
Hier findest du ein paar einleitende Worte, Tipps und Tricks zum Kurs und zu seiner Nutzung.
Lerne Publisher anhand eines kleinen Projekts erst einmal kennen. Stelle das Programm wunschgemäß ein, erzeuge ein neues Dokument und navigiere durch deinen Text.
Ich verrate dir, was Publisher ist, welche Systemvoraussetzungen du mitbringen solltest und wo du das Programm erwerben kannst.
Publisher, Version 1: Schalte den Willkommensbildschirm ab (und wieder an), wechlse die Sprache, schalte in den hellen Modus, spiele mit dem Studio herum und setze das System komplett zurück.
Hinweis: Diese Lektion ist nur für Nutzer der alten Publisher-Version 1, Nutzer der neuen Version schauen bitte in die nächste Lektion.
Publisher, Version 2: Gewinne den Überblick über die Oberfläche des neuen Publisher, Version 2: Studio, Symbolleiste, Kontextleiste und Werkzeugleiste. Ändere die Sprache, wähle den hellen Modus und setze alle Einstellungen zurück.
Wir wiederholen und trainieren die eben gelernten Funktionen zur Grundbedienung. Außerdem stellen wir den Dokument-Hintergrund auf hellgrau.
Richte ein neues A4-Dokument mit 3 Seiten ein. Wähle die richtigen Voreinstellungen und blende die Lineale ein.
Zeichne einen Textrahmen. Füge die Überschrift „Mein Tagesplan“ ein. Ergänze Platzhaltertext und speichere das Dokument unter dem Namen „Tagesplan“!
Ich zeige dir kurz, wie du dein Dokument öffnest, mit T und V arbeitest und noch einen weiteren Blick auf die Textstile wirfst.
Formatiere den Text und ergänze ihn. Schalte Steuerzeichen ein und die Rechtschreibprüfung aus. Betrachte dein Dokument in der Vorschau.
Du erzeugst einen neuen Textrahmen und verbindest die Rahmen zu einer Textkette.
Ich zeige dir, wie du Rahmen entfernst , dann neu zeichnest und die Textkette wiederherstellst.
So navigierst du in deinem Dokument und vergrößerst bestimmte Stellen.
Du lernst, wie du Abbildungen aus Pexels und Pixabay einfügst, einmal auf eine Einzelseite, zum anderen auch als eine Art Wasserzeichen für alle Seiten. Beachte: Unsplash steht nicht mehr zur Verfügung, zumindest nicht innerhalb von Publisher.
Übung macht den Meister! Wiederhole und festige das vorhandene Wissen! Erstelle ein Dokument in A4 und füge Text ein.
1. Erstelle ein Dokument in A4 mit 6 Seiten.
2. Ränder: innen = 1,2 cm, oben = 1,5 cm, außen = 2 cm, unten = 2,2 cm.
3. Entscheide dich für Doppelseiten.
4. Wähle als Farbmodus: RGB/8 (ausnahmsweise mal, sonst immer brav CMYK/8).
5. Füge auf der ersten Seite einen kleinen Textrahmen ein und schreibe als Überschrift: „Unser Urlaub in Portugal“. Platziere diese Überschrift in der Mitte und gestalte sie auffällig.
6. Zeichne ab Seite 3 bis Seite 6 auf jeder Seite einen Textrahmen, der die Seite füllt (also bis zu den Randhilfslinien geht). Verbinde diese Rahmen. Der Text soll durch alle Rahmen fließen.
7. Füge auf Seite 3 oben die folgende Überschrift ein: „Traumstadt Lissabon“.
8. Formatiere diese Überschrift mit der Formatvorlage (in Publisher Textstil genannt) Überschrift 1.
9. Füge Platzhaltertext ein, um alle Seiten zu füllen. Formatiere diesen Platzhaltertext mit dem Textstil bzw. der Formatvorlage Körper.
In diesem Video gehen wir die Übung gemeinsam Schritt für Schritt durch. Ich zeige dir die Auflösung. Und du lernst außerdem, wie du eine Formatvorlage (alias Textstil) umdefinierst.
Ich zeige dir, wie du eine Abbildung direkt in den Text integrierst und zwischen zwei Absätzen platzierst. Lerne die Funktion Im Text integriert kennen! Doch vorher erzeugst du einen Leerabsatz und schaltest die Ansicht der Sonderzeichen ein.
Lerne, wie du die Abbildung an einen Absatz anpinnst und den Text drumherum fließen lässt.
