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Positive Psychologie im Coaching
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256 students

Positive Psychologie im Coaching

Lerne, über Grenzen hinaus zu wachsen!
Last updated 12/2025
German

What you'll learn

  • Grundlagen der Psychologie als wissenschaftliche Basis für Coaching
  • Wichtige psychologische Schulen und Perspektiven im Überblick
  • Persönlichkeitstheorien, Selbstbild, Selbstwert und Identität als Grundlage für Coachingprozesse
  • Emotionen und Motivation als Motor für Veränderung und Wachstum
  • Kognitive Prozesse, Entscheidungen und typische Denkfehler im Coachingkontext
  • Sozialpsychologische Dynamiken, die Verhalten, Beziehungen und Ziele von Klienten prägen
  • Grundlagen psychischer Gesundheit, Belastung und Abgrenzung zu Therapie
  • Kernideen und Modelle der Positiven Psychologie (Stärken, Positive Emotionen, Sinn, Engagement, Beziehungen)
  • Grundhaltung und Menschenbild der Positiven Psychologie im Coaching
  • Positive Diagnostik: Stärken, Ressourcen, Werte und Sinnquellen erkennen und nutzen

Course content

5 sections19 lectures5h 32m total length
  • Was ist Psychologie?24:25
  • Wichtige Schulen & Perspektiven23:19
  • Wissenschaftliches Arbeiten in der Psychologie14:49

Requirements

  • Keine formale Coaching- oder Psychologieausbildung zwingend erforderlich
  • Interesse an Coaching, Beratung, Begleitung oder persönlicher Entwicklung

Description

Dieser Kurs wurde unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz erstellt.

Warum klassisches Coaching oft an seine Grenzen stößt – und was Positive Psychologie hier verändern kann

Viele Coachingprozesse sind in der Praxis stark problemorientiert. Klienten kommen mit Sätzen wie: „Ich funktioniere nicht mehr“, „Irgendwie bin ich blockiert“, „Ich weiß, was ich tun sollte, aber ich tue es nicht.“
Coaches hören Geschichten von Überforderung, Selbstzweifeln, innerem Druck und chronischem Stress. Die logische Reaktion ist oft: Probleme analysieren, Defizite benennen, Blockaden auflösen.

Doch genau hier entsteht ein Dilemma:
Wenn Coaching sich hauptsächlich um das dreht, „was nicht stimmt“, bleibt die Aufmerksamkeit im Mangel. Der Blick geht auf Schwächen, Fehler, Defizite – und der Raum für Stärke, Sinn, Freude und gelingendes Leben bleibt begrenzt. Viele Klienten fühlen sich dadurch zwar „durchgearbeitet“, aber nicht wirklich gestärkt.

Gleichzeitig ist die Welt voller Selbstoptimierungsparolen:
Höher, schneller, effizienter, leistungsfähiger.
Menschen geraten in einen Hamsterrad-Modus, in dem sie sich permanent „verbessern“ sollen und sich doch innerlich leer fühlen. Der Wunsch nach Begleitung wächst – aber Coaching droht, Teil desselben Systems zu werden: Noch ein Tool, noch eine Technik, noch ein Ziel, das erreicht werden muss.

Genau hier setzt die Positive Psychologie an: Sie fragt nicht zuerst „Was ist kaputt?“, sondern „Was funktioniert bereits?“, „Wo liegen Stärken, Ressourcen und Potenziale?“, „Was trägt ein gelingendes, sinnerfülltes Leben?“
Doch viele Coaches kennen Positive Psychologie nur als Schlagwort – nicht als systematischen, wissenschaftlichen Ansatz, den man bewusst in die eigene Praxis integrieren kann.

Dieser Kurs ist genau dafür konzipiert.

Die Lösung: Positive Psychologie als roter Faden für wirksames, ressourcenorientiertes Coaching

In diesem Kurs lernst du, wie du die Prinzipien der Positiven Psychologie professionell in deine Coachingpraxis einbindest – ohne in oberflächliche Motivationssprüche oder blinden Optimismus abzugleiten. Stattdessen arbeitest du mit einem klaren Rahmen, der wissenschaftliche Grundlagen, psychologische Basiskenntnisse und konkrete Coachingprozesse verbindet.

Du bekommst zunächst ein solides Fundament der allgemeinen Psychologie: Wie funktioniert Denken, Fühlen, Entscheiden? Was bedeutet Persönlichkeit? Wie lassen sich Motivation, Emotion und Verhalten verstehen? Auf dieser Grundlage wird dann die Positive Psychologie platziert: als konsequenter Fokus auf Stärken, Ressourcen, Sinn, positive Emotionen und gelingende Beziehungen – und als Ergänzung, nicht als Verdrängung von Leid und Problemen.

