Marktes aber Praxislösungen als Ziele erwartet?
Sie lernen hier ein Modell kennen, das auch Ihnen künftig die Möglichkeit eröffnet, beiden Seiten gerecht zu werden, ohne deren Prinzipien und Interessen zu vermischen.
Selbst Umfragen durchführen, Daten generieren und sie auswerten - oder auf vorhandene Daten zurückgreifen?
Was ist sinnvoller, welche Vorgehensweise ist wertvoller?
Balzert u. a. haben zum induktiven und deduktiven Forschen ein hilfreiches Modell entwickelt, das zur Erklärung der Unterschiede und des Zusammenwirkens von Induktion und Deduktion beitragen kann.
Das Wort Empirie (Erfahrung, Erfahrungswissen) stammt aus dem Griechischen.
Ob Hypothese oder Theorie oder Modell: sie benötigen stets die Verprobung und Bewährung in der Praxis, mit Hilfe von definierten Methoden.
Bei empirischen Forschungsvorhaben unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Methoden.
In diesem Video werden die Merkmale und Besonderheiten der beiden Wege beschrieben, ihre Rollen in induktiven und deduktiven Vorhaben geklärt und die Kombinationsmöglichkeit durch teilstandardisierte Erhebungen vorgestellt.
Eine Lektion für Sie, bewusst zum Lesen und Durchdenken!
Bedingungen für das Aufstellen von Hypothesen, Arten von Hypothesen und der richtige Umgang mit ihnen werden hier vorgestellt.
In der Regel sind die Ergebnisse einer guten wissenschaftlichen Untersuchung sinnvoll, vor allem wenn sie für ein Praxisproblem erhellend und daher hilfreich ist.
Darauf gilt es sich zu richten, wenn es um eine Themenstellung geht, die man sich selbst setzen kann - nicht erst bei Abschlussarbeiten, sondern auch bereits bei Hausarbeiten.
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Kurzer Überblick des 4. Schrittes
Ein kurzer, plakativ gehaltener Überblick über die Grundelemente einer jeden wissenschaftlichen Arbeit – Ausschnitt eines unserer Webinare.
Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage werden benötigt, um überhaupt ein Ergebnis des Forschens erreichen zu können – ansonsten entsteht keine wissenschaftliche Arbeit. Auch muss man vertraut sein mit Begriffen wie Hypothesen, Kriterien und Merkmalen.
Vor allem muss aber zuerst einmal die Themenformulierung stimmig sein! Wie man es passend formuliert, erfahren Sie in dieser Lektion.
Eine Problemstellung ist zwingend notwendig, denn nur sie hält uns davon ab, einfach „über etwas“ einen interessanten Aufsatz zu schreiben.
Wenn wir ein Problem erkannt haben und es uns als Aufgabe gestellt haben, dann müssen wir einen wissenschaftlichen Weg suchen, dieses Problem konkret zu lösen bzw. die üblichen Lösungswege für solche Probleme auf ihre Anwendbarkeit zu prüfen.
Zielsetzungen sind konkreter ausgerichtet als die zuvor erkannten Problemstellungen – und sie berücksichtigen mehr Details, beispielsweise örtliche und zeitliche Gegebenheiten.
Auf jeden Fall muss die Zielsetzung als problemlösend für die Problemstellung angelegt sein.
Unerlässlicher Bestandteil einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Formulierung der zentralen Forschungsfrage. Wer sein »Thema« bloß »beleuchtet«, schreibt womöglich ein Essay, aber noch nicht eine wissenschaftliche Arbeit.
Dort stellt man vielmehr eine Forschungsfrage auf – und zwar in Fragesatz-Form. Dies führt zu Analyseschritten, Argumentationen und zum Einsatz definierter Methoden.
Ihre Forschungsfrage muss erkennbar machen, welchen Weg die Untersuchung nimmt!
Der Einsatz von Hypothesen sowie Kriterien, Merkmale und Ausprägungen sind weitere wichtige Elemente und Instrumente bei wissenschaftlichen Untersuchungen.
Sie werden in dieser Lektion vorgestellt.
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Informationen zu den Inhalten des fünften Schrittes
Wissenschaftliches Arbeiten kann nur dann wissenschaftlich sein, wenn man sich auf zitierwürdige Quellen stützt und sie auch in der richtigen Form referenziert.
In diesem Kapitel sollen zu den häufigsten Fragen zum Umgang mit Quellen Antworten und Hinweise gegeben werden.
Drei Arten wissenschaftlicher Literatur lassen sich identifizieren:
Es ist bei der Sichtung von Literatur sinnvoll und hilfreich, sich selbst bereits Auszüge vorzubereiten – ob man sie danach nun verwenden wird oder nicht.
