Natürlich Schlagzeug
4.8 (8 ratings)
Course Ratings are calculated from individual students’ ratings and a variety of other signals, like age of rating and reliability, to ensure that they reflect course quality fairly and accurately.
73 students enrolled

Natürlich Schlagzeug

Mit bloßen Händen und ohne Instrument errichten wir das Fundament für deinen Schlagzeugerpalast
4.8 (8 ratings)
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73 students enrolled
Created by Andi Bühler
Last updated 6/2018
German
Current price: $13.99 Original price: $19.99 Discount: 30% off
5 hours left at this price!
30-Day Money-Back Guarantee
This course includes
  • 1 hour on-demand video
  • 7 downloadable resources
  • Full lifetime access
  • Access on mobile and TV
  • Certificate of Completion
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What you'll learn
  • Wir legen den Grundstein für Rhythmik, Feeling/Timing, Unabhängigkeit, Technik, Grooves und Fillins.
  • Deine persönliche Motorik und musikalische Zusammenhänge stehen im Vordergrund.
  • Nach diesem Kurs bist du physisch gestärkt und entspannt, mental sortiert, emotional stimuliert.
  • Du weißt nun, dass Schlagzeugspielen für dich möglich ist.
Requirements
  • Kein Vorwissen und kein Instrument benötigt.
  • Metronom (Taktell) kommt in allen Kursen zum Einsatz - eine digitale Version ist im Appstore jedes Smartphones gratis erhältlich.
Description

Das Thema Schlagzeug und Rhythmus wird offensiv angegangen. Es gibt kein Intrument, hinter dem wir uns verstecken.

Was bleibt, ist der Bestandteil, von dem alles ausgeht: Du!

Wir entwickeln motorische Fertigkeiten, technische Details im Bewegungsapparat und musikalisches Bewußtsein. 

Die Übersetzung auf das Drumset mit Sticks für die Hände und Pedalen für die Füße ist eine vergleichbar kleine Hürde, wenn man sich die fundamentalen Elemente in Ruhe angeeignet hat. 

Wir sparen keine Zeit, indem wir Lernschritte überspringen, sondern investieren ins Detail, um später auf unser Guthaben zurückgreifen zu können. Auf diese Steine können wir bauen!


Who this course is for:
  • Schlagzeug-Anfänger
  • Zuhause-Über ohne Instrument
  • Lehrer, die tolle Rhythmus- und Motorikübungen suchen
  • Fortgeschrittene Spieler mit Grundlagenschwund
Course content
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+ Einleitung
6 lectures 57:57

Mit der ersten Übung entwickeln wir unser Verständnis für ein rhythmisches Unterteilungsraster und das Akzentuieren der verschiedenen Positionen.

Wir sprechen laut und gleichmäßig das viersilbige Wort Tscho Ko La Da.
Durch die ständige Wiederholung entsteht der Groove.
Jede Silbe entspricht einem Punkt der Vierergruppen im Readingbook (S.5 - S.19), das ihr im Anhang komplett als Download erhaltet. 

(Die Print-Version könnt ihr unter www.thedrumcode.com bestellen)

Unser Metronom gibt uns den Puls auf die Silbe Tscho. Tempo: 50bpm (nach oben keine Grenzen)
Stellt auf eurem Metronom eine 16tel-Unterteilung ein, damit ihr das komplette TschoKoLaDa hören könnt.
Falls euer Gerät oder die Metronom-App diese Funktion nicht hat, könnt ihr auf jeden Fall 200bpm
einstellen - damit fehlt euch zwar die Hervorhebung des ersten Schlags, aber wenigstens habt ihr die vollständige Unterteilung.
Hier eine Website mit einer guten Metronom-Simulation für den PC/Mac:
www.imusic-school.com/en/tools/online-metronome

Für Smartphones gibt es viele Gratisangebote im App-Store.

Infos zum The DrumCode Reading-Book:
Auf den ersten Seiten lesen wir
        2 x 4 in jeder Zeile -----> TschoKoLaDa TschoKoLaDa
Später werden es 3 x 4 -----> TschoKoLaDa TschoKoLaDa TschoKoLaDa
und schließlich 4 x 4 ----->     TschoKoLaDa TschoKoLaDa TschoKoLaDa TschoKoLaDa

Schwarz  =  in die Hände klatschen          Weiss  =   lediglich Platzhalter!

Jede Zeile sollte mehrmals wiederholt werden. Wir bleiben beim Wechsel der Zeilen immer im Tempo,
lassen aber beim letzten Durchgang vor dem Wechsel das Klatschen und Sprechen komplett weg, um uns neu zu ordnen.

Beispiel: Drei Durchgänge Sprechen + Klatschen. Ein Durchgang Stille und die nächste Zeile ansehen.

Im Video-Workshop beschränken wir uns auf die 16 Kombinationen (S.5 im Reading Book) und spielen einmal die komplette Seite von oben nach unten durch.

Ist das Prinzip verinnerlicht, könnt ihr natürlich einfach auf den Folgeseiten weitermachen.