Du fixierst deine Abbildung fest auf der Seite, damit sie unbeeindruckt vom Fextfluss bleibt. Entscheide dich, ob der Text verdrängt werden oder drumherum fließen soll.
Mit der Funktion Vektorzuschnitt kannst du ein Foto beschneiden. Im Beispiel verringerst du die Höhe und verschiebst den Ausschnitt.
Eleganter als der Vektorzuschnitt ist die Funktion Bilderrahmen. Hier kannst du das Bild einfacher skalieren, beschneiden, zoomen und so den besten Ausschnitt finden.
Füge schnell noch zwei Seiten ein, um den Übersatz zu verhindern. Zur Erinnerung: Das gelingt in der Seitenpalette mit dem Kontextmenü. Wenn du es nicht tust, erinnert dich die Checkliste an das Problem.
Lerne, wie du einen Roman setzt, importiere deinen Text aus Word, lege die Formatvorlagen fest und erzeugen einen korrekten Umbruch. Am Ende bekommst du die druckfähige PDF-Datei, die bei jedem Dienstleister funktioniert.
Lege zuerst das passende ISO-Profil für alle deine Bücher fest. Das gelingt in den Voreinstellungen. Ich habe dir das gängigste Profil in die Downloads gelegt.
Lege das Papierformat, die Seitenränder, Schriftart und -größe fest. Installiere die von mir vorgeschlagene Schriftart. Es ist immer gut, wenn am Anfang Klarheit herrscht.
Publisher 1: Setze deine Planungen in die Praxis um: Richte Papierformat und Seitenränder ein und erstelle schon einmal sieben Seiten. Bei der Gelegenheit zeige ich dir einen Trick, um diese Einstellungen für spätere Zwecke als „Vorgabe“ zu speichern.
Publisher 2: Setze deine Planungen in die Praxis um: Richte Papierformat und Seitenränder ein und erstelle schon einmal sieben Seiten. Bei der Gelegenheit zeige ich dir einen Trick, um diese Einstellungen für spätere Zwecke als „Vorgabe“ zu speichern.
Erstelle Schmutztitel, Haupttitel und Impressumsseite. Kopiere die Inhalte aus der zum Download bereitgestellten Worddatei. Siehst du die mitkopierten Formatvorlagen alias Textstile? Passe diese Textstile wunschgemäß an. Dazu habe ich ein eigenes „Zwischenspiel“ erstellt, damit du dein Formatvorlagenwissen aus Word auf Vordermann bringst.
Erstelle drei Platzhalterrahmen. Importiere die Worddatei dort hinein. Es gibt auch eine andere Methode zum Importieren. Die zeige ich dir am Schluss.
Speichere deine Wunscheinstellungen für Textrahmen als Standard und weise sie dann per Knopfdruck neuen Textrahmen zu. Aber Vorsicht, nur bei neuen (leeren) Rahmen anwenden!
Prüfe die Vorlagen, zeige nur die verwendeten an und setze alle anderen zurück. Lege die gewünschten Schrifteinstellungen für Fließtext und Überschriften fest.
Ich zeige dir die neue Funktion Checkliste zur Fehlerfindung. Bei der Gelegenheit erstellst du eine eigene Preflight-Vorgabe, damit dir der Publisher nicht immer alle angeblichen Rechtschreibfehler als Warnung anzeigt!
Kümmre dich um den Zeilenabstand, blende die Grundlinien ein. Sorge dafür, dass sich der Text an der Grundlinie orientiert. Lerne ein geniales Feature von professionellen Satzprogrammen kennen, überragend umgesetzt im Publisher!
Übe den Umgang mit Formatvorlagen. Lege Tastenkombinationen fest, um schnell vom Anfang zum Ende des Dokuments oder zu einer bestimmten Seite zu springen.
Erzeuge automatischen Textfluss und prüfe den Umbruch. Stelle die Silbentrennung im Fließtext ein und vermeide Waisen und Witwen, auch als Schusterjungen und Hurenkinder bezeichnet.
Achte auf typografische Features wie Unterschneidung (Kerning) und stelle den optischen Randausgleich ein. Achte auf gleiche Höhe beim Kapiteleinstieg. Entscheide dich bei Überschriften gegen Silbentrennung und für Linksbündig.
Suche nach einer Formatvorlage, nutze gezielt die Hierarchie, um Eigenschaften einer übergeordneten Vorlage zu erben. Passe die Vorlage wunschgemäß an.
