
Sie wissen, über welche Themen wir in den folgenden Lektionen sprechen werden.
Sie lernen, wie sichergestellt wird, dass dem Erblasser näher stehende Verwandte ausschließlich oder mehr erben. Zum Beispiel kennen Sie
die Erbfolge nach Ordnungen,
das Repräsentationsprinzip,
das Eintrittsrecht bei eorverstorbenen Abkömmlingen,
die Erbquoten in Abhängigkeit von der Familiensituation.
Sie wissen nach dieser Lektion,
in welcher Höhe ein Ehegatte/eingetragener Lebenspartner neben Verwandten erbt,
welchen Einfluss der Güterstand (Zugewinngemeinschaft oder Gütertrennung) auf die Erbquote hat,
wann es sich für Ehegatten lohnen könnte, das Erbe auszuschlagen (tatsächlicher Zugewinnausgleich).
Nach Abschluss der Lektion werden Sie gelernt haben,
welcher Personenkreis pflichtteilsberechtigt ist,
wie die Höhe des Pflichtteils bestimmt wird,
was ein Nachlassverzeichnis ist und wer dies fordern kann,
ob und ggf. wie berücksichtichtigt wird, dass der Erblasser vor seinem Tod Gegenstände verschenkt hat,
wann die Zehnjahresfrist beim sog. Pflichtteilsergänzungsanspruch nicht läuft.
Erbengemeinschaften sollten vorausschauende Testierende vermeiden.
Sie wissen nach diesem Video,
wie eine Erbengemeinschaft entsteht,
welche grundsätzlichen Rechte jeder Miterbe hat,
was eine Auseinandersetzung ist und
wie Sie die Entstehung einer Erbengemeinschaft vermeiden.
Sie wissen nach dieser Lektion,
welche Arten von Testamenten es gibt,
wo Sie Ihr Testament aufbewahren sollten,
was ein gemeinschaftliches Testament ist.
Darüber hinaus wissen, welche Vorüberlegungen Sie anstellen sollten, wie z.B.
Wer soll wie bedacht werden?
Ist eine Erbengemeinschaft sinnvoll?
Sollen bestimmte Erben besser gestellt werden?
Soll ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden?
Sie kennen folgende Bestandteile und Gestaltungsmittel eines Testaments:
Erbeinsetzung (Voll-, Vor-, Nach- und Schlusserben)
Ersatzerben und -vermächtnisnehmer
Teilungsanordnung
Vorausvermächtnis
Sie kennen weitere Bestandteile und Gestaltungsmittel eines Testaments, wie:
Vermächtnis
Vor- und Nacherbschaft
Regelungen zur Bindungswirkung
Pflichtteilsstrafklausel
Sie können weitere Bestandteile und Gestaltungsmittel eines Testaments anwenden, wie:
Vormundbenennung für minderjährige Kinder und
Testamentsvollstreckung.
Sie wissen, wie man ein Einzeltestament oder ein Gemeinschaftliches Testament am besten strukturiert und aufbaut.
Sie wissen, wie der Fiskus den Nachlass bewertet:
Bewertung von Wertpapieren
Bewertung von Immobilien
Bebaute Grundstücke
u.a. Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Miet-, Geschäftsgrundstücke
Unbebaute Grundstücke
Nachlassverbindlichkeiten
Sie wissen, was ein Nießbrauchsrecht und ein Wohnrecht ist und wie dieses bewertet und eingesetzt werden kann.
Sie kennen die wichtigen Freibeträge im Erbschaftsteuerrecht.
Sie wissen, wie Sie Freibeträge bei Erbschaft und Schenkung optimal ausnutzen.
Sie können selbst berechnen, mit welcher Erbschaftsteuerbelastung Ihre Erben rechnen müssen.
Sie kennen die wichtigsten Anzeigepflichten bei einer Erbschaft.
Wenn Sie aufgrund eines Unfalls, Krankheit oder Alters nicht mehr in der Lage sind, über Ihre persönlichen Angelegenheiten zu entscheiden, benötigen Sie einen rechtlichen Vertreter. Sie werden wissen,
warum auch Ehegatten und Lebenspartner eine Vorsorgevollmacht brauchen,
wie Sie mit einer Vorsorgevollmacht eine gesetzliche Betreuung vermeiden,
was alles in einer Vorsorgevollmacht geregelt werden kann,
welche formellen Anforderungen an eine wirksame Vollmacht gestellt werden,
warum Sie auch an Bankvollmachten denken sollten.
Sie kennen den Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Sie wissen,
wozu eine Patientenverfügung dient und was darin geregelt werden kann,
welche Fragen Sie sich im Vorfeld der Erstellung einer Patientenverfügung stellen sollten, um die für Sie optimalen Regelungen zu finden,
welche Form die Patientenverfügung haben sollte und wo Sie Ihre Vorsorgeregelungen aufbewahren sollten,
wie Sie es Ihren Vertrauenspersonen mit einer Notfallmappe leichter machen, sich gut um Ihre Angelegenheiten zu kümmern.
Sie können Ihre Nachfolge und Ihr Erbe einfach und selbst regeln - ohne Notar oder Rechtsanwalt!
Ein handschriftliches Testament, das die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt, ist wirksam und muss beachtet werden. Dennoch wird in der Praxis einiges falsch gemacht. Das liegt meist daran, dass der Erblasser die wichtigsten Erbregeln und Gestaltungsmöglichkeiten nicht kannte und/oder falsch oder missverständlich formuliert hat.
Dieser Kurs hilft Ihnen, dass Sie in Ihrem Sinne und steuergünstig alles regeln und vererben können.
Vorsorgeregelungen für Notfälle treffen
Auch ohne einen Sterbefall kann es beispielsweise aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit dazu kommen, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Willen zu äußern und Ihre alltäglichen Geschäfte zu regeln. Hier sind Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung unverzichtbare Dokumente, die Sie frühzeitig mit „klarem Kopf“ erstellen sollten.
Erbrecht für "normale Menschen"
Dieser Kurs richtet sich nicht an Juristen oder Jura-Studenten, sondern an jede/n, der/die sich Gedanken macht, was passiert, wenn ihr/ihm etwas passiert. Juristische Vorkenntnisse sind für diesen Kurs nicht erforderlich
Mit dem Wissen aus diesem Kurs können Sie
für sich und Ihre Lieben mit Testament und Vorsorgevollmacht vorsorgen und
Ihre Regelungen bei Bedarf jederzeit selbst und kostengünstig anpassen.
Beispiele, Tipps und Musterformulierungen machen die vorgestellten Regelungen für jeden leicht nachvollziehbar.
Wir sprechen über diese Themen:
So wird geerbt, wenn es kein Testament gibt
Wenn unliebsame Personen enterbt werden – Das Pflichtteilsrecht
Wenn mehrere erben – Die streitträchtige Erbengemeinschaft
Mit einem Testament können Sie die Erbfolge individuell bestimmen
So könnte Ihr Testament aussehen
Der Fiskus will auch etwas abhaben: Die Erbschaftsteuer
Vorsorge für Unfall, Krankheit oder Alter treffen
Aktuelles aus dem Bereich Erben, Vorsorge und Schenkungssteuer
Sie werden sehen, wie wichtig und leicht es ist, für die nicht planbaren Ereignisse Tod, Unfall oder Krankheit die wichtigsten Regelungen zu treffen. Damit können Sie sich mit dem guten Gefühl, alles Notwendige für sich und Ihre Lieben geregelt zu haben, wieder den schönen Seiten des Lebens zuwenden.