Im zweiten Teil des Kurses steigen wir in das Coaching selbst ein: Du lernst, wie du eine positive, ressourcenorientierte Grundhaltung entwickelst, wie du Klienten kennenlernst, Ziele definierst, Stärken diagnostizierst, Veränderungsprozesse gestaltest und Abschlüsse so formst, dass Klienten langfristig profitieren.
Besonders wichtig: Der Kurs nimmt bewusst Abstand vom Selbstoptimierungswahn. Es geht nicht darum, Menschen „noch effizienter“ zu machen, sondern gesünder, kraftvoller und stimmiger im Umgang mit sich selbst und ihrem Leben.

Dieser Kurs verbindet damit:

  • psychologische Grundlagen

  • Positive Psychologie als evidenzbasierten Ansatz

  • einen strukturierten Coachingprozess mit klaren Phasen

  • eine kritische Haltung gegenüber übersteigerter Selbstoptimierung

und führt dich Schritt für Schritt in ein Coachingverständnis, das Wachstum, Sinn und Ressourcen ins Zentrum stellt.

Überblick über die Kursstruktur

Abschnitt 1: Psychologie Grundlagen
Du startest mit den wichtigsten Basisbegriffen der Psychologie. Was ist Psychologie eigentlich? Welche Ziele verfolgt sie? Du lernst zentrale Schulen und Perspektiven kennen und verstehst, wie psychologisches Wissen entsteht, geprüft und angewandt wird. Dieses Fundament hilft dir, Positive Psychologie nicht als Modeerscheinung, sondern als Teil eines breiteren wissenschaftlichen Kontextes zu sehen.

Abschnitt 2: Persönlichkeit & Motivation
Hier widmest du dich Persönlichkeit, Emotionen, Motivation und Selbstwert. Du lernst, wie individuelle Unterschiede entstehen und wie innere Antriebskräfte, Bedürfnisse und Ziele das Verhalten von Klienten prägen. Themen wie Identität, Selbstregulation und Selbstbild sind zentral, um zu verstehen, wie Positive Psychologie sinnvoll an vorhandene Stärken anknüpfen kann.

Abschnitt 3: Denken, Entscheiden & Verhalten
In diesem Abschnitt geht es um kognitive Prozesse: Wie nehmen Klienten ihre Realität wahr? Wie entstehen Bewertungen, Überzeugungen und Denkmuster? Du lernst, wie Entscheidungen zustande kommen und welche Denkfehler Coachingprozesse beeinflussen können. Die Sozialpsychologie des Alltags zeigt dir, wie stark soziale Kontexte, Rollen und Gruppenprozesse auf das Erleben einwirken – ein wichtiges Wissen für realistische, kontextsensible Coachingziele.

Abschnitt 4: Psychische Gesundheit & Wachstum
Hier erhältst du einen Überblick über psychische Gesundheit und Belastungen: Stress, Angst, depressive Verstimmungen und andere Zustände, die Klienten in ein Coaching bringen können. Du lernst, Grenzen von Coaching besser einzuschätzen, verstehst Grundzüge von Therapieformen und kannst Coaching klarer von psychotherapeutischer Behandlung abgrenzen. Gleichzeitig geht es um persönliches Wachstum und Resilienz – zentrale Themen der Positiven Psychologie.

Abschnitt 5: Coaching – Positive Psychologie im Prozess
In diesem Kernabschnitt wirst du konkret:
Du beschäftigst dich mit der Grundhaltung und dem Menschenbild der Positiven Psychologie im Coaching. Du lernst, wie du die einzelnen Phasen des Coachingprozesses gestaltest: vom ersten Kennenlernen über die Zielfindung und positive Diagnostik (Stärken, Ressourcen, Werte) bis zur Prozessarbeit und zum Abschluss. Dabei steht immer die Frage im Zentrum: Wie kann Coaching Klienten helfen, ein gutes, sinnerfülltes, tragfähiges Leben zu gestalten – nicht nur bessere Leistungen zu bringen?

Who this course is for:

  • Coaches, die ihr Verständnis vertiefen und Positive Psychologie gezielt integrieren möchten
  • Berater, Trainer, Pädagogen, Sozialarbeiter, Seelsorger und andere Fachkräfte, die mit Menschen arbeiten und ressourcenorientierter begleiten wollen
  • Personen, die in Coaching einsteigen und von Anfang an ein fundiertes, wissenschaftlich orientiertes Fundament aufbauen möchten
  • Führungskräfte, die Coachingkompetenzen aufbauen und eine stärkebasierte Haltung in Teams etablieren möchten
  • Interessierte, die Positive Psychologie jenseits von Schlagworten verstehen und professionell im Gesprächskontext nutzen wollen
  • Alle, die Coaching nicht als weiteres Selbstoptimierungsinstrument, sondern als Raum für Entwicklung, Sinn und nachhaltiges Wachstum gestalten wollen