Erzeuge einen Master B und baue dort die Seitenzahlen ein. So beginnt die Nummerierung erst ab Seite 5 mit dem Fließtext. Seitenzahlen sind Feldbefehle, die automatisch aktualisiert werden.
Hier prüfst du noch einmal, ob du wirklich Seiten (Einzelseiten) und nicht versehentlich Layoutseiten (auch als Druckbögen oder Doppelseiten bekannt) exportiert hast. Das ist ein häufiger Fehler, denn die Druckdienstleister brauchen immer nur Einzelseiten.
Abschnitt 2
Übung macht den Meister! Es sind einfache und anspruchsvolle Übungen dabei!
1. Erzeuge eine Kopie des Buches, nenne diese Heidi-Test. Finde bei der Gelegenheit heraus, welche Endung Publisher seinen Dateien gibt. Wie lautet also der volle Dateiname des eben erzeugten Dokuments? ……………………………………..
2. Schaue zum Haupttitel in der Titelei: Setze den Autor ein Stück tiefer.
3. Probiere, wie es aussieht, wenn Titel und Autor zentriert stehen. Passe die Vorlagen (Textstile) entsprechend an.
4. Silbentrennung: Sorge dafür, dass auch im Impressum getrennt wird.
5. Rutsche die Seitenzahlen in die Mitte. Sie sollen nicht mehr außen stehen.
6. Ersetze die Schriftart in der Überschrift 1 durch Linux Biolinum (Schrift ist mitgeliefert).
7. Setze die Überschrift zentriert.
8. Probiere für den Fließtext die Schriftart Palatino, sie sollte auf allen Rechnern installiert sein.
9. Kommst du mit dem Platz hin? Musst du Seiten ergänzen oder löschen? Tue es!
10. Für Profis: Platziere auf der linken Seite neben dem Haupttitel eine Vignette (Bilderrahmen), füge ein Alpenbild ein.
Hier finden wir Schritt für Schritt gemeinsam die Lösungen.
Dieser Abschnitt zeigt dir die Feinheiten beim Buchsatz – es geht um die Typografie. Viele Dinge sind für dich längst selbstverständlich, aber hast du schon alles gewusst? Prüfe dich doch einmal!
Du wiederholst und festigst das Importieren von Worddateien und das Zurücksetzen von Formatvorlagen.
In dieser Übung bitte ich dich, alles aufzuschreiben, was dir gegen den Strich geht. Nimm dir etwas Zeit und gucke dein gesamtes Dokument aufmerksam durch.
Welche Typosünden hast du entdeckt? Hier nur ein kleiner Überblick. Wir besprechen jeden einzelnen Typo-Fauxpas später noch im Detail.
Gerade Anführungszeichen sind eine typografische Todsünde, es sei denn, du schreibst Computerquellcode. Lerne, welche Typen von Anführungszeichen es gibt und wie du sie in Publisher einfügen kannst.
Die Autokorrektur von Publisher setzt nicht in allen Fällen das korrekte Zeichen für den Apostroph ein. Lerne die Stolperfallen kennen und umschiffe sie!
Missbrauche den Bindestrich nicht als Gedankenstrich. Der Bindestrich ist ein Halbgeviertstrich, der ist länger!
Kennst du den Streckenstrich? Der beispielsweise zwischen Zielangaben oder Daten gesetzt wird? Er wird auch als Bis-Strich bezeichnet ist auch ein Halbgeviertstrich.
Setze nur weiche Trennstriche ein. Du findest Sie unter »Text/Einfügen/Striche und Trennzeichen« oder über »Strg/Cmd« + »Umschalt« + »-«.
Doppelte Leerzeichen im Text sorgen für zu große Lücken und müssen daher unbedingt vermieden werden. Auch Leerzeichen am Beginn eines Absatzes sind falsch. Vermeide diese Fehler bzw. korrigiere sie!
Lerne schmale Leerzeichen und Sechstelgeviert-Abstände kennen, baue sie bei Abkürzungen und vor Maßeinheiten ein. Mit derartigen Feinheiten wirst du zum Typoprofi!
Das Auslassungszeichen, die Ellipse, besteht nicht einfach aus drei Punkten, es ist ein eigenes typografisches Zeichen. Je nach Schriftart sind die Unterschiede deutlich.
Wusstest du, dass mal bei Multiplikationen nicht einfach ein kleines x setzt, sondern das Malzeichen? Das ist ein eigenständiges typografisches Zeichen, genau wie das Minuszeichen. Lerne bei der Gelegenheit gleich die Glyphenpalette kennen.
