
„Nachhaltigkeit intern erfolgreich kommunizieren – mit Methode, Storytelling und Gamification“
Hi, bei diesem Videokurs baut jede Lektion aufeinander auf - begleitend gibt es zusammenfassende Texte.
Mein Tipp: Nimm dir auch etwas zu schreiben und notiere dir für dich relevante Passagen. Außerdem gibt es am Ende jeder Lektion eine Aufgabe, die sowieso damit verbunden ist, dass du dir einige Notizen machst.
Trotzdem kannst du natürlich die Inhalte bequem per Smartphone konsumieren, zum Beispiel auf dem Sofa oder unterwegs. Mach es so, wie es für dich am besten in deinen Alltag hineinpasst.
Viel Spaß!
In dieser Lektion fokussieren wir auf Stakeholder: Weg vom rein externen Fokus hin zu deinen internen Schlüsselpersonen. Du lernst, warum interne Stakeholder nicht nur „Empfänger“ von Kommunikation sind, sondern aktive Mitgestalter und Multiplikatoren. Mit dem Tracemaker-Partizipationswürfel strukturierst du, wer beteiligt wird, wie, wann und warum. Du bekommst Klarheit darüber, welche Gruppen du gezielt einbinden solltest, um Veränderung möglich zu machen – und erkennst, welche Potenziale oft unentdeckt bleiben, wenn „Kolleginnen und Kollegen“ nicht als strategisch wichtige Stakeholder betrachtet werden, sondern eben “nur” als Kolleginnen und Kollegen.
Mehr dazu:
Viele denken bei „Stakeholder“ zunächst an Investoren, Kund:innen, NGOs oder Behörden. Aber wer intern arbeitet, kennt die Realität: Die größten Wirkungen – oder Widerstände – entstehen oft innerhalb des eigenen Unternehmens. Interne Stakeholder wie Kolleg:innen, Führungskräfte oder bereichsübergreifende Teams sind keine bloßen Empfänger von Informationen. Sie sind aktive Akteure im Nachhaltigkeitsprozess. Ohne ihre Mitwirkung wird keine Strategie lebendig.
In dieser Lektion bekommst du ein neues Verständnis davon, wer deine internen Stakeholder sind, welche Rollen sie im Veränderungsprozess einnehmen – und wie du diese Rollen aktiv gestalten kannst. Besonders hilfreich: Der Partizipationswürfel als strukturierendes Werkzeug.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Interne Stakeholder sind die ersten Betroffenen von Nachhaltigkeitsveränderungen.
Sie wirken als Multiplikatoren, Möglichmacher – oder auch als Bremsklötze.
Ohne interne Beteiligung bleibt Nachhaltigkeit „ein Projekt von wenigen“.
Stakeholder ≠ „Mitarbeitende allgemein“ – es gibt Rollen, Einflusslinien, Beziehungsdynamiken.
Der Partizipationswürfel hilft dir, Beteiligung strukturiert zu planen:
Wer? Woran? Warum? Wie? Wann? Wollen sie überhaupt an der Nachhaltigkeits-Transformation partizipieren?
Reflexionsfrage für dich:
Welche drei Gruppen oder Personen in deinem Unternehmen haben heute einen großen Einfluss auf Nachhaltigkeitsthemen – ohne dass sie formell im Nachhaltigkeitsteam sind? Und wie könntest du sie gezielter einbinden?
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Nachhaltigkeit darf kein isoliertes Projekt sein – sie muss in die Unternehmensstrategie eingebettet sein. Diese Lektion zeigt dir, wie du mit Kommunikation dazu beitragen kannst, dass Nachhaltigkeit nicht als Sonderaufgabe, sondern als Teil des gemeinsamen Weges verstanden wird. Wir analysieren, wie Unternehmens-/Klinik-Organisationsleitung sowie die Bereiche Kommunikation und Nachhaltigkeit zusammenwirken sollten, um eine glaubwürdige, integrierte Vision zu vermitteln. Du erfährst, welche strategischen Botschaften in Kernunterlagen, Leitbildern und der internen wie externen Unternehmenskommunikation auftauchen sollten – und warum dies den Unterschied für die Akzeptanz in der Belegschaft macht.
