
In dieser Lektion lernst Du, welchen Einfluß Du als Therapeut mit Deiner Sprache auf die Patienten, ihre Erwartungen, ihre Wahrnehmung und den Heilungsverlauf hast. Ich lade Dich zu einer "Wortprobe" und zur Entdeckungsreise in Deine Schatzkiste ein. Am Ende dieser Lektion hast Du etwas über den Placebo- und Nocebo-Effekt gelernt, Du weißt, wie Worte wirken und was Du durch Worte auslösen kannst.
In dieser Lektion schauen wir uns das Kommunikationsquadrat bzw. Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun an und nehmen eine Aussage eines Patienten genau unter die Lupe.
Als zweites Thema zeige ich Dir, wie sehr Negationen unseren Alltag durchziehen, was sie bewirken und welche Folgen sie in der Therapie haben. Und gebe Dir Anregungen, wie Du damit umgehen bzw. Negationen umgehen kannst.
Kommt das, was Du sagst, bei Deinem Gegenüber an? Oder hast Du manchmal den Eindruck, der Patient versteht Dich nicht? Oder ihr redet über vollkommen verschiedene Dinge?
In diesem Video geht es um die Art des Sprechens, die Satzbildung und die Satzmelodie. Und darum, dass Worte Bilder erzeugen. Warum das wichtig ist und wie Du das in Deiner Therapie nutzen kannst, das erfährst Du in dieser Lektion.
Was musst Du denn heute alles tun? Ich musste früher ganz viel. Heute hat sich das geändert - und damit mein Lebensgefühl. Die sog. Modalverben durchziehen den Alltag und auch die Therapie.
Was Modalverben sind, was sie bewirken und wann Du sie wie einsetzen kannst, das ist das Thema dieser Lektion.
Oft entsteht Unklarheit in unserer Sprache allein dadurch, dass wir Satzarten falsch einsetzen. Welche Satzart eignet sich wofür? Will ich immer etwas wissen, wenn ich eine Frage stelle? Will ich immer nur eine Information geben, wenn ich eine Aussage verwende?
Sobald Dir klar ist, was Du sagen bzw. erreichen willst, bringst Du über die Wahl der passenden Satzart ein hohes Mass Klarheit und Präsenz in Deine Sprache. Das führt zu weniger Missverständnissen.
Aber, aber, aber - wer wird denn gleich...? - Ich wollte doch nur...
In dieser Lektion geht es zum einen darum, wie Du ein Lob formulierst, so dass es auch ankommt. Wie Du Widerstände und Irritation vermeidest und wie Du eine neue Blickrichtung aufzeigen kannst.
Gut, besser, am besten - heute geht es um die Steigerungsformen und was sie bewirken. Wir haken noch einmal beim Thema Lob ein.
Wie Du mehr Klarheit in Deine Sprache bringst und verbindlicher wirkst, erfährst Du in dieser Lektion. Die häufige Anwendung des Konjunktiv II lässt Dich schwach, unklar und unverbindlich wirken.
Also, eigentlich, quasi, schon, mal irgendwie ....In diesem Video geht es um die Füllworte, von denen ich in diesem Video beispielsweise etliche ziemlich oft verwende ;-). Zum Einstieg habe ich die Bundestagsrede von Loriot für Euch, ein Video der Stage Akademie (in ganzer Länge unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=p5EC878Qv8Y zu finden). Loriot war ein Meister der Sprache und beim Thema "mit vielen Worten nichts sagen" kenne ich kein besseres Beispiel als dieses. Deswegen will ich Euch daran teilhaben lassen.
Wir wollen gerne mit Patienten arbeiten, die die Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen. In dieser Lektion zeige ich Euch, wie ihr an der Sprache erkennt, ob jemand sich in die Opferrolle begibt oder ob er Verantwortung übernimmt. Das zeigt sich bereits in der Sprache. Über eine bewusste Änderung der Sprache kann ich mich selbst wieder ermächtigen und zum Gestalter meines Lebens werden!
Einen wichtigen Teil der Kommunikation habe ich bisher eher unter den Tisch fallen lassen. Mir geht es hauptsächlich darum, Dir zu zeigen, wie Du Deine Sprache weiterentwickeln und dadurch klar und wertschätzend kommunizieren kannst. Doch ist es genauso wichtig, Deinem Patienten zu zeigen, dass Du ihm Deine Aufmerksamkeit schenkst und genau hinhörst, was er Dir sagt. Darum geht es in diesem Video.
Und zum Schluss lade ich Dich zu einem kurzen Rückblick über den gesamten Kurs ein.
Zeit ist kostbar und die Therapiezeit begrenzt. Oft arbeiten Therapeuten unter Zeitdruck und haben das Gefühl, viel zu wenig Zeit zu haben. Auf der anderen Seite kommen Patienten oft mit mehreren Diagnosen gleichzeitig, stehen unter Druck, sind gestresst und haben Angst. Angst und Stress sind dabei Faktoren, die den Heilungsprozess ungünstig beeinflussen können.
Was können Sie tun, um den Patienten Sicherheit zu vermitteln, den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen und mehr aus der Therapiezeit herauszuholen? Nutzen Sie das Gespräch während der Therapie!
In zahlreichen Studien zum Thema Placebo und Nocebo wurden die Auswirkungen der Sprache auf die Schmerzwahrnehmung, die Bewegungsfähigkeit, die Erwartungshaltung des Patienten und damit auf den Heilungsverlauf untersucht.
In der Therapie kommt es nicht nur darauf an, was der Therapeut tut oder welche Techniken er anwendet. Eine entscheidende Wirkung auf den Heilungsprozess und die Mitarbeit des Patienten hat auch das, was der Therapeut sagt und wie er es sagt.
Sprache verändert Wahrnehmung und schafft Realität. Ob Sie von Problemen und Schwierigkeiten oder von Möglichkeiten und Herausforderungen sprechen, macht einen Unterschied. Ein "Das kann ich nicht" oder "das geht nicht" zieht eine Grenze, die sie mit einem einzigen Wörtchen verschieben können.
Mit den Anregungen aus dem LINGVA ETERNA Konzept gelingt es Ihnen leicht, klar zu kommunizieren, den Patienten "abzuholen" und ihn "ins Boot zu holen".
Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Patienten erst einmal Dr. Google befragen, wenn es um gesundheitliche Themen geht, nimmt die Bedeutung einer klaren, effektiven und wertschätzenden Kommunikation zwischen medizinischem Personal und Patient umso mehr zu. Durch eine effektive Sprache kommunizieren Sie klar und zielgerichtet. Gleichzeitig Sie vermeiden auch Missverständnisse und Konflikte.