Doch zum Glück bewahrt dich der Publisher vor derartigen Typosünden. Gut zu wissen, oder?
Manchmal stimmen die Abstände zwischen Zeichen nicht. Du kannst sie manuell ausgleichen, um ein schöneres Schriftbild zu erzielen.
In vielen Romanen sind die Textabsätze eingezogen, haben dafür aber keinen Abstand zueinander. Auf diese Weise sparst du viele Seiten ein.
Wo ist, verdammt noch mal, die Textstilpalette wieder hin? Erleichtere dir die Arbeit und lege wichtige Paneele auf Tastentricks.
Du lernst, wie du die Luft aus den Textabsätzen lässt, Absätze einziehst, Initialbuchstaben zuweist, Spalten ausgleichst und mit der Silbentrennung übergroße Wortabstände vermeidest.
Wie sieht deine Gedicht-Vorlage aus? Und gibt es evtl. noch andere Absätze, die nicht eingezogen werden dürfen? Kontrolliere deine Vorlagen und passe diese ggf. an. Erstelle eine neue Vorlage namens »KeinEinzug«.
Wie wäre es mit Initialbuchstaben? Dieses tolle Typofeature baust du auf Mausklick in die jeweils ersten Absätze ein.
Ich zeige dir, wie du deinen Initialbuchsaben justieren und einfärben kannst. Sogar eine abweichende Schriftart ist möglich!
Du möchtest die Seitenränder ändern, im Beispiel immerhin den oberen Rand? Das geht durchaus, wenn du vorsichtig bist. Ich zeige dir, wie du den Rand anpasst und das Grundlinienraster auseinanderziehst.
Das Buch muss noch ausgeglichen werden, bringen die Spalten also auf eine Höhe. Experimentiere mit der Laufweite und der Höhe der Textrahmen. Manchmal geht es nur mit einem Kompromiss.
Nicht immer ist die Silbentrennung perfekt. Trenne mit weichen Trennzeichen nach oder nimm Wörter aus der Silbentrennung heraus.
Die Inhaltsverzeichnisfunktion von Publisher hat sich seit Publisher 2 sehr verbessert! Ein paar Worte vorab!
Für das Inhaltsverzeichnis benötigst du zwei Textrahmen, einen für die Überschrift und einen für das eigentliche IHV.
Du fügst das Inhaltsverzeichnis ein und blendest die Seitenzahlen ein.
Du formatierst das Inhaltsverzeichnis ganz nach Wunsch und erzeugst eine punktierte Linie.
Setze Textrahmen als Blocker, um einen Zeilenumbruch zu erzwingen.
Mit den richtigen Exporteinstellungen wird das Inhaltsverzeichnis sogar in der PDF-Datei dynamisch!
Ich stelle dir meine Datei CoverBerechnen.xls vor und mache dich mit ausgewählten Druckdienstleistern vertraut.
Entscheide dich für die von dir gewünschte Coversorte. Im Beispiel wird es das preiswertere Softcover sein. Ideal für ein Taschenbuch.
Schauen wir uns ausgewählte Digitaldruckdienstleister an, wir beginnen mit dem westfälischen Dienst Online-druck.biz. Leider werden wir durch unnötig viele Angaben verwirrt.
Hinter diesem beliebten Anbieter steckt die Print Group aus Stettin. Wie findest du hier die richtigen Covermaße? Ich zeige es dir!
Dieser Dienstleister bietet ebenfalls gute Leistung bei guten Preisen und ist besonders übersichtlich. Wie dick wird dein Buchrücken?
Wir legen die Coverdatei in Publisher an und zeichnen uns die Position des Buchrückens ein. Du wirst staunen, wie leicht das geht!
Du möchtest eine Abbildung auf farbigem Hintergrund platzieren. Wo bekommst du ein frei verfügbares Bild her? Wikimedia Commons lautet das Schlagwort!
Ordne die Objekte wunschgemäß an, bringe sie zurück in den Vordergrund oder setze sie in den Hintergrund. Auch in der Ebenenpalette erkennst du die Position der Objekte.
Zeichne einen weißen Rand um das Bild. Dazu fügst du ein neues Rechteck ein, legst es hinter die Grafik und gruppierst beide Objekte.
Du kannst die Grafik auch durch die Funktion „Kontur“ umrahmen. Wähle Farbe und Größe der Kontur. Allerdings werden dabei Teile der Grafik von der Kontur überdeckt.
