
In dieser Lektion zeigen wir dir, woher wir unser Wissen nehmen. Paul und ich haben schon mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Immobilien. Begonnen hat alles mit dem Einkauf von Immobilen für Investoren in Leipzig, Dresden und Berlin. Dazu kamen Workshops, Bücher und die Hausverwaltung immcube, mit der wir Objekte entwickeln und verwalten.
Wir hoffen, dass wir dich mit unserer Praxiserfahrung weiterbringen können.
Viel Spaß im Kurs!
Wozu brauchst du überhaupt eine Standortanalyse? Ganz einfach: Um deine Ziele zu erreichen und die richtige Strategie auszuwählen. Wenn du beispielsweise leerstehende Wohnungen kaufst, macht dies in einer Lage mit kurzen Vermarktungsdauern bezüglich der Miete durchaus Sinn. Dies gilt jedoch nicht, wenn du in einer Lage über 18 Monate brauchst, um einen Mieter zu finden, du währenddessen jedoch fleißig die Rate und das Hausgeld bedienen musst. Dieses kleine Beispiel zeigt, wie wichtig das Thema ist. Die Bedeutung potenziert sich, wenn du in Lagen investierst, an denen du dich nicht auskennst, sprich: wohnst.
Wir verfolgen einen Top-Down-Ansatz. Wie findest du den richtigen Standort, wenn du dir makroökonomische Punkte heraussuchst? Du kannst dich zunächst fragen, ob du überhaupt in Deutschland investieren möchtest, dann in welcher Region und in welcher Stadt. Deutschland bietet natürlich gewisse Rechtssicherheiten, ein Zinsumfeld etc. Verschiedene Regionen haben beispielsweise unterschiedliche Grunderwerbssteuersätze. In der Regel werden die Kaufnebenkosten nicht mitfinanziert. Deshalb macht es einen Unterschied, ob du in Sachsen oder Bayern 3,4 Prozent Grunderwerbssteuer zahlst oder in Schleswig-Holstein 6,5 Prozent.
In diesem Abschnitt vergleiche ich die Stadt München mit Leipzig. Was sagen die Kennzahlen aus und wie bedingen sie einander? Was sagt beispielsweise die Mietbelastungsquote aus? Was passiert mit dieser Quote, wenn die Einkommen steigen und sinken?
In dieser Lektion gehe ich auf den Standort Leipzig ein. Wie haben sich die Leerstandsquote, Arbeitslosenquote und andere Kennzahlen entwickelt?
Der Marktfaktor gibt an, wie oft du die Kaltmiete vereinnahmen musst, um den Kaufpreis "drinnen" zu haben. Wenn du beispielsweise 10 TSD EUR Kaltmiete bei einem Laufpreis von 200 TSD EUR hast, dann ist der Faktor 20. Denn 20 x 10 TSD EUR ergibt den Kaufpreis von 200 TSD EUR. Wenn du 100 durch den Marktfaktor teilst, erhältst du deine Mietrendite. Hier wären es 100/20, das ergibt 5 Prozent Mietrendite.
Diese beiden Tools eignen sich für eine erste Analyse. In diesem Tutorial zeige ich dir, welche Erkenntnisse sich damit erzielen lassen.
In diesem letzten Tutorial zeige ich dir, was beim Thema Stadtteil wichtig ist und welche Quellen du noch anzapfen solltest, um eine Lage einschätzen zu können. Zudem gibt es eine Aufgabe und natürlich ein Schlusswort.
Viel Erfolg bei deiner Lage-Recherche.
Erik
In dieser Aufgabe geht es darum, dein Wissen anzuwenden. Dazu ist es notwendig, dass du dir den Immobilienatlas von Dr. Lübke und Kelber herunterlädst.
Viel Erfolg
Erik
Hier geht es zum Atlas:
https://drluebkekelber.de/bericht-thema/wohnen/?reportID=V29obmludmVzdG1lbnQtQXRsYXMgMjAxOA==&reportTitle=V29obmludmVzdG1lbnQtQXRsYXMgMjAxOA==&reportPrice=MjU=
In diesem Kurs lernst du einen Prozess kennen, wie du selbst Lagen einschätzen kannst. Oft hört man das Wort Lage, Lage, Lage. Die meisten Menschen meinen damit, dass man sich nur in Top-Standorte einkauft, aber muss das wirklich sein? Die Profi-Investoren gehen dabei oft abseits der ausgetrampelten Pfade und wissen, dass man nur bedingt gute bis sehr gute Lagen kauft. Wenn du eine einfache Lage kaufst, musst du allerdings darauf achten, dass du am Ende des Tages nicht zu den Preisen der Top-Lagen kaufst. Innenstädte mit Toplagen eigenen sich auch nicht für jeden Investor. Da in den Lagen die Wertsteigerung im Vordergrund steht, ist der Cashflow meist sehr niedrig. Das muss man sich natürlich auch leisten können.
Wie du siehst, ist die richtige Lageeinschätzung essentiell für deine Strategie.