
Ein paar Hinweise, wie du diesen Kurs optimal nutzen kannst. Soviel vorweg: Ich wende mich an Selfpublisher, Verlage und Autorinnen.
In diesem Video führe ich dich in Abschnitt 1 ein und verrate dir, was wir in diesem Kurs zu Buchsatz und Buchlayout alles vorhaben!
Du bekommst das Satzprogramm InDesign auf der Adobe-Website als Testversion oder zum Mieten. Im Video rede ich über die derzeitigen Preise und Mietbedingungen.
Ich zeige dir, mit welchen Tastentricks du InDesign für Windows und Mac auf Werkseinstellungen zurücksetzt.
Lerne die Macht der Esc-Taste kennen. Entscheide dich gegen den Neu-Dialog zu Beginn, stelle InDesign in den hellen Modus und wähle die richtigen Voreinstellungen für die Sprache.
Ich stelle dir das Büchlein „Kurt Schwaen und Polen“ vor, einmal in gedruckter Form und zum anderen als Online-Blätterbuch. Das ist unser Beispieldokument! Den Download biete ich dir sowohl hier als auch in der nächsten Lektion.
Du lernst die drei Formate für InDesign kennen: INDD, IDML und INDT. Das IDML-Format ist für den Austausch mit älteren InDesign-Versionen gedacht. Außerdem schalten wir uns am Rechner die Anzeige der Dateinamenerweiterungen ein.
Und jetzt öffnest du die Datei. Das gelingt über Strg + O oder durch Ziehen in das Programmfenster. Du findest die Datei später auch bei den zuletzt geöffneten Dokumenten.
InDesign kennt verschiedene Arbeitsbereiche: Grundlagen ist eingestellt. Im Video schalten wir, falls noch nicht geschehen, die Werkzeugleiste in den zweispaltigen Modus, blenden die Steuerung ein und entfernen alle Bedienfeldgruppen bis auf die Gruppe „Seiten“.
Lerne die wichtigsten Navigationsmöglichkeiten durch dein Buch kennen: per Maus und Tastatur. Mit dabei: der geniale Tastentrick zum Einpassen der Doppelseite (Druckbogen) in das Fenster.
Mit dem Präsentationsmodus blendest du dein Dokument, dein Buch im Vollbildmodus ein und kannst besser navigieren!
Im Beispiel legen wir den Befehl für den Präsentationsmodus auf die Taste „Pause“. Du kannst praktisch jeden Befehl auf eine von dir ausgewählte Tastenkombination legen.
Wie gelangst du beim Auswahl- zum Textmodus? Welche Möglichkeit zum Zoomen gibt es noch? Und was hat es mit der Hand auf sich? Lerne weitere wichtige Grundfunktionen kennen!
Öffne ein Dokument aus einer der vielen angebotenen InDesign-Vorlagen (Adobe Stock St), beispielsweise ein Broschüren- oder ein Zeitungslayout.
Wie gelingt dir das?
Kommst du mit der jeweiligen Vorlage zurecht?
Lassen sich alle Schriften aktivieren?
Kannst du zoomen, schwenken und von Seite zu Seite navigieren?
Kannst du das Dokument im Präsentationsmodus aufrufen?
Welche Probleme siehst du mit der Vorlage?
Ich zeige dir im nächsten Video, was ich von den Vorlagen halte.
Ich verrate dir, was ich von den Vorlagen von Adobe Stock (St) halte: für den Einsteiger zu komplex und der Profi braucht sie nicht.
Der neue, aufgebohrte Neu-Dialog wurde erst mit InDesign CC in den letzten Jahren eingeführt. Viele InDesign-Nutzerinnen mögen ihn nicht und fühlen sich durch die vielen Zusatzangebote im linken Bereich abgelenkt und gestört. Deine Aufgabe:
Finde einen Weg, die Angebote im linken Bereich zu enfernen
Mit anderen Worten: Specke den Neu-Dialog gründlich ab
Ich bin gespannt, ob du diese Aufgabe lösen kannst! (Und allein der Fakt, dass es überhaupt möglich ist, beweist, dass Adobe seine Profi-Nutzerinnen nicht vergraulen will.)
Wir lösen die Aufgabe und schicken den Neu-Dialog auf eine Abmagerungskur.
