
drei einzelne Videos zusammen geschnitten erst htt, dann htt, und video von oben+htt
Woher kommen die Rauhnächte?
Sonnen/Mondkalender Differenz "zwischen den Jahren"
schon die Kelten kannten die Differenz beider Kalender
uralte Tradition aber schwierig zu belegen, fühl in der Zeit mal in dich hinein, fühlt es sich uralt an, was du tust, diese Tage bewusst zu er-leben und zu er-spüren?
In unterschiedlichen Teilen unterschiedlich gefeiert und anders gelebt
Rauch - Fell, später dann auch räuchern
Zum Hintergrund der Rauhnächte kannst du im beigefügten Dokument etwas lesen.
Doch wie können wir das in unser modernes Leben integrieren und warum sollen wir überhaupt die alten Bräuche aufleben lassen?
Im modernen Leben wimmelt es von Ablenkungen, äußeren Einflüssen, die uns stören, beeinflussen und aus dem Takt bringen. Wir bekommen ständig gezeigt, wie wir sein, fühlen, aussehen und handeln sollen. Nicht selten verliert man im Alltag den Kontakt zu sich selbst und dem, wer man ist und sein möchte.
Der Kreis der Zyklus das Rad (in nächste Lektion packen)
Tarot Bedeutung symbolisch, dennoch auch immer individuell und im Kontext. Wenn man schon länger legt, dann weiß man, dass man jedes Mal auch woanders hinschaut, selbst wenn man die Karte kennt.
Die Rauhnächte laden uns auch dazu ein, über unser Zeitgefühl und -epmpfinden nachzudenken. Oftmals wird Zeit als etwas lineares verstanden und blicken wir mal auf unseren Geschichtsunterricht zurück, gibt es da viele Graphiken, die uns genau dieses Gefühl der linearen Zeit vermitteln. Diese lineare Zeit entspricht dem männlichen Prinzip - und wenn ich hier männlich sage, dann meine ich nicht die Männer per se, sondern dem Prinzip der beiden unterschiedlichen Pole. Doch was geschieht, wenn wir uns vorstellen, dass Zeit eigentlich zyklisch ist? Blicken wir in die Natur, so wie wir es in der Naturmagie und Naturspritualität tun, sehen wir eindrücklich den Beleg, dass Zeit zyklisch ist: und zwar anhand unserer Jahreszeiten. Sie sind zyklisch, folgen einem bestimmten Rhythmus und Zusammenspiel. Und auch im kleineren finden wir in der Natur einen täglichen Zyklus: genannt Tag und Nacht. Das bedeutet, dass wir hier nochmal auf einer ganz besonderen Ebene den Zyklus betrachten und damit verbunden alle Formen des Kreises.
Hierzu gibt es im Tarot eine Karte, die das gut beschreibt.
Rad des Schicksals steht für den stetigen Wandel, dem Einschwingen mit dem Flow des Lebens. Der Fluss fließt immer und es tut dann weh, wenn wir an Dingen und Menschen festhalten wollen. Denn eins ist immer konstant: Der Wandel. Alles ist in Bewegung, alles will fließen. Vielleicht kennst du das auch, dass dir bestimmte Situationen oder Menschen- und Persönlichkeitstypen immer wieder begegnen und wir immer wieder mit ähnlichen Thematiken konfrontiert werden. Dann könnte man meinen, ist man wieder am selben Punkt auf dem Rad, aber eben auf einer anderen Entwicklungsstufe, denn wir sind ja nie dieselben Personen wie das Mal zu vor, nie dieselben wie am Tag oder Jahr zuvor, denn wir haben immer etwas dazugelernt. Und genauso kommen wir jedes Jahr in den Rauhnächten auch wieder an den Punkt, an dem wir prüfen können: Was haben wir dazu gelernt, was hat sich verändern, was ist geblieben? Und bin ich damit zufrieden?
(Wenn wir Gefühle zurückhalten und sie nicht fließen lassen, werden wir krank. Mal sind wir oben, mal unten. This too shall pass. )
In den Rauhnächten ist das Rad des Schicksals auch das Jahresrad.
In den Rauhnächten wird das Jahresrad angehalten - Die Welt steht still in dieser Zeit, die unwirklich und tot ist und auf einmal da ist. Sie steht still, damit wir innehalten und gewahr werden, was unsere Wahrheit ist. Steht still, damit wir zuhören können, der Stille und der Botschaft unserer geistigen Führer. Steht still, damit wir uns neu ausrichten können und jegliche Form von "Readjustment" treffen dürfen.
Dann, am Ende der Rauhnächte, wird Freya, so sagt man sich, das Rad wieder andrehen und alles seinen Weg von vorn nehmen.
Du hast es dir bestimmt schon gedacht, die zyklische Zeit folgt dem weiblichen Prinzip und der Kreis verkörpert somit auch das Ur-Weibliche, was der Grund ist, warum die Göttin Freya das Jahresrad dreht. Freya hatte viele Beinamen und einige Theorien belegen, dass einer ihren Beinamen einer uns allen bekannten Märchenfigur ihren Namen gegeben hat: Es ist Frau Holle. Sie wird auch oft als Hüterin der Rauhnächte genannt und inwiefern diese kraftvolle Weiblichkeit und die Wiederentdeckung der großen Göttin eine Rolle für die Rauhnächte spielt, kommt im nächsten Video.
(Das Jahresrad findest du auch als Download im Bonusbereich, du kannst es dir ausdrucken und in dein Journal kleben. Es erinnert dich zum einen daran, dass alles im Fluss sein will und zum anderen kannst du hier alle Hexenfeste und Mondphasen ablesen.)
Das zyklische ist Weiblich, Ur-Weiblichkeit mehr dazu im nächsten Video.
das WEibliche als Überleitung zum nächsten
Sprachmemo vom 02.10.
