
This course includes our updated coding exercises so you can practice your skills as you learn.
See a demo
Die installierte Ruby Version kann mit dem Befehl `ruby -v` ausgegeben werden.
Ruby ist eine Interpreter-Programmiersprache. Der Code wird nicht kompiliert, sondern zur Laufzeit vom Interpreter übersetzt und ausgeführt.
Das Programm ri gibt Ihnen Hilfe zu Ruby-Befehlen auf der Kommandozeile. ri steht für Ruby Interactive Reference.
Die "Interactive Ruby Shell" (irb) gibt dem Programmierer die Möglichkeit Ruby-Code direkt auszuführen. Es ist zum Ausprobieren von kleinen Code-Teilen sehr praktisch. Die irb wird mit dem Befehl `irb` gestartet und mit dem Befehl `exit` beendet.
Eine Methode wird durch die Schlüsselwörter `def name_der_methode` und `end` eingerahmt.
Eine Klasse (Class) kann mehrere Methoden enthalten. Eine Klasse fängt mit `class Name_der_klasse` and und hört mit `end` auf. Ein Klassen-Name fängt immer mit einem Großbuchstaben an.
Methoden die nur innerhalb der Klasse zur Verfügung stehen sollen, müssen im Bereich `private` eingetragen werden.
Beim initialisieren eines neuen Objektes wird automatisch die Methode `initialize` der entsprechenden Klasse aufgerufen.
Klassen können an andere Klassen vererbt werden. Syntax: `class Kind < Eltern`
Class Methods lassen sich nur auf Klassen anwenden. Instance Methoden nur auf Instanzen der Klasse. `Knowledge.new` ist eine Class Method. Die von uns selbst definierte `Knowledge.pi` Methode ist eine Instance Method.
Eine Liste aller selbst definierten Instance Methods bekommt man mit `Knowledge.instance_methods(false)`.
Die Klasse `String` gibt uns die Möglichkeit Zeichenketten abzuspeichern.
Mit `String.instance_methods(false)` können Sie sich eine Liste der Instance Methoden der Klasse `String` ausgeben lassen.
Mit der Klasse `Integer` werden ganze Zahlen und mit der Klasse `Float` werden alle Kommazahlen gespeichert.
Variablen fangen immer mit einem kleinen Buchstaben and und werden `snake_case` geschrieben. Normalerweise versucht man englische Wörter zu verwenden. Idealerweise verzichtet man auch auf die Benutzung von Umlauten oder Sonderzeichen. Das hat aber keinen technischen Hintergrund.
Kontanten fangen mit einem Großbuchstaben an.
Local Variablen gelten nur in der jeweils benutzen Methode.
Globale Variablen fangen immer mit einem `$` (Dollar-Zeichen) an und werden danach kleingeschrieben (mit snake case). Eine Globale Variable ist im gesamten Programm-Code verfügbar.
Im Allgemeinen sollte man deshalb die Benutzung von globalen Variablen vermeiden. Die Gefahr eines Seiteneffektes ist sehr groß.
Nur bei Konfigurationsparametern macht der Einsatz von globalen Variablen manchmal Sinn.
Instance Variablen gelten innerhalb der Instanz einer Class. Damit sind sie quasi eine Mischung zwischen Local und Global Variablen. Sie werden oft eingesetzt (z.B. bei Ruby on Rails).
Eine Instance Variable fängt immer mit dem `@` Zeichen an. Danach geht es snake case weiter.
Ein `Array` ist eine Liste von Elementen.
Beispiele: [1, 2, 3, 4], ['house', 'dog'], ['red‘, 145, 9, 'blue']
Ein Hash ist eine Liste von Key/Value Paaren. Beispiel: `prices = { :egg => 0.1, :butter => 0.99 }`
Mittels Casting kann man Objekte einer Class in Objekte einer anderen Class umwandeln. So kann man mit `23.to_s` aus dem Integer 23 einen String `"23"` machen.
Bei selbst definierten Classen ist es häufig praktisch eine `to_s` Instanz-Methode einzubauen. Damit können Instanzen dieser Klasse einfach in einen String gecastet werden.
Mit `if` können expressions ausgewertet und der Programmauflauf entsprechend kontrolliert werden.
`unless` is das Gegenteil von `if`. Manchmal ließt sich Code dadurch besser.
Mit `while` und `until` können Schleifen realisiert werden.
Blocks und Iteratoren werden dazu benutzt durch Listen durch zu iterieren.
Dieser Kurs für Anfänger mit Programmiererfahrung bietet einen schnellen Einstieg in die Programmiersprache Ruby. Sie werden nach dem Kurs selbst kleiner Ruby-Programme schreiben und ein Großteil der existierenden Ruby-Programme lesen können. Sie werden allerdings kein Ruby-Guru sein. Der Kurs ist ideal dafür geeignet innerhalb von 1-2 Stunden die wichtigsten Grundlagen zu verstehen.