
In der ersten Überblicks-Lektion sehen wir uns an, wie genau der clientseitige und der serverseitige Tag-Manager miteinander funktionieren und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen diesen beiden Arten des Tag-Managers gibt.
Da der serverseitige Tag-Manager, wie der Name schon vermuten lässt, auf einem Server läuft, sehen wir uns an, welche Voraussetzungen für den Betrieb eines serverseitigen Tag-Managers notwendig sind.
Der serverseitige Tag-Manager ist an sich kostenlos. Kosten entstehen durch den Betrieb des bzw. der Server, auf denen der serverseitige Tag-Manager läuft. In dieser Lektion schätzen wir die Kosten für den Betrieb eines serverseitigen Tag-Managers beim Anbieter "stape.io" an
Nachdem wir aufgrund der vorherigen Lektion wissen, was der Betrieb des serverseitigen Tagmanagers kosten wird, richtigen wir ihn in dieser Lektion beim Anbieter "stape.io" auf Servern in der EU ein (die in einem europäischen Rechenzentrum beim Anbieter "Scaleway" - und nicht in der Google Cloud - laufen)
Nachdem wir den serverseitigen Tag-Manager bei stape.io eingerichtet haben, bekommst du in dieser Lektion einen Überblick über das Dashboard bei stape.io und worauf du dort achten solltest.
Mit dem Web-Client wird der clientseitige Tag-Manager nicht mehr direkt von den Google Servern geladen, sondern über deinen serverseitigen Tag-Manager als Proxy. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für das serverseitige Tracking, das wir im nächsten Kapitel umsetzen.
Damit wir den serverseitigen Tag-Manager als Proxy nutzen können, müssen wir zunächst den GA4 Client konfigurieren und dem clientseitigen Tag mitteilen, dass er die Ereignisse in Zukunft nicht mehr direkt an Google Analytics senden soll, sondern an den serverside Tag-Manager.
Um die vom clientseitigen Tag-Manager empfangenen Ereignisse vom serverseitigen Tag-Manager an die Zielsysteme zu senden, benötigen wir ein (!) Google Analytics 4 Tag, das wir in dieser Lektion einrichten.
Bevor wir den serverseitigen Tag-Manager-Container mit dem GA4-Proxy live stellen, sehen wir uns in dieser Lektion den Debug-Mode des sGTM genauer an, der in etwa dem Tag-Assistant des clientseitigen Tag-Managers entspricht.
Auch im serverside Tag-Manager gibt es interne Variablen. Die wichtigsten Variablen und wie du sie aktivierst, erfährst du in dieser Lektion. Außerdem adaptieren wir in dieser Lektion noch das GA4-Tag und den Trigger der letzten Lektion und stellen unseren serverseitigen Tag-Manager-Container produktiv.
Mit Transformationen kannst du vom clientseitigen Tag-Manager empfangene Daten verändern, bevor sie mit Tags im serverseitigen Tag-Manager an Zielsysteme gesendet werden. In dieser Lektion verschaffen wir uns einen Überblick über Transformationen.
Mit einer Transformation vom Typ Ereignis erweitern kannst du Parameter zu einem oder mehreren Ereignissen hinzufügen oder verändern. In dieser Lektion sehen wir uns ein Beispiel dafür an, in dem wir mit einer Transformation eine sogenannte Content-Gruppe am serverseitigen Tag-Manager für Seitenaufrufe ermitteln und das Ereignis page_view um den Namen der Content-Gruppe erweitern.
Parameter, die nicht in GA4 gespeichert werden sollen, kannst du mit einer Transformation aus einem Ereignis entfernen. Wie das funktioniert, sehen wir uns in dieser Lektion an. Außerdem erfährst du in dieser Lektion, wie du die Reihenfolge der Ausführung von mehreren Transformationen unterschiedlicher Typen festlegen kannst, sodass sie sich nicht in die Quere kommen.
Mit einer Transformation dieses Typs legst du fest, welche Tags im sGTM Zugriff auf einen oder mehrere bestimmte Parameter haben. Auch dafür gibt's in dieser Lektion ein Beispiel.
Obwohl der empfohlene Weg zum Ändern oder Entfernen von Parametern die Transformationen sind, kann es manchmal notwendig sein, Parameter auch direkt in einem Tag ein oder auszuschließen; und in dieser Lektion siehst du, wie das am serverseitigen Tag Manager funktioniert.