Lagerfeuer und voice over
Ich möchte hier als allererstes eine Kerze anzünden, als Symbol für das heilige Feuer und ich lade dich ein das auch zu tun, so können wir uns durch Raum und Zeit hinweg verbinden und gemeinsam am Feuer sitzen, denn wie du siehst:
Für diese Lektion nehme ich dich mit ans Lagerfeuer, dort, wo man sich auchfrüher viele Geschichten erzählt hat und jetzt geht es um die Geschichte von Frau Holle. Einerseits gibt es da das Märchen der Frau Holle, andererseits gibt es eben auch die Geschichte der Frau Holle selbst, die uns in eine Zeit versetzt, in der das Christentum hier in unseren Breitengraden noch nicht da war und unsere Vorfahren die Natur geehrt haben und viele Göttinnen und Götter gefeiert haben, unter anderem auch Frau Holle.
Wenn wir etwas über die Mythen, Sagen aber auch etwaiges Kulturerbe unserer Breitengrade erfahren wollen, können wir immer wieder mal in einen Blick in die Märchenwelt werfen. Märchen wurden wie uns allen bekannt ist ua von den Gebrüdern Grimm zusammengetragen und in verschiedensten Versionen schriftlich festgehalten. Sie gehen alle auf eine Tradition zurück, in der Geschichten nur oral tradiert, also mündlich überliefert wurden. Bedingt durch unterschiedliche Faktoren ist uns leider wenig geblieben, um etwas über die Kultur, Religionen und Bräuche unserer Vorfahren zu erfahren. (Der Wunsch danach ist aber groß und wird bei mehr und mehr Menschen immer größer. )
(Da vor der Zeit, in der das Christentum in unsere Breitengrade gebracht wurde, nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten und die Mittel, mit denen man das machte, nicht den Witterungen der Zeit Stand hielten, gibt es wenig Belege für zB das Alter der Geschichten, die es meinem Empfinden nach aber auch nicht braucht. Denn unsere Seelen können sich daran erinnern, auch Orte haben ein Gedächtnis und viele rituelle Handlungen tragen Energien in sich, die viele hunderte von Jahren alt und für uns spürbar sind. )
In der Reclaiming Tradition geht es auch darum, dass wir unsere Geschichte reclaimen und im Englischen gibt es da so eine tolles Wortspiel mit his Story und herstory. Und wir müssen immer wieder bewusst machen, dass auch das was allgemein als Geschichte wahrgenommen und gelehrt wird, sehr unter der Perspektive der Kirche und des Patriarchats steht. Im Reclaiming geht es darum, dass wir nichts als besser oder schlechter wahrnehmen, sondern uns mit dem zu verbinden, was in uns eine Schwingung erzeugt, was in uns vibriert,, was in uns ein Gefühl des Zusammengehören weckt und das sind häufig Bräuche und Traditionen unserer Vorfahren zu einer Zeit, in der die Kelten und Germanen in Einklang mit und in der Natur lebten. Sie hatten viele Göttinnen und Götter und betrachteten die Natur als ein Lebewesen und alles ist miteinander verwoben. Daher liegt auch hier in diesem Kurs das Augenmerk auf der Naturspiritualität und Naturmagie und der Annahme, dass wir alle miteinander verbunden sind, wir alle in uns auch etwas Göttliches tragen, und diese Zeit der Rauhnächte eine ganz besonders magische Zeit ist, in der wir auch in Kontakt mit allen Wesen kommen können. Neue Heidentum.
Alles, was ich dir jetzt hier erzähle, ist zusammengetragen aus eigenen Recherchen. Das möchte ich dir gern zur Verfügung stellen und dir es so vermitteln, wie es sich für mich schlüssig anfühlt und dich gleichzeitig dazu ermuntern, selbst darüber nachzudenken. Was macht das mit dir, wenn du das hörst? Gibt es Dinge, die für dich Sinn machen, welche nicht? und warum nicht, sodass du das für dich so nutzen kannst, dass du einen Mehrwert von all dem hast.
Denn Frau Holle ist ein wunderbares Märchen, um die Rauhnächte nochmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und zu reflektieren und gleichzeitig mit Frau Holle die Göttin einzuladen, die die RN begleitet.
Frau Holle hat übrigens viele Namen, je nachdem in welcher Region man unterwegs ist, so heißt sie Holle, Holda, Hel oder auch Perchta, Percht oder Bertha.
Im Märchen gelangen zwei Mädchen, wir werden gleich noch etwas genauer auf sie eingehen, durch einen Brunnen zu Frau Holle. Dieser Brunnen dient als eine Art Portal und die Welt dahinter wird in der Märchenforschung auch als Brunnenwelt oder Anderswelt genannt und könnte auch unser Unterbewusstsein darstellen. Und in dieser Welt wacht Frau Holle über den Lauf der Dinge. Ganz ähnlich ist es auch in den Rauhnächten.
Wir erhalten in dieser Zeit Zugang zu Dingen, die in unserem Unterbewusstsein vorhanden sind, uns aber im hektischen Alltag verschlossen bleiben und Frau Holle, als Hüterin der RN; geleitet uns durch diese transformierende Zeit. Denn wie auch die beiden Schwestern, die im Laufe des Märchens eine Transformation durchlaufen, haben wir die Möglichkeit, mit Frau Holle in unser Unterbewusstsein einzutauchen, hinzuschauen, zu prüfen, uns ihr anzuvertrauen und die von ihr gestellten Aufgaben zu lösen und uns selbst in einen Transformationsprozess zu werfen.
Schauen wir als erstes mal in die Welt, in der Frau Holle zuhause ist.