Mehr dazu:
In vielen Organisationen wird Nachhaltigkeit operativ behandelt: als Projekt, als Reportingpflicht oder als Teil der Kommunikation. Doch das genügt nicht. Nachhaltigkeit ist ein kulturelles und strategisches Anliegen – und sollte genauso selbstverständlich zur Unternehmensstrategie gehören wie Finanzen oder Produktentwicklung. Wenn Nachhaltigkeit als „eigenes System“ neben der Unternehmensstrategie läuft, entsteht eine Lücke in der Wahrnehmung: intern wie extern.
Diese Lektion zeigt dir, wie Kommunikation dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit sichtbar und ernsthaft in der strategischen DNA eines Unternehmens verankert wird. Du erhältst Impulse, wie du deine Rolle als Nachhaltigkeitsmanager:in nutzen kannst, um diesen Prozess mitzugestalten – auch ohne formale Machtposition. Denn strategische Integration beginnt dort, wo klar ist: Nachhaltigkeit ist keine Extraaufgabe. Sie ist Führungsaufgabe, Kulturaufgabe, Kommunikationsaufgabe – und unser aller Thema.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Nachhaltigkeit muss Teil der Unternehmensstrategie sein – nicht „Extra“ oder „Projekt“.
Wenn Nachhaltigkeit integriert ist, verändert das Wahrnehmung, Relevanz & Ressourcenverteilung.
Kommunikation kann diesen Wandel sichtbar machen – durch Begriffe, Platzierung und Relevanz.
Eine „integrierte Strategie“ braucht eine enge Zusammenarbeit von Geschäftsführung, Nachhaltigkeitsverantwortlichen & Kommunikation.
Strategische Kommunikation = nicht nur Events, sondern auch interne Dokumente, interne Markenbotschaften, Entscheidungsprozesse.
Typische Symptome für fehlende Integration: isoliertes Nachhaltigkeitsteam, kein Bezug zur Vision/Mission, kaum interne Relevanz.
Zielbild: Nachhaltigkeit wird als Teil der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens erzählt und gelebt.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Stelle in der Unternehmensstrategie, im Leitbild oder in internen Unterlagen spricht heute sichtbar über Nachhaltigkeit – und wo fehlt sie noch vollkommen?
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Kommunikation folgt keinem Einbahnstraßen-Prinzip – besonders nicht in Transformationsprozessen. In dieser Lektion erkunden wir die Dynamik zwischen Top-down-Kommunikation der Unternehmensführung, Bottom-up-Initiativen aus der Belegschaft und dem idealen „Side-by-Side“-Ansatz. Du lernst, wie du gezielt mit dem mittleren Management arbeitest, um Impulse in beide Richtungen weiterzutragen. Wir werfen auch einen Blick auf typische Kommunikationsengpässe in Organisationen – und wie du sie kreativ überwindest. Ergebnis: Du wirst zum Bindeglied, das Brücken baut, statt Botschaften einfach weiterzuleiten.
Mehr dazu:
Organisationen sind Systeme aus Beziehungen – und Kommunikation ist ihr Betriebssystem. Wenn Nachhaltigkeit zum Unternehmensalltag gehören soll, reicht es nicht, nur „von oben nach unten“ zu informieren. Ebenso wenig reicht es, auf freiwillige Bottom-up-Initiativen zu hoffen. Nachhaltige Veränderung entsteht dann, wenn Kommunikation systemisch gedacht wird – und Führung, Mitarbeitende und Kommunikation aufeinander abgestimmt handeln.
In dieser Lektion beleuchten wir, wie unterschiedliche Kommunikationsrichtungen wirken: Top-down von der Leitungsebene, Bottom-up aus der Belegschaft, und Side-by-Side als kollaborativer Zwischenweg. Du lernst, warum gerade das mittlere Management ein kritischer Hebel für Veränderung ist – und wie du Kommunikationsflüsse aktiv gestalten kannst, statt nur Botschaften weiterzuleiten.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Top-down-Kommunikation wirkt orientierend – aber sie braucht Resonanzräume.
Bottom-up-Initiativen bringen Authentizität und Beteiligung – aber brauchen Schutzräume.
Side-by-Side-Kommunikation bedeutet, gemeinsam auf Augenhöhe zu denken und zu handeln.
Das mittlere Management ist der „Übersetzer“ zwischen Strategie und Alltag.
Kommunikationsverantwortliche sollten Flüsse nicht nur bedienen, sondern gestalten.