Füge den Text auf die Covervorderseite ein. Wähle diesmal die Funktion Grafiktext. Passe den Zeichenabstand ggf. an, bis es gut aussieht.
Füge den Text für den Buchrücken ein. Diesmal wieder mit der Rahmentext-Funktion. Drehe den Text und platziere ihn so, dass er von unten nach oben läuft.
Platziere den Rückentext im Buch, nutze dafür ebenfalls die Rahmentextfunktion.
Ich zeige dir, wie du einen Barcode auf der Rückseite des Buches einfügst. Leider bringt der Publisher von Hause aus jedoch keinen Barcode-Generator mit.
In dieser Lektion entsteht endlich die druckfähige PDF-Datei. Ist alles perfekt? Ich prüfe es direkt in Adobe Acrobat Professional.
Wandle die U1 (und nur die!) in eine Grafik um, die du für Marketingzwecke beispielsweise auf deiner Website nutzen kannst.
Hier zeige ich dir, wie man früher ein Cover erzeugt hat, und zwar aus einer einzigen Seite. Der Vorteil: Diese Methode eignet sich auch für ältere Versionen vom Publisher. Und sie funktioniert natürlich weiterhin. Auch hier wenden wir einen kleinen Trick an.
KDP kann jetzt auch Hardcover! Ich zeige dir daher, wie du den Coverrechner von KDP verwendest und damit dein Cover berechnest. Diesmal nehmen wir uns ein Projekt mit 180 Seiten im Format 6 x 9 Zoll in Hardcover vor. (Softcover geht natürlich auch.)
Wir legen das Cover wieder im Publisher an, diesmal ein Hardcover.
Du kannst die heruntergeladene PDF- oder PNG-Schablone einfach als Ebene in den Hintergrund legen. Schaue dir auch die Linien für den Falz an und verringere die Deckkraft.
In diesem Kapitel schauen wir uns ein Fremdcover aus Canva an. Wir gucken uns an, warum es nicht funktioniert und reparieren das Cover im Publisher.
Ich zeige dir, wie du die Dokumentfenster aus dem Hauptfenster löst und frei verschieben kannst.
Du musst schnell mal ein Seitenverhältnis ausrechnen? Lass den Taschenrechner stecken, die Eingabefelder in Publisher können rechnen!
Hier kommen verschiedene Möglichkeiten, „neutrale Textboxen“ zu erhalten.
Lerne ein paar Tastentricks, um Schrift schnell zu vergrößern oder zu verkleinern.
So fügst du ein Foto ein, zoomst, verschiebst und löschst es.
Du kannst Farben aus einem Foto aufnehmen und als Farbfeld speichern. Sogar eine Automatik gibt es für diesen Zweck.
Vorsicht beim Einfärben von Objekten. Du kannst sie komplett einfügen (Füllung) oder nur die Kontur (Umrandung).
Lerne, wie du mehrere Elemente markierst, verschiebst und gruppierst.
Füge einen Kreis ein, färbe diesen rot und platzieren einen weißen Text im Kreis. Du kannst manche grafische Elemente ganz einfach in Textfelder umwandeln!
Nutze die Leinwand doch einfach als Ablagefläche für Textrahmen und Zeichnungsobjekte.
Lege eine Umrandung um dein Cover, das gelingt mit dem Rechteckwerkzeug.
Exportiere dein Cover in verschiedene Zielauflösungen. Hoch aufgelöst und niedrig aufgelöst. PNG und JPG!
Selbst ein markiertes Objekt lässt sich separat exportieren. Ggf. schaltest du dafür vorab die Sichtbarkeit anderer, störender Ebenen ab!
Lerne zwei Methoden kennen, wie du nachträglich das Format deines Covers änderst. Die erste fällt in die Kategorie Quick & Dirty, die zweite ist die sauberere Variante.
Baue aus deinem Cover eine Vorlage, bei der Textrahmen und Bildrahmen geschützt sind und nicht verändert werden können.
Wir wagen uns jetzt an ein kleines, authentisches Sachbuchprojekt in Form eines Workshops. Hier ein paar einleitende Worte.
Schau dir diese Datei in Ruhe an und versuche, alle Problemstellen zu finden. (Ich danke Roland Erichsen und der Provona GmbH für die freundliche Genehmigung, dass ich das erste Drittel des Buches für diesen Kurs nutzen darf.)
Ich zeige dir, wie ich bestimmte Probleme gelöst habe und wo ich Kompromisse machen musste.