Die Welt der Frau Holle scheint unwirklich. Denn der Sprung in den Brunnen ist wie ein Abtauchen in eine Unterwelt. Und tatsächlich wird die Göttin Holle auch als Wärterin der Unterwelt genannt. Man muss sich hier von der Vorstellung trennen, dass die Unterwelt so etwas wie die Hölle ist, denn das Konzept der Hölle wurde erst durch die Kirche eingebracht. Man kann sich also die Welt von Frau Holle wie den Weltenbaum Yggdrasil vorstellen. Denn dort, wo die beiden Mädchen wohnen, könnte auch Midgard sein, also der Raum, in dem wir Menschen auch unsere Erfahrungen auf der Erde machen und der Brunnen ist quasi der Zugang zur Unterwelt und auch an der Weltenesche Yggdrasil gibt es den Brunnen, mit dem die drei Nornen wirken und in dem das Schicksal aller Menschen drin steckt.
Gleichzeitig jedoch kann Frau Holle es schneien lassen, bewohnt also auch den Himmel, was zwei Schlüsse zulässt: Der Ort ist ein magischer Ort, der oben und unten verbindet und sich unserer Verstandesvorstellung, unserer Ratio entzieht UND, Frau Holle ist die Göttin, die sich um oben und unten sorgt, alles miteinander verbindet und in der unteren und oberen Welt das Sagen hat. Daher gehen auch viele Forschungsansätze davon aus, dass sich in der Figur der Frau Holle die Große Göttin, bzw eine Große Erdgöttin wiederfindet. Doch warum hat man sie im Märchen Frau Holle genannt? Im Zuge der Christianisierung und der christlichen Religion, die nur einen Gott kannte und sehr patriarchal geprägt ist, war es für alle Heiden einfacher, das Leben und die Riten ihrer vielen Göttinnen und Götter unter dem Deckmantel anderer Geschichten und Namen zu praktizieren. Daher verweisen einige Quellen darauf, dass Frau Holle als die große Göttin bzw Erdgöttin auch bereits in paläolithischen Funden angebetet und verehrt wurde und somit sprechen wir von einer Göttin, die schon seit 35.000 Jahren für die Menschen von Bedeutung war. Doch mehr dazu später, schauen wir erst mal auf die beiden Mädchen.
Die gute Tochter muss im Haushalt alle Arbeit verrichten und schließlich fällt ihr aus Versehen die Spindel in den Brunnen, welche sie dann wieder holen muss. (In einigen Versionen sticht sie sich vorher an der Spindel, was auch als ein Zeichen für den Eintritt in das Frausein stehen kann, wenn man hier das Blut als das Einsetzen der Menstruation und somit den Eintritt des Mädchens in die Phase der geschlechtsreifen Frau interpretiert, das aber nur am Rande).
Als sie durch den Brunnen fällt und wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Reich der Frau Holle. Hier hat sie nun verschiedene Aufgaben, die sich btw auch je nach Version des Märchens unterscheiden. Diese Aufgaben sind Brot aus dem Ofen holen, Apfelbaum schütteln, Kuh melken. Und hier werden jetzt ganz viele Dinge offenbart: Einerseits zeigen sich hier die Aufgabenfelder von Frau Holle: Das Brot repräsentiert ihre Aufgabe, für die Nahrung der Menschen zu sorgen, der Apfelbaum zeigt, dass sie auch für alle Pflanzen, Bäume und alles Grünende zuständig ist, und die Kuh steht sinnbildlich für ihre Verbindung zur Tierwelt, die ihr auch untersteht und darüber hinaus auch Fruchtbarkeit symbolisiert. Die Tatsache, dass Bettenschütteln für den Schnee auf der Erde sorgt, bezieht sich auch darauf, dass Frau Holle Herrin über die Jahreszeiten und somit auch über das Jahresrad ist. Andererseits haben wir jetzt hier nochmal die Aufgaben, die auch Aufschluss über das fleißige Mädchen geben: Der Ofen steht symbolisch für das, was sie gebären kann, der Apfelbaum repräsentiert das männlich, phallische und die Kuh ihre Fähigkeit zur Fruchtbarkeit, aber auch zur Versorgung aller ihr anvertrauten Lebewesen während ihrer Zeit bei Frau Holle. Als Dank für ihre Arbeit erhält die erste Tochter wie wir wissen unter einem Torbogen (wieder eine Art Portal, also eine weitere Station auf ihrem Lebensweg) einen Goldregen.
Ganz anders sieht es da ja mit der zweiten Tochter aus, die ganz gegensätzliche Eigenschaften aufweist und die ihr übertragenen Aufgaben nicht erledigt bzw nur teilweise erledigt, dann aber aus Kalkül, da sie sich auch erhofft, mit Gold belohnt zu werden.
An dieser Stelle ist es wichtig zu verstehen, dass es sich bei den beiden Mädchen Goldmarie und Pechmarie nicht um zwei unterschiedliche Charaktere handelt, sondern auf einer psychologisch betrachtenden Ebene um zwei unterschiedliche Persönlichkeitsanteile, die wir in uns tragen: nämlich den der Goldmarie oder ich nenne es jetzt mal Lichtanteil und den der Pechmarie oder auch Schattenanteil. Beide sind gleichermaßen wichtig und beide sollten wir uns in der Zeit der Rauhnächte anschauen. Die Wertung gut und böse, bzw dass das Faulsein als etwas schlechtes gewertet wird, lasse ich
Bei dem Märchen ist es ebenfalls wichtig zu bedenken, dass viele Geschichte häufig von Kirchen oder anderen patriarchal geprägten Gesellschaftsstrukturen genutzt wurden, um die Rolle der Frau zu definieren und somit einzuschränken. Allein die Wertung, dass fleißig gut und faul böse ist, ist eine Wertung, die wir alle in uns tragen, aber dennoch auch hinterfragen und ggf auflösen müssen.
Daher blicken wir jetzt auch genauer auf Frau Holle, der durch ihre quasi autoritäre Rolle eine besondere Aufgabe zukommt, denn sie urteilt ja auch über die Fähigkeiten und Betriebsamkeit der beiden Mädchen. Das allein ist ein Hinweis darüber, dass Frau Holle eine wichtige Rolle innehat, denn es ist ihr Reich. Dennoch zeigt das Märchen auch, dass sie aber in ihrem Reich auch eingeschränkt worden, wie die Aufgaben, denen sie sich widmet zeigen.
