
Als der erste Industrieroboter “Unimat” im Jahr 1961 seine Arbeit im General-Motors-Werk Ternstädt, New Jersey aufnimmt, liegt die Erfindung der Dampfmaschine bereits 249 Jahre zurück. In drei industriellen Revolutionen hat die Menschheit ihre Lebens- und Arbeitsgeschwindigkeit rasant beschleunigt. 2020 befinden wir uns im Arbeitszeitalter 4.0. Die Digitalisierung stellt kleine, mittlere und große Unternehmen gleichermaßen vor Herausforderungen wie die Mitarbeiter. Etablierte Strukturen, Geschäftsmodelle und Kundenbedürfnissen verändern sich im Takt des digitalen Fortschritts und sie als Mitarbeiter müssen ihn bewältigen. Deshalb das Seminar “Kompetenz in der digitalen Arbeitswelt” um Sie zum digitalen Experten in einer digitalen Arbeitswelt zu machen.
Der Teilnehmer (Student) sollte in der Lage sein nach diesem Modul die einzelnen Softwarekomponenten eines Browsers und einer Suchmaschine zu unterscheiden. Auch sollte er in der Lage sein den Index einer Suchmaschine zu lesen.
Anmerkung: Die einzelnen Module bauen aufeinander auf, somit wird der Lehrstoff vertieft und wiederholt.
Informationssuche im Internet ist ein relevantes Thema. Im weltweiten Netz Rücken die Anbieter von Daten und die Informationssuchenden immer näher zusammen, sodass sich eine immer größere Gemeinschaft von Internet Anwendern mit dem Thema der Informationsbeschaffung im Internet konfrontiert sieht. Für viele Erwerbstätige gehört die Informationssuche zur täglichen Arbeit und damit zu den wichtigen Schlüsselqualifikationen. Schon 1994 schätzte eine Studie den Aufwand für die Informationsbeschaffung in Europa auf eine Million Personenjahre pro Jahr.
Das Wissen dieser Welt ist immens, doch schwer zu erschließen. Im Bibliotheken lagern Millionen von Büchern und Zeitungen, in Rundfunk Archiven Millionen von Radio und Fernsehaufnahmen. Ausstellungen und Galerien beherbergen Hunderttausende von Exponaten. Noch mehr Kunstschätze Fristen in den Archiven von Museen ein Aschenputtel Dasein. Bislang war es kaum vorstellbar, dass ein Mensch auf all diese Dokumente und Kulturgüter zugreifen oder in dieser unüberschaubaren Vielfalt gezielt nach Informationen suchen kann.
In diesem Modul geht es genau um zielgerichtete suchen von Informationen in der fast unübersehbaren Dokumentenflut.
Fortsetzung von Lektion 4- Teil 2 /
Durch die immense Dokumentenfülle müssen Sie festlegen, welche digitalen Umgebungen von Ihnen genutzt werden sollen. In erster Linie werden Sie Materialien nutzen, die direkt aus ihrem Unternehmen kommen. Aber auch Sekundärliteratur aus dem Internet wird meistens verwendet.
Der Teilnehmer sollte verschiedenen Quellen identifizieren können, um aus diesen für seinen Auftrag relevante Informationen zu schöpfen.
Der Teilnehmer sollte in der Lage sein zu erkennen aus welcher Quelle er die passenden Informationen für seinen Auftrag erhalten kann. Er kann die verschiedenen Quellen miteinander verknüpfen und logische Schlüsse daraus ziehen.
Informationen und Daten sollten nicht ohne genaue Prüfung genutzt werden. In Zeiten von immer stärker werdenden FAKE-News und alternativen Fakten, ist es um so wichtiger Informationen auf ihren wahren Inhalt zu prüfen.
Beide Module, das Modul 8 und das Modul 9, haben zum Inhalt die Analyse und kritische Bewertung von Information und der Informationsquelle.
Beide werden nach den gleichen Grundsätzen betrachtet.
Alle Informationen sollten gesichert werden. Dafür sollten Sie einen Plan haben. Von mir erhalten Sie die Anregung für eine Ordnerstruktur / Speicherstruktur.