Viel Spaß!

Preview 08:41

Mit der Übung “Wrist Control” trainieren wir unsere Handgelenke, die Koordination zwischen rechter und linker Hand und das gleichmäßige, kontrollierte Spiel.

Wir setzen uns hin und legen (nicht drücken) unsere Handflächen locker auf die Oberschenkel. Beim entspannten “Trommeln” mit den Händen auf den Beinen bleiben die Handgelenke immer am Schenkel, wir heben unsere Arme also nicht, die Hände sind jedoch frei beweglich.

Der Schlüssel für das The DrumCode Reading Book:

 
 Schwarz =  Rechte Hand    

    Weiss   =  Linke Hand

Alle Schläge sollten die gleiche Laustärke haben und die Impulse ausschließlich aus dem Handgelenk kommen.

Dies ist eine Technik-Übung, beschäftigt euch also lieber ne halbe Stunde zu lange mit einer Zeile.

Die Muskulatur wird langsam an ihre neuen Aufgaben herangeführt:
Geschwindigkeit, Exaktheit und Ausdauer.

Mit dieser Übung investiert ihr mal wieder an der richtigen Stelle ein bisschen Zeit - das wird sich bald auszahlen.

Ihr trainiert hier “pur” und ganz gezielt die Muskulatur der Handgelenke.
Das Üben mit Stöcken ist immer ein Verteilen der Aufgaben auf viele verschiedene Muskeln und natürlich übernimmt der Stock durch Spannung, Rückprall und Gewicht einen großen Teil des Kraftaufwands.

Für mich ist das die beste Art meine Hände fit zu machen. Jeden Tag!

Wir starten im Tempo 50bpm. Haltet euer eigenes Metronom bereit!

Diese Mal hören wir tatsächlich nur den ersten Schlag einer 4er-Gruppe...wenn ihr euch unsicher fühlt, könnt ihr natürlich trotzdem die 16tel-Unterteilung laufen lassen
(jetzt ist nicht der Moment für falsche Eitelkeit).

Na denn, viel Spaß und wundert euch nicht, wenn ihr plötzlich extrem fitte Handgelenke habt!

Handgelenk Training
12:53

Ziel dieser Übung:

Wir entwickeln Bewusstsein für den Puls eines Songs, indem wir die verschiedenen Positionen in einem 4er-Takt gemeinsam zählen und klatschen.

Der Puls eines Songs, auch genannt Metrum oder Beat, ist das Gleis, auf dem unser Groove durch die Songlandschaft tuckert.
Wir brauchen nichts zu kreieren, nur zu finden und zu spüren. Gefühl über Logik.

Der ersten Schritt, nämlich das Finden des Puls, fällt in unserem Video kurz aus, da dies eine Sache ist, die jeder für sich ausprobieren muss:

- Musik eurer Wahl anschalten
- Ohren aufsperren
- Beobachten, welche regelmäßigen Impulse unser Kopf mitnicken möchte und diese als Puls/Metrum
  wahrnehmen
- Finden des ersten Schlages (die “Eins”) eines Taktabschnittes. Unsere gängigsten Takt-Muster umfassen   3 oder 4 Pulsschlage - man kann also 1 2 3 oder 1 2 3 4 zählen.

Wenn wir dies alles geschafft haben, kommt schließlich unsere Übung mit dem Reading Book dran:

Jeder Punkt steht für einen Pulsschlag. Wenn wir also zwei 4er-Gruppen in einer Zeile haben, können wir
1 2 3 4  1 2 3 4 zählen.

Wir klatschen bei  Schwarz und zählen währendessen IMMER laut weiter.

Mit dieser Übung festigen wir unser Pulsempfinden und entwickeln die nötige Standfestigkeit, die es beim Grooven und Musikmachen braucht.

Versucht von jetzt an, Musik noch bewußter zu hören und probiert immer aus, ob ihr den Puls und die Eins finden könnt.
Übung macht den Meister!!!

Songbeispiele, mit denen man das prima ausprobieren kann (vielleicht in eurem CD-Regal zu finden, auf jeden Fall aber bei YouTube):

Sweet home Alabama, Billie Jean, Get lucky, Superstitious...oder einfach auf Verdacht mit irgendwelchen Songs...

Feel the groove
05:22

Jetzt geht es an die Unabhängigkeit. Zwei Hände, zwei Aufgaben!

Die R-Hand spielt alle Punkte durchgehend, also jede Silbe unseres Rasterwortes TschoKoLaDa.  

Dies ist nun unser “konstantes Pattern” und bleibt die ganze Zeit bestehen.
 
Die L-Hand schlägt nur bei
 
Somit ergeben sich zwei Möglichkeiten:

1. Beide Hände schlagen gleichzeitig
2. Nur die R-Hand schlägt

Im Video könnt ihr sehen, wie man für beide Hände unterschiedliche Sounds einsetzt.
Das hilft eurem Gehör die beiden Aufgaben zu trennen.

