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Gesprächsführung nach Carl Rogers – Die Praxisausbildung
Role Play
Rating: 4.0 out of 5(15 ratings)
468 students

Gesprächsführung nach Carl Rogers – Die Praxisausbildung

Klientenzentriert beraten lernen: Aktives Zuhören, Empathie, Kongruenz und Wertschätzung im Berufsalltag anwenden
Last updated 9/2026
German
German [Auto],

What you'll learn

  • Die drei Basisvariablen Empathie, Kongruenz und Wertschätzung praktisch anwenden
  • Aktives Zuhören, Paraphrasieren und Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte
  • Empathisch kommunizieren, ohne zu bewerten oder zu interpretieren
  • Souverän mit Widerstand, Blockaden und emotional belastenden Gesprächen umgehen
  • Strategien zur Überwindung des Writer's Block.
  • Die eigene Gesprächshaltung dauerhaft im Berufsalltag weiterentwickeln

Course content

6 sections • 15 lectures • 6h 17m total length
  • Carl Rogers und der personzentrierte Ansatz26:38
  • Die drei Basisvariablen: Empathie, Kongruenz, Wertschätzung27:02
  • Das Menschenbild hinter der Gesprächsführung27:58

Requirements

  • • Keine Vorkenntnisse in Gesprächsführung oder Psychologie nötig

Description

Dieser Kurs wurde unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz erstellt.

Du hörst zu. Du meinst es gut. Und trotzdem läuft das Gespräch ins Leere.

Du kennst das vermutlich: Jemand sitzt dir gegenüber, erzählt von einer schwierigen Situation, und du gibst dir Mühe. Du hörst zu, du fragst nach, du bleibst freundlich. Und trotzdem entsteht keine echte Verbindung, keine Öffnung, keine Bewegung beim Gegenüber. Das Gespräch endet, aber es ist nichts passiert.

Das liegt fast nie am guten Willen. Es liegt daran, dass uns nie jemand beigebracht hat, was Zuhören sprachlich konkret bedeutet. Und so passieren im Gespräch genau die Dinge, die wir eigentlich vermeiden wollen:

  • "Ich verstehe Sie ja, aber …" – das "aber" nimmt zurück, was das "ich verstehe" gerade aufgebaut hat

  • "Haben Sie schon mal versucht, …?" – der Ratschlag kommt, bevor das Gegenüber zu Ende gedacht hat

  • "Das ist doch halb so schlimm." – gut gemeintes Beruhigen entwertet das Gefühl, das gerade geäußert wurde

  • Die Stille wird mit der nächsten Frage gefüllt – genau die Stille, in der die Erkenntnis entstanden wäre

Der Unterschied zwischen einem Gespräch, das wirkt, und einem, das folgenlos bleibt, ist erforscht. Und er ist erlernbar.

Carl Rogers hat mit dem personzentrierten Ansatz eine der am besten untersuchten Antworten auf diese Frage geliefert. Er beschreibt keine Tricks und keine Gesprächstechniken im Sinne von Manipulation, sondern drei Grundhaltungen, die sich in konkretem sprachlichem Verhalten ausdrücken – und genau deshalb systematisch trainierbar sind:

  • Empathie – das innere Bezugssystem des anderen verstehen und zurückmelden, ohne zu deuten, zu bewerten oder zu reparieren

  • Kongruenz – echt sein im Gespräch, statt eine professionelle Rolle zu spielen. Die anspruchsvollste der drei Variablen – und die wirksamste

  • Bedingungslose Wertschätzung – der Mensch bleibt in Ordnung, auch wenn sein Verhalten es nicht ist

Dieser Kurs macht aus diesen drei Begriffen ein Handwerk. In fünf Modulen mit 15 Lektionen bewegst du dich von den Grundlagen über das aktive Zuhören und die empathische Kommunikation bis hin zu schwierigen Gesprächssituationen und dem Transfer in deinen beruflichen Alltag. Jede Lektion verbindet Theorie mit konkreten Übungen, Praxisbeispielen und Reflexionsfragen – damit du das Gelernte nicht nur verstehst, sondern ab morgen anwendest.