Format: 125 x 190
Art der Bindung: Klebebindung
Farbe: schwarzweiß
Schriftart: Gill Sans und Garamond
Größe im Fließtext: 12 Punkt
ZAB: 15 Punkt
28 Zeilen
Ränder:
oben: 15 mm
innen: 20 mm
unten: 28 mm
außen: 14 mm
Der Satz steht und fällt mit der Qualität der Worddatei. Gucke sie dir daher genau an, ehe du sie einfließen lässt.
Diese wichtigen Dinge machst du am besten gleich am Anfang der Satzphase. Formatiere den Fließtext und stelle das Grundlinienraster ein!
Erleichtere dir die Arbeit, weil eine Vorlage seine Eigenschaften an die untergeordneten Vorlagen weitergibt.
Gestalte deine Überschriftsebene, damit sie optimal zum Fließtext passen.
Einige Vorlagen musst du nachträglich zuweisen, weil sie nicht korrekt in Publisher übertragen wurden.
Bringe die Kapitel jeweils auf eine neue Seite. Das gelingt über die Option „Textfluss“.
Füge einen neuen Master ein und platziere dort die Seitenzahlen.
Ich zeige dir, wie ich das Buch Seite für Seite umbreche, den Spaltenausgleich justiere, an der Silbentrennung schraube und manchmal mit kleinen Tricks nachhelfe.
Füge eine Grafik ein und verleihe ihr einen Schatten. Das gelingt in der Ebenen-Palette.
Im Beispiel orientiere ich mich am Cover und arbeite mit Großbuchstaben, Laufweite und verschiedenen Textrahmen.
Das Impressum kopierst du einfach aus der Worddatei in einen neutralen Textrahmen.
Das Prinzip ist einfach, du fügst das Inhaltsverzeichnis in einen Textrahmen und legst die gewünschten Überschriftsebenen fest. Das Nachjustieren erfordert allerdings viel Fummelei und Geduld!
Füge das Zitat am Anfang des Buches ein und gestalte es. Hier kommt die Schriftart Garamond zum Einsatz.
Schreibe die PDF-Datei, prüfe vorher jedoch, ob das Schwarz ein 100-K-Schwarz ist. Dann schreibst du wie gewohnt die Satzdatei.
Hier zeige ich dir das Szenario dieses Abschnitts: Ein gut vorformatiertes Dokument soll importiert werden.
Importiere die Variante, bei der die Nummerierung statisch erfolgte.
Importiere das Worddokument mit dynamischer Nummerierung.
Hier baust du die Nummerierung mit den Bordmitteln vom Publisher auf.
Färbe die Aufzählungszeichen ein, im Beispiel sollen sie rot werden!
In dieser Lektion erläutere ich dir, was hier passiert: ein Workshop zum Satz eines echten Kinderbuchs.
Danke an die Autorin Nicole Hasel-Gmeinder und den Grafiker Zsolt Laki für die Bereitstellung der Dateien. Gucke sie dir an!
Was stimmt nicht in dieser Worddatei? Bringe sie in Ordnung! Ich zeige dir die von mir vorformatierte Datei, denn eine gute Vorbereitung ist schon der halbe Satz.
Setze doch mal eine Doppelseite zur Probe, setze die Grafik ein und platziere den Text.
Vergrößere die vorgewählte Schrift. Gefällt sie dir? Wenn nicht, zeige ich dir eine Quelle von fast 1.000 hochqualitativen Schriftfamilien. Die gibt es für lau!
Hast du die passende Schrift gefunden? Dann machen wir uns noch über die Bindung, die Ränder und den Gebrauch des Grundlinienraster Gedanken.
Gucken wir uns den Satz der nächsten Seite gemeinsam an. Schaue dir an, was passiert, wenn du Text mit der gleichen Formatvorlage kopierst. Versuche, Text ohne Formate einzufügen.
Wir wiederholen die Möglichkeit, einen Tastentrick für Formatvorlagen festzulegen. Oder du holst den gesamten Text auf einmal und weist nachher allen Passagen die gleiche Vorlage zu. Suchen und Ersetzen probieren wir, um eine Vorlage durch eine andere zu ersetzen. Vorsicht, Bug!
Ich zeige dir, wie du Grafiken effizient einfügen kannst. Wir gucken uns das Ziehen, das Platzieren und die Funktion »Bild platzieren« an.
In diesem Video stelle ich dir die Ressourcenverwaltung für Bilder vor. Damit kannst du die eingefügten Bilder überprüfen. Stimmt die Auflösung? Sind Sie korrekt verknüpft? Tausche fehlplatzierte Bilder einfach aus.
