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Befreiung von negativen Gefühlen, Sorgen und Angststörungen
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409 students

Befreiung von negativen Gefühlen, Sorgen und Angststörungen

Kathmandu Retreat: Buddhistische Übung für ein Angst- und Stressfreies Leben
Created byRalf Eisend
Last updated 1/2023
German
German [Auto],

What you'll learn

  • Negative Gefühle erkennen und in positive zu verwandeln.
  • Die Last von den Schultern beseitigen und damit frei von Ängsten und Sorgen leben.
  • Beruhigung von nagende Gedanken, die tagsüber stören oder einen nachts wach halten.
  • Sorgen und innere Unruhe erkennen und loslassen
  • Emotionale Probleme und Schwierigkeiten lindern.
  • Die Ursachen für Schwierigkeiten in Beziehungen verstehen und beseitigen.
  • Sich von Ängsten und Sorgen befreien, die unser Leben belasten.

Course content

10 sections25 lectures2h 52m total length
  • Einführung5:30

    Innere Konflikte, negative Gefühle und Probleme, die wir tief in uns vergraben, werden als die Schattenanteile unserer Persönlichkeit oder Dämonen bezeichnet.

    In dieser Lektion erfährst du, was der Psychoanalytiker C.G. Jung über diese negativen Energien lehrte und dass wir emotionale Probleme wie Ängste, Unzufriedenheit, Essstörungen und nagende Gedanken erfolgreich bewältigen können.


    Weitergehende Informationen, nicht unbedingt notwendig für die erfolgreiche Schattentherapie, aber für interessierte Kursteilnehmer interessant:

    Schattenprojektion

    Zunächst wird der eigene Schatten gewöhnlich negiert oder aber auf Personen und Objekte außerhalb des eigenen Ichs projiziert. Unbewusste Schattenprojektionen auf den jeweils anderen Menschen sind typische Elemente persönlicher Konflikte.

    Die Bewusstmachung dieser unwillkürlichen Schattenprojektionen kann daher die Möglichkeiten einer Konfliktlösung massiv verbessern, was in diesem Kurs auch praktiziert wird.

    Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Schatten, seine Integration in die Gesamtpersönlichkeit, zählt nach Jung deswegen zu den zentralen Aufgaben des menschlichen Reifeprozesses und stellt einen unabdingbaren Schritt auf dem Weg zur Ganzwerdung (Individuation) dar. Als vorwiegend moralisches Problem fordert sie vom Individuum beträchtliche seelische Leistungen. Häufig ist sie auch Gegenstand der Psychotherapie (z. B. Psychoanalyse), wo in einem geschützten Rahmen die weitverbreitete "Angst vor dem eigenen Schatten" überwunden werden kann; zu diesem Schritt kann auch die bekannte Wendung „über seinen Schatten springen“ passen.


    Die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen, in Träumen oft drastisch augenfällig aufgezeigten Schatten bei sich selbst ist nach Jung sehr gewinnbringend, denn: "Es ist oft tragisch zu sehen, auf wie durchsichtige Weise ein Mensch sich selber und andern das Leben verpfuscht, aber um alles in der Welt nicht einsehen kann, inwiefern die ganze Tragödie von ihm selber ausgeht und von ihm selber immer wieder aufs Neue genährt und unterhalten wird." Gewöhnlich jedoch führen nicht integrierte Schattenseiten zu ihrer Projektion auf andere Personen oder Gruppen. Auf diese Weise entstehen unter anderem Vorurteile, aber auch das bekannte „Sündenbock“-Syndrom und Phänomene wie Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus oder auch Homophobie. Auch die Idee des Teufels kann mitunter mit der Projektion des Schattens nach außen erklärt werden.


    Nach ihrer Verdrängung in das Unbewusste – bzw. der Vermeidung, dass ein archetypisch bedingter Schatten bewusster werden darf – entfalten die negativen Züge der eigenen Persönlichkeit meist erhebliche Dynamik und Wirksamkeit. Dies bricht sich nach Jung zum einen in entsprechenden (Alb-)Träumen des Betreffenden Bahn; es kann zu Angst- und Zwangsneurosen führen.


  • Das kulturelle Umfeld prägt unsere Vorstellungen6:03

    Unsere Gesellschaft und die westlichen Religionen sind von Geschichten beeinflusst, die den Eindruck erwecken, dass Superhelden Probleme am besten lösen, indem sie mit aller Kraft gegen Feinde und Dämonen kämpfen. Dies geht auf die frühesten Schriften zurück, wie die Geschichte von David und Goliath oder die griechische Mythologie.

