
Schreibe Dein Ziel zum Thema Ordnung auf.
SMART Methode
Buchstabe Bedeutung Beschreibung
S Spezifisch Ziele müssen eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich).
M Messbar Ziele müssen messbar sein (Messbarkeitskriterien).
A Attraktiv Brenne ich dafür? Trifft es meine Leidenschaft?
R Realistisch Ziele müssen möglich sein.
T Terminiert klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht sein muss.
Hausaufgabe:
Ziel visualisiert abends & morgens. Dies die ganze Woche machen.
Mit dieser Einstellung durch den Tag gehen und schauen, was passiert. Wenn man spontan Lust hat etwas aufzuräumen, darf man das gerne machen, wenn nicht, nicht.
Zusätzlich Zeit reservieren, wann man die Videos immer schaut + Trigger/Anker + Erinnerung.
Suche Dir etwas aus, die Du entrümpeln möchtest. Vielleicht etwas in Deiner Handtasche, hinten im Kleiderschrank, im obersten Fach Deiner Küche oder in der Gerümpelkammer.
1. Um glücklicher zu werden. Entrümpeln, mit den eigenen Händen etwas schaffen, macht glücklich. Seine ordentliche Wohnung zu sehen und zu wissen, dass man selbst die geschafft hat, macht glücklich! Ich habe jahrelang Menschen beneidet, die von Kind an ordentlich waren. Jetzt bin ich froh, dass ich mal unordentlich war, denn es aus eigener Kraft zu schaffen, ordentlich zu werden macht noch glücklicher und stolzer, als es einfach zu sein.
2. Um Endlich Projekte umzusetzen. Endlich die Rezepte zu kochen, die man schon so lange sammelt, endlich das basteln, was man schon immer basten wollte und endlich die Dinge nutzen, die man hat.
3. Um nichts mehr suchen zu müssen. Ich hatte es so satt! Ständig habe ich meine Brille, Haarbürste, Schlüssel, Handy und vieles mehr gesucht. Wenn ich etwas zeichnete, dachte ich „Da wäre eine Zirkel gut, Du hast doch irgendwo einen Zirkel gehabt, wo war der gleich?“ Dann suchte ich 15 Minuten und fand keinen, so dass ich ein Teller holte und damit einen Kreis zeichnete. Als ich dann ausgemistet habe, fand ich 3 Zirkel aus Schulzeiten! Die sind nun alle auf dem Flohmarkt verkauft.
3. Um gerne nach Hause zu kommen und seine Wohnung genießen zu können. Ich habe mich früher immer gefragt, was da los ist, wenn andere sagten „Bin ich froh wieder Daheim zu sein und Ruhe zu haben“. Ich habe mich nie gefreut, denn ich hatte keine Ruhe. Meine Wohnung war so voll wie mein Kopf, ruhe hatte ich nur in einem Café. Nun weiß ich, wie es ist gerne heim zu kommen. Es ist wunderschön!
4. Um Menschen einladen zu können, die dann viele Komplimente machen J
Frage dich nicht "warum bin ich ein Messi?", frage dich "wie werde ich ordentlichß"
Frage dich nicht, "warum schaffe ich es nicht so ordentlich zu sein wie die anderen?", sondern frage dich "wie schaffe ich es genau so ordentlich wie die anderen?"
Frage dich nicht "warum schaffe ich es nicht, ordentlich zu werden?", sondern "wie schaffe ich es, ordentlich zu werden?"
Frage dich nicht "warum sieht das Wohnzimmer wieder so verwüstet aus?", Sondern frage dich "was kann ich tun, damit das Wohnzimmer ordentlich wird?"
Fläche auswählen, die Dich besonders nervt und an der Du oft vorbei kommst.
Vorher Foto der Fläche machen.
Störungen ausschalten.
Evtl. Timer stellen.
Fläche frei räumen. Kisten erstellen.
Kisten auflösen.
Belohnen.
Die größte Belohnung ist für mich der aufgeräumte und entrümpelte Zustand. Manchmal stehe ich einfach vor meinem Schrank, mache ihn auf und wieder zu, schaue erneut rein und freue mich. Wenn ich dann ein Buch lese, habe ich ein gutes Gewissen und ein tolles Gefühl. Das Buch liest sich so 1000 x besser, wenn man davor etwas geschaffen hat.
Nimm Deine Belohnung in die Visualisierung mit auf. Du kannst morgens im Bett liegen und Dir schon vorstellen, wie Du Dich belohnst, weil Du es geschafft hast. Wenn Deine Belohnung ein Eisbecher in Deinem Lieblingscafé mit einem guten Buch ist, dann stelle Dir vor, wie Du stolz nach getaner Arbeit den Eisbecher schlemmst und kicherst, weil Du gerade eine lustige Passage liest. Oder wenn Deine Belohnung ein heißes Bad ist, wenn Du das Badezimmer ausgemistet und geputzt hast, dann stelle Dir morgens schon vor, wie Du in der Badewanne liegst und auf Dein sauberes, freies Bad schaust. Keine Shampooflaschen steht mehr am Badewannenrand. Alles ist frei und sauber.
Fragenstellung: Wie ich mich von Dingen trenne
Habe ich es die letzten 12 Monate benutzt?
Löst es ein gutes Gefühl in mir aus?
Verhilft es mir zur Ordnung, wenn ich es behalte?
Wenn ich es jetzt in einem Laden sehen würde, würde ich es mir erneut kaufen?
Wenn ich es einem Freund schenken könnte, weil er so etwas braucht, würde ich es tun?
Wie realistisch ist es, dass ich es irgendwann benutze?
Welche Alternative hätte ich, wenn ich es mal bräuchte und es dann nicht da wäre? (Ausleihen von einer Freundin, das Messer anstatt des Mangoschälers benutzen,…)
Warum habe ich dieses Ding noch?
Bücher/Zeitschriften: Wenn ich jetzt eine Stunde Zeit hätte, hätte ich Lust, es zu lesen? Sachbuch: Wie kann ich mir dieses Wissen noch aneignen? Roman: Wo könnte ich es mir ausleihen, falls ich es eines Tages doch lesen möchte?
Hilfreiche Fragen zum Aussortieren von Kleidung sind: Würde ich es heute nochmal kaufen, wenn ich es in einem Laden sehen würde? Wie oft hatte ich es im letzten Jahr an? Würde ich es heute anziehen? Wenn Gedanken hochkommen, wie „ich würde es eigentlich schon gerne nochmal anziehen“ frage Dich, wann und wo Du es anziehen möchtest.
DAS sind die Fragen, die wir uns stellen! Frage Dich niemals: „Wofür könnte ich das gebrauchen?“ Wir Unordentlichen sind einfach zu kreativ und haben immer eine Idee, wofür wir es brauchen könnten.
Du bekommst jeden Tag mindestens eine klare Anweisung, was Du für Deine Ordnung machen kannst.
Da ich früher selbst sehr unordentlich war und seit 3 Jahren vielen Menschen zur Ordnung verhelfe, weiß ich, wie es ist, dem Chaos Daheim nicht mehr Herr zu werden.
Meine besten Techniken zum ordentlich werden möchte ich Dir in diesem Kurs an die Hand geben.
Wenn Du an einem Tag die von mir gestellte Aufgabe nicht schaffst, weil Du zum Beispiel nicht daheim warst, hole sie nach, sobald Du die Möglichkeit dazu hast. Halte den Umfang der Aufgabe klein, aber versuche es auf jeden Fall.