Nachhaltigkeit braucht Synchronisation, nicht nur Information.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Kommunikationsflüsse in deinem Unternehmen funktionieren heute gut – und welche verlaufen ins Leere oder werden gar nicht genutzt?
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Mitarbeitende sind keine homogene Masse. Diese Lektion vermittelt dir, wie du interne Zielgruppen differenzierst und ihre spezifischen Bedürfnisse in der Kommunikation berücksichtigst. Mit Stakeholder-Mapping und einfachen Persona-Techniken analysierst du, wer wie kommuniziert werden möchte. Ob Produktionsmitarbeitende, IT-Teams oder HR: Du lernst, zielgruppengerecht zu denken und gleichzeitig die gemeinsame Vision im Blick zu behalten. So vermeidest du Streuverluste – und erhöhst die Wirksamkeit jeder Botschaft. Kommunikation wird zur Aktivierung, nicht zur bloßen Information.
Mehr dazu:
Oft sprechen Unternehmen von „der Belegschaft“, als sei sie eine einheitliche Gruppe. Doch intern gibt es vielfältige Realitäten: verschiedene Abteilungen, Hierarchieebenen, Erfahrungswelten und Kommunikationsgewohnheiten. Nachhaltigkeitskommunikation muss diesen Unterschied respektieren – sonst bleibt sie oberflächlich oder erreicht die Falschen.
In dieser Lektion zeige ich dir, wie du interne Zielgruppen sinnvoll segmentierst. Du lernst einfache Werkzeuge kennen, um gezielter zu kommunizieren – und warum differenzierte Ansprache kein Luxus ist, sondern eine Voraussetzung für Wirksamkeit. Wir bauen auf dem Partizipationswürfel auf und ergänzen ihn um zwei zentrale Methoden: Stakeholder-Mapping und Persona-Entwicklung. Ziel ist es, die Menschen hinter den Rollen zu verstehen – und Kommunikation daraus abzuleiten.
Das Wichtigste auf einen Blick:
„Die Mitarbeitenden“ gibt es nicht – es gibt Zielgruppen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
Wirksame Kommunikation = Zielgruppenverständnis + Kontextwissen + passender Ton.
Zwei bewährte Methoden:
Stakeholder-Mapping intern: Wer ist betroffen, wer hat Einfluss? Hier findest du die Kopiervorlage.
Personas: fiktive, aber realitätsnahe Profile für zielgerichtete Ansprache.
Gute Zielgruppenanalyse hilft auch dabei, Widerstände zu verstehen.
Zielgruppenarbeit bedeutet nicht, alle einzeln anzusprechen – sondern strukturiert zu priorisieren.
Wer bewusst anspricht, aktiviert mehr – und wird besser gehört.
Reflexionsfrage für dich:
Welche zwei internen Gruppen werden in deiner bisherigen Kommunikation eher mitgemeint als mitgedacht – und wie könntest du sie sichtbarer einbinden?
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Diese Lektion zeigt dir, wie du Nachhaltigkeit in den Arbeitsalltag bringst – über passende Formate und konkrete Touchpoints. Du lernst, wie verschiedene Kommunikationskanäle (z. B. Intranet, Meetings, digitale Tools, Poster, Sprechstunden) wirken – und welche du strategisch nutzen solltest. Wichtig: Nicht jeder Inhalt gehört in jedes Format. Du bekommst Tipps, wie du gezielt Information, Inspiration und Beteiligung organisierst. Ziel ist es, Berührungspunkte zu schaffen, die nicht überfordern, sondern motivieren – passend zu Zeit, Kultur und Teamstruktur.
Mehr dazu:
In der internen Nachhaltigkeitskommunikation entscheidet nicht nur was gesagt wird, sondern auch wo, wann und wie. Touchpoints – also die Berührungspunkte, an denen Mitarbeitende mit Informationen in Kontakt kommen – prägen die Wahrnehmung und Relevanz eines Themas. Wenn Nachhaltigkeit nur in Spezial-Newslettern oder auf dem Intranet-Abstellgleis erscheint, wird sie als Randthema wahrgenommen.
In dieser Lektion lernst du, welche Formate du bewusst auswählen solltest – je nach Ziel, Zielgruppe und Unternehmenskultur. Wir betrachten dabei analoge, digitale, synchrone und asynchrone Formate. Ziel ist, dass du gezielt entscheiden kannst: Wo erreichst du Aufmerksamkeit? Wo erzeugst du Beteiligung? Und wie setzt du Nachhaltigkeit sichtbar in den Alltag?