Exzerpte können auch im Literaturverwaltungsprogramm Ihrer Wahl – Empfehlung: Zotero – hinterlegt werden.
Zu unterscheiden ist die Zitierform für wörtliche / direkte Zitate von der Vorgabe für nichtwörtliche / indirekte bzw. sinngemäße Zitate.
Langzitierweisen mit detaillierten Angaben zur Quelle sind nicht mehr zu verwenden.
Gedruckte und Online-Quellen werden inzwischen gemeinsam im »Quellenverzeichnis« erfasst.
Wie das genau aussieht und worauf dabei zu achten ist, wird hier erläutert.
Immer wieder werden Statistiken benötigt für die Argumentation. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Lieferant solcher Statistiken selbst nicht unbedingt der Autor und Quelle der Daten ist.
Es muss also der ursprüngliche Autor der Daten als Verfasser genannt werden!
Als »zitierfähig« gelten Quellen, die überprüfbar sind, da sie regulär publiziert wurden und infolgedessen in Bibliotheken oder online verfügbar sind.
Doch nicht jede zitierfähige Quelle ist auch zitierwürdig!
Diese Kriterien werden hier erarbeitet.
Eine Website ohne Verfasser ist nicht zitierwürdig, und zwar vor allem deswegen nicht, weil wissenschaftliche und berufsfachliche Quellen immer Angaben zum Verfasser oder Herausgeber haben.
In diesem Video gibt es Hinweise für die korrekte Nennung des jeweiligen Verfassers.
Es ist unbedingt notwendig, die Bezüge zu jeder fremden Quelle in den eigenen Textinhalten deutlich zu machen.
Denn Passagen mit kenntnisreichen Inhalten, die aber wohl kaum vom Verfasser dieser wissenschaftlichen Arbeit selbst stammen könnten, führen sogleich zum Plagiatsverdacht...
Hier wird erläutert, wie's geht!
Welche Angaben gehören nun unter eine Abbildung oder eine Tabelle?
Wie bekommt man sie so hinein, dass sie im zugehörigen Verzeichnis aufgeführt werden?
Wie muss die Quelle angegeben werden?
Antworten dazu in diesem Video.
Hier finden Sie manche ergänzenden Tipps zum Nachlesen!
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Ein Blick in die Themen des sechsten Schrittes.
Schon bei den ersten Vorbereitungen einer wissenschaftlichen Arbeit steht ja die Suche nach und die Auseinandersetzung mit vorhandener Literatur an.
In dieser Lektion erarbeiten wir die unterschiedlichen Möglichkeiten, Quellenangaben zu erfassen und den offiziellen Zitierstilen gemäß in der Untersuchung auszugeben.
Literaturverwaltung im Computer geht ähnlich wie mit dem guten alten Karteikasten – nur viel komfortabler.
Karteikarten ausfüllen muss man händisch – in Word funktioniert das genauso. Die Software bietet in der Toolbox mit »Zitate« die Möglichkeit an, Quellen zu erfassen, zu verwalten und für das Quellenverzeichnis zu nutzen.
Bibsonomy bietet Datensammlungen von gedruckten und elektronischen Publikationen sowie die zugehörigen Datenformate an, die einen schnellen Austausch und eine schnelle Übernahme aller benötigten Angaben zu unseren Quellen ermöglichen.
Bestände der Universitäten sind immer lohnend zu durchforsten.
Sie haben oft wichtige Werke in ihren Datensammlungen oder können auf mit ihnen verbundene Bibliotheken verlinken, deren Bestände bei BibSonomy und anderswo nicht gefunden werden.
Als dritter Weg zu den Daten von genutzter bzw. nutzbarer Literatur sei hier OCLC WorldCat vorgestellt.
Er stellt sich als weltgrößter Bibliothekskatalog dar, mit Online-Zugriff auf alle Bestände der angeschlossenen Bibliotheken.
Am einfachsten macht man sich die Metadaten der verwendeten Literatur für die eigenen wissenschaftlichen Arbeiten nutzbar mit einem Literaturverwaltungsprogramm, auch Referenzmanager genannt.
Die Software hilft, fehlerfreie und konsistente Quellenangaben und -verzeichnisse zu erzeugen.
Die Eingabe der Metadaten von Quellen kann beim Literaturverwaltungsprogramm Zotero grundsätzlich von Hand erfolgen.
Einfacher geht es durch Direktimport aus dem Browser – etwa beim Besuch eines Onlineshops für Bücher oder eines Onlinekatalogs von Publikationen.
Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!
Das führende kostenlose Programm für die konsistente Verwaltung von Quellen aller Art (Monographien, Sammelwerke, Journals / wiss. Zeitschriften, Internet-Beiträge etc.) ist Zotero.
Wie installiert man Zotero, richtet es ein für den benötigten Ausgabestil, und wie arbeitet man im Alltag damit?
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Was wir im letzten, dem siebten Schritt vorhaben...
Wer ein Studium absolviert, muss selbst eine gute wissenschaftliche Praxis beweisen.
In diesem Teil, den Kapitel zum wissenschaftlichen Schreiben, widmen wir uns der Frage, wie wir am besten die notwendigen Bestandteile unserer Arbeit angehen.
Hier erhalten Sie Links zu für Sie wertvollen Einführungsvideos!
Weder Danksagungen noch persönliche Berichte gehören in das erste Kapitel einer wissenschaftlichen Arbeit.
Leser erwarten, dort knapp und verständlich über die Problemstellung informiert zu werden, Ihre daraufhin gestellte Zielsetzung kennen zu lernen und die zu diesem Zwecke von Ihnen formulierte Forschungsfrage zu erfahren...
Dies leisten zu sollen formuliert einen Anspruch, dem Sie sich zumindest bei Erstellung Ihrer Abschlussarbeit stellen müssen.
Um sich dafür zu trainieren, ist es notwendig, auch bei Hausarbeiten diesen Maßstab einzuhalten.
Dazu dienen Ihnen ja auch diese Videolektionen.
Alles, was für das Verständnis der Problemstellung und des Lösungsweges notwendig ist, muss in der Arbeit enthalten sein!
Dazu gehören selbstverständlich Grundlagen aus der wissenschaftlichen Literatur: Methoden, Modelle und bereits zum Untersuchungsgegenstand vorfindbare Untersuchungen.
Der Schluss einer Arbeit dient ja allein dazu, begründete und nachvollziehbare Schlüsse aus dem zuvor Erarbeiteten zu ziehen und sie zu diskutieren – nicht mehr und nicht weniger.
Hier ist der Ort, die eingangs formulierte Forschungsfrage nochmals zu platzieren und sie explizit zu beantworten, dabei auf die vorherigen Kapitel zurückblickend und verweisend.
In manchen Fällen mag Excel reichen, für statistische wissenschaftliche Arbeiten in der Regel aber nicht. Sie können sich jedoch mit der Open-Source-Software PSPP (kostenlos) behelfen.
In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihre Ergebnisse aufbereiten und mit SPSS validieren können.
Wie macht man Texte aus fremden Quellen auf richtige Weise erkennbar, worauf ist zu achten?
Grundsätzliches und Unverzichtbares - in einer Minute auf den Punkt gebracht.
Praxistipps:
Für Abbildungen und Tabellen gibt es unterschiedliche Verzeichnisse. Sie sind über die normalen Funktionen von Word oder OpenOffice einrichtbar.
Im Video sehen Sie, wie man verwendete Abbildungen oder Tabellen richtig beschriftet und sie anschließend im zugehörigen Verzeichnis gelistet findet.
Auch ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero kann ja die in seiner Datenbank gespeicherten Literaturdaten nur so ausgeben, wie man selbst sie gekennzeichnet hat.
Daher ist es nun hilfreich, die unterschiedlichen Vorkommen genauer zu betrachten und sie unterscheiden zu lernen.
Wissenschaftliche Arbeiten erfordern außer der Untersuchung selbst das Vorhandensein einiger Elemente.
Was genau wird benötigt - und in welcher Reihenfolge soll es erscheinen? Diese Fragen werden im Video geklärt.
Gepflogenheiten des täglichen Sprachgebrauchs und Schreibens haben keinen Platz in einer wissenschaftlichen Arbeit, also einer Untersuchung, bei der es um Exaktheit und Prägnanz geht.
Die Probleme beginnen, sobald die Begrifflichkeiten der Prüfungsordnung und der vorgegebenen Prüfungsformen zugunsten von eigenen Wortschöpfungen verlassen werden. So kann man sie vermeiden...
Dieser allseits bekannte, bewusst nicht freundlich anmutende Begriff, der von einem gleichnamigen Blog seit 2004 geprägt wurde (vgl. Gast 2004), dient zur Kennzeichnung eines immer häufiger vorkommenden Fehlers – nicht nur in wissenschaftlichen Arbeiten.
Doch gerade dort muss dieser Fehler vermieden werden. Gründe und Hinweise dazu gibt's in diesem Video.
