
Es ist verblüffend, wie rasch sich mit einfachen Tier-Suchbildern erleben lässt, wie bekannte und neue Muster im Gehirn verarbeitet werden. Und umgekehrt ist es faszinierend, wie rasch selbstverständliche Fähigkeiten die wir erworben haben durch einfach Muster-Änderungen ausgehebelt werden können.
Das Zahlenbeispiel in diesem Video zeigt auch uns Erwachsenen deutlich, wie schwierig es für Kinder ist die ersten Rechenaufgaben zu lösen und das, obwohl wir unter gewöhnlichen Umständen damit keinerlei Probleme hätten.
Der Pokemon Effekt
Da sich viele Kinder mühelos die Namen von hundert oder mehr Pokemon Figuren freiwillig merken können und dieselben Kinder sich beispielsweise die Namen der Bundesländer Ihres Heimatlandes nicht einprägen können, obwohl das deutlich weniger als 100 sind zeigt einerseits auf, dass die Gehirne der Kinder prinzipiell Funktionstüchtig sind, andererseits, dass offensichtlich die Art und Weise der Wissensvermittlung für das Merken der Bundesländer nicht ausreichend gehirn-gerecht angelegt ist.
Ein erstes Beispiel mit den olympischen Ringen zeigt, wie Lernstoff in so einem Fall gehirn-gerecht gestaltet werden kann.
Lassen Sie sich überraschen.
Die etwas ver-rückte Geschichte über einer Tomate ist ein weiteres praktisches Beispiel, wie Lernstoff gehirn-gerecht gestaltet werden kann.
Können Sie sich vorstellen, dass Sie sich 10 Begriffe in richtiger Reihenfolge innerhalb von wenigen Minuten so tief einprägen können, dass Sie danach auch wahlfrei sagen können, welcher Begriff an welcher Stelle in der Reihenfolge steht?
Probieren Sie es mit diesem Video aus!
Das römische Raumsystem, auch als Loci- Methode bekannt ist ein weiteres spektakuläres und gleichzeitig humorvolles Beispiel, wie Lernstoff gehirn-gerecht aufbereitet werden kann.
Und dass die 10 Begriffe aus Kapitel 4 noch mehr können zeigt dieses Beispiel, indem die Bundespräsidenten von Österreich seit 1945 an diesen Begriffen wie auf Kleiderhaken befestigt werden.
Wenn wir lernen, konstruieren wir für den Lernstoff in unserem Gehirn sogenannte "Repräsentationen". Wenn wir Informationen abrufen möchten, dann müssen wir diese "Repräsentationen" wieder rekonstruieren.
In diesem Video erleben Sie, wieso manche Rekonstruktionen leicht fallen und manche eben nicht, abhängig davon, wie gut die Konstruktionen im Gehirn verankert sind.
Das Zahlenbeispiel aus Kapitel 1 ist so konstruiert, dass es eine sinnvolle Lösung ergibt, mit der man zeigen kann, welche Schritte für erfolgreiches Lernen nicht übersprungen werden können.
In diesem Video erfahren Sie die Auflösung des Zahlenbeispiels aus Kapitel 1. Darüber hinaus bekommen Sie wertvolle Hinweise, wie Sie mit Lernern umgehen können, die scheinbar "Lernblockaden" haben.
Das menschliche Gehirn gilt als das komplexeste Organ das wir kennen. Damit der Mensch in dieser Welt überleben kann, hat die Natur uns "Lernreflexe" mitgegeben, unter anderem das "incidentale" lernen.
"Incidental Learning" geschieht beiläufig, zufällig, nebenbei, ... erklärt am Einkaufszentrum-Beispiel von Stephen Krashen
Eine einfache Assoziationsübung, die auf den Psychologen Timo Mäntylä zurückgeht, gibt ein gutes Gefühl dafür, wie wertvoll die eigenen Assoziationen für das Merken von Informationen sind.
Laden Sie sich bitte die pdf Datei herunter, drucken Sie diese 2 mal aus und machen Sie den Test im Video einfach mit. Pausieren Sie nach jedem Begriff, der genannt wird das Video um in Ruhe ihre Assoziationen aufzuschreiben und setzen dann mit jedem Begriff fort.