Die im Märchen erwähnten Aufgaben sind vorrangig Aufgaben, die es im Haushalt zu erledigen gibt, rund um Herd und Hof, aber auch die Kindererziehung, denn Frau Holle hat gegenüber den Mädchen auch einen pädagogischen Auftrag. Diese Aufgaben waren und sind auch immer schon Teil der Großen Göttin. Aber Frau Holle hat als Große Göttin noch weitere Anteile, die im Märchen fast verschwunden sind. Schauen wir jedoch ins Detail, so findet man in einigen Versionen die Beschreibung als eine Frau mit besonders großen Zähnen , wodurch sie einerseits dem patriarchal erfundenen weiblichen Idealbild einer schönen Frau widerspricht, andererseits aber auch als eine Frau gelten kann, die sich im wahrsten Sinne durchbeißen kann. In anderen Märchen wird auch häufig die Figur der Hexe mit übergroßen oder hässlichen Zähnen beschrieben.
Die großen Zähne können also darauf hindeuten, dass es sich hierbei um ein Stückchen Wildheit, auch ein wichtiger Aspekt der Großen Göttin handelt, das noch in dieser Beschreibung ihres Äußeren übrig geblieben ist.
(Freud übrigens maß Träumen männlicher Patienten von der mit Zähnen bedeckten Vulva ebenfalls eine besondere Bedeutung bei. )
Bedenkt man weitere, weniger bekannte Aspekte der Großen Göttin, dann ist Frau Holle nicht nur die Gütige, Leben schenkende, brave und Kümmerin und häuslich reine, sondern auch die Wilde, Rohe, sie zieht mit der Wilden Jagd durch die Rauhnächte und ist auch die Vernichtende, Drohende, vielleicht auch Leben nehmende um den Kreislauf am Drehen zu erhalten, Sexuell aktive, auflehnende, rebellisch.. All das sind Eigenschaften, die wir in der Figur der Perchta wieder finden und die das Patriarchat als Bedrohlich empfand und daher sukzessive aus dem typischen Rollenbild der Frau entfernt hat. Frage dich also auch hier: Wo ist deine weibliche Wildheit? Das ist der Pol, der in deiner Selbstermächtigung auch mitschwingen darf und muss. Auch hier haben wir wichtige BEreiche, in denen wir selbst entscheiden dürfen und müssen?
Das Märchen von Frau Holle kann uns also zeigen, worum es auch in den RN geht: Die Wiederentdeckung und Verschmelzung unterschiedlicher Pole in uns, also Goldmarie und Pechmarie. Und genauso wie dunkle Nacht und rückkehrendes Licht, geht es darum, unsere Weiblichkeit wieder zu entfachen und das Licht unserer Wildheit größer werden zu lassen. Es geht darum, dass wir uns in den RN unsere eigene Gold- und unsere eigene Pechmarie anschauen, aber darüber hinaus auch unsere eigene weibliche Göttlichkeit in all ihren Facetten erkennen: Heilige, schützende und nährende Holle (bedeutet ja auch die Huldvolle), aber eben auch die die Wilde, zerstörerische Perchta. Und auch so gesehen sind die RN eine wirklich urweibliche Zeit.
Spindel als weibliches Symbol, als etwas rundes, uralte Handwerkskunst der Menschheit (VErbannung der Frau an den Webstuhl?) aber auch Spindel und Weben als eigene Schöpferkraft, man kann sein Leben selbst in die Hand nehmen, selbst die Fäden in der Hand haben und sein Leben eigenständig weben und Fäden und deren VErstrickungen lösen, die man nicht braucht.
Hilfe des Märchens um Selbstermächtigung zu leben. Wie willst du dein Leben erschaffen, weben und vernetzen? Und was willst du aus der Dunkelheit der Rauhnächte schöpfen, um in deine Schöpferkraft zu kommen?
Viele uns sind erzogen wie Goldmarie, bzw haben Anteile von Pechmarie und Perchta in den Schatten gerückt.
Es ist völlig gleich, ob wir eine Frau sind oder ein Mann, wir alle tragen Schattenanteile in uns. CG Jung hat sie als Persönlichkeitsanteile definiert, die wir nicht mögen, oder die wir in den Schatten rücken aus Angst, nich geliebt oder akzeptiert zu werden. Es sind also Anteile, die uns selbst selten bewusst sind und die wir aber häufig gespiegelt oder projiziert bekommen. Gold und Pechmarie stehen also für die Licht und Schattenseiten, die bewussten und unbewusste Anteile in uns. Das alles sind Pole, die wir nun in Balance bringen dürfen.
Genauso ist Frau Holle Heilige und Hexe, was ihr aber im Märchen abgesprochen wurde. Wir dürfen also in unsere eigenen Licht- und Schattenseiten blicken und erkennen, dass einiges aus den SChatten geholt und wieder reclaimed werden muss: Natürlich ist hilfsbereit sein wichtig, das steht nicht zur frage, aber eben immer zu prüfen, wann es sich lohnt rebellieren zu dürfen, denn das hat die gute Tochter ja trotz schlechter Behandlung ihrer Stiefmutter nicht getan. Sie geht zwar als die vermeintliche Siegerin aus der Geschichte hervor, aber um welchen Preis? Ist sie selbstbewusster, selbstermächtigter, reicher an Erfahrungen? Aus meiner Sicht nein. Es geht hier nicht um besser oder schlechter, das ist ganz wichtig, und es ist auch wichtig, dass ich hier nicht für Faulheit und Egoismus einstehen möchte, denn es geht immer darum, der Gemeinschaft und dem großen Ganzen, dem Leben zu dienen. Vielmehr möchte ich dich anregen zu schauen, was du für dich reclaimen möchtest, um in deine Selbstermächtigung zu kommen und ggf patriarchal geprägtes Denken auflösen zu können.
