
Herzlich Willkommen! Als erstes möchte ich euch kurz zeigen wie dieser Kurs aufgebaut ist.
Ihr könnt mit der FL Studio Demo oder der Vollversion an einem PC oder MAC arbeiten. Ihr braucht noch keine Monitore oder Kopfhörer. Falls ihr euch dennoch welche zulegen wollt, habe ich ein paar kleine Hinweise für euch.
Falls ihr Fragen, Wünsche oder Kritik habt schreibt mir gerne eine Mail!
Wir vergleichen FL Studio Versionen, installieren es und erstellen einen Custom Ordner.
Wir schauen uns FL Studio schnell im groben Aufbau an.
Die Toolbar gibt uns übergeordnete Kontrolle über die wichtigsten Funktionen des Programmes.
Im Browser könnt ihr eure Dateien speichern und Plugins ordnen sowie im Verlauf zurückgehen.
Im Channel Rack sehen wir all unsere Instrumente aus unserem Projekt. Mit dem Step Seqeuncer können wir Pattern bauen wie mit klassischen analogen Geräten wie dem Roland TR 808.
Mit der Piano Roll können wir Noten und Melodien "malen".
Wir können schon jetzt ein kleines Pattern mit Drumming und Melodie bauen.
Die Piano Roll hat Funktionen mit denen wir automatisch Hitmelodien entwickeln können!
In der Playlist reihen wir unsere Pattern aneinander um einen Track aufzubauen.
Der Mixer ist die letzte Instanz bevor unser Sound FL Studio verlässt und durch unsere Lautsprecher oder Kopfhörer ausgegeben wird. Hier können wir Effekte hinzufügen.
In Live Bands orientieren sich alle Band Mitglieder rhythmisch am Drummer. Deshalb wollen wir in diesem Beispiel ebenfalls mit dem Drumming beginnen.
Zu unserer Loop fügen wir noch eine Melodie in Form von Akkorden hinzu.
Eine Bassline zu erstellen muss nicht schwierig sein, wenn man weiß wie man die richtigen Noten findet.
Ich zeige euch alles was ihr über Automation Clips wissen müsst: Nicht nur wie man sie erstellt, sondern auch wie man sie wieder komplett entfernt und wie man mehrere Regler mit demselben Automation Clip verbindet - egal ob mit Plugins von Image Line oder von 3. Anbietern.
Der Mixer ist die letzte Instanz bevor ein Sound die DAW (Digital Audio Workstation = FL Studio) verlässt. Hier können wir Effekte hinzufügen.
Beim Sidechain (im meistverwendeten Sinne) drückt die Kickdrum die anderen Instrumente weg. Das lässt eure Tracks richtig gut klingen!
Um ein Audiosignal gewinnbringend zu bearbeiten müssen wir erst einmal fundamentale Grundlagen verstehen.
Mit Sounddesign können wir vorhandene Presets nach unseren Wünschen anpassen, oder eigene Sounds 'from scratch' erstellen. Am besten geht das mit dem 3xOSC.
Wir lernen noch mehr über Sounddesign und ich gebe euch einen Leitfaden, um auch in Banks mit hunderten Presets den Überblick zu behalten.
Phase(nverschiebung) klingt zunächst sehr theoretisch. Es gibt aber 2 Riesen Probleme die wir verstehen müssen um sie zu vermeiden.
Da wir durch die beiden Sounddesign Videos bereits fast alles über den 3xOSC gelernt haben, gucken wir uns nun noch einmal die übrigen Funktionen an - diese sind auch in Samples und anderen Instrumenten in FL Studio verfügbar.
Der FLEX beinhaltet Presets, für die man in der Vergangenheit extra Plugins von anderen Herstellern kaufen musste!
Je nach FL Studio Version bekommen wir auch eine ganze Menge Synthesizer mitgeliefert. Viele davon sind Demos und sortiere ich aus, stelle sie ich vorher aber kurz vor.
Nachdem wir uns mit einigen Instrumenten im Detail und Andere im Überblick angesehen haben, ist es Zeit uns ein wenig auszuprobieren.
Ich stelle euch die grobe Einteilung von Effekten vor und welche die prominentesten Vertreter sind.
