
In der ersten Lektion des Kurses befassen Wir uns mit der Grundhaltung und dem Menschenbild der Positiven Psychologie. Ein weitere Teil dieser Grundlagen sind die verschiedenen Definitionen und Entwicklung der Psychologie.
Bevor Wir in die Praxis einsteigen könne, muss zuerst die wissenschaftliche Fundierung der positiven Psychologie vermittelt werden. Abschließend werden die allgemeinen 5 Phasen eines Coaching-prozesses vorgestellt.
Die erste Phase des Coaching-Prozesses ist die Phase des Kenennlernens. Dabei geht es in erster Linie um den Aufbau einer Beziehung. Das Positive Coaching unterscheidet sich jedoch sehr stark von der Art und Weise des Beziehungsaufbau. Sie verwendet die Methode der Priming positive Emotions, die in dieser Lektion näher beschrieben wird.
Es geht weiter mit der Erarbeitung einer konkreten Zielsetzung. Im Positiven Coaching geht es dabei weniger um ein konkretes Ziel, sondern vielmehr darum, eine Lebensvision und Lebenssinn zu konstruieren. Diese werden durch die Methode der Everest-Ziele gebildet und herausgefunden.
Auch wenn die Everest-Ziele sehr effektiv sind, werden in der Lektion auch Kriterien und mögliche Grenzen besprochen.
Bei der Diagnostik, geht es um die Frage: Welche Ressourcen hat der Klient und was bringt er noch so alles mit? Im Positiven Coaching geht es aber nicht nur um eine Bestandsanalyse, sondern um die Erarbeitung von Potenzial und einer festen Identität.
Mit einer Metapher wird der Unterschied zwischen "Survival of the fittest" und "Survival of the best fit" veranschaulicht und auf den Punkt gebracht.
Der Abschluss ist vielmehr als sich nur zu Verabschieden. Hier wird sichergestellt, dass die ganzen Erkenntnisse und Verhaltensänderungen auch langfristig bleiben. Dabei ist die Transferleistung die größte Herausforderung im Coaching, weshalb der letzte Punkt besonders beachtet werden muss. Die Positive Psychologie hat hier eigene Wege entwickelt, um eine langfristige Veränderung sicherzustellen. Dabei spielt nicht nur die Emotion eine wichtige Rolle, sondern auch die Transferplanung und die aktive Übung bzw. Einübung von Gewohnheiten.
Zum Schluss gehe ich noch etwas auf den Selbstoptimierungswahn ein, und wie wenig die positive Psychologie damit zu tun hat. Bei dem Thema Selbstverwirklichung geht es nicht darum, ein gesellschaftliches Bild von Erfolg zu erreichen, sondern seine individuellen Wege zu finden. Selbstverwirklichung ist nicht nur individuell, sondern muss vielleicht auch gar nichts mit wirtschaftlichen Erfolg etc. zu tun haben.
Trotzdem ist es natürlich nicht verkehrt, sein Potenzial auszuschöpfen und sich in Sachen Zeitmanagement zu verbessern.
Dieser Kurs wurde unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz erstellt.
Warum klassisches Coaching oft an seine Grenzen stößt – und was Positive Psychologie hier verändern kann
Viele Coachingprozesse sind in der Praxis stark problemorientiert. Klienten kommen mit Sätzen wie: „Ich funktioniere nicht mehr“, „Irgendwie bin ich blockiert“, „Ich weiß, was ich tun sollte, aber ich tue es nicht.“
Coaches hören Geschichten von Überforderung, Selbstzweifeln, innerem Druck und chronischem Stress. Die logische Reaktion ist oft: Probleme analysieren, Defizite benennen, Blockaden auflösen.
Doch genau hier entsteht ein Dilemma:
Wenn Coaching sich hauptsächlich um das dreht, „was nicht stimmt“, bleibt die Aufmerksamkeit im Mangel. Der Blick geht auf Schwächen, Fehler, Defizite – und der Raum für Stärke, Sinn, Freude und gelingendes Leben bleibt begrenzt. Viele Klienten fühlen sich dadurch zwar „durchgearbeitet“, aber nicht wirklich gestärkt.
Gleichzeitig ist die Welt voller Selbstoptimierungsparolen:
Höher, schneller, effizienter, leistungsfähiger.
Menschen geraten in einen Hamsterrad-Modus, in dem sie sich permanent „verbessern“ sollen und sich doch innerlich leer fühlen. Der Wunsch nach Begleitung wächst – aber Coaching droht, Teil desselben Systems zu werden: Noch ein Tool, noch eine Technik, noch ein Ziel, das erreicht werden muss.
Genau hier setzt die Positive Psychologie an: Sie fragt nicht zuerst „Was ist kaputt?“, sondern „Was funktioniert bereits?“, „Wo liegen Stärken, Ressourcen und Potenziale?“, „Was trägt ein gelingendes, sinnerfülltes Leben?“
Doch viele Coaches kennen Positive Psychologie nur als Schlagwort – nicht als systematischen, wissenschaftlichen Ansatz, den man bewusst in die eigene Praxis integrieren kann.