So ist der Kurs aufgebaut

Intro: Ankommen im Kurs
Überblick über Aufbau, Lernziele und Arbeitsweise – und warum dieser Kurs mit Haltung beginnt und nicht mit Techniken.

Modul 1: Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung

  • Lektion 1: Carl Rogers und der personzentrierte Ansatz

  • Lektion 2: Die drei Basisvariablen: Empathie, Kongruenz, Wertschätzung

  • Lektion 3: Das Menschenbild hinter der Gesprächsführung

Danach kannst du erklären, worauf die Wirkung guter Gespräche beruht, und die drei Basisvariablen als Maßstab an deine eigenen Gespräche anlegen.

Modul 2: Aktives Zuhören

  • Lektion 1: Grundhaltung des aktiven Zuhörens

  • Lektion 2: Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte

  • Lektion 3: Paraphrasieren und Spiegeln in der Praxis

Danach kannst du Gehörtes so zurückgeben, dass sich dein Gegenüber wirklich verstanden fühlt – mit Paraphrase, Spiegelung und dem Benennen von Gefühlen statt Ratschlägen.

Modul 3: Empathisch kommunizieren

  • Lektion 1: Empathie vermitteln, ohne zu bewerten

  • Lektion 2: Kongruenz und Echtheit im Gespräch

  • Lektion 3: Bedingungslose Wertschätzung im Alltag üben

Danach kannst du die drei Basisvariablen im laufenden Gespräch anwenden: wertfrei bleiben, echt bleiben und Wertschätzung zeigen, auch wenn es dir schwerfällt.

Modul 4: Gesprächsführung in schwierigen Situationen

  • Lektion 1: Umgang mit Widerstand und Blockaden

  • Lektion 2: Gespräche mit emotional belasteten Menschen

  • Lektion 3: Grenzen und Selbstschutz im Gespräch

Danach kannst du Widerstand als Information lesen statt als Angriff, emotional aufgeladene Gespräche halten – und dabei deine eigenen Grenzen schützen.

Modul 5: Praxistransfer

  • Lektion 1: Gesprächsführung im beruflichen Alltag

  • Lektion 2: Übungen und Fallbeispiele zur Vertiefung

  • Lektion 3: Die eigene Gesprächshaltung weiterentwickeln

Danach kannst du das Gelernte in deinem Arbeitsalltag verankern – mit Fallbeispielen, Übungsroutinen und einem klaren Weg, deine Haltung dauerhaft weiterzuentwickeln.

Für wen dieser Kurs gedacht ist

  • Berater:innen und Coaches, die ihre Gesprächsführung vertiefen wollen

  • Pädagogische Fachkräfte in Schule, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung

  • Soziale Fachkräfte in Beratungsstellen, Kliniken und sozialen Diensten

  • Alle, die klientenzentrierte Gesprächsführung fundiert und praktisch lernen wollen

  • Teilnehmer:innen meines Kommunikations- und Mediationskurses, die in die Tiefe gehen möchten

Was du dafür brauchst

  • Keine Vorkenntnisse in Gesprächsführung oder Psychologie

  • Die Bereitschaft, eigene Gesprächsgewohnheiten kritisch anzuschauen

  • Interesse an konkreter Übung statt reiner Theorie

  • Einen beruflichen oder persönlichen Kontext, in dem Gespräche eine Rolle spielen

Ein Hinweis vorab

Rogers hat betont, dass echtes Lernen immer erfahrungsbasiert ist. Konsumiere diesen Kurs also nicht nur – probiere die Übungen wirklich aus, beobachte dich selbst in echten Gesprächen und sei nachsichtig mit dir, wenn nicht sofort alles gelingt. Klientenzentrierte Gesprächsführung ist kein Wissen, das du dir aneignest wie eine Formel. Sie ist eine Haltung, die wächst, je öfter du sie lebst.

Ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten.

Who this course is for:

  • Berater:innen und Coaches, die ihre Gesprächsführung vertiefen wollen
  • Pädagogische Fachkräfte in Schule, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung
  • Soziale Fachkräfte in Beratungsstellen, Kliniken und sozialen Diensten
  • Alle, die klientenzentrierte Gesprächsführung fundiert und praktisch lernen wollen
  • Teilnehmer:innen des Kommunikations- und Mediationskurses, die vertiefen wollen