
Dies ist die Einführung zum Konzept von #SpineAware. Die Übungen wurden von mir, ursprünglich für eine Gleichgewichtsgruppe in einer Rehaklinik für Neurologie, entwickelt.
Auch wenn einige der Übungen anstrengend für meine Patienten gewesen sind, wollten viele ein Nachschlagewerk von mir. Ich hatte aber nie eines.
Nach einigen Jahren bat ich einen Freund um Hilfe, der mir bei der Erstellung meines Kurses sehr geholfen hat. Nun habe ich meine Videos und verbreite meine Idee eines Rückentrainings hiermit weiter.
Viel Erfolg beim Training.
Viktor Kaaz
Empfehlung:
Das Training entweder barfuß oder mit Socken durchführen! Der Lerneffekt ist somit am höchsten.
2:10 Min. = Sitzpause von ca. 10 Sekunden.
2:15 Min. = Leichtes Berühren der Sitzfläche.
2:56 Min. = Im Stand, 2 oder 3 kleine, schnelle Impulse setzen, indem der gesamte Körper in die Füße hineingestoßen wird. Dieses Feedback, welches wir von den Füßen erhalten, dient zum besseren Verständnis unseres Standes.
3:28 Min. = (Aus der seitlichen Perspektive) Die Schienbeinmuskulatur des vorderen Beines, zieht jedes Mal den Körper nach vorne.
3:33 Min. = (Aus der seitlichen Perspektive) Die Arme sorgen hierbei für ein Gegengewicht.
1:40 Min. = Die Wirbelsäulenmuskulatur ist an der Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes beteiligt.
1:51 Min. = Mit „Ungeplant“ wird eine unerwartete Reaktion auf eine Situation gemeint.
2:15 Min. = Ein Bewegungsaktion wird erst durchgeführt, sobald das komplette Gewicht auf einen Fuß verlagert wurde.
2:42 Min. = Durch die längere Standphase versucht das Gehirn eine permanent, günstige Körperspannung zu erzeugen.
0:55 Min. = Erst das Wackeln schafft ein Verständnis wie sich der Körper in gewissen Situationen günstig verhalten sollte. Jedes Schwanken verursacht einen Lernprozess. Je mehr und bewusster wir wackeln, desto besser verstehen wir das Verhalten unseres Körpers.
1:38 Min. = Die Wadenmuskulatur bringt den Körper auf die Zehenspitzen.
1:51 Min. = Die Schienbeinmuskulatur wird aktiv und sorgt für die Bewahrung des Standes auf den Fersen. Achtung! Es ist üblich, dass das Stehen auf den Fersen schwieriger zu gewährleisten ist, als auf den Zehenspitzen.
2:09 Min. = Der Körperschwerpunkt wird nach vorne verlagert und die Rückenmuskulatur verrichtet mehr Arbeit/muss mehr Energie aufwenden.
1:08 Min. = Die Augen beteiligen sich massiv am Gleichgewicht.
1:22 Min. = Differenzierung zwischen Augen- und Kopfbewegungen.
2:01 Min. = Die Zehenspitzen zeigen hier nach vorne, um den Stand so instabil wie möglich zu gestalten.
2:27 Min. = Zur Abwechslung, oder Erhöhung des Schwierigkeitsgrades, können die Füße auf gleicher Höhe vor einander platziert werden.
2:32 Min. = Da auch die Augen durch Muskulatur bewegt werden, kräftigen wir somit auch die Augen.
4:08 Min. = Die Muskulatur der Augen sorgt für die Spannung der Linse.
1:39 Min. = Das Gehirn erfährt eine Diskrepanz und probiert dennoch den Körper gegenüber der Schwerkraft auszubalancieren.
2:50 Min. = Die Rotationen in der Diagonalen aktivieren besonders die vom Bauch zur Wirbelsäule quer verlaufende Muskulatur.
4:00 Min. = Je müder die Muskulatur im Fuß wird, desto mehr wird die Konzentration herausgefordert.
1:15 Min. = Hierbei wird die Diskrepanz, die das Gehirn erfährt, noch mehr verschärft.
3:05 Min. = Probiere hier die erfahrenen Unterschiede festzustellen.
0:48 Min. = Hierbei wird die Muskulatur eher anders geschaltet als ausgeschaltet.
1:14 Min. = Der Fokus wird auf die ständige Aufrechterhaltung der Wirbelsäule gelegt.
1:42 Min. = Erst wenn das komplette Körpergewicht auf ein Bein verlagert wurde, wird das andere Bein bewegt.