Der spannendste Effekt ist wohl der Kompressor. Wir nehmen uns extra viel Zeit um ihn zu verstehen und besprechen zunächst die Regler Threshold, Ratio, Gain, Attack, Release und ... Makeup?
Ein weiterer häufig vorkommender Parameter ist das Knee. Durch weitere Übungen wollen wir vor allem den Release verstehen. Dazu nutzen wir auch ein Vocal für eine gemeinsame Übung. Wie stellt man einen Kompressor eigentlich aggressiv ein? Wie kann ein Kompressor "Wärme" hinzufügen?
Dieses Video ist optional. Falls ihr noch mehr Übungen und eine Zusammenfassung für den Kompressor haben wollt, findet ihr sie in diesem Video. Ich habe auch eine Überraschung mit eingebaut!
Neben Kompressoren, die allein zur Dynamikreduzierung programmiert wurden, gibt es auch andere Modelle, die Sounds auf ganz spezielle Weise bearbeiten und färben. Ich erkläre euch ihren Ursprung und zeige euch kostenlose Plugins und vergleiche die Modelle.
Limiter sind Kompressoren mit einem Ratio von Unendlich zu Eins. Dadurch können wir auch noch zu widerspenstige Ausreißer einfangen. Der Fruity Limiter besitzt außerdem ein Noise Gate, mit dem ihr leise Hintergrund Geräusche zum Teil entfernen könnt.
Der Fruity WaveShaper ist ein Vertreter der Distortion Effekte. Distortion verzerrt Signale und fügt einem Signal Harmonische hinzu. Ich zeige euch auch wie analoge Hardware Sounds verzerrt und erkläre wieso der Effekt so beliebt ist.
Mit Filtern können wir das Verhältnis zwischen einzelnen Frequenzbereich verändern. Wir können Frequenzen auch boosten oder entfernen. Ich zeige euch welche Arten von Equalizern es gibt und welche was für Filter es gibt. Als Extra zeige ich euch eins der größten Missverständnisse die es bezüglich des Equalizers gibt.
Wofür braucht man überhaupt Lineare Equalizer? Welche Nachteile hat ein Solcher? Und kann man eigentlich Filter und unendlicher Steigung verwenden um einige Frequenzen einfach zu 'killen'?
Genau wie Character Compressors gibt es auch Character EQs. Einige davon sind richtige Berühmtheiten, in den meisten Home Studios aber überhaupt nicht bekannt. Ich zeige euch ein paar! Außerdem zeige ich euch einen Trick den ich mir selber ausgedacht habe, mit dem ihr Plugins einfach perfekt vergleichen könnt.
Wenn ihr den Linken oder Rechten Channel eurer Tracks einzeln bearbeiten wollt ist der Stereo Shaper das Mittel der Wahl. Ihr könnt Mono und Stereo bearbeiten oder einfach durch die Presets wandern und euren Sound weiter machen oder zentrieren.
"...ist das nicht dasselbe?" - Nicht immer. Der Effekt kann mit den richtigen Einstellungen derselbe sein, das Prinzip ist jedoch unterschiedlich.
Der Delay ist einer der beliebtesten Effekte da man mit diesem einen Sound räumlich vergrößern kann, indem man Echos erzeugt.
Der Reverb Effekt ist ähnlich wie der Delay, erstellt aber eher eine Raumreflektion dar. Deswegen erkläre ich ihn auch mit Analogien aus Räumlichkeiten .
Eine Gruppe von Effekten die ich selbst hinzugefügt habe sind "Frequency Selective Dynamics". Diese Effekte sind eine Mischung aus Filtern und Kompressoren und sind in professionellen Produktionen sehr beliebt. Deshalb kommt FL Studio auch von Haus aus (die richtige Version vorausgesetzt) mit dem Fruity Maximus.
Wenn ihr nicht sofort mit dem Maximus arbeiten wollt, könnt ihr als Ersatz auch zunächst den Soundgoodizer nutzen und zum Maximus wechseln sobald ihr euch sicherer fühlt oder eine ganz spezielle Einstellung vornehmen wollt.
Das Leben ist zu kurz um alles auswendig zu lernen! Probiert aus was euch gefällt und wenn ihr wieder etwas genauer wissen wollt könnt ihr einfach wieder in die Videos schauen.
