
Trauerbewältigung mit Hypnose – Tod / Mensch / Tier / Veränderungen im Leben
Mach die Augen zu.
Spüre erst mal, wo du gerade liegst oder sitzt.
Du hörst meine Stimme – und achte erst mal nur auf die Geräusche um dich herum.
Vielleicht kommen sie von draußen oder aus dem Raum, in dem du gerade bist.
Oder vielleicht hörst du einfach nur die Stille.
Dann hörst du auch diese Musik, diese Klänge.
Und während du das alles wahrnimmst, hast du auch deine eigenen Gedanken, Empfindungen, Gefühle.
Und alles, was du denkst oder fühlst, ist absolut willkommen.
Ich möchte, dass du dich so frei wie möglich fühlst.
Das Ziel dieser Hypnose ist, dass du dich am Ende ein kleines bisschen – oder sehr viel mehr – als dein wahres Selbst fühlst.
Vielleicht kennst du dieses Phänomen:
Du träumst etwas und siehst jedes Detail.
Du glaubst, diesen Traum nie zu vergessen.
Und doch – am nächsten Morgen ist er verschwunden.
Vielleicht kennst du auch das andere Phänomen:
Du träumst denselben Traum Wochen, Monate oder Jahre später erneut.
Vielleicht eine Fortsetzung – oder eine andere Version.
Und selbst im Traum sagst du dir: „Das habe ich schon mal erlebt.“
Du bist fest überzeugt: Diesmal wirst du den Traum nicht vergessen.
Und doch – am nächsten Morgen ist auch dieser Traum wieder weg.
Diese Fähigkeit, Dinge zu speichern und dann auch wieder zu vergessen, kann sehr nützlich sein.
Fast jeder Mensch kennt das:
Etwas ist passiert, es ist im Kopf – und doch scheint es verschwunden.
Und genau diese Fähigkeit, etwas loszulassen, ist hilfreich.
Wenn du zum Beispiel etwas Negatives erlebt hast, weißt du tief drinnen:
Ich kann es nicht ändern.
Es ist da – aber ich kann so tun, als hätte ich es vergessen.
Und dann kann ich trotzdem meinen Alltag bewältigen.
Weiterkommen. Weiterleben.
Das ist auch nützlich, wenn man etwas lernt – etwa Autofahren.
Am Anfang musst du an alles denken: Wo, wann, wie.
Es scheint viel auf einmal.
Aber nach ein paar Fahrten weiß dein Unterbewusstsein ganz genau, was zu tun ist.
Du denkst nicht mehr über jeden Handgriff nach – du tust es einfach.
So ist es auch in der Hypnose:
Ein Teil von dir hört meine Stimme, nimmt alles wahr –
Musik, Geräusche, Worte.
Und ein anderer Teil speichert alles, entspannt sich, lässt los.
Dein Körper geht immer mehr in die Entspannung, ganz automatisch.
So wie beim Autofahren oder Schwimmen:
Bewusster Teil – unbewusster Teil – sie kooperieren.
Und plötzlich: Es fließt. Es fühlt sich gut an.
Und genauso kannst du heute loslassen.
Du kannst sogar vergessen, dass ich spreche –
und meine Stimme nur wie eine Farbe benutzen,
mit der du etwas Neues malst.
Denn jeder Mensch sieht in derselben Farbe etwas anderes.
Blau – für den einen ist es der Himmel, für den anderen das Meer.
Und so entstehen ganz eigene Bilder.
Eigene Räume.
Eigene Visionen.
Alles um dich herum war einst eine Vision:
Die Kleider, die du trägst. Die Bücher, die du liest. Die Dinge in deinem Zuhause.
Und genau dort beginnt Heilung:
In deiner Vision. In deinem Bild. In deinem inneren Raum.
Du kannst dort Kraft tanken.
Ruhe. Hoffnung.
Und mit jedem Wort, das du hörst, jedem Klang, jedem Gefühl,
gehst du tiefer.
Tiefer in die Entspannung.
Tiefer in die Trance.
Wenn wir jemanden verlieren, ist es nicht leicht –
manchmal sogar unmöglich – loszulassen.
Viele sagen: "Lerne, den Tod zu akzeptieren."
Aber das ist nicht einfach.
Etwas in dir wehrt sich vielleicht.
Und das ist okay.
Lass dir Zeit.
Nimm deine Gefühle ernst.
Du musst nicht alles loslassen –
denn die Liebe bleibt.
Und sie ist intensiv.
Diese Liebe will weiterleben.
Vielleicht in einer neuen Form:
Ein innerer Kontakt.
Ein anderer Weg, in Beziehung zu bleiben.
Hab Vertrauen in deine Gefühle.
Finde neue Wege der Liebe.
Ob du weinst oder nicht –
es ist alles in Ordnung.
Niemand außer dir weiß, wie sich deine Trauer anfühlt.
Niemand außer dir kennt diese Leere.
Und niemand außer dir weiß, wie sich diese Beziehung nun verwandelt.
Es darf sich etwas Neues entwickeln.
Ein neues Dasein.
Ein neues Empfinden.
Und wenn dich bestimmte Sätze nerven wie „Die Zeit heilt alle Wunden“,
darfst du sie ablehnen.
Denn nur du weißt, was du brauchst.
Manchmal trauert man auch um Tiere.
Oder um eine Situation, die sich verändert hat.
Alles verwandelt sich.
Aber nichts kann das ersetzen, was du geliebt hast.
Und genau deshalb ist es richtig, dass du jetzt trauerst.
Lass zu, was du fühlst.
Auch wenn du nicht weinen kannst – das ist auch okay.
Du findest dein eigenes Tempo.
Deine innere Wahrheit wird ihren Weg finden.
Die Verbindung zu dem Menschen, zu dem Tier, zur Situation –
sie wird sich neu knüpfen.
Vielleicht anders als vorher.
Aber du wirst wieder Nähe empfinden.
In einer neuen Form.
Denn nichts ist verloren.
Alles lebt weiter – irgendwie.
Du kannst dir sogar einen Ort vorstellen:
Einen sicheren Ort, wo du diesem Menschen wieder nah bist.
Vielleicht ein Ort aus eurer gemeinsamen Zeit.
Oder ein Ort in deiner Fantasie.
Ein Ort der Kraft, der Ruhe, der Liebe.
Vielleicht eine Insel.
Oder eine Bergspitze.
Ein Zimmer.
Ein Garten.
Ein Platz in der Natur.
Du kannst alles zulassen, was dir guttut.
Farben, Gerüche, Tiere, Blumen, Licht.
Du kannst spüren, wie du neue Liebe zulässt –
auf eine neue Weise.
Und in dieser Erfahrung ganz aufgehen.
Wenn du immer wieder zum Grab willst –
dann tu das.
Wenn du Dinge aufheben willst –
Fotos, Briefe, Kleidung –
dann ist das okay.
Wenn du sie weglegen willst – auch das ist okay.
Alles ist erlaubt.
Es gibt Tage, die besonders schwer sind –
Geburtstage, Todestage.
Du entscheidest, was du an diesen Tagen tun möchtest.
Du entscheidest, was dir guttut.
Und vielleicht – ganz vielleicht –
stell dir vor:
Ein Regenbogen entsteht.
Und du gehst diesen Regenbogen entlang.
Und dort – irgendwo in der Mitte – triffst du das, was du vermisst.
Ein Mensch, ein Tier, eine Situation.
Und ihr begegnet euch.
In einer Dimension jenseits von Zeit und Raum.
Ihr spürt euch.
Ihr fühlt Trost.
Und jeder geht wieder seinen Weg –
aber nimmt etwas mit.