Was passiert hier? Soviel vorab: Wir werden ein Buch bearbeiten und den Buchsatz etwas korrigieren!
Wir brauchen weitere Bedienfeldgruppen und wollen den Arbeitsbereich daher noch aufbohren.
1. Blende daher bitte folgende Bedienfeldgruppen zusätzlich ein:
Ebenen (neben Seiten einsortieren)
Weiterhin benötigen wir
Absatzformate
Zeichenformate
Dann noch
Glyphen
Textabschnitt
Und last but not least:
Farbfelder
2. Sortiere die Bedienfeldgruppen so ein, dass Seiten und Ebenen aufgeklappt und die anderen zugeklappt sind.
3. Speichere den mühevoll erarbeiteten Arbeitsbereich unter einem eigenen Namen ab, nimm z.B. deinen Vornamen.
Klappt das? Die Auflösung zeige ich im nächsten Video! Da gebe ich dir auch Gelegenheit, mit mir zusammen zu probieren!
Hier zeige ich dir, wie du den Arbeitsbereich mit weiteren Bedienfeldgruppen anreicherst und als individuellen Arbeitsbereich abspeicherst.
Vergrößere die Symbole im Bedienfeld Seiten und schau dir an, wozu die Musterseiten (Masterpages) gut sind.
Schau dir das Dokument im letzten Viertel einmal genauer an. Wurden alle Master richtig zugewiesen?
Wenn nein, korrigiere den Fehler und weise der betreffenden Seite den richtigen Master zu.
Und welche Musterseite habe ich für Seite 1 vorgesehen? Kannst du sie bearbeiten?
Wir schauen uns die Lösung der Aufgabe an, weisen einen Master zu und gucken auf Seite 1.
Textrahmen können einzeln stehen oder miteinander verkettet sein. Blende die Textverkettungen ein, um längere Abschnitte besser überblicken zu können.
Der Abschnitts-Editor hilft dir, nur den Text eines Abschnitts zu überblicken. Wandere zwischen Text- und Layoutmodus hin und her.
Bitte löse folgende Aufgaben:
1. Entferne die Textrahmen auf Seite 21, 22 und 23. Tipp: Es gibt eine eigene Taste zum Entfernen markierter Objekte.
2. Rufe den Abschnitts-Editor auf. Was siehst du? (Du siehst rot! Hoffentlich.)
3. Schaffst du es, die Textrahmen wieder einzuzeichnen und miteinander zu verketten?
Textrahmen entfernen, neu zeichnen und verketten ist kein Hexenwerk. Aber die halbautomatische Platzierung!
Manchmal hilft ein kleiner Trick, damit der Text doch noch in den Textrahmen passt.
Text wird mit Formatvorlagen gesteuert, den Absatz- und Zeichenvorlagen. Bei professionell gesetzten Büchern steht er auf einem Grundlinienraster.
Es gibt wieder eine Aufgabe, diesmal zu den Formatvorlagen und zur Textkorrektur. (Ein Orignal des Buches stelle ich dir zum Vergleichen in elektronischer Form zur Verfügung.)
Im Impressum sollen die Texte „Redaktion“ und „Satz & Layout“ mit der Zeichenvorlage Strong fett formatiert werden. Prüfe, ob das an beiden Stellen richtig erfolgt ist und formatiere die Texte ggf. nach.
Da du gerade im Impressum steckst: Prüfe mal, mit welcher Vorlage E-Mail-Adresse und Hyperlink ausgezeichnet wurden? Ist es eine Absatz- oder Zeichenvorlage?
Schaue auf die Doppelseite 24 und 25, wie es sich hier verhält. Denn da gibt es eine ähnliche Textkonstellation. Sind „Autor“, „Übersetzung“ und „Fußnoten“ korrekt fett formatiert? Und der Text daneben nicht fett? Prüfe und korrigiere, falls nötig.
Schaue jetzt auf die Bildunterschriften auf dieser Doppelseite. Wurden hier die richtigen Absatzvorlagen benutzt? Wenn nein, korrigiere den Fehler.
Da du gerade auf Seite 25 bist: Schau dir mal die Überschrift an und vergleiche sie mit dem Original. Da hat sich doch ein falsches Wort eingeschlichten. Dieses falsche Wort taucht auch genauso falsch im lebenden Kolumnentitel der Fußzeile und der Kopfzeile der Folgeseiten auf.