Wenn du hierzu nochmal tiefer eintauchen möchtest, findest du hier als Download noch eine Übung, um deine Gold- und Pechmarie nochmal genauer zu betrachten und zu reflektieren.
Bei weitem sind hier jetzt nicht alle Aspekte angesprochen, die es rund um dieses Thema, um das Märchen und die ganze Geschichte geht. Mir ist es wichtig, dir hier Denkanstöße zu geben und für dich dieses Märchen als Hilfe zur Selbstermächtigung zu sehen. Wo kannst du dir etwas reclaimen, um dich selbst zu ermächtigen und in deine Schöpferkraft zu kommen?
Im nächsten Video geht es nun darum, das Märchen und die Erkenntnisse daraus nochmal zusammenzufassen und so zu sortieren, dass wir in den Rauhnächten auch bewusst alle Wesen aber auch Wesenszüge einladen, die in den letzten zwei Jahrtausenden verloren gegangen sind.
Als optionales Arbeitsblatt in dieser Lektion
Dichotomien, die auch durchaus patriarchal inszenierte, manipulierende Züge enthalten:
gute, schöne, fleißige, gehorsam, hilfsbereit, sticht sich aus Versehen mit der Spindel (sexuelle Handlungen als etwas passives)
hässlich, böse, faul, egoistisch, uneinsichtig, rebellisch, sticht sich absichtlich mit der Spindel (bewusste sexuelle Handlungen)
Schau dir die hier aufgezählten Attribute an, vllt fallen dir ja noch mehr ein, wenn du dir das Märchen durchliest. Entscheide dann, welche Eigenschaften für dich ganz persönlich löblich sind und welche dazu dienen könnten, das Bild der Frau zu manipulieren. Zum Beispiel die Eigenschaft fleißig zu sein. Fleiß hilft uns allen im Leben weiter, wenn wir etwas erreichen wollen und Fleiß lohnt sich immer. Überlegt man aber, dass im Märchen bereits ein Bild suggeriert wird, dass man nur im Haushalt fleißig zu sein hatte, damit man belohnt wird, schwingt hier deutlich das Manipulationspotential mit..
Da wir alle beide Seiten in uns tragen, schaue und prüfe gern, wann wir welche Seite belegen und bedenke, auch rebellisch zu sein wie Pechmarie kann mal angebracht sein ;)
Um Deine Erkenntnisse aus den Rauhnächten festzuhalten, kannst Du entweder die Worksheets nutzen oder Du übernimmst die Struktur und Inhalte in Dein Journal.
Die Worksheets enthalten:
Datum der Rauhnacht und der entsprechende Monat
Tageskarte/-Rune
Träume & Schlaf (Traumachtsamkeit)
Notizen aus dem Tagesvideo
Tagesenergien und -themen
Reflektionsfragen
Deine Beobachtungen (Ereignisse, Wetter, Synchronizitäten, Songs, Zeichen/Symbole, Tiere, etc)
Affirmationen
Mögliche Tools & Übungen (optional)
Auch wenn nicht alles immer auszufüllen ist oder es nicht möglich ist, nimm dir soweit wie möglich Zeit, gräme dich aber nicht, wenn es mal nicht klappt.
Video ich:
Die Wintersonnenwende ist der Startschuss für eine magische Phase. Die alten Kelten und viele andere Völker feierten diesen Tag, weil er die Rückkehr des Lichts bedeutete. Zur Wintersonnenwende haben wir die längste Nacht des Jahres, gleichzeitig ist es aber auch der Wendepunkt, an dem die Tage wieder länger werden, also das Sonnenlicht wieder zunimmt. Da für die Menschen früher das Sonnenlicht essentiell zum Überleben war, hatte dieser Tag eine wichtige Bedeutung für alle. Auch für uns ist das Sonnenlicht wichtig, jedoch haben wir bedingt durch elektrisches Licht, komfortable Wohnungen mit Heizungen und immer vollen Kühlschränken keine Überlebensangst im Winter.
Ich lade Dich ein, am Tag der Wintersonnenwende mal auf elektrisches Licht zu verzichten. Wird es dunkel, greife auf Kerzenlicht zurück. Du wirst bemerken, wie anstrengend die Dunkelheit sein kann. Gleichzeitig offenbart sie uns ihr Geheimnis. Wir Menschen nehmen bis zu 80% aller Reize über unsere Augen wahr, wir sind also visuelle Wesen. Was aber geschieht, wenn wir diesen Kanal mal bewusst verschließen und uns dem hingeben, was wir hören, riechen und fühlen? Welche Emotionen und Gedanken kommen in der Dunkelheit, wenn wir nicht durch das, was wir sehen, abgelenkt sind?
Falls Du das mal ausprobierst, wird Dir schnell bewusst, warum diese Zeit auch so magisch ist und viele unheimliche Geschichten in dieser Zeit entstanden sind. Doch die Dunkelheit schenkt uns nicht nur Schatten, sondern auch Einsichten, Erkenntnisse und Beobachtungen aus unserem Inneren - die Dunkelheit kann uns auch erleuchten.
Aufgrund fehlender Straßenbeleuchtung und der Kälte verbrachten die Menschen ihre Zeit im Winter natürlich oft zuhause. Für uns ist die Zeit zwischen den Jahren mit dem Weihnachtsfest und den Silvesterfeierlichkeiten nur selten still und bedächtig. Wir überladen uns mit Aufgaben, Geschenken und Besuchen, anstatt diese Zeit als das zu nutzen, was hier eigentlich Platz haben sollte. Nämlich der Blick nach Innen, der Blick in Deinen Kern und in Deine Essenz. Dieser Tag eignet sich also sehr gut dazu, die Rauhnächte bewusst erleben zu wollen und durch Initialrituale die besten Voraussetzungen zu schaffen.