Es ist wirklich wichtig (aber auch einfach) zu wissen in welcher Phase der Produktion ihr euch befindet. Warum, erkläre ich in dem Video.
Anhand meiner Arbeitsweise bekommt ihr ein Beispiel dafür wie man einen Track aufbauen kann. Ich beginne mit der Melodie. Wenn ihr lieber vorher verstehen wollt wie Melodien und Akkorde harmonisch klingen, könnt ihr euch auch zuerst den Musiktheorie-Teil anschauen.
Wir bauen weiter am Beatdrop. Ich beginne häufig mit diesem Teil des Tracks, damit ich weiß wohin die Reise geht.
Drumming könnt ihr natürlich klassisch im Step Sequencer programmieren. Ihr könnt es aber auch einfach Live einspielen - keine Sorge, um das richtige Timing kümmert sich FL Studio.
Sobald ich eine grobe Idee vom Chorus habe, beginne ich die restlichen Teile des Arrangements zu entwickeln. Diese sind weniger "wichtig" und wenn wir uns vom wichtigen zum weniger wichtigen Teil runter arbeiten gehen wir sicher, dass nichts größer wird als der Hauptteil.
Wir vervollständigen das Arrangement weiter und fügen Soundeffekte ein - beliebt sind Uplifter, Riser, Sweeps und Impacts.
Wir kümmern uns um weitere Details und ich zeige euch, wie ihr euch auch eigene Effekte bauen könnt. Sobald das Arrangement zum größten Teil abgeschlossen ist, bleibt noch das Sounddesign bevor es in die Phase der Mixing und Mastering geht.
Wir starten mit Noten und ihrer Länge sowie ihrer Höhe. FL Studio hat mehrere Regler mit denen wir die Tonhöhe einstellen können.
Für die Neugierigen unter euch zeige ich euch auch wie Notenlängen und Höhe auf klassischen Notenblättern aussieht. Das kann euch helfen, falls ihr Melodien von Notenblättern in FL Studio übertragen wollt.
Tonleitern sind der Schlüssel um eure Produktionen harmonisch klingen zu lassen. Zum Glück gibt es einfache Formeln um Dur und Molltonleitern zu entwickeln. Die sogenannte enharmonische Verwechslung (z.B. Ges = Fis) spielt in der praktischen Musikproduktion in FL Studio eine weniger wichtige Rolle.
Wenn ihr die Formeln für Tonleitern nicht auswendig lernen wollt, hat FL Studio ein paar Tricks für euch parat um das ganze zu umgehen!
Mit Intervallen geben wir den Abständen zwischen zwei Noten Namen. Das ist eine Voraussetzung um später Akkorde bilden zu können.
Die Theorie der Intervalle hilft uns die 4 Grundakkorde zu bilden. Natürlich nutzen wir die Begriffe später auch um jeden anderen Akkord zu bilden.
Tonleitereigene Akkorde bestehen aus Dur und Moll Akkorden (und einer Ausnahme). Diese werden mit Zahlen beschriftet.
Der Quintenzirkel hilft Musikern bei vielen Aufgaben. Einige davon sind auch für uns interessant, andere sind nicht so relevant für uns FL Studio die Arbeit abnimmt.
Akkordumkehrungen sind einfach, aber mächtig! Ich zeige euch wie ihr sie schnell selber bilden könnt. Als Beispiel benutzen wir die beliebteste Akkordprogression des 20. und 21. Jahrhunderts, mit der hunderte Hits geschrieben wurden.
Kadenzen sind Akkordprogressionen sehr ähnlich, aber strenger. Ich zeige euch ein paar prominente Beispiele.
Akkorde konnten wir bereits durch Akkordumkehrungen verändern. Für noch mehr Variation können wir Akkorde mit anderen Akkorden ersetzen, wenn beide möglichst viele gemeinsame Töne haben.
Wie können wir Akkorde noch stärker verändern? Was sind eigentlich Sus-Akkorde?
Ich zeige euch die Grundlagen um Notenblätter zu verstehen und Noten vom Blatt lesen zu können. Außerdem übersetzen wir englische Begriffe ins Deutsche (diese sind auch in der PDF enthalten) und gucken uns die Namen von Akkorden an.