Das Wichtigste auf einen Blick:
Touchpoints sind mehr als Kommunikationskanäle – sie sind Erlebnispunkte.
Nachhaltigkeitsthemen brauchen sowohl Präsenz (sichtbar sein) als auch Routinen (wiederholt werden).
Es gibt 4 Formatebenen, die sich gut kombinieren lassen:
Digital & synchron (z. B. Video-Call, MS Teams-Meeting)
Digital & asynchron (z. B. Intranet-Artikel, Lernplattformen)
Analog & synchron (z. B. Townhall, Live-Workshop)
Analog & asynchron (z. B. Info-Poster, Pausenraum-Wandzeitung)
Wichtig: Nicht jeder Touchpoint passt zu jeder Zielgruppe oder jedem Inhalt.
Denk an Rituale: Monats-Update, Nachhaltigkeits-Freitag, Sichtbarkeit im Betriebsalltag.
Vielfalt ist hilfreich – aber Überinformation ist kontraproduktiv.
Reflexionsfrage für dich:
Welche 3 Touchpoints könntest du im nächsten Quartal gezielt mit Nachhaltigkeitsimpulsen bespielen – und wie wirken sie aktuell in deinem Unternehmen?
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Struktur ist das Fundament nachhaltiger Kommunikation. In dieser Lektion erstellst du deinen individuellen 6-Monats-Kommunikationsplan – mit wiederkehrenden Zeitblöcken, konkreten Zielen und realistischen Maßnahmen. Du lernst die Tracemaker-Blocker-Methode kennen, mit der du systematisch Kommunikation und Partizipation verankerst – ohne dich im Alltag zu verlieren. Ergebnis: Ein Plan, der dir Orientierung gibt, der flexibel bleibt und dennoch Klarheit schafft. So wird Kommunikation keine spontane Aktion mehr, sondern ein strategischer Prozess mit Wirkung.
Mehr dazu:
Nachhaltigkeit braucht nicht nur Haltung und Impulse, sondern auch Verlässlichkeit. Viele gute Kommunikationsideen verpuffen, weil sie nicht systematisch geplant sind. Gerade in Transformationsprozessen ist es entscheidend, Kontinuität zu zeigen – intern wie extern. Ein Kommunikationsplan gibt Orientierung: für dich, für dein Team, für deine Stakeholder.
In dieser Lektion lernst du, wie du mit einem 6-Monats-Kommunikationsplan mehr Wirkung erzielst. Du bekommst die Tracemaker-Blocker-Methode vorgestellt: eine einfach umsetzbare Zeitblock-Strategie, bei der du fixe Slots für Kommunikation & Partizipation in deinem Kalender etablierst. Es geht nicht um starre Pläne, sondern um verbindliche Denk- und Kommunikationsräume, die Veränderung ermöglichen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Ohne Plan wird Kommunikation zum Ad-hoc-Feuerlöscher – mit Plan zum strategischen Hebel.
Der 6-Monats-Plan schafft Übersicht: Inhalte, Formate, Touchpoints, Zielgruppen. Die Kopiervorlage ist nicht inkludiert in diesem Kurs, aber Du siehst im Video, wie die Excel aufgebaut ist.
Die Blocker-Methode ist einfach, aber effektiv: Zeit wird fix für Kommunikation reserviert.
Fixe Denkzeiten = kontinuierliche Weiterentwicklung statt spontaner Aktionismus.
Ein Kommunikationskompass hilft, in alle Richtungen zu wirken: Führung, Teams, Querschnitt.
Flexibel bleiben: Pläne dienen der Orientierung, nicht der Kontrolle.
Ein gutes Kommunikationssystem stärkt nicht nur deine Botschaften – sondern auch dich selbst.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Zeitblöcke reservierst du dir ab sofort verbindlich – für Reflexion, Kommunikation und Beteiligung?
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Beteiligung muss nicht immer über ernste Appelle laufen – spielerische Elemente können Türen öffnen. Diese Lektion zeigt dir, wie du mit Gamification Neugier weckst, Gruppen aktivierst und Interaktion förderst. Wir besprechen konkrete Methoden aus der Tracemaker-Praxis: SDG-Quizzes, Würfel, interaktive Abstimmungen. Du entwickelst ein eigenes Gamification-Element für deine Organisation und lernst, wie du dabei Humor, Neugier und Teamerfahrung gezielt nutzt. Ziel: Beteiligung durch Motivation, nicht durch Überzeugungsarbeit allein.