Daher stelle ich Dir hier zwei verschiedene Rituale vor, die Dich energetisch auf die Rauhnächte vorbereiten und einschwingen lassen. Ich lade Dich ein, beide Rituale in der Zeit vom 21. - 24. 12. durchzuführen. Doch zunächst starten wir mit einer Rückschau Deines Jahres. Wir klären die Frage, was Du bewusst hinter Dir lassen möchtest und was Du mit ins nächste Jahr nehmen willst.
Nimm Dir für Deine Rückschau mindestens eine Stunde Zeit. Du findest hier Reflektionsfragen, die Dir dabei helfen sollen, das alte Jahr Revue passieren zu lassen. Was lief gut und was lief schlecht? Was möchtest Du im kommenden Jahr besser machen?
Bei dem was was wir uns vornehmen, stolpern wir oft darüber, dass es zu viel ist. Was ist realisisch für Dich umzusetzen? Was sagt Dein Herz zu Deinen Plänen? Und welche Intentionen möchtest Du erschaffen?
Wenn Du Deine Pläne und Vorhaben machst, behalte immer im Auge, dass Du Dir ein klares Ziel setzt. Definiere es. Sage nicht, ich möchte abnehmen, sondern sage, ich möchte in 6 Monaten 6 kg verlieren. Das ist ein realistisches Ziel, dass nicht zu viel abverlangt und es Dir gleichzeitig ermöglicht, kleinere Teilziele zu setzen, zum Beispiel jeden Monat ein Kilo verlieren. Bei kleinen Teilzielen fällt uns ebenso leichter, korrigierend einzugreifen. Genauso kannst Du festlegen, wie viele Seiten Du jeden Monat für Dein Buch schreiben möchtest, wie viele Minuten Du in der Woche für Deine neue Meditationsroutine oder Yogapraxis einbauen kannst usw.
Frage dich: Auf was möchtest du heute in einem Jahr blicken? Wie möchtest du dich fühlen? Was möchtest du erreicht haben? Wie könnte dein Leben und dein Alltag heute in einem Jahr aussehen? Spüre dein zukünftiges Ich mit allem, was du dir vorgenommen hast.
https://open.spotify.com/playlist/6pCdxdPKyk8PLATwpWAVjF?si=c14e425e96a24654
Ong Namo Guru Dev Namo:
Ich verbinde mich mit der kosmischen Energie und dem erhabenen Weg, der mich vom Dunkel zum Licht führt. Das Adi Mantra
+ Sprachmemo zu den drei Teilen: Warum drei Teile?
spannungsbogen, weh der drei Elemente nach vier Tagen
jeder Tag eine BEdeutung, wenn du schon mal damit gearbeitet oder andere Bücher gesehen hast, dann erkennst du die unterschiedlichen Themen, die den jeweiligen Tagen gegeben werden. Ich orientiere mich an den Monaten (weil Mondin) und den TKZs. Daher immer auch ein weibliches Archetyp, das ich mit je einer Nacht verbinde und die du für dich entdecken kannst;)
Alle Themen sind miteinander verbunden und fließen auch ineinander über, genauso geht es ja auch mit den Energie-Qualitäten. Diese sind ja nicht immer von einen auf den anderen Tag anders, sondern verschwimmen ineinander bis sie letztlich präsenter sind.
Erster Tag: wir schauen wo wir stehen, wo wir herkommen und wo und wie unsere Basis aussieht, von der aus wir losgehen und wir uns selbst das VErsprechen geben uns selbst zu ermächtigen
Von dort aus können wir am zweiten Tag dann Aussschau halten nachdem, wo wir hinwollen und dann am dritten Tag neben unserer Intuition auch unser Herz einladen. Haben wir unser höheres Selbst und unser Herz an Board, dann können wir am vierten Tag die Transformation sozusagen einleiten. Tag 5 beschäftigt sich dann mit dem Thema Selbstliebe, wozu es auch gehört, liebevolle Grenzen zu ziehen, besonders dann wenn wir uns weiterentwickeln und transformieren kann es wichtig sein, die eigenen Frenzen zu kennen, diese aber auch klar zu kommunizieren. An Tag 6 geht es dann auch um das Thema Komunikation und wir schauen von uns auch weiter auf die Gruppe und das Kollektiv, in dem wir uns bewegen. Tag 7 ist dann der Blick in die Zukunft, das Mystische was immer Einfluss auf unsere Entwicklung nimmt und was wir im Alltag selten bewusst wahrnehmen. Wenn wir auch das integrieren, können wir uns am 8. Tag unser Königkreich gestalten, welches wir an Tag 9 dann mit einem besonderen Augenmerk auf unser tägliches HAndeln erschaffen. Tag 10 sorgt dafür, dass wir in guter Balance bleiben, während es am 11. Tag nochmal mystisch wird, denn für die Balance ist es wichtig, seine Licht- und Schattenseiten ehrlich zu kennen. Der letzte Tag zeigt uns nochmal auf, wie wichtig es ist, den eigenen Tellerrand zu verlassen und aufzubrechen, loszugehen, für was immer du losgehen möchtest. Es ist der Aufbruch nach der Ruhephasen und unser Entdeckerdrang wird geweckt. All das Erlebte der letzten 11 Tage darf hier einfließen und dich in deinem Glauben, an was auch immer aber vor allem an dich gestärkt
Versprechen an dich selbst,
Altar räuchern und Schutzkreis ziehen.
Bewusstes Verbinden, Atmen, Absicht setzen, dass man sich den Rauhnächten widmet. Energien und Schutzengel einladen
vier Elemente in den Rauhnächten, die uns begleiten und zu denen es immer wieder mal Meditationen gibt.