Es werden 20 Begriffe genannt und wenn Sie fertig sind, legen Sie das Blatt in eine Schublade und lassen es dort liegen, bis Sie in Kapitel 16 aufgefordert werden das Blatt wieder herauszunehmen und den Test fertig zu stellen.
In diesem Kapitel bekommen Sie die Erklärung, warum Millionshows im TV so erfolgreich sind, und wie Sie diesen (Lern-)Reflex nutzen können.
Was geschah 1908 in Nottingham ?
Was geschah 1891 in Nottingham ?
Weitere praktische Beispiele zur Steigerung der Fragequalität.
Was ist gruppendynamisch zu beachten, wenn Sie in kleinen oder größeren Lerngruppen unterrichten?
Jetzt ist es Zeit den Mäntylä Test von Kapitel 10 wieder aus der Schublade zu holen und fertigzustellen.
Berechtigte Kritik an den Mnemotechniken bei falscher Anwendung.
Unsere aktuell weit verbreitete Fehlerkultur ist nicht so hilfreich für Lernvorgänge, daher beinhaltet dieses Kapitel Beschreibungen für alternative Vorgehensweisen, die wesentlich wirksamer sind.
Wissensquiz 1:
Denken Sie in Ruhe darüber nach.
Der Inhalt dieses Kapitel bringt in vereinfachter Form das Grundlagenwissen um die Fragen beantworten zu können.
Die ersten Antworten zum Wissensquiz 1.
Lösungen, die in der Praxis helfen mit Blackouts konstruktiv umzugehen und die auch bei der Kindererziehung hilfreich sein können, sofern man reflektiert genug ist um in Stress-Situationen mit Kindern einmal ein neues Lösungsverhalten auszuprobieren.
Wissensquiz 2:
Denken Sie in Ruhe darüber nach.
Kurzer Exkurs in die vorgeburtliche Entwicklung der Gehirnarchitektur.
Antworten zum Wissensquiz 2:
Vorstellung der faszinierenden Nonnen-Studie von David Snowden, die erstmals gezeigt hat, dass Demenz und Alzheimer getrennte Prozesse darstellen. Plus einigen Hinweisen, was jede(r) selbst beitragen kann um gegen Altersdemenz vorzubeugen.
Der Trick mit der mathematischen Formel noch einmal herausgelöst als Einzelvideo.
Dieser Impulsvortrag gibt tiefere Einblicke für Interessierte, die aktiv gegen Demenz vorsorgen möchten.
Dieser kompakte Impulsvortrag zur Pubertäts-Rhetorik vermittelt Eltern und Lehrkräften einen guten Einblick, was in pubertierenden Kindern vorgeht und wie sie einfühlsam darauf reagieren können, um in dieser Zeit eine konstruktive, tragfähige Beziehung mit den Kindern gestalten zu können.
Wenige Menschen kennen die wichtigsten Lernreflexe, die von Mutter Natur in unseren Gehirnen angelegt sind. Daher fällt vielen Menschen das Lernen gar nicht so leicht, wie es sein könnte.
In diesem Kurs hören Sie nur wenig über die Theorie der Lernreflexe, sondern erleben diese Lernreflexe an vielen Beispielen im Einsatz.
Dieser Kurs ist sehr erlebnisorientiert aufgebaut. Sie finden sich mit 80 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Workshop, wo diese Lernreflexe miteinander durchgespielt werden. In den Arbeitsphasen können Sie gerne die Pause-Taste betätigen, damit Sie zu Hause mehr Zeit haben diese Beispiele durchzuspielen.
Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die gerne ihre Lernfähigkeit und Lernmotivation dramatisch steigern möchten. Insbesondere auch an Eltern, die gerne Ihren Kindern hilfreich in schulischen Lernprozessen zur Seite stehen möchten.
Weitere Kurse zu dem Thema Schulerfolg sind in Planung. Otto Frühbauer und das gesamte GNOSTOS Team wünscht Ihnen aufschlussreiche und motivierende Erlebnisse mit diesem Kurs.