Dieser Kurs ist genau dafür konzipiert.
Die Lösung: Positive Psychologie als roter Faden für wirksames, ressourcenorientiertes Coaching
In diesem Kurs lernst du, wie du die Prinzipien der Positiven Psychologie professionell in deine Coachingpraxis einbindest – ohne in oberflächliche Motivationssprüche oder blinden Optimismus abzugleiten. Stattdessen arbeitest du mit einem klaren Rahmen, der wissenschaftliche Grundlagen, psychologische Basiskenntnisse und konkrete Coachingprozesse verbindet.
Du bekommst zunächst ein solides Fundament der allgemeinen Psychologie: Wie funktioniert Denken, Fühlen, Entscheiden? Was bedeutet Persönlichkeit? Wie lassen sich Motivation, Emotion und Verhalten verstehen? Auf dieser Grundlage wird dann die Positive Psychologie platziert: als konsequenter Fokus auf Stärken, Ressourcen, Sinn, positive Emotionen und gelingende Beziehungen – und als Ergänzung, nicht als Verdrängung von Leid und Problemen.
Im zweiten Teil des Kurses steigen wir in das Coaching selbst ein: Du lernst, wie du eine positive, ressourcenorientierte Grundhaltung entwickelst, wie du Klienten kennenlernst, Ziele definierst, Stärken diagnostizierst, Veränderungsprozesse gestaltest und Abschlüsse so formst, dass Klienten langfristig profitieren.
Besonders wichtig: Der Kurs nimmt bewusst Abstand vom Selbstoptimierungswahn. Es geht nicht darum, Menschen „noch effizienter“ zu machen, sondern gesünder, kraftvoller und stimmiger im Umgang mit sich selbst und ihrem Leben.
Dieser Kurs verbindet damit:
psychologische Grundlagen
Positive Psychologie als evidenzbasierten Ansatz
einen strukturierten Coachingprozess mit klaren Phasen
eine kritische Haltung gegenüber übersteigerter Selbstoptimierung
und führt dich Schritt für Schritt in ein Coachingverständnis, das Wachstum, Sinn und Ressourcen ins Zentrum stellt.
Überblick über die Kursstruktur
Abschnitt 1: Psychologie Grundlagen
Du startest mit den wichtigsten Basisbegriffen der Psychologie. Was ist Psychologie eigentlich? Welche Ziele verfolgt sie? Du lernst zentrale Schulen und Perspektiven kennen und verstehst, wie psychologisches Wissen entsteht, geprüft und angewandt wird. Dieses Fundament hilft dir, Positive Psychologie nicht als Modeerscheinung, sondern als Teil eines breiteren wissenschaftlichen Kontextes zu sehen.
Abschnitt 2: Persönlichkeit & Motivation
Hier widmest du dich Persönlichkeit, Emotionen, Motivation und Selbstwert. Du lernst, wie individuelle Unterschiede entstehen und wie innere Antriebskräfte, Bedürfnisse und Ziele das Verhalten von Klienten prägen. Themen wie Identität, Selbstregulation und Selbstbild sind zentral, um zu verstehen, wie Positive Psychologie sinnvoll an vorhandene Stärken anknüpfen kann.
Abschnitt 3: Denken, Entscheiden & Verhalten
In diesem Abschnitt geht es um kognitive Prozesse: Wie nehmen Klienten ihre Realität wahr? Wie entstehen Bewertungen, Überzeugungen und Denkmuster? Du lernst, wie Entscheidungen zustande kommen und welche Denkfehler Coachingprozesse beeinflussen können. Die Sozialpsychologie des Alltags zeigt dir, wie stark soziale Kontexte, Rollen und Gruppenprozesse auf das Erleben einwirken – ein wichtiges Wissen für realistische, kontextsensible Coachingziele.
Abschnitt 4: Psychische Gesundheit & Wachstum
Hier erhältst du einen Überblick über psychische Gesundheit und Belastungen: Stress, Angst, depressive Verstimmungen und andere Zustände, die Klienten in ein Coaching bringen können. Du lernst, Grenzen von Coaching besser einzuschätzen, verstehst Grundzüge von Therapieformen und kannst Coaching klarer von psychotherapeutischer Behandlung abgrenzen. Gleichzeitig geht es um persönliches Wachstum und Resilienz – zentrale Themen der Positiven Psychologie.
Abschnitt 5: Coaching – Positive Psychologie im Prozess
In diesem Kernabschnitt wirst du konkret:
Du beschäftigst dich mit der Grundhaltung und dem Menschenbild der Positiven Psychologie im Coaching. Du lernst, wie du die einzelnen Phasen des Coachingprozesses gestaltest: vom ersten Kennenlernen über die Zielfindung und positive Diagnostik (Stärken, Ressourcen, Werte) bis zur Prozessarbeit und zum Abschluss. Dabei steht immer die Frage im Zentrum: Wie kann Coaching Klienten helfen, ein gutes, sinnerfülltes, tragfähiges Leben zu gestalten – nicht nur bessere Leistungen zu bringen?