Wir ändern nachträglich die Schriftgröße, den Zeilenabstand und die Ränder, damit der Text komplett auf die Seite passt.
Das Raster ist zu grob aufgelöst, wir benötigen noch einen Zwischenschritt. Bohren wir das Grundlinienraster einfach auf und fügen wir eine weitere Linie ein! Das gibt uns mehr Freiraum beim Platzieren.
Ziehe dir eine Führungslinie an die gewünschte Stelle, die dir bei der Ausrichtung des Textes helfen kann. Wenn du sie auf dem Master platzierst, ist sie auf allen damit verbundenen Seiten sichtbar.
Nutze den optischen Randausgleich, um das einleitende Anführungszeichen etwas nach links zu schieben. So stehen alle Anfangsbuchstaben exakt untereinander und die linke Kante wird betont. Publisher ist eins der wenigen Satztools, welches dieses Superfeature bietet.
Sieben freie Seiten stehen dir zur Verfügung: Plane und verteile die Inhalte für die Titelei: Haupttitel, Impressum, Autorenvita und Widmung.
Ich zeige dir, wie ich den Haupttitel einbaue, vergrößere, ausrichte und mit einer Farbe versehe.
Bauen wir jetzt zusammen Impressum, Autorenvita und Widmung ein und gestalten diese Elemente nach Wunsch. Danach ist das Buch fertig!
Prüfe, ob alle randabfallenden Grafiken bis in den Anschnitt reichen und ob die Schrift als 100K vorliegt. Dann schreibst du die PDF-Datei und weißt, dass der Publisher hier nichts anbrennen lässt. Gratulation, der Buchblock ist fertig!
Ich zeige dir, wie du bei Klebebindung vorgehst, damit keine Inhalte im Bundsteg verloren gehen.
Dienstleister wie Books on Demand (BOD) verlangen nicht 3, sondern 5 mm Anschnitt!
Amazon verlangt reichlich 3 mm Anschnitt (3,2 mm), aber nur oben, unten und außen!
Stand des Kurses: 5. Oktober 2025
Hinweis: Dieser Kurs ist für Affinity Publisher, Version 2 und 1. Das Produkt wird seit Oktober 2025 nicht mehr in dieser Form vertrieben.
Frage: Kann ich den Kurs auch für die neue Version Affinity benutzen, die seit Anfang November 2025 auf dem Markt ist? Eine Version, die intern die Produktnummer 3 trägt?
Die Antwort ist ein klares Jein.
Eigentlich ist im neuen Affinity unter der Haube der alte, etwas aufgemotzte Publisher enthalten, aber ... Bedienung und Oberfläche des neuen Affinity-Produkts von Canva weichen in sehr vielen Details stärker ab als bisher zwischen den Versionen 1 und 2. So sehen die Symbole z.B. komplett anders aus und liegen tlw. auch an anderen Stellen. Der Startbildschirm wurde grundlegend überarbeitet. Das Produkt hat ein komplettes Re-Branding erfahren.
Möglicherweise kannst du den Kurs als fortgeschrittener Nutzer auch für die neue Version nutzen ... du findest dich sicher bald selbst zurecht. Für Einsteiger in das neue Affinity empfehle ich diesen Kurs allerdings nicht.
Frage: Ist eine Neuauflage des Kurses geplant und wann kommt die?
Geplant ja, wann sie kommt, weiß ich nicht. Ich will erst Zeit vergehen lassen, um mich mit dem Produkt anzufreunden und zu warten, bis die ersten Kinderkrankheiten und Bugs geheilt sind. Bisher wirkt die neue Bedienung auf mich noch nicht konsistent und die Performance lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Ich persönlich nutze das neue Affinity noch nicht für den produktiven Einsatz, sondern bleibe vorerst bei der klassischen Version.