Im letzten Modul (10) habe ich die Speichersequenzen und Ordnerstruktur erläuter. In diesem möchte ich heute diesen Ansatz vertiefen. Auch werden Sie zum Ende dieses Moduls und gleichzeitig zum Ende der ersten Sektion "Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren" nach dem Kompetenzplan der Kultusminister, einige Fragen zum Verständnis sowie zu den einzelnen Lektionen beantworten.
Der Teilnehmer soll in die Lage versetzt werden für die spezifische Arbeit, den richtigen Kommunikationsweg zu finden.
In diesem Modul, wird der Seminarteilnehmer lernen verschiedene Geräte und die dazugehörigen unterschiedlichen digitale Kanäle zielgerichtet und situationsgerecht im Betrieb zu nutzen.
Die Teilnehmer sollten sich damit vertraut machen, dass die meisten ihrer Informationen mit den Teilnehmern ihrer Abteilung geteilt werden sollten, um einen reibungsfreien Ablauf aller Geschäftsvorfälle zu gewährleisten. Die interne Kommunikation wird dadurch auf ein verbessertes Niveau gehoben.
Der Teilnehmer erhält Anregungen, zum Gebrauch von digitalen Werkzeugen in der täglichen Arbeit.
In dieser Lektion werden die Teilnehmer nochmals dazu aufgefordert, digitale Werkzeuge zu erkennen und in die Arbeitsplatzumgebung einzufügen. Die Zusammenarbeit, unabhängig vom Arbeitsplatz soll damit gefördert werden.
Unternehmen werden nach dem Verhalten der Menschen beurteilt, die dort arbeiten.
Deshalb ist es wichtig, dass das Verhalten mit den Erwartungen des Umfeldes und den Kernwerten des Unternehmens übereinstimmt. Der Verhaltenskodex bietet Richtlinien für den Umgang mit verschiedenen Dingen.
Der Verhaltenskodex ist ein lebendes Dokument, das nötigenfalls angepasst und/oder ergänzt werden kann.
In diesem Modul kann der Studierende erlernen mit den sozialen Medien außerhalb des Unternehmens umzugehen. Grundlage ist das Medienverständnis und das Einhalten spezifischer Regeln und Vorgaben.
Mehrere technische Bearbeitungswerkzeuge kennen und anwenden.
Die Aufgabe besteht darin, zu erkennen und umzusetzen welches Wissen sich der Teilnehmer bis jetzt angeeignet hat. Am Beispiel eines von Ihnen zu erarbeitenden Projekts, so zum Beispiel die Digitalisierung ihres Büros, oder die Erstellung einer Mitarbeiterzeitschrift.
Die Digitalisierung der Wertschöpfung eröffnet Wege für eine höhere Produktivität und eine umweltschonende Nutzung von Ressourcen. Sie liefert damit einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit in nahezu allen Branchen. Hinzu kommt ihr Beitrag zur Innovationsfähigkeit: Gerade in flexibilisierten Prozessen muss die Fähigkeit zur Innovation aus den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in 10 alle Arbeitsbereiche und Wertschöpfungsschritte übergehen. Die Arbeits- und Betriebsorganisation muss dementsprechend gestaltet sein, dass sie Lernen und Innovation fördert. Hierfür sind zwei Aspekte von Bedeutung, die auch kennzeichnend für „gute Arbeit“ sind: Die Lernförderlich – und in diesem Sinne auch indirekt die Innovationsfähigkeit – spiegelt sich in der Aufgabenkomplexität wider, also inwieweit unterschiedliche und anspruchsvolle Kompetenzen in der Arbeit einerseits erforderlich sind und andererseits dadurch immer wieder Notwendigkeiten und Chancen des Lernens entstehen. Der zweite Aspekt der Lernförderlichkeit ist die Mitwirkung an der Gestaltung der eigenen Arbeit und damit zusammenhängend das Vorhandensein von Handlungsspielräumen in der Arbeit. Der Erhalt der Aufgabenkomplexität und die Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten im Arbeitsprozess sind daher unmittelbare Beiträge zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. So wie unter dem Schlagwort der „Humanisierung der Arbeitswelt“ der technische Fortschritt dazu genutzt wurde, die Beschäftigten von schweren, monotonen und gesundheitsschädlichen Tätigkeiten zu entlasten, können digitale Systeme die Kommunikation und Koordination lern- und innovationsförderlicher Prozesse direkt auf der operativen Ebene unterstützen.