Korrigiere das Wort!
Musst du jetzt auch die Kolumnentitel korrigieren? Prüfe!
Wir gehen die Aufgaben gemeinsam durch. Hat es bei dir geklappt?
Wir schauen uns das Inhaltsverzeichnis an, entdecken eine Typosünde und aktualisieren die Seitenzahlen
So erzeugst du in InDesign den Bis- bzw. Streckenstrich. Es ist ein Halbgeviertstrich.
So zeichnest du einen Rechteckrahmen und nutzt ihn als Platzhalter. So kannst du den Umbruch im Inhaltsverzeichnis steuern.
Hier führe ich dir den sogenannten optischen Randausgleich vor, der für eine harmonische Textausrichtung an der linken und rechten Kante sorgt.
Weise Farben zu mit der Farbpalette und suche nach speziellen Ornament- und Sonderzeichen mit der Glyphenpalette.
Ich zeige dir, wie du Fotos beschneiden und skalieren kannst. Nutze außerdem die praktischen Führungslinien, die du dir einfach aus dem Lineal ziehst.
Hier zwei Aufgaben zu Fotos und Begrenzungsrahmen:
Schaue auf die Seite 6/7 und vergleiche mit der Vorlage. Was stimmt hier nicht? Sorge dafür, dass beide Abbildungen richtig miteinander kommunizieren
Fällt dir der Fehler auf Doppelseite 24/25 auf?
Schauen wir uns die Lösung der beiden Aufgaben an, denn auf der Doppelseite stehen alle Elemente miteinander in Beziehung. Finde klare Kanten!
Passe ein Foto so in einen Rahmen ein, dass das Seitenverhältnis stimmt. Lerne das Verknüpfungstool kennen.
Noch ein paar Aufgaben zum Thema Grafiken und Verknüpfungstool:
Prüfe, ob es Grafiken gibt, die mehrfach vorhanden sind. Wie schaffst du das und welche sind das?
Im Ellipsenrahmen auf Seite 2 ist der falsche Bildausschnitt gewählt worden. Es handelt sich hier um ein anderes Familienmitglied, nicht um Kurt. Kurt sitzt auf dem Dreirad. Sorge dafür, dass der Ausschnitt stimmt!
Auf der Doppelseite 12/13 korrespondieren die beiden Rahmen noch nicht exakt von der Höhe her. Sie sind nicht gleich hoch! Sorge dafür, dass sie auf einer Flucht liegen.
Du hast zwischenzeitlich mindestens eine weitere Bedienfeldgruppe geöffnet – Verknüpfungen. Wie aktualisierst du deinen individuellen Arbeitsbereich, um diese Gruppe ebenfalls mit aufzunehmen?
Hier zeige ich dir die Lösung der Aufgaben zum Verknüpfungstool und zur Rahmentechnik.
Stelle den Schwellwert in deinem eigenen Preflight-Profil runter auf 200 dpi. Wie viele Grafiken sind jetzt noch problematisch?
Die Grafiken sind noch eingebettet, wir heben die Einbettung auf und verknüpfen sie. Jetzt können wir sie nachbearbeiten und in InDesign wieder aktualisieren.
Zum Schluss noch ein paar Tricks und Verbesserungen, u.a. zum Kopieren und Hinzufügen eines Schlagschattens.
Na, hast du aufgepasst? „Foto Rex Schober“ lautet die Bildunterschrift, die auf Seite 13 noch fehlt. Füge sie ein und speichere die Datei!
In diesem Video schreiben wir die finale, druckfähige PDF-Datei!
Der finale Überblick im Schnellcheck. Bevor es losgeht, verrate ich dir fix, was wir hier machen.
Wir wollen das Buch bei KDP veröffentlichen, im Format 5,5 x 8,5 Zoll! Es sollen rund 50 Seiten werden. Wir planen Titelei mit Inhaltsverzeichnis und den Hauptteil.
Nun schaue in dein Bücherregal. Gucke dir einige Bücher an, Romane und Fachbücher.
Wie ist die Titelei aufgebaut?
Auf welcher Seite findest du das Impressum?
Haben alle deiner Bücher auch einen Schmutztitel?