Müssen „im Vorspann“ der Arbeit noch römische Seitenzahlen verwendet werden? Nein, denn...: elektronische Versionen zählen durchgängig.
Zur Nacharbeit dieses Abschnitts!
Sie finden hier die Verschriftlichung der Videolektionen dieses Abschnitts - zum Mitlesen oder Nachlesen...!
Informationen über die beiden Lektionen im Anhang des Kurses.
Grundsätzlich wird sich die Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit an den Vorgaben orientieren, die wiederum auf unterschiedliche Kriterien Bezug nehmen.
Zuallererst sind die Formulierungen aus der jeweiligen Prüfungsordnung zu beachten. Maßstab sind dabei die dortigen Angaben zur Abschlussarbeit, auf die hin bereits alle vorherigen wissenschaftlichen Einreichungen ausgerichtet werden müssen - denn ohne mehrfaches Trainieren dürfte sie kaum gelingen.
Diese Nachbemerkungen geben Ihnen einige Hinweise darauf, wie Sie sich nicht nur in Ihren Fertigkeiten, sondern auch in Ihrer inneren Einstellung für die Herausforderungen des Studiums und der wissenschaftlichen Arbeit stärken und ausrichten können.
Viele Studierende erleben ihre erste wissenschaftliche Arbeit als Pflichtübung – nicht als Chance. Dieser Kurs möchte das ändern: Er befähigt Sie, Ihre Arbeit als eigenständiges Forschungsprojekt zu gestalten – und dabei Freude am Denken, Strukturieren und Erkenntnisgewinnen zu entwickeln.
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Kritisch denkend statt oberflächlich abarbeitend: Förderung Ihrer Reflexionsfähigkeit, Argumentationskraft und Forschungshaltung
Praxisnah: mit Formulierungsmustern, Leitfragen und typischen Fallbeispielen aus der akademischen Praxis
Didaktisch klar strukturiert: kurze Lektionen, Lesetexte, Quizzes und Transkripte helfen beim gezielten Lernen
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Diese Masterclass ist für Sie geeignet, wenn Sie...
Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens sicher beherrschen wollen
sich fragen, was Wissenschaftlichkeit eigentlich ausmacht – und wie man sie umsetzt
bisher unsicher bei der Themenfindung, Formulierung von Forschungsfragen oder beim Zitieren sind
Ihre Arbeit kritisch hinterfragen und fundiert strukturieren wollen
bereits Rückmeldungen zu „nicht ganz überzeugender Wissenschaftlichkeit“ erhalten haben
Ihre Thesis, Dissertation oder Projektarbeit nicht nur bestehen, sondern inhaltlich verantworten wollen
Sie lernen in diesem Kurs:
wie Sie Freude am wissenschaftlichen Arbeiten entwickeln und gezielt Motivation aufbauen
was eine wissenschaftliche Arbeit von einem Aufsatz unterscheidet – und warum das wichtig ist
wie Sie ein Thema forschungsbasiert entwickeln, eine tragfähige Problemstellung finden und eine präzise Forschungsfrage formulieren
welche Kriterien eine wissenschaftliche Arbeit erfüllen muss – von Logik bis Nachvollziehbarkeit
wie Sie valide Quellen nutzen, korrekt zitieren und Plagiate sicher vermeiden
wie wissenschaftliche Sprache funktioniert – und wie Sie klar, sachlich und strukturiert schreiben
wie Sie alle Grundelemente einer wissenschaftlichen Arbeit sicher anwenden
wie Sie mit empirischen Methoden arbeiten – auch als Einsteiger:in
und wie Sie durch kritisches Denken zu besseren Fragen, besseren Texten und besseren Ergebnissen gelangen
Kursformate und Materialien:
kurze, thematisch strukturierte Video-Lektionen
ergänzende Lesetexte zur Vertiefung
Transkripte & Notizenhilfen
interaktive Quizzes & Reflexionsfragen
zahlreiche Aufgaben zur eigenen Umsetzung am Ende jeder Lerneinheit
konkrete Formulierungshilfen, Vorlagen & Beispiele aus der Praxis
Hinweis für Teilnehmende:
Sie können die Lektionen in der vorgesehenen Reihenfolge bearbeiten – oder direkt bei „Forschen“ einsteigen, wenn Sie die theoretischen Grundlagen bereits kennen. Untertitel und Transkripte stehen zur Unterstützung jederzeit bereit.
Tipp:
Aktivieren Sie unten am Videoplayer die Untertitel bzw. das automatisch mitscrollende Transkript.
Entdecken Sie mit diesem Kurs, wie viel Freude es Ihnen machen kann, zu forschen.
Ich freue mich auf Sie!