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Interaktive Inklusion_II
Rating: 4.7 out of 5(9 ratings)
174 students

Interaktive Inklusion_II

Ein Anfängerguide zu Inklusion im Kulturbereich - Teil II
Last updated 6/2022
German

What you'll learn

  • Inklusive Kommunikationsgrundlagen
  • Umsetzung von inklusiven Maßnahmen mit wenig finanziellen Ressourcen
  • Das Erkennen von Barrieren. Gewisse Situationen und Orte im Museum werden Sie von nun an mit genauer Sorgfalt betrachten
  • Bedeutung und Relevanz des 2-Sinne-Prinzip
  • Bedeutung der Kategorien Sehen, Hören, Bewegen, Lernen

Course content

1 section5 lectures1h 49m total length
  • Barrierefreiheit mit wenig finanziellen Ressourcen mit Stefanie Wiens23:44

    <Platz da!> – eine berechtigte Ansage, wenn man an den oft begrenzten Platz für Menschen mit Behinderungen denkt. Es ist auch der Name eines Vereins, der Kultureinrichtungen in Sachen Inklusion berät. Stefanie Wiens hat diesen Verein gegründet und widerlegt in diesem Video ganz klar das Bedenken, Barrierefreiheit sei nur mit großem Budget umsetzbar.

  • Inklusion im Museum mit Patricia Carl und Stefanie Wiens22:12

    Davor, währenddessen und danach: Die eventuellen Barrieren eines Museumsbesuches begrenzen sich nicht auf das Bestaunen der Kunstwerke. Stefanie Wiens und Patricia Carl vom Verein <Platz da!> zeigen nach für nach jene Barrieren auf, die einem Menschen mit Behinderung, der gerne in ein Museum möchte, unterkommen können. Da sind zum einen die Planung und der Hin- bzw. Rückweg, zum anderen ist da der tatsächliche Aufenthalt. Ein Museumsbesuch auf Augenhöhe ist das Ziel. Wie kann der Weg dorthin gelingen? Soviel sei gleich vorweg verraten: Vieles gelingt auch mit wenig Aufwand und kleinem Budget.

  • Kommunikation mit Menschen mit Behinerung mit Silja Korn und Stefanie Wiens21:40

    Wie kommuniziert man als Museumsangestellte:r mit einem Menschen mit Behinderung? Wie verhält man sich so, dass sich der/die Besucher:in gut aufgehoben und ernst genommen fühlt?

    Silja Korn und Stefanie Wiens vom Verein <Platz da!> haben sich für dieses Video drei Szenarien überlegt, die für einen Menschen mit Behinderung und eine:n Museumsangestellte:n realistische Situationen sind. Sie wissen, wie es funktionieren kann – und welche Verhaltensweisen fern jeder Inklusion sind.

  • Das Inklusionskonzept der Berlinischen Galerie mit Andreas Krüger19:35

    Die Berlinische Galerie setzt viele Maßnahmen, um ihren Besucher:innen zu zeigen, dass sie in ihrer Diversität gesehen werden. Anderen Museen und Galerien, die barrierefreier werden möchten, empfiehlt Andreas Krüger den direkten Dialog mit der Fokusgruppe. Der Referent für Inklusion und Barrierefreiheit weiß: Der Wohlfühlfaktor muss stimmen. Doch wie erreicht man diesen? Und wie können Mitarbeiter:innen im Hinblick auf diskriminierungssensibles Arbeiten geschult werden?

  • Eine inklusive Tour durch die Berlinische Galerie mit Andreas Krüger22:36

    Visuell ausgerichtete Objekte auch für blinde und sehbehinderte Menschen erlebbar zu gestalten – das mag erstmal bei vielen ein Fragezeichen aufwerfen. Andreas Krüger von der Berlinischen Galerie zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie die Stimmung eines Kunstobjektes gefühlt und sinnlich erfasst werden kann. Für die Museumsräumlichkeiten selbst, die zu Beginn ungewohnt sind, aber einladend und sicher wirken sollen, hat der Inklusionsexperte ebenso einige Empfehlungen. In diesem Video teilt er sein Wissen und seine Erfahrung für einen inklusiven Museumsbesuch.

Requirements

  • Keine Vorkenntnisse nötig. Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen

Description

Inklusion im Museum

Es gibt zahlreiche verschiedene Maßnahmen, die Menschen mit Behinderung die Partizipation im Kunstbereich und den Zugang zu einschlägigen Einrichtungen ermöglichen. Die Inklusionsexpert:innen dieses Tutorials teilen ihre Erfahrung und bieten Anleitungen und Ideen für notwendige Schritte und wünschenswerte Vorgehensweisen für mehr Barrierefreiheit.

Menschen mit Behinderung stoßen beim Besuch eines Museums auf unterschiedliche Barrieren. Diese zeigen sich bei der Einholung von Informationen, der Planung, der Anfahrt, und natürlich während des tatsächlichen Besuchs und der anschließenden Ruhepause. Einige dieser Barrieren können Sie selbst aus dem Weg räumen oder gar nicht entstehen lassen – häufig braucht es kein besonderes Budget dazu, manchmal hilft ein Konzept, nach dem gearbeitet wird und das allen Mitarbeitenden vertraut ist.

Mit dem Bewusstsein, wo und wie Barrieren häufig vorkommen, können Sie einen Raum schaffen, in dem sich möglichst viele Besucher:innen wohlfühlen. Im Kurs kommen Sie verschiedenen Perspektiven näher. Diese stammen von den Expert:innen in den Videos selbst und/oder von Kolleg:innen aus ihren Vereinen oder Teams. Sie erfahren sowohl wichtige Dos und Don´ts um Umgang mit diversem Publikum als auch Beispiele dafür, welch positive Wirkung bereits erfolgte Umsetzungen zur Folge haben.


Der Fokus des Kurses liegt auf...

  • dem Entwickeln und Zulassen kreativer Ansätze, um mehr Zugänge zu schaffen

  • dem Schaffen eines barrierefreien Raumes für diverse Besucher:innengruppen

  • einem realen, beispielhaften Inklusionskonzept

  • dem Umgang mit den verschiedenen Bedürfnissen eines diversen Publikums

Mit...

  • Stefanie Wiens, <PlatzDa!>

  • Patricia Carl & Stefanie Wiens, <PlatzDa!>

  • Silja Korn & Stefanie Wiens, <PlatzDa!>

  • Andreas Krüger, Berlinische Galerie


Die Videos sind nicht barrierefrei zugänglich. Transkripte der Videos sind als barrierefreie PDFs für jedes Video verfügbar.

Who this course is for:

  • Mitarbeitende von Kultureinrichtungen
  • Mitarbeitende von NGOs
  • Menschen, die sich im Bereich Inklusion weiterbilden wollen
  • Menschen, die sich im Bereich Kulturteilhabe von Menschen mit Behinderung weiterbilden wollen