Mit regionsspezifischen Einstellungen ermittelst du das Land, aus dem deine Besucher:Innen stammen und kannst so Tags nur für Besucher aus bestimmten Ländern feuern oder Transformationen lediglich für Daten von Besucher:Innen aus bestimmten Ländern anwenden
Basierend auf Ereignisparametern kannst du am sGTM auch direkt ein neues GA4 Ereignis erzeugen. In dieser Lektion sehen wir uns an, wie wir aus einem GA4 Ereignis, dass vom cGTM gesendet wird, am sGTM unter bestimmten Bedingungen ein solches, neues, Ereignis erzeugen und an GA4 senden. Dazu verwenden wir außerdem einen blockierenden Trigger am sGTM, den du bereits vom clientseitigen Tag Manager kennst und erstellen eine neue Transformation - wir wenden in dieser Lektion also einiges von dem an, das du bisher kennengelernt hast.
In dieser Lektion sehen wir uns einerseits das serverseitige Google ADs Conversion Tag an und gleichzeitig, wie du dieses Tag am sGTM nur mit dem entsprechenden Consent deiner Besucher:Innen feuerst.
Speziell für Google ADs-Tags benötigst du den sogenannten Consent Mode (Einwilligungsmodus V2). Wir sehen uns in dieser Lektion an, wie du ein Google ADs Conversion Tag am sGTM nur bei den entsprechenden Einwilligungssignalen des Consent Mode V2 feuerst (Basisvariante des Einwilligungsmodus V2)
Auch das Facebook Pixel kannst du von deinem clientseitigen auf den serverseitigen Tag-Manager migrieren. Dazu benötigst du das Facebook Conversion API, das wir uns in dieser Lektion ansehen. Wir richten ein serverseitiges Facebook Pixel ein und senden Seitenaufruf-Ereignisse an Facebook.
Der serverseitige Tag Manager ist eine Ergänzung für den clientseitigen Tag Manager, der dir noch etwas mehr Kontrolle über die Datenerfassung und das Conversion-Tracking gibt; d.h. die Voraussetzung für diesen Kurs ist: dass du bereits einen clientseitigen Tag Manager auf deiner Website eingerichtet hast und mit der Nutzung vertraut bist.
Was du in diesem Kurs lernen wirst
In diesem Kurs lernst du einerseits, wie du den serverseitigen Tag Manager mit ein paar Mausklicks einrichtest - und zwar nicht in der Google Cloud, sondern bei einem europäischen Cloudanbieter - allerdings kannst du das Know-How in diesem Kurs auch dann einsetzen, wenn du einen serverseitigen Tag Manager von deiner IT in der Google Cloud eingerichtet bekommst und ihn nutzen möchtest.
Im zweiten Kapitel richten wir den serverseitigen Tag Manager als Proxy ein, über den in Zukunft alle Daten an GA4 gesendet werden. Dabei lernst du auch die sogenannten Transformationen kennen, mit denen du Daten am serverseitigen Tag-Manager ändern kannst, bevor sie an Zielsysteme, wie Google Analytics oder Google Ads, gesendet werden.
Im dritten Kapitel sehen wir uns weitere Konfigurationseinstellungen und Anwendungsfälle an, wie etwa regionsspezifische Einstellungen, wie du Consent am sGTM berücksichtigst, ein Google ADs Conversion Tag serverseitige feuerst und wie du das Facebook-Pixel serverseitig verwendest.
Warum einen serverseitigen Tag-Manager verwenden?
Einer der wesentlichen Vorteile des serverseitigen Tag Manager ist, dass damit keine direkte Kommunikation mehr zwischen dem Browser deiner Besucher:Innen und den Zielsystemen wie Google Analytics oder Google ADs stattfindet, da sie eben über deinen serverseitigen Tag Manager läuft.
Damit kannst du aus technischer Sicht besser auf die strikten Datenschutzanforderungen eingehen.
Voraussetzungen, damit du das Beste aus dem Kurs mitnehmen kannst
Wie oben erwähnt, ist der serverseitige Tag Manager eine Ergänzung zum clientseitigen Tag Manager; d.h. du benötigst:
Eine Website, die bereits live ist und auf der du den clientseitigen Tag Manager in Verbindung mit einer Consent Lösung integriert hat
Du bist vertraut mit der Nutzung von Tags, Triggern und Variablen im clientseitigen Tag Manager und wie diese zusammen funktionieren. Denn auch der serverseitige Tag Manager verwendet Tags, Trigger und Variablen.
Letzte Kursupdates
April 2024: Launch des Kurses