
Hattest du schon mal eine der folgenden Herausforderungen?
Ein Teammitglied frickelt tagelang an einem Problem herum anstatt nach Hilfe zu fragen?
Absprachen mit anderen Teams werden ausführlichst protokolliert, damit man später nicht den schwarzen Peter bekommt?
Stakeholder mischen sich kontinuierlich in das Projektgeschehen ein?
Ich schon. Und nicht nur einmal. Diese und andere Herausforderungen haben mich in den Wahnsinn getrieben.
Ich habe aber im Laufe der Zeit gelernt, dass dies nur Symptome eines tieferliegenden Problems sind: Fehlendes Vertrauen. Innerhalb des Teams. Zwischen Teams. Zwischen Stakeholder und Team.
Die 3 Stufen der Sicherheit bauen aufeinander auf: physische, finanzielle und psychologische Sicherheit!
Zentrales Element der physischen Sicherheit ist die Vermeidung einer Gefahr für Leib und Leben.
Finanzielle Sicherheit sorgt dafür, dass deine Teammitglieder den Kopf frei für dein Projekt haben.
Psychologische Sicherheit existiert, wenn deine Teammitglieder das Vertrauen haben, dass sie niemand für einen Fehler, eine Frage oder eine neue Idee bestrafen oder lächerlich machen wird.
Vertrauen ist nicht digital – es gibt beliebig viele Abstufungen zwischen Misstrauen und ausgeprägtem Vertrauen.
In einem Team muss es Vertrauen zwischen unterschiedlichen Akteuren geben – sowohl innerhalb des eigentlichen Teams, als auch zu Stakeholdern und anderen Teams.
Vertrauen ist notwendig, damit ihr euch als Team weiterentwickelt. Vertrauen ist notwendig, damit ihr schneller Fortschritte macht. Vertrauen ist der Schmierstoff der Zusammenarbeit.
Vertrauenswürdigkeit setzt sich aus vier Elementen zusammen: Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Vertrautheit und Selbstorientierung. Behalte sie alle im Blick.
Bei der Glaubwürdigkeit geht es im Kern um die Dinge, die du sagst.
Bei der Verlässlichkeit geht es im Kern um Dinge, die du tust.
Im Kern geht es bei Vertrautheit darum, wie sich andere mit dir fühlen.
Denkst du in Gesprächen in erster Linie an dich selbst oder an dein Gegenüber, das Team, das Unternehmen? Orientieren sich deine Handlungen daran, was dir selbst nutzt oder deinem Gegenüber, deinem Team, deinem Unternehmen?
Manchmal wollen wir ja auch, dass andere glaubwürdiger, verlässlicher, vertrauter sind und mit weniger Selbstorientierung handeln.
Rund um die Themen Sicherheit und Vertrauen sehe ich drei Fehler, die immer wieder gemacht werden. Erstens wird die Bedeutung von Vertrauen grandios unterschätzt und es wird sich nicht damit befasst. Zweitens werden nur einzelne Elemente der Vertrauensformel berücksichtigt. Und drittens werden nicht alle relevanten Personen betrachtet.
Lass uns kurz gemeinsam rekapitulieren, worüber wir gesprochen: Über die drei Stufen der Sicherheit, über die vier Elemente der Vertrauensformel sowie über typische Fehler.
Bleibt noch die Frage, wie du das Gelernte in die Praxis umsetzen kannst. Eine Idee ist, die Vertrauensbeziehung innerhalb deines Teams zu visualisieren.
Hattest du schon mal eine der folgenden Herausforderungen?
Ein Teammitglied frickelt tagelang an einem Problem herum anstatt nach Hilfe zu fragen?
Absprachen mit anderen Teams werden ausführlichst protokolliert, damit man später nicht den schwarzen Peter bekommt?
Stakeholder mischen sich kontinuierlich in das Projektgeschehen ein?
Ich schon. Und nicht nur einmal. Diese und andere Herausforderungen haben mich in den Wahnsinn getrieben.
Ich habe aber im Laufe der Zeit gelernt, dass dies nur Symptome eines tieferliegenden Problems sind: Fehlendes Vertrauen. Innerhalb des Teams. Zwischen Teams. Zwischen Stakeholder und Team.
Das sagt sich jetzt so leicht, aber ich habe lange Zeit das Problem entweder bei den anderen gesucht (der ist blöd / unfähig / ein Mikromanager) oder das Problem schlicht akzeptiert (ist halt so). Irgendwann habe ich mich gefragt, ob das Problem vielleicht nicht die anderen sind, sondern ich. Ich habe versucht, die Motivation der anderen zu ergründen und mich gedanklich in ihre Position zu versetzen. Ich habe versucht, Dinge zu finden, die ich ändern kann. Und siehe da: die anderen haben durchaus rational gehandelt. Und ich habe eine Menge Dinge gefunden, die ich ändern kann. Was genau, lernst du in diesem Kurs. Ich kann schon jetzt versprechen – es ist keine Raketenwissenschaft.
Heute habe ich derartige Probleme nur noch zu Beginn eines Projektes oder wenn sich das Team verändert, weil ich konsequent dafür sorge, Sicherheit und Vertrauen herzustellen. Ich kann dir versichern: das Arbeiten ist viel angenehmer! Es gibt eine total produktive, offene Atmosphäre und vor allem eine lange Leine von Seiten der Stakeholder. Das Investment in Sicherheit und Vertrauen zahlt sich mehrfach aus!
Die meisten Projektmanagement Schulungen, egal ob plangetrieben oder agil, stellen Themen wie Planung, Vorgehensweisen, Prozesse, Methoden in den Vordergrund. Alles sehr rationale, logische Dinge. Es gibt die Illusion der Planbarkeit und Kontrolle. Tatsächlich ist die wichtigste Ressource aber dein Team, also Menschen. Und Menschen sind gerade nicht rational oder planbar. Du musst dich auf den wackeligen Boden begeben und Dinge tun, die nicht vorhersagbar sind. Du musst Dinge tun, die du nicht im PM Handbuch findest. Aber sei versichert – es lohnt sich!
Lass mich kurz erläutern, wie dieser Kurs strukturiert ist:
Wir sprechen zuerst über die drei Ebenen der Sicherheit. Das ist die Grundvoraussetzung
Danach wenden wir uns Vertrauen zu. Du magst es nicht glauben, aber es gibt sogar eine Formel für Vertrauenswürdigkeit. Wie diese lautet und warum Vertrauen so wichtig ist, schauen wir uns im zweiten Abschnitt an.
Und schließlich zeige ich dir noch die drei typischen Fehler, die wir alle machen – und was du tun kannst, um sie zu vermeiden.
Bist du bereit? Dann lass uns starten!