Beginnen die Kapitel auf einer rechten oder linken Seite oder durcheinander?
Gibt es Vakatseiten, also komplett leere Seiten ohne Seitenzahl?
Wie viele Seiten hat das Buch, ist die Seitenzahl teilbar durch 4?
Wie sehen die Worddokumente aus? Was solltest du da beachten? Die Formatierung spielt beim Buchsatz eine große Rolle, vor allem die Formatierung mit Formatvorlagen.
Erstelle ein neues InDesign-Dokument mit 12 Seiten und speichere deine Auswahl als Vorgabe. Bei der Gelegenheit können wir die Vorgaben für neue Dokumente und die für den Export als PDF gleich verwalten!
Ich zeige dir, wie du Worddokumente in InDesign platzierst und den Inhalt bei gedrückter linker Maustaste automatisch fließen lässt.
Bei der zweiten Option arbeiten wir gleich mit dem sogenannten „primären Textrahmen“. Was bedeutet das für den Textfluss?
Wir legen den primären Textrahmen in Handarbeit fest und gewinnen dadurch mehr Flexibilität. Bei der Gelegenheit schauen wir uns auch die Option für den automatischen Textfluss an.
Abbildungen aus Word werden wunderbar mitimportiert. Dazu packst du sie in einen Absatz.
Jetzt importieren wir das ganze Buch als einen Abschnitt! Das ist bei Projekten mit fließendem Text oft viel effizienter. Bei der Gelegenheit erzeugen wir gleich einen neuen Master für die Titelei!
In diesem Abschnitt stelle ich dir das gesamte Dokument im neuen Wordformat zur Verfügung. Dateiname: BB_TastentricksGesamt_neuesFormat.docx. Wichtig zu wissen: Von der Formatierung her sind die alte und die neue Datei aber absolut identisch. Ich verwende die gleichen Formatvorlagen.
Und zu diesem Thema gleich ein paar Aufgaben:
Schaue dir die verwendeten Formatvorlagen in Word (oder einer Word-kompatiblen Textverarbeitung) an. (Ob du da die alte oder neue Version öffnest, ist egal.)
Tipp dazu: Word verwaltet die Formatvorlagen in der Formatvorlagenpalette aus dem Register Start. (Tastentrick in Windows: Strg + Alt + Umschalt + S, Tastentrick bei Word für Mac: Cmd + Alt + Umschalt + S).
Erstelle ein weiteres InDesign-Dokument nach exakt dem gleichen Muster wie eben gezeigt. Richte auch hier wieder den separaten Tit-Titelei-Master ein.
Nun importiere die neue Worddatei, nicht mehr die alte. Speichere das Dokument unter dem Namen Tastentrick-InDesign_Test.indd!
Du hast jetzt zwei geöffnete Dokumente in InDesign. (Falls nicht, öffne schnell wieder die Datei Tastentrick-InDesign_v1.indd.) Vergleiche die beiden InDesign-Dokumente. Wie wandelt InDesign die Formatvorlagen um? Was passiert mit den Vorlagen aus dem Word-Dokument mit der Endung *.doc? Und was mit den Vorlagen dem *.docx.-Dokument?
Hier gucken wir uns den Unterschied zwischen dem Import einer Worddatei im alten und im neuen Format an.
Nach dem Import musst du die Formatierabweichungen löschen. Außerdem bearbeiten wir die Vorlagen schon ein wenig!
Stelle das Grundlinienraster zuerst auf 14 Punkt, wie geplant. Justiere dann die Ränder nach. Zwinge die Schrift ins Raster!
In dieser wichtigen Aufgabe halbierst du nun endlich den Abstand der Rasterlinien, wie am Anfang geplant. Grund: Ich bin nicht zufrieden mit den großen Abständen zwischen den Absätzen. Das 14-er Raster ist mir zu groß und unflexibel, mit der doppelten Linienzahl sind wir flexibler und können auch kleinere Abstände wählen.
Also ... schaffst du das? In den Voreinstellungen über Raster? Super!
Ach noch etwas ... ich schalte das Raster in den nächsten Videos meistens aus, es stört doch ein wenig. Aber manchmal brauche ich es dann doch ganz fix. Also: Trainiere einfach den Tastentrick dafür, um so flexibel sein zu können wie ich:
Strg/Cmd + Alt + ß
Alles klar?