Die letzten Updates:
Cover-Abschnitt auf Version 2.6 aktualisiert (neue, trickreiche Vorgehensweise)
Neue Introvideos für mehrere Abschnitte eingefügt
Abschnitt zum Inhaltsverzeichnis komplett aktualisiert
Videostichwortverzeichnis erweitert: Lebende Kolumnentitel, Fußnoten, Index, Inhaltsverzeichnis, Cover
Etliche Lektionen im finalen Projekt (Kinderbuch) an Version 2 angepasst
Etliche Lektionen im Abschnitt 1 (Tagesplan) aktualisiert und ergänzt, u.a. durch separaten Einführungsabschnitt zum aktuellen Publisher, Version 2
Fünf Lektionen zum Einfügen von Bildern in Abschnitt 1 hinzugefügt
Checkliste nach Exportieren der PDF-Datei eingefügt (nach Schritt 10 im Abschnitt 2)
Anleitung zur Erstellung eines Hardcovers für Amazon KDP erzeugt (im Coverabschnitt)
Du willst einen Flyer, deine Visitenkarte oder eine Produktwerbung attraktiv gestalten? Dann muss ich dich enttäuschen! Zu diesen Themen gibt es einen anderen Publisherkurs von mir. Das ist ein Spezialkurs ausschließlich zum Thema Satz von Büchern und Broschüren. Hier dreht sich nun alles um den Buchsatz, kurz – das Layout deines Buchs. Ich verrate dir, wie du deinen Text gekonnt in Publisher importierst, fachgerecht umbrichst und ein schönes Druckbild erzeugst.
Davor zeige ich dir jedoch alles, was du wissen musst, damit du sofort mit Canva's Affinity Publisher loslegen kannst. Du lernst Publisher kennen, richtest das Programm sinnvoll ein und bewegst dich schon nach kurzer Zeit sicher in der Oberfläche des neuen DTP-Stars.
Danach spielst du den gesamten Satzprozess am Beispiel eines Romans durch. Du machst sofort mit, denn der Kurs ist als Workshop aufgebaut. Ich stelle dir alle Beispiele zur Verfügung bis hin zu den erwähnten Schriften. So kannst du jeden Schritt sofort am Rechner nachvollziehen. (Gerne kannst du aber auch deinen eigenen Roman mitbringen.)
Plane das Buch, lege Format, Ränder und Schritart fest
Bereite das Dokument richtig vor (z.B. mit Word)
Richte die Publikation in Publisher ein (Seitenränder, Papierformat)
Importiere dein Worddokument in Publisher
Stelle das sogenannte Grundlinienraster ein
Passe die Formatvorlagen an
Füge die Titelei ein
Füge die Seitenzahlen über den Master ein
Überprüfe Druckbild und Länge des Romans
Erzeuge eine druckfähige PDF-Datei
Alle Schritte zeige ich dir in am Beispiel von Affinity Publisher für Windows. Du arbeitest am Mac? Wenn es Abweichungen gibt, mache ich dich im Video stets darauf aufmerksam. Ich warne dich auch vor Problemen, denn eine recht junge Software wie Publisher ist noch nicht frei von Bugs. (Und je mehr ich mit dem Programm arbeite, desto mehr fallen mir auf. Leider!)
Doch zurück zum Satz und zu den Projekten: Zuerst zeige ich dir die Feinheiten beim Romansatz. Spaltenausgleich, Zeileneinzug oder Initialbuchstaben? Mit wenigen Klicks stellst du diese Raffinessen ein. Auch ein Foto fügen wir ein und richten es aus.
Danach bist du reif für den Satz eines attraktiven Fachbuchs von Roland Erichsen. Du fügst Abbildungen und Zitate ein und gestaltest einen interessanten Umbruch. Auch ein farbenfrohes Kinderbuch, liebevoll verfasst von Nicole Hasel-Gmeinder und gekonnt illustriert von Zsolt Laki, steht auf dem Programm.
Natürlich zeige ich dir auch, wie du mit dem Publisher deine Cover zusammenbaust. Denn ein Buch besteht ja nicht nur aus dem Buchblock. Wir bauen ein Cover für dein E-Book bei Amazon und auch ein Cover für das gedruckte Buch (Softcover und Hardcover). Mein praktischer Coverrechner im Excel-Format hilft dir beim Ermitteln der Maße, egal ob dein Buch ein Paperback- oder ein Hardcover-Titel ist.
Unabhängig davon stehe ich im Rahmen des Kurses jederzeit für Fragen bereit und schaue mir auch deine Satzprojekte sehr gerne an. Dieser persönliche Support ist mein ganz spezielles Markenzeichen.
Der Kurs ist ideal für Selfpublisherinnen und Selfpubisher, aber auch für alle, die eine leistungsfähige Satzsoftware wie Publisher kennenlernen wollen und nicht bereit sind, Unsummen auszugeben für Boliden wie InDesign oder QuarkXPress.
Technischer Hinweis: Der Kurs ist geeignet sowohl für Publisher 2 als auch die Vorgängerversion 1. Manche Funktionen stehen aber nur in der neusten Version zur Verfügung.