Mehr dazu:
Nachhaltigkeit ist ein ernstes Thema – aber Beteiligung muss nicht immer ernsthaft daherkommen. Im Gegenteil: Gerade wenn Veränderung auf Widerstände oder Ermüdung trifft, können spielerische Methoden dabei helfen, neue Energie freizusetzen. Gamification bedeutet: Du nutzt Mechanismen des Spiels (z. B. Wettbewerb, Zufall, Belohnung), um Beteiligung zu erhöhen, Dialog zu ermöglichen oder Inhalte interaktiv zu vermitteln.
In dieser Lektion zeige ich dir anhand konkreter Beispiele, wie Gamification in der internen Nachhaltigkeitskommunikation funktioniert – auch in professionellen, eher nüchternen Unternehmenskontexten. Du lernst Methoden kennen, die sich mit wenig Aufwand umsetzen lassen – vom SDG-Quiz bis zum Wurfmikrofon. Ziel ist nicht Spielerei, sondern: Menschen einladen, sich freiwillig und mit mehr Freude zu engagieren.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Gamification ≠ Spielerei – sondern gezielte Aktivierung durch Spielformen.
Gut gestaltete Gamification senkt Einstiegshürden und fördert Dialog.
Wirkprinzipien:
Zufall & Überraschung (Würfel, Quizfragen)
Wettbewerb & Kooperation (Teams, Punkte, Ziele)
Feedback & Belohnung (Anerkennung, Sichtbarkeit)
Besonders wirksam in Workshops, Townhalls, Onboardings oder Info-Events.
Ideal bei: Einstieg in neue Themen, Beteiligung an Entscheidungsfindung, Sensibilisierung.
Tracemaker-Beispiele: Softwürfel, SDG-Bälle, Mentimeter-Aha-Slides, Energiewende-Challenges.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Inhalte oder Situationen in deinem Arbeitsalltag könntest du mit einem spielerischen Element lebendiger, interaktiver oder emotionaler gestalten?
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In dieser Lektion lernst du, wie du Nachhaltigkeitsthemen in Geschichten verwandelst, die Menschen berühren – und nicht nur Zahlen wiedergeben. Du erfährst, wie du mit der Tracemaker-Storyline Struktur schaffst: Wer erlebt Veränderung? Was steht auf dem Spiel? Was gelingt gemeinsam? Durch Storytelling entsteht Sinn – und Sinn bewegt Menschen. Gemeinsam entwickeln wir ein Narrativ für dein Projekt oder deine Strategie, das sowohl intern als auch in Führungskreisen Wirkung entfaltet.
Mehr dazu:
Zahlen informieren – aber Geschichten berühren. Gerade in der Nachhaltigkeitskommunikation geht es nicht nur darum, was ein Unternehmen tut, sondern auch darum, warum es das tut – und wie sich das anfühlt. Storytelling ist ein zentrales Werkzeug, um Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. Es übersetzt komplexe Inhalte in nachvollziehbare, emotionale Erzählungen, die Identifikation ermöglichen.
In dieser Lektion erfährst du, warum unser Gehirn Geschichten bevorzugt, wie du deine Botschaften emotional auflädst, und wie du eine einfache, aber wirkungsvolle Tracemaker-Storyline aufbauen kannst. Du wirst sehen: Auch nüchterne ESG-Themen lassen sich in eine Story verwandeln – wenn man weiß, wer darin handelt, welche Veränderung passiert und welche Wirkung entsteht.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Fakten überzeugen – aber Geschichten bleiben im Kopf.
Gute Storys sind klar strukturiert, glaubwürdig und emotional anschlussfähig.
Die Tracemaker-Storyline basiert auf drei Ebenen:
Person(en) – Wer erlebt die Veränderung?
Veränderung – Was passiert auf dem Weg?
Wirkung – Was verändert sich durch das Handeln?
Storytelling ≠ Heldengeschichte – es geht um Alltagsnähe, nicht Überhöhung.
Besonders voller power in: Projektkommunikation, CEO-Kommunikation, Onboarding, All-Hands.
Ideal für den Einsatz in Präsentationen, Videos, Mailings, Intranet-Artikeln.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Person in deinem Umfeld hat durch Nachhaltigkeit bereits etwas verändert – und wie könntest du daraus eine Geschichte für andere erzählen?