Erde: Meditation um tief zu graben
Luft: Meditation für mehr Klarheit
Wasser: Meditation für inneren Frieden und Serenity
Feuer: Meditation für Kreativität, Impulse
Was du brauchst: Kessel oder Schale, Zettel und Stift, Kerze und ggf. weitere Materialien wie Räuchern
Absicht des Rituals: Transformieren oder Auflösen alter Glaubenssätze oder -muster
Wo wünschst du dir Transformation und Veränderung? Diese beginnt immer im Innen. Erklärung kosmisches Gesetz: Wie oben so unten, wie innen, so außen. Wir erschaffen uns unsere Realität in uns und mit unseren Glaubenssätzen und -mustern. Welche Situationen begegnen dir vllt immer wieder und von welchen möchtest du dich lösen? Was willst du hinter dir lassen und kraftvoller transformieren? Herrin der Lage
Ritual: Kessel der Transformation, was möchtest du hineingeben? Was möchtest du auflösen, was transformieren?
Zettel damit aufschreiben und dann im Kessel bis zum Ende der Rauhnächte oder wie lange es für dich notwendig wirken. dann vergraben oder ins Wasser geben.
Was möchtest du aus dem Kessel schöpfen? (Schöpferkraft?)
Frequenzarbeit: mit dieser Meditation und einem Mini-Ritual laden wir unseren Kristall mit einer bestimmten Energie auf. Kristalle können grundsätzlich viele Informationen speichern, so werden ua in unseren Smartphones Kristalle verbaut, die ebenfalls Informationen speichern. Genau das tun wir nun auch mit der Energie der Selbstermächtigung.
Wir schwingen uns und den Kristall auf das ein, was wir sein möchten. Wichtig hierbei ist das Gefühl. Wir visualisieren uns im gewünschten Zustand (entweder durch ein bereits existierendes Bild der Vergangenheit oder eben über unsere Vorstellungskraft) und fühlen dann auch in dieses Bild hinein, als wäre es bereits da. Wir schwingen dann auf dieser Frequenz und laden mit dem Gesetz der Schwingung gleiche Frequenzen ein. Ebenso bringen wir Dankbarkeit mit, sind also dankbar für das Ergebnis, dass wir nun als bereits da visualisieren.
TEXT
Komme in einen aufrechten Sitz. Wenn du möchtest, schließe gern deine Augen. Fokus Atmung: Nimm hier drei tiefe Atemzüge, um hier anzukommen, dich im Hier und Jetzt zu ankern. Atme gern noch ein paar Mal mehr bewusst ein und aus, wenn es das heute braucht. Deine Atmung verankert dich ganz im gegenwärtigen Moment. Hole dir jetzt deine Aufmerksamkeit zurück. Hole sie dir von allen Menschen, Gegenständen, Handlungen und Gedanken und Energien zurück, denen du heute deine Aufmerksamkeit geschenkt hast. Hole deine Aufmerksamkeit zurück zu dir. Mit jedem Atemzug ist deine Aufmerksamkeit immer mehr bei dir, in all ihrer Klarheit und Präsenz. Spüre, wie deine Aufmerksamkeit wieder bei dir ist, in deinem Körper und um dich herum. Mit ihr kannst du wieder alles wahrnehmen, dich wahrnehmen und dich erfahren und spüren.
Und so bemerkst du, wie mit dem Ausatmen kleine Wurzeln nach unten in die Erde sinken und feine Antennen nach oben in den Kosmos wachsen. Je mehr du hier deine Atmung spürst, desto größer und stärker wird deine Anbindung. Und gemeinsam mit den Energien der vier Elemente wirst du geerdet und bist gleichzeitig verbunden mit der Energie des Universums, dem großen Feld aller Möglichkeiten.
In diesem Feld der Möglichkeiten ist es an dir, dein Potential zu nutzen und zu entfalten. Du selbst darfst hierzu voll in deiner Macht stehen und spüren, wie Machbarkeit zu dir kommt, wie Machbarkeit dich stärkt und erhebt. Du selbst darfst dir diese Macht zusprechen und dich selbst ermächtigen.
Selbstermächtigung. Hier steckt das Wort Macht drin. Oftmals assoziieren wir das Wort mit eher schlechten Gefühlen, weil wir uns an Macht-über erinnern. An was wir uns aber vor allem erinnern und es zurückholen dürfen, ist unsere Macht von Innen. In deiner Macht von innen zu stehen, bedeutet deine Schöpferkraft anzuerkennen und zu leben. In deiner Macht von innen zu stehen bedeutet, deine Wahrheit zu leben, in deiner Essenz zu schwingen und deine Vibrations zum höchsten Wohle aller einzusetzen. Hole dir das Gefühl von Machtmissbrauch zurück, hole dir alle Erlebnisse zurück, in denen jemand Macht über dich ausgeübt hat und auch jene Erlebnisse, in denen du Macht über jemand anderen ausgeübt hast. Hole dir alle negativen Erlebnisse von Macht zu dir zurück und erkenne, dass Macht erstmal neutral ist. Macht zu haben bedeutet, etwas bewegen zu können, etwas machen zu können, Entscheidungen treffen und etwas erschaffen zu dürfen. Sei dir dieser wundervollen Verantwortung der Macht von Innen bewusst und spüre gleichzeitig, wie dankbar du sein kannst, Macht für dich zu übernehmen. Deine Macht von innen zu leben, indem du für dich und deine Visionen losgehst. Du selbst kannst machen, gestalten, weben und erschaffen, du selbst kannst dich ermächtigen, all das zu sein, was du dir wünschst. Im Feld der Möglichkeiten, im großen Universum, ist es an dir, selbstermächtigt zu leben und in Form der geteilten Macht diese Welt zu einem Ort der Liebe, Einheit und des Lichts zu machen.