    Wir wachsen mit diesen Vorbildern auf, die unser eigenes Denken und Verhalten prägen.

    In dieser Lektion lernen wir, dieses Muster anhand einer Geschichte aus "Die zwölf Mühen des Herakles" zu erkennen.


    Hier die Geschichte von Herkules zum nachlesen:

    Herkules machte sich auf den Weg, um die neunköpfige Bedrohung zu jagen, aber er ging nicht allein. Sein treuer Neffe, Iolaus, war an seiner Seite.

    So fuhren die beiden nach Lerna und entdeckten bei den Quellen von Amymone die Höhle der abscheulichen Hydra.


    Zuerst lockte Herkules die Kreatur aus ihrer sicheren Höhle, indem er sie mit flammenden Pfeilen beschoss. Sobald die Hydra auftauchte, ergriff Herkules sie. Das Ungeheuer war jedoch nicht so leicht außer sich, denn es wickelte eine seiner Tentakel um Herkules' Fuß und machte es dem Helden unmöglich zu entkommen. Mit seiner Keule griff Herkules die vielen Köpfe der Hydra an, aber sobald er einen Kopf zerschlug, brachen zwei weitere an seiner Stelle hervor! Zu allem Übel hatte die Hydra auch noch einen Freund: eine riesige Krabbe begann, in den gefangenen Fuß von Herkules zu beißen. Schnell entledigte sich Herkules dieser Plage, wahrscheinlich mit einem schnellen Schlag seiner Keule, und rief Iolaus an, ihm aus dieser verzwickten Situation zu helfen.


    Jedes Mal, wenn Herkules einen der Köpfe der Hydra zerschlug, hielt Iolaus eine Fackel an die kopflosen Sehnen des Halses. Die Flammen verhinderten das Wachstum von Ersatzköpfen, und schließlich hatte Herkules die Oberhand über das Biest. Nachdem er die acht sterblichen Köpfe entfernt und zerstört hatte, hackte Herkules den neunten, unsterblichen Kopf ab. Den unsterblichen Kopf der Hydra vergrub er im Straßengraben und zur Sicherheit bedeckte er ihn mit einem schweren Stein und betrachtete das Ungeheuer als besiegt und seine Aufgabe als erfüllt.


    Aber was für einen Sieg hat Herkules errungen?

    Hat er den Feind tatsächlich vernichtet, oder hat er ihn nur unterdrückt?

    Das unsterbliche Haupt der Hydra, die unbändige Macht ihrer geballten Energie, zischt weiter unter dem Felsblock und kann jederzeit wieder aufleben, wenn die Umstände günstig sind.


  • Körperliche, mentale und emotionale Spannungen im Körper spüren5:08

    Emotionen sind Gedanken, die körperlich werden.

    Traurigkeit bringt uns zum Weinen, Glück bringt uns zum Lachen und Verlegenheit lässt uns erröten.

    Aber nicht alle Emotionen sind so offensichtlich. Es braucht Übung, um herauszufinden, wo Angst, Furcht, Einsamkeit oder Traurigkeit in unserem Körper sitzen.

    Wenn wir diesen negativen Emotionen keine liebevolle Aufmerksamkeit schenken, werden sie sich als körperliche Symptome und Krankheiten in unserem Körper zeigen.


    Beschreibung der Übung:

    Schließe die Augen und mach 9 Atemzüge, wobei du jedes mal langsam und tief ausatmest.

    Stelle dir während der ersten drei Atemzüge beim Einatmen vor, der Atem würde jede physische Anspannung im Körper finden und lasse diese Anspannung beim Ausatmen los.

    Atme während der zweiten Folge der drei Atemzüge in alle emotionalen Spannungen hinein, fühle Sie, wo im Körper sie sitzen und löse Sie beim Ausatmen auf. Atme zuletzt in die mentalen Spannungen hinein, fühle, wo im Körper sich Nervousität, Sorgen oder mentale Blockaden festgesetzt haben und löse sie beim Ausatmen auf.

    Wir machen das nun gemeinsam.


    Wir beginnen damit, die Augen zu schließen und die Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken und dann in jede körperliche Spannung hineinzuatmen, die du in deinem Körper hältst.