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Klarheit schafft Akzeptanz – dieser Grundsatz steht im Zentrum dieser Lektion. Du lernst, wie du Fachbegriffe und regulatorische Anforderungen wie die CSRD in verständliche Sprache übersetzt. Wir analysieren typische Stolperfallen im Sprachgebrauch und zeigen, wie gute Nachhaltigkeitskommunikation Sachverhalte vereinfacht, ohne Inhalte zu verlieren. Du entwickelst einen persönlichen Klartext-Stil – und testest ihn anhand deiner eigenen Kommunikationsbeispiele. Dazu gibt es Orientierung: Was muss, was darf, was wirkt? – ein kleiner Leitfaden zur regulatorischen Kommunikation mit Herz.
Mehr dazu:
Nachhaltigkeitskommunikation steht oft zwischen zwei Polen: Sie soll präzise sein – und gleichzeitig verständlich. Doch viele ESG-bezogene Texte und Statements sind überfrachtet mit Fachjargon, Anglizismen oder interner Buzzword-Flut. Das Problem: Menschen schalten ab. Verständlichkeit ist kein Verlust an Professionalität, sondern ein Gewinn an Wirkung.
In dieser Lektion zeige ich dir, wie du zwischen notwendiger Fachsprache und verständlichem Klartext unterscheidest. Du lernst einfache Strategien kennen, um klare Botschaften zu formulieren – und Fachausdrücke gezielt einzusetzen, statt sie zum Maßstab zu machen. Denn nur wer verstanden wird, kann etwas bewegen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
ESG-Kommunikation leidet oft unter Unverständlichkeit – auch intern.
Zielgruppenorientierung heißt: Fachwörter nur da, wo sie erwartet und gebraucht werden.
Klartext ist nicht banal, sondern professionell und inklusiv.
Kommunikations-Killer:
Endlos-Sätze
Passiv-Formulierungen
Buzzwords ohne Inhalt („Purpose“, „Impact“, „Leverage“)
Strategien für bessere Texte:
Aktiv formulieren
Bildhafte Sprache
Begriffe erklären – oder weglassen
Der beste Test: Würde es ein Kind aus der 4. Klasse verstehen?
Reflexionsfrage für dich:
Welche Begriffe oder Formulierungen in deinen bisherigen Texten könntest du ersetzen oder besser umschreiben, um klarer zu sein – ohne an Tiefe zu verlieren?
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Wer nachhaltig verändern will, muss zuhören können. Diese Lektion zeigt dir, wie du aus Einwegkommunikation echte Dialogräume schaffst – sei es in Workshops, Meetings, Sprechstunden oder per interner Umfrage. Du lernst, welche Fragen gute Gespräche auslösen und wie du selbst leise Stimmen aktivieren kannst. Das Ziel: Beteiligung durch Resonanz. Wir betrachten auch Formate für spontane Kommunikation – wie du informelle Gesprächsanlässe schaffst, die Vertrauen stärken und Nähe erzeugen.
Mehr dazu:
Das mittlere Management wird oft als „Sandwich“ zwischen Strategie und Umsetzung bezeichnet. Dabei sind Bereichsleiter:innen, Teamleiter:innen und Projektverantwortliche entscheidende Multiplikatoren: Sie übersetzen strategische Ziele in operative Handlungen – oder eben nicht. Genau deshalb ist diese Gruppe in der Nachhaltigkeitskommunikation besonders wichtig.
In dieser Lektion lernst du, warum das mittlere Management häufig übersehen wird, wie du es gezielt einbindest – und warum Kommunikation in beide Richtungen stattfinden muss: Du gibst nicht nur Informationen weiter, sondern machst auch deren Rückmeldungen und Erfahrungen sichtbar. Das Ziel: aus Informationsadressaten werden aktive Ermöglicher:innen der Nachhaltigkeits-Transformation.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Das mittlere Management ist Bindeglied und Verstärker – es übersetzt Strategie in Alltag.
Oft übersehen in Change- oder Nachhaltigkeitskommunikation.
Diese Gruppe braucht Rückhalt von oben und Vertrauen von unten.
