
Herzlich Willkommen im Kurs!
In diesem Kurs lernen wir, wie wir unsere DAW so vorbereiten, dass neue Projekte einfacher kreiert werden können und der Zugang zu älteren Projekten leichter wird. So kann wertvolle Studio-Zeit gespart und für die kreativen Prozesse investiert werden!
Viel Spaß beim Lernen,
Marc "Selec" Zimmermann
Ehe ein Live-Set für den Start in neue Projekte erstellt werden kann, sollten wir uns klar darüber werden, welchen Zweck es erfüllen bzw. in welcher Situation es eingesetzt werden soll. Diese Lektion hilft, die einzelnen Fälle besser zu verstehen.
Kleine Hausaufgabe: Bitte nehmt einen Zettel und Stift (oder eine Programm eurer Wahl) und notiert euch, welchen Zweck oder welche Vorraussetzungen euer persönliches Preset erfüllen sollte. Das hilft uns in den nächsten Lektionen, die Techniken an den richtigen Stellen einzusetzen.
Vor dem Start werden wir einige Einstellungen in Ableton überdenken und grundsätzliche Parameter unseres Livesets einstellen. Diese Lektion zeigt die wichtigsten Settings.
Ein wichtiger Aspekt für kurzfristige, vor allem aber auch für langfristige Übersicht in einem Projekt ist Farbgebung und Benennung. Diese Lektion zeigt, wie ihr Spuren erzeugen könne und gibt Beispiele für sinnvolle Namen. Außerdem lernt ihr, wie euch ein individueller Farbcode für die Ordnung von Spuren und anderen Elemente hilft, und wir ordnen unsere Kanäle.
Für mehr Kontrolle bei der Lautstärkeregelung und gemeinsame Effektierung von mehrere Kanälen bietet Ableton Live das "Gruppieren"-Feature. Zusätzliche erhaltet ihr so etwas mehr Platz und Überblick auf dem Bildschirm. Diese Lektion zeigt, wie und was gruppiert werden kann und welche weiteren Vorteile Gruppen bringen.
Manchmal sind Gruppen nicht das Mittel der Wahl, um Kanäle zu bündeln, oder bestimmte Signale sollen wiederverwendet werden. Passiert das in mehreren Projekten ähnlich, oder benutzt ihr auch andere DAWs, die nicht über das "Gruppieren"-Feature verfügen, ist auch diese Methode ein Fall für unser Preset. Die Lektion zeigt, wie ein Routing vorbereitet werden kann.
Eine einheitliche Verwendung der Return-Kanäle hilft, sich schnell in älteren Projekten zurecht zu finden. Welche Effekte häufig auf Return-Kanälen zu finden sind und wie sie in das Preset schon eingefügt werden können, zeigt diese Lektion.
In viele Phasen der Produktion sind Referenz-Stücke hilfreich. Dafür sollte zumindest schon ein Kanal bereit gehalten werden, vielleicht kann hier auch schon eine Sammlung entsprechender Stücke entstehen.
Für Produzenten elektronischer Musik sind manche, genretypischen Elemente, meistens Beat-Patterns, vorab bekannt. Solche typischen Clips können auch "blind" schon vorab eingefügt werden!
Die Wahl, ob und welche Plugins bereits in unser Preset eingefügt werden sollen, erfordert gründliche Überlegung. Weniger Plugins sparen weniger Zeit, mehr Plugins schränken euch möglicherweise ein oder verführen, immer die gleiche Konstellation zu nutzen. Die Lektion hilft bei der Entscheidungsfindung.
Auch Drittanbieter-Plugins können häufig schon vorab eingebaut werden, sowohl als Macro-gesteuertes Gerät oder Effekt oder in unser Routing. Als Beispiel wird in dieser Lektion die Drumrack-Alternative Battery eingefügt, um beide Methoden beispielhaft zu zeigen.
In manchen Musikrichtung kann Side-Chaining eine Rolle spielen, entweder, um den Master-Pegel besser zu kontrollieren, oder um bestimmten Sound einen dynamischen Verlauf, wie z. B. im French House, zu geben. Diese Lektion zeigt, wie die u. U. nötigen "Ghost"-Signale schon vorbereitet werden können.
Am Ende steht wie häufig in der EDV das Speichern. Welche Optionen sinnvoll sind und wie auch mehrere Livesets gespeichert werden, zeigt diese Lektion.
In dieser Lektion gibt es noch ein paar Tipps, z. B., wie wir "nicht blind" ein leeres Preset erstellen können. Besonders Einsteigern hilft diese Technik, um ein funktionierendes Template zu bauen.
Beispiel 1: Dieses kurze Beispiel ist eine mögliche Variante für das Szenario "Band aufnehmen" oder "Bandaufnahme abmischen".
Beispiel 2: Dieses kurze Beispiel zeigt ein paar typische Einstellungen für Produzenten von elektronischer Musik.
Und damit geht der Kurs auch schon zu Ende. Ich hoffe, ihr könnt die vorgestellten Techniken und Informationen nutzen und euch ein Preset oder Template basteln, um Studio-Zeit zu sparen!
Falls Fragen oder Anmerkungen vorhanden sind, schreibt mich gerne an oder nutzt die Q&A-Funktion hier auf udemy, damit auch die anderen Teilnehmer von der Antwort oder der Diskussion profitieren können!
Ich freue mich, euch im nächsten Kurs wieder begrüßen zu können! Viel Spaß beim Musik machen!
Marc "Selec" Zimmermann
Kennst du das? Du hast eine Melodie oder ein Beat-Pattern im Kopf, bis die DAW geöffnet und alle nötigen Vorbereitungen getroffen sind, ist die Idee aber schon vergessen? Oder: Du hast nur eine Stunde Zeit im Studio und entschließt, dass sich das Anfangen gar nicht lohnt? Oder: Du möchtest ein altes Projekt bearbeiten, verlierst aber schon nach wenigen Minuten die Lust, weil du keinen Überblick bekommst und dich nur mühsam durch den Aufbau kämpfst?
Das muss natürlich nicht so sein! Abhilfe schafft ein schlau geplantes und gut strukturiertes Preset für deine DAW, um Ideen schnell umsetzen zu können, wenig Zeit zu verplempern und in älteren Projekten auf einen Blick zu sehen, was was ist!
Dieser Kurs zeigt viele Techniken, um eine solche Vorlage für verschiedene Anwendungsfälle zu erstellen. Ich benutze im Kurs Ableton Live, aber die meisten Mechanismen lassen sich genau so oder ähnlich auch in anderen Programmen zur Musikproduktion einsetzen.
Schreib dich heute ein und lerne Schritt für Schritt, dir dein Preset zu erstellen!
Letztes Update: 09.05.2016