In meiner PDF findet ihr neben vielen anderen Hilfen, Tipps und Übersetzungen auch eine Liste der besten FL Studio Shortcuts.
Melodien aus eurem Kopf direkt in die DAW? Wenn man weiß wie es funktioniert, dann dauert es nur 2 Minuten. Ihr braucht nur euer Handy.
Wenn ihr Effekte in FL Studio miteinander vergleichen wollt, dann gilt es ein paar Regeln zu beachten da ihr ansonsten euer Gehör austrickst. Ich zeige euch eine einzigartige Methode wie ihr den perfekten A/B Vergleich erstellt. Und es macht Spaß!
Bevor Musik auf Laptops produziert wurde, waren teure analoge Geräte notwendig. Einige dieser Modelle sind jetzt in der Hall of Fame der Musikproduktion und werden deshalb im Software Format kopiert. Der Pultec ist ein sehr gutes Beispiel dafür und ich zeige euch, was ihn so besonders macht.
Wir nutzen die neuen Funktionen der aktuellsten FL Studio Version um so gute Templates zu bauen, wie es bis vor wenigen Versionen noch nicht möglich war.
Wir stellen unser Template fertig. Ab sofort könnt ihr jedes Projekt mit eurem eigenen Template starten, wodurch ihr sehr viel Zeit sparen und euch auf das Wesentliche fokussieren könnt.
Wenn ihr eure Musik exportiert (auch bouncen und rendern genannt) könnt ihr sie hochladen oder auf anderen Anlagen hören. Schaut vorher nach welche Voraussetzungen die Plattformen an eure Datei stellen um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Übertragt dann einfach genau diese Einstellungen in das Export Fenster.
Damit ihr nicht in einem der längeren Videos suchen müsst wie ihr Plugins installieren und ordnen könnt, habe ich euch noch einmal ein einzelnes Video erstellt indem wir ebenfalls einen prominenten Effekt hinzufügen.
Falls ihr gerne wissen wollt wo ihr gute Samples und Vocals bekommt, habe ich hier ein paar Vorschläge für euch. Viele sind kostenlos!
Der allerbeste Shortcut den ich kenne, der gleichzeitig richtig viel Spaß macht.
... aber keine Sorge, es ist einfacher als man denkt. Selbst bei schwierigen Files benötigt man nur ein wenig Übung um alles zu syncen.
Wenn ihr mit jemandem zusammenarbeiten wollt, müsst ihr natürlich wissen wie das funktioniert und wie ihr Files austauscht. In diesem Video erfahrt ihr genau das. Aber gebt niemals einem Fremden irgendeinen Key!
Ein letzter Tipp von mir!
Mit diesem Kurs für Einsteiger und Fortgeschrittene braucht ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr etwas Wichtiges verpasst oder den 2. Schritt vor dem 1. macht. Ihr lernt FL Studio von vorne bis hinten kennen, sodass ihr am Ende des Kurses absolut sicher mit dem Programm umgehen könnt. Ich erkläre euch alles was in den ersten Jahren der Musiker Karriere relevant ist und gebe viele Tipps. Zusammen üben wir wie man den Kompressor beherrscht und komplette Tracks arranged. Außerdem erkläre ich euch schwierige musikalische Begriffe und übersetze diese vom Englischen ins Deutsche. Der Kurs führt euch durch alle Funktionen von FL Studio und bringt euch generelles Wissen zum Thema elektronische Musikproduktion bei, sodass ihr im Anschluss sogar mit anderen DAWs zurecht kommt. Die Videos sind so zusammengestellt, dass ihr zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen könnt und ihn wie ein Nachschlagewerk nutzen könnt. Vergesst ihr mit der Zeit, wie man den Kompressor bedient, könnt ihr euch die Videos zu dem Thema erneut anschauen. Wenn ihr im Anschluss noch mehr zu FL Studio lernen möchtet, baut die FL Studio Mixing Series auf diesem Kurs auf. Darin lernt ihr, wie ihr Tracks so abwischt, dass sie auf jeder Anlage gut klingen und veröffentlicht werden können.