Häufige Herausforderungen:
Zeitmangel
Unsicherheit bei neuen Themen
Widerspruch zwischen Zielen & Realität
Erfolgsstrategien:
Frühzeitige Einbindung in Kommunikation & Entscheidungsfindung
Trainings, Briefings, kollegiale Formate (z. B. Führungscircles)
Offene Feedbackkanäle – nicht nur Top-down, sondern auch „Side-up“
Ziel: Vom Vermittler zum Verbündeten.
Reflexionsfrage für dich:
Welche Führungskräfte auf mittlerer Ebene könnten in deiner Organisation zu aktiven Partner:innen der Nachhaltigkeit werden – wenn du sie gezielt einbindest?
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Nicht alles läuft glatt – das ist normal. In dieser Lektion zeigst du, wie du mit Rückschlägen oder Skepsis in der Belegschaft empathisch und konstruktiv umgehst. Du erkennst typische Reaktionsmuster auf Veränderung und lernst, sie nicht als Störung, sondern als Teil des Prozesses zu begreifen. Mit Story-Coaching-Techniken reframest du schwierige Situationen und findest klare Worte für das, was nicht gut läuft – ohne Schuldzuweisungen. Ehrlichkeit schafft Vertrauen – besonders dann, wenn es unangenehm wird.
Mehr dazu:
Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist kein geradliniger Erfolgsweg. Es gibt Verzögerungen, Zielkonflikte, Budgetkürzungen, Widerstände – oder schlicht Phasen der Überforderung. Genau dann zeigt sich, ob interne Kommunikation stabil trägt. Rückschläge zu kommunizieren heißt nicht, Schwäche zu zeigen – sondern Verantwortung zu übernehmen.
In dieser Lektion lernst du, wie du in schwierigen Phasen ehrlich, klar und verbindlich kommunizieren kannst, ohne zu demotivieren. Du bekommst Werkzeuge, um aus Problemen konstruktive Botschaften zu machen – und lernst, wie du auch emotional herausfordernde Themen in Dialogform bringen kannst. Denn nichts ist wirkungsvoller als: „Wir bleiben dran – auch wenn es gerade schwer ist.“
Das Wichtigste auf einen Blick:
Rückschläge gehören zur Nachhaltigkeitstransformation – sie sind kein Makel, sondern Realität.
Ehrlichkeit schafft Vertrauen – besonders in Phasen der Unsicherheit.
Was hilft in der Kommunikation:
Klare Sprache, kein „Schönreden“
Einordnung + Perspektive: Was bedeutet das jetzt?
Beteiligung ermöglichen statt Schuld verteilen
Führung = Haltung zeigen: Wer kommuniziert, übernimmt Verantwortung.
Wertvolle Formate in Krisenphasen:
Q&A-Runden
Live-Formate mit Führung
Micro-Feedback-Schleifen (z. B. 3-Fragen-Umfragen)
Ziel: Nicht Probleme vertuschen, sondern kollektives Weitergehen ermöglichen.
Reflexionsfrage für dich:
Was war der letzte kommunikativ verpasste Moment nach einem Rückschlag – und was würdest du heute anders machen?
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In der finalen Lektion schließen wir den Kreis: Nachhaltigkeit ist mehr als Kommunikation – sie ist Teil der Unternehmenskultur. Du lernst, wie Rituale, Sprache, Symbole und Führung das kulturelle Fundament für nachhaltiges Denken und Handeln bilden. Wir verbinden die drei Ebenen Strategie – Kommunikation – Kultur zu einem wirksamen Gesamtkonzept. Du gehst mit einem klaren Transferansatz raus: Was willst du verändern, verstärken oder einführen? Du hältst deinen persönlichen Tracemaker-Kompass für interne Nachhaltigkeitskommunikation in den Händen.
Mehr dazu:
Interne Kommunikation ist der Beginn – nicht das Ziel. Was du über Wochen, Monate oder Jahre an Botschaften setzt, trägt dann, wenn daraus eine neue Haltung, ein gemeinsames Verständnis und ein kollektives Handeln entsteht: Kultur. Nachhaltigkeit wird nur wirksam, wenn sie mehr ist als Kampagne oder CSR-Maßnahme – wenn sie Teil der gelebten Identität wird.
In dieser abschließenden Lektion erfährst du, wie du kommunikative Impulse in strukturelle und kulturelle Entwicklungen überführen kannst. Du erkennst, dass Kultur nicht allein durch Kommunikation entsteht – aber ohne Kommunikation nicht möglich ist. Wir blicken auf Symbole, Routinen und Rituale, die Kultur formen, und stärken deinen Blick für Anschlussfähigkeit: Was ist der nächste Schritt? Was bleibt?