1:20 Min. = Eine andere Perspektive für das Verständnis des Gleichgewichts.
2:20 Min. = Der Blick jeweils nach oben lenkt die Augen von der horizontalen Orientierung ab. Wir scannen unsere Umgebung, als würden wir ständig durch Gitternetz blicken. Deshalb benötigen wir feste Strukturen und Formen um uns in der Umgebung zu orientieren.
0:10 Min. = Durch die "Anders Schaltung" der hinteren Oberschenkelmuskulatur, wird die Wirbelsäule intensiver herausgefordert.
0:51 Min. = Durch das Spreizen der Ellenbogen intensivieren wir die Spannung der Muskulatur in den Schultern und entlang der Wirbelsäule.
1:30 Min. = Einsacken von oben nach unten (vom Kopf zum Becken. Ziel ist es, die Bewegung jedes einzelnen Wirbelkörpers zu erfassen).
1:35 Min. = Aufrichten von unten nach oben (vom Becken zum Kopf. Ziel ist es, die Bewegung jedes einzelnen Wirbelkörpers zu erfassen).
1:43 Min. = Der Fokus liegt auf der Muskulatur entlang der Wirbelsäule, sowie auf die Bewegung der einzelnen Wirbelkörper. Jeder Zentimeter der Bewegung sollte wie ein Puzzlestück angesehen werden, welches zu einem kompletten Bild der Wirbelsäule zusammengefügt wird.
0:59 Min. = Probiere so weit wie möglich die Knie Richtung Boden zu bringen.
1:34 Min. = Die Wirbelsäule bleibt immer so aufrecht wie nur möglich.
3:21 Min. = Auch beim Rückweg sollte versucht werden den Rücken gerade zu halten.
0:48 Min. = Falls möglich, dann sollte am äußersten Punkt der Drehung, noch ein Stückchen mehr rotiert werden.
1:42 Min. = Besonders im Langsitz kommt es zu einer Dehnung im Rumpf, während gleichzeitig eine gewisse Stabilität gefordert wird.
Mein Rückengesundheitskonzept basiert auf einem Gleichgewichtstraining, das Elemente aus Yoga, Feldenkrais und Tai-Chi kombiniert, um eine ganzheitliche Herangehensweise an die körperliche und geistige Gesundheit zu bieten.
Dieses Training fördert nicht nur die Stärkung der Rückenmuskulatur, sondern auch die Verbesserung der Körperwahrnehmung und das Bewusstsein für die eigene Haltung. Durch die bewusste Ausführung der Bewegungen können Verspannungen abgebaut und die Muskulatur optimal aktiviert werden.
Der menschliche Rücken, mit seiner einzigartigen Struktur und Muskulatur, ermöglicht es uns, aufrecht zu gehen und uns auf unseren Füßen fortzubewegen. Dieses Gleichgewichtssystem verdanken wir der komplexen Anordnung unserer Wirbelsäule und der sie umgebenden Muskeln.
In meinem Training liegt der Fokus darauf, die Aufmerksamkeit zurück auf die ursprüngliche Funktion der Wirbelsäule zu lenken: das Gleichgewicht zu erhalten. Indem wir lernen, die Bewegungen bewusst auszuführen und unsere Körperwahrnehmung zu schärfen, können wir die Vorteile dieses ganzheitlichen Ansatzes nutzen, um eine bessere Rückengesundheit und allgemeines Wohlbefinden zu erreichen.
Das Training eignet sich auch hervorragend zur Förderung der mentalen Gesundheit, da es eine erhöhte Achtsamkeit für den eigenen Körper erfordert. Durch das bewusste Wahrnehmen der eigenen Bewegungen und Haltungen entwickeln wir ein tieferes Verständnis für unseren Körper und dessen Bedürfnisse.
Die Integration von Yoga, Feldenkrais und Tai-Chi ermöglicht es, verschiedene Bewegungstechniken zu kombinieren und eine individuell angepasste Trainingsroutine für jeden Teilnehmer zu entwickeln. Auf diese Weise können wir gezielt auf persönliche Bedürfnisse und körperliche Einschränkungen eingehen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Zusätzlich fördert die bewusste Ausführung der Übungen die Entspannung und den Stressabbau, was sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Die regelmäßige Praxis dieses Trainings kann dazu beitragen, Schmerzen und Verspannungen im Rücken zu reduzieren, die Beweglichkeit und Haltung zu verbessern und somit die Lebensqualität zu steigern.