    Atme in die körperlichen Spannungen hinein und lasse sie mit dem Ausatmen los.

    Spüre, wo du eine körperliche Spannung in deinem Körper spürst, atme hinein, stelle dir vor, dass der Atem dorthin geht und lasse ihn mit dem Ausatmen los.


    Und nun nimm die emotionalen Spannungen wahr, die du hältst, emotionale Spannung in deinem Körper.

    Atme in sie hinein und lasse sie beim Ausatmen los.

    Atme in diese emotionale Spannung hinein und lasse sie beim Ausatmen los.


    Und nun die mentale Spannung. Irgendwelche Sorgen oder Gedanken, die es dir schwer machen, im Moment ganz präsent zu sein.

    Nimm wahr, wo du mentale Spannung in deinem Körper hältst, atme in sie hinein und erlaube ihr, sich mit dem Ausatmen zu lösen.

    Atme in deine mentale Spannung hinein und lasse sie sanft los.


Requirements

  • Sie werden die Methode von Grund auf lernen, Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
  • Die Methode hilft auch wenn Beruhigungsübungen oder Meditation bisher nicht geholfen hat.

Description

Wie können wir die negativen Gefühle loslassen, die unser Leben belasten?

Wenn Beziehungsprobleme, Ängste oder Depressionen deinen Alltag belasten, bietet dieser Kurs einen Ausweg, den herkömmliche Methoden oft übersehen.

Viele Menschen, die mit Meditation beginnen, stoßen irgendwann an eine Grenze. Sie haben das Gefühl, keine Fortschritte mehr zu machen. Zwar finden sie kurzfristig Ruhe, aber der tiefe innere Frieden bleibt aus. Die Ängste und emotionalen Blockaden sitzen zu tief, als dass bloße „Achtsamkeit“ sie auflösen könnte.

Genau hier setzt dieser Kurs an.

Auf meinen Forschungsreisen durch Nepal und Tibet habe ich eine uralte, buddhistische Technik wiederentdeckt, die genau für dieses Problem entwickelt wurde. Es geht nicht nur darum, Gedanken zu beobachten – es geht darum, sie zu heilen.

Das Besondere an dieser Methode:

  • Mehr als nur Entspannung: Diese Praxis geht weit über gewöhnliche Beruhigungs-Meditationen hinaus. Sie arbeitet aktiv mit den verdrängten Anteilen deiner Persönlichkeit – deinen Ängsten, deinem Stress und quälenden Gedanken.

  • Anerkennen & Loslassen: Du lernst, diese verborgenen Gefühle nicht länger zu unterdrücken, sondern sie zu erkennen, zu akzeptieren und schließlich aufzulösen.

  • Jahrhundertealte Weisheit: Dies ist kein experimenteller „New Age“-Trend. Es ist eine bewährte Methode, die seit Jahrhunderten in allen tibetisch-buddhistischen Schulen praktiziert wird, um emotionales Leid zu lindern.

Was du in diesem Kurs lernst:

  • Innere Konflikte lösen: Lerne, wie du negative Emotionen wie Wut, Unzufriedenheit und Angst transformierst, statt sie zu verdrängen.

  • Endlich durchschlafen: Indem du den emotionalen Ballast abwirfst, der dich nachts wachhält, findest du zurück zu einem ruhigen Schlaf.

  • Einfache Anwendung: Trotz ihrer tiefen Wirksamkeit ist diese Technik überraschend einfach zu erlernen. Du brauchst keine jahrelange Erfahrung als Mönch, um sofortige Erleichterung zu spüren.

Hör auf, deine Ängste nur zu „managen“, und fang an, sie zu heilen.

Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du die Last von deinen Schultern nimmst und ein Leben frei von Stress und Sorgen führst.

Viel Spaß mit diesem Kurs, du wirst es nicht bereuen!


Who this course is for:

  • Wenn wir emotionale Probleme oder Schwierigkeiten in unseren Beziehungen haben, die zu Ängsten und Depressionen führen oder wenn du an Gedanken leidest, die die dich nachts wach halten, bringt diese buddhistische Praxis unmittelbare Linderung. Mit dieser bewährten Methode können die unterdrückten Anteile unserer Persönlichkeit - Sorgen und innere Unruhe - erkannt, akzeptiert und losgelassen werden.
  • Wenn ihre Meditationspraxis nicht ausreichend dazu beiträgt, dass sie Ruhe und inneren Frieden finden.