Das Wichtigste auf einen Blick:
Kommunikation ist der Startpunkt – Kultur ist das Ziel.
Kultur zeigt sich in Routinen, Sprache, Reaktionen, Symbolen und Entscheidungen.
Nachhaltigkeit wird verankert, wenn sie:
im Führungsstil sichtbar wird
in Prozessen mitgedacht wird
in Geschichten weiterlebt
Kommunikation unterstützt Kultur durch:
Wiederholung (Rituale)
Resonanz (Dialog)
Orientierung (Rahmen & Werte)
Verstetigung braucht: Geduld, Struktur, Unterstützung von oben – und Mitmachräume unten.
Nachhaltigkeitskultur ≠ „grün denken“ – sondern: gemeinsam gestalten, was Zukunft trägt.
Reflexionsfrage für dich:
Welche kleinen Routinen oder Symbole könntest du einführen, um Nachhaltigkeit in deiner Organisation als kulturelles Element sichtbar zu machen?
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Möchtest du Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen nicht nur berichten, sondern lebendig in die Kultur integrieren? In diesem praxisorientierten Videokurs lernst du in gut strukturierten Themen-Abschnitten und insgesamt 14 kompakten Lektionen, wie du interne Nachhaltigkeitskommunikation mit Strategie, Storytelling und Gamification wirkungsvoll aufsetzt und nachhaltig verankerst.
Was erwartet dich?
Du erfährst, warum interne Stakeholder zentrale Schlüsselakteure sind – und wie du sie als Multiplikatoren aktivierst.
Du verstehst, wie du Nachhaltigkeit nicht als isolierte Aufgabe, sondern als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie verankerst – gemeinsam mit Führung, Nachhaltigkeits- und Kommunikationsabteilung.
Du lernst, Zielgruppen differenziert anzusprechen, passende Touchpoints auszuwählen und dialogische Formate zu gestalten, die wirklich ins Handeln bringen.
Kreative Methoden inklusive:
Der Partizipationswürfel, ein 6‑Fragen-Tool für strukturierte Stakeholderbeteiligung - macht Spaß und ist einfach
Gamification‑Techniken, die Mitarbeitende motivieren und aktiv einbinden - für alle Unternehmen relevant
Storytelling‑Ansätze, um komplexe Nachhaltigkeitsthemen verständlich und emotional zu transportieren - unverzichtbar
Klare Sprache statt ESG-Jargon – damit alle Kolleg*innen verstehen, was konkret wichtig ist
Du erhältst Einblicke in unterstützende Materialien wie die Kommunikationsplanung und Stakeholder‑Mapping, sowie Aufgaben, um das Gelernte direkt auf deine Situation anzuwenden. Zusätzlich bekommst du detaillierte Methoden‑Anleitungen.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich an Nachhaltigkeits‑ und Kommunikationsverantwortliche, Projekt‑ und ESG‑Managerinnen in Unternehmen, die nach einer systematischen, empathischen und umsetzungsorientierten Herangehensweise suchen. Wenn du dabei bist, dein Team oder deine Organisation für den Wandel fit zu machen, ist dieser Kurs genau richtig für dich.
Das wirst du konkret erreichen:
Du entwickelst einen 6‑Monats‑Kommunikations‑Kompass, der deine interne Nachhaltigkeitsstrategie begleitet
Du erstellst aktive Beteiligungsmomente, die Mitarbeitende einbeziehen und motivieren
Du lernst, Rückschläge und Widerstände empathisch zu reflektieren und konstruktiv zu adressieren
Du verankerst Nachhaltigkeit langfristig in der Unternehmenskultur – über einzelne Aktionen hinaus
Warum dieser Kurs?
Als erfahrene Stakeholder‑Dialog‑Expertin mit 15 Jahren Praxiswissen teile ich hier methodisch erprobte Tools und inspirierende Impulse. Du profitierst von einem klar strukturierten Online‑Format, das dich Schritt für Schritt begleitet – kombiniert mit interaktiven Aufgaben, direkten Umsetzungs‑Templates und Transfer‑Materialien, die dich auch langfristig bei der täglichen Arbeit unterstützen.
Starte jetzt – transformiere interne Kommunikation in deinem Unternehmen und begleitete dein Team auf dem Weg zur echten Nachhaltigkeitskultur.