Wir wiederholen jede Zeile mehrmals. Beim letzten Durchgang vor dem Wechsel in die nächste Zeile
lassen wir die Schläge der L-Hand weg und gehen mit den Augen schon zur folgenden Zeile.

Anstelle der L-Hand kann man natürlich auch den R-Fuß (Bassdrum) benutzen.

Versucht euch mit allen möglichen Kombinationen!
Das ist die ultimative Vorbereitung auf das Spiel mit allen 4 Gliedmaßen am Drumset.

Kombinationen:

R-Hand         mit            L-Hand
                                      R-Fuß
                                      L-Fuß

L-Hand         mit             R-Hand
                                       R-Fuß
                                       L-Fuß

R-Fuß          mit              L-Hand
                                       R-Hand
                                       L-Fuß

L-Fuß          mit              L-Hand
                                      R-Hand
                                      R-Fuß

Unabhängigkeit: Zwei Hände - Zwei Aufgaben
12:54

Unser erster kompletter Bodypercussion-Groove. 

Er begegnet uns in den unterschiedlichsten
Situationen.  Alle mögen ihn. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Der technische Aufwand für den Spieler ist überschaubar. 

Quasi die Geheimwaffe für viele Songs aus dem Rock/Pop/Funk-Bereich.

Bum  Zick  Zack  Zick  Bum  Zick  Zack  Zick
1        +       2        +        3       +       4         +

Die Zahlen stehen für den Puls, genannt Onbeat.
Die + (“und”) stehen für den Zwischenbeat, genannt Offbeat.

Wir spielen den Onbeat mit einem „schweren“ und einem „knackigen“ Sound im Wechsel:

Bum           Zack            Bum          Zack  
1                 2                  3                4       
 

Somit erhalten wir eine für unzählige 4er-Puls-Songs aus dem Rock/Pop/Funk-Bereich gängige Aufteilung, die immer geht - probiert es aus (siehe Songbeispiele Groove I)

Zwischen dem Puls spielen wir gleichmäßig „leichte“ Schläge, die Offbeats.

          Zick            Zick            Zick            Zick
1        +       2        +        3       +       4         +

Onbeat und Offbeat zusammen ergeben dann unseren BumZickZackZick-Groove.

In diesem Zusammenhang benutzt man gemein auch den Begriff “Lineare Grooves”:
Schläge werden nie gleichzeitig, sondern immer nacheinander (in Linie) gepielt
.

Nun kommen uns die Übungen vom Workshop Groove I zugute.
Wir verlassen uns bewusst auf unser Gefühl für den Puls und die Einteilung 1 2 3 4.
Den Offbeat setzen wir dazwischen.
Auch hier könnt ihr zusätzlich zu unserem Beispiel-Song mit vielen gängigen Evergreens
ausprobieren und üben, wie sich ein Groove mit Musik verzahnt. Ohren auf und los!
 
Übrigens kann man gegebenenfalls diesen Groove auch sofort aufs Schlagzeug übertragen kann.

Bum = Bassdrum               (R-Fuß)
Zack = Snaredrum             (L-Hand)
Zick  = Becken oder HiHat (R-Hand)

Viel Spaß!!!

Preview 06:55

Wir setzen ans Ende einer Groove-Form einen Drum-Break, auch Fillin genannt.  
Kleine rhythmische Figuren dienen als musikalische Ausrufezeichen/Akzente, Wegweiser oder
Wegbereiter für den weiteren Verlauf eines Songs.
Ein Fillin kann aus einer kleinen, kaum merklichen Variation des Grooves bestehen, bis hin zu
einem kurzen, unübersehbaren Schlagzeugsolo-Einwurf.

“Break” bedeutet Pause - wenn man von einem Drum-Break spricht, heißt das allerdings,
dass alle Instrumente pausieren und der Drummer diese füllen (Fillin) darf.

Übung:

Unsere Form besteht aus vier Teilen.
3 x BumZickZackZick und 1 x Abschlag (Bum) + Break (Unterbrechung/Pause):

BumZickZackZick  BumZickZackZick  BumZickZackZick    Bum       Pause


Gezählt sieht das so aus:
1      +      2     +       3       +     4       +       1     +     2       +        3            Pause

Die Pause kann nun mit einem Fillin „gefüllt“ werden.
Kleine rhythmische Figuren dienen als musikalische Ausrufezeichen/Akzente, Wegweiser oder Wegbereiter für den weiteren Verlauf eines Songs.

Wir üben drei verschiedene Grundfiguren, die man jeweils in unseren kleinen Break
auf Zählzeit 4 „einfüllen“ kann. Davor 3 x Groove und Abschlag auf 3 (Bum):

1. Einerschlag:
     
    BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick       Bum           DA

2. Zweierschlag:   
 
    BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick       Bum           DA    da
 
3. Vierschlag:   
      
    BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick  BumZick Zack Zick       Bum           DAgadaga

Viele Spaß!!!

Das Fillin: Hals - und Beinbreak
11:12