Nimm nun deinen Kristall oder Kraftgegenstand in die linke Hand und platziere die rechte Hand darüber. Du bist nun ein Kanal. Visualisiere goldenes Licht, das leuchtet, so wie dein Herz schlägt, in seinem Rhythmus pulsiert. Das Licht fließt aus dem Universum in dein Herz. Das Licht ist pure Schöpferkraft, wunderschöne Macht, die uns Energie und Kraft schenkt. Stell dir vor, wie dieses Licht mit jedem Herzschlag durch deine Venen, deine Adern, deinen Körper mit diesem energetischen Licht durchflutet und so auch vom Herzen in deine Arme und deine Hände fließt. Dieses Licht lädt mit deiner Herzensenergie deinen Kristall auf. Bringe nun Bewegung in deine Hände und pulsiere mit ihnen so, als ob du diese besondere Energie der Selbstermächtigung in den Kristall hineingeben möchtest. Und lass diese Bewegung deiner Hände noch weiter gehen und stelle dir dabei das goldene Licht vor und wenn es sich gut für dich anfühlt, kannst du ein paar Mal dazu wiederholen: Ich lade dich auf mit reiner Selbstermächtigung, zum Wohle für mich, zum Wohle für alle.
Das Licht transformiert alle falschen Vorstellungen von Macht und schenkt dir die reine Energie der Selbstermächtigung, deiner Macht von Innen, deiner Schöpferkraft und deiner Visionen. Das alles fließt in deinen Kristall hinein und lädt ihn mit dieser wundervollen Kraft auf.
Spüre in deine Handflächen hinein. Vielleicht nimmst du bereits wahr, dass auch dein Kristall immer mehr zu pulsieren beginnt oder sich magnetisch oder warm anfühlt. Du selbst kannst wahrnehmen, ob dein Kristall nun die Energie hat, die es braucht oder ob du noch weiter die Energie des goldenen Lichts in den Kristall hineinfließen lässt. Und wenn dein Kristall genug Energie aufgenommen hat, kannst du deine Hände zur Ruhe kommen lassen und spürst einen Moment nach, den Kristall in deinen Händen. Atme hier nochmal tief ein und aus. Und spüre Dankbarkeit in deinem Körper, für das Geschenk der Selbstermächtigung und dem Geschenk, dein Leben jederzeit neu ausrichten zu können. Dein Kristall darf dich an diese Energien erinnern und du kannst ihn dort platzieren, wo du deine Selbstermächtigung gerade am meisten brauchst. Nimm den Kristall immer dann in die Hand, wenn du an deine Macht von innen erinnert werden möchtest. Macht von innen, die sich über nichts und niemanden erhebt, die dir wahre Energie der Schöpferkraft schenkt und dir zeigt, dass du zu allem fähig bist, was du dir vorstellen kannst. Erlaube dir, an die Magie deiner Vorstellungskraft zu glauben. Sie ist Schwingung, die du in die Welt hinaussendest und die zu dir zurückkehren wird. Erlaube dir, an dich zu glauben, an deine Schöpferkraft und deine Selbstermächtigung. So sei es, gesegnet sei es.
Und finde dann langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt, indem du dir vor deinem inneren Auge den Raum um dich herum vorstellst. Nimm einen tiefen Atemzug ein, und atme lange aus. Bedanke dich bei den vier Elementen, Mutter Erde und dem Universum. Und wenn du möchtest, spüre nach und notiere dir gern alles, was dir wichtig erscheint.
Dieser Kurs unterstützt und begleitet dich während der magischen Zeit der Rauhnächte. Du kannst vor allem in der Zeit vom 21.12.-06.01. intensiv mit diesem Kurs und den Energien der Rauhnächte arbeiten und so aktiv dein nächstes Jahr ausrichten. Der Kurs kann jedes Jahr wiederholt werden und enthält auch Tipps & Tools, wie du außerhalb der Rauhnächte mit den Energien arbeiten und sie für Dich positiv nutzen kannst.
In diesem Kurs lernst du die Tradition der 12 Rauhnächte kennen. Jede der 12 Nächte/Tage steht für einen der kommenden Monate und beleuchtet verschiedene Themen und Lebensbereiche, die genauer betrachtet werden. Durch Übungen, Impulse, Journaling, Phantasiereisen und Yoga sowie viele weitere typische Tools von Räuchern über Tarot bis hin zu Traumachtsamkeit kannst du diese magische Phase achtsam erleben und dir wertvolle Impulse, Inspirationen und Anreize holen, wie du dein kommendes Jahr gestalten möchtest.
Der Kursaufbau:
Die Tradition der Rauhnächte
Die magische Wintersonnenwende
Die 12 Rauhnächte
Dein persönliches Fazit
Alle Abschnitte enthalten Videos und Materialien. Du erhältst Yogasequenzen und Meditations-/Phantasiereisen zum Download, sowie ausführliche Informationen zu den einzelnen Rauhnachtstagen mit den jeweiligen Tagesenergien, Übungen und Impulsen.
Du kannst mithilfe dieses Kurses wieder in die Verbindung mit dir selbst kommen oder diese Verbindung stärken. Du wirst dir deiner eigenen Schöpferkraft bewusst und erhältst durch verschiedene Ansätze unterschiedliche Möglichkeit, dein Leben aktiv zu gestalten und Dich selbst zu ermächtigen.
Hinweis:
Es ist ganz gleich, in welchem Jahr du diesen Kurs machst, denn die Rauhnächte haben jedes Jahr den gleichen Ablauf und die gleichen Energien. Manchmal kreuzen besondere Ereignisse wie Portaltage oder Mondphasen einzelne Rauhnachtsqualitäten. Hier findest du auf meiner Homepage oder den Social-Media-Kanälen immer noch ergänzende Informationen dazu. Du kannst diesen Kurs auch jedes Jahr wiederholen und vor allem super an deine Liebsten Verschenken: Noch ein schönes Notizbuch dazu und fertig ist ein Geschenk, dass das Herz berührt.