Hier zeige ich dir, wie du vorhandene Formate übernehmen kannst. Vorher stellen wir den halben Zeilenabstand ein.
Bearbeite eine Vorlage nach, verändere die Schriftgröße und den rechten Einzug.
Sorge dafür, dass eine Hauptüberschrift stets auf einer rechten Seite beginnt. Außerdem bauen wir einen A1-Master für den prominenten Kapitelstart.
Bauen wir die Seitenzahlen auf der Masterseite A und A1 ein!
Es fehlt noch der Text in der Titelei und jetzt kommst du an die Reihe! Baue die ersten vier Seiten zusammen. Dazu findest du in den Downloads die Textdatei 01Titelei.txt. (Textdatei deshalb, damit du nicht versehentlich irgendwelche evtl. störenden Vorlagen übernimmst.) Dort kannst du dir die einzelnen Abschnitte herauskopieren. Beim Einfügen des Textes aus der Zwischenablage in InDesign entstehen automatisch Textrahmen. Platziere die Inhalte wie folgt:
Seite 1: Schmutztitel
Seite 2: Impressum
Seite 3: Haupttitel
Seite 4: Autorenvita
Verwende zum Gestalten die in der Gruppe 02Titelei mitgelieferten Formatvorlagen, beispielsweise
SchmutzTitel
ImprintHead
ImprintBody
ImprintJustify
HauptAutor
HauptTitel
Schau dir einige Austauschoptionen über die Zwischenablage an: mit und ohne Formate. Bei der Gelegenheit bauen wir die ersten vier Seiten für das Impressum.
Dank der vorgefertigten Formatvorlagen ist das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses sehr einfach!
Wir erzeugen lebende Kolumnentitel für die Fußzeile und weisen die entsprechende Vorlage zu.
Wir zeichnen einen Rahmen, ein Fenster und platzieren eine überdimensionale Apfel-Taste.
So, jetzt kommt die Abschlussaufgabe, erster Teil! Viel Erfolg. (Und keine Sorge, am Ende besprechen wir alles gemeinsam. Diesmal sogar in zwei Folgevideos!)
Platziere die Abbildung des Autors prominent auf Seite 6, Dateiname Kursbild_JumpStart.png. (Du findest das Foto in den Downloads.) Und zwar so, dass Seite 6 und 7 eine optische Einheit bilden.
Überlege, wie du evtl. die Seitenzahl auf der Seite 6 entfernen kannst. (Das ist eine schwere Aufgabe, aber probiere ruhig ein paar Tasten durch!)
Trimme die Anzahl der Seiten. Welche Seitenzahl bietet sich für KDP an? (Regel für KDP: teilbar durch vier und mindestens minus 1; Regel für alle anderen: teilbar durch 4). Entferne also die überschüssigen Seiten. Achte außerdem darauf, dass der automatische Textfluss abgeschaltet ist.
Aktualisiere das Inhaltsverzeichnis!
Fällt dir ein wichtiges typografisches Feature ein, die besondere Spezialität von InDesign? Stichwort: Schönerer Ausgleich der Ränder an der linken und rechten Kante.
Weise es den Textrahmen zu, bei denen es passt. Entscheide mit Augenmaß, ob es passt!
Welche Probleme siehst du beim Randausgleich? Hast du eine Idee, wie man diese lösen kann?
Prüfe, ob die InDesign-Datei weitere typografische Fehler oder Unschönheiten besitzt. (Überlege erst einmal! Diese Aufgabe lösen wir in einem separaten Video gemeinsam.)
Hier gucken wir, ob Bindestriche als Gedankenstriche missbraucht wurden, ob es gerade Anführungszeichen oder doppelte Leerzeichen gibt und ob bei Abkürzungen und vor Maßangaben auch wirklich die schmalen Achtelgeviert-Leerzeichen stehen.
In dieser Aufgabe bekommst du drei Downloads:
Tastentrick-InDesign_v1_Korrekturfahne_Anja.pdf
Die Korrekturfahne von unserer Lektorin Anja mit allen Anmerkungen und Korrekturen.
Tastentrick-InDesign_v1.zip
Eine gepackte Version des bisherigen Standes im Format InDesign CC und IDML.
Diese Datei kannst du entpacken und dann bist du exakt auf meinem Stand.
Eine neue Abbildung zum Einbinden, wenn du der Empfehlung der Lektorin folgst:
Sig-JCH.png.
Und nun die Aufgaben:
Arbeite die Korrekturen ein. (Und das ist eine umfangreiche Aufgabe!)
Erzeuge die druckfähige PDF-Datei in schwarzweiß, diesmal mit Anschnitt. Nutze dafür die Vorgabe, die wir gemeinsam in einer der vorigen Lektionen erstellt haben.
Gucken wir uns ausgewählte Korrekturen an und schreiben am Schluss die interaktive PDF-Datei im Format RGB für das Web.
Du traust dich nicht ran an InDesign? Das Programm ist teuer, kompliziert und schwer? Zugegeben: InDesign ist auf den ersten Blick kein Schnäppchen und die Bedienung erklärt sich ebenfalls nicht von selbst. Eins ist auf jeden Fall klar: Als Layouterin oder Buchsetzer in spe kommst du kaum um diese Supersoftware herum!
Ich kenne InDesign seit mehr als 20 Jahren und setze damit 40 bis 50 Buchtitel im Jahr. Und zwar im Auftrag kleiner und großer Verlage – und vieler fleißiger Selfpublisherinnen und Selfpublisher. Ich kenne kein besseres Satzprogramm für den Buchsatz, weder QuarkXPress noch Affinity Publisher.
Ich weiß, wie man dieses „Monster“ am schnellsten bedient und zeige dir alle Abkürzungen und Tricks. Und das auf meine bekannte, schulmeisterliche Art: didaktisch, repetitiv und (hoffentlich) nie langweilig. Mit vielen Übungen zum Festigen und Wiederholen. Und mit echten Beispielen!
In diesem Mitmach-Kurs zum Buchsatz lernst du Folgendes:
Grundbedienung von InDesign
Navigieren in und Bearbeiten von Büchern
Herstellen einer druckfähigen PDF-Datei mit und ohne Anschnitt
Anpassen der Oberfläche
Erstellung neuer Dokumente
Textrahmen, Textfluss und Textkette
Einfügen und Bearbeiten von Abbildungen
Anwendung typografischer Spezialfunktionen
Zurücksetzen von InDesign auf Werkseinstellungen
Kurz: Ich führe dich herum und trainiere mit dir so lange, bis du dich in InDesign wie zuhause fühlst. Dann bist du fit für meine weiteren (geplanten) InDesign-Buchsatz-Kurse. Welche das sind? Mindestens zwei: einer für Belletristik und einer zum Satz von Fachbüchern!
Ich zeige dir genau das, was du als Buchlayouterin/Buchlayouter in spe wirklich wissen musst. (Und nicht jedes unwichtige Detail!) Das hier ist der Grundlagenkurs, auf dem meine Spezialkurse aufbauen. Es sind wichtige und gute Grundlagen!
Setze ein komplettes Buch!
Teste, ob ich der richtige Trainer für dich bin.
Probiere, ob du mit mir InDesign wirklich schneller lernst.
Ich will dich begeistern und freue mich auf dich!
Technischer Hinweis: Den Kurs habe ich Anfang 2023 mit InDesign CC für Windows aufgezeichnet. Die Bedienung von InDesign für Mac ist aber genau so. Lediglich bei den Tastentricks gibt es kleine Unterschiede und darauf mache ich dich natürlich aufmerksam. Im Herbst 2024 gilt der Kurs weiterhin, da tlw. noch nicht ausgereifte Neuerungen von InDesign (automatisches Formatieren mit Stilpaketen) erst in der Betaphase sind und in diesem Kurs keine Rolle spielen.
Du hast noch eine ältere InDesign-Version? Das mehr als zehn Jahre alte InDesign CS6? Willkommen im Klub. (Auch ich bleibe meine guten alten InDesign CS6 treu.) Viele Hinweise gelten auch für die ältere Version. Allerdings hat sich in dem Jahrzehnt seit Erscheinen von CS6 doch einiges geändert. Auf jeden Fall liefere ich die Beispieldateien im Format *.indd (InDesign CC 2023) und *.idml (auch für ältere Versionen geeignet) aus und versuche, bei den Tastentricks auch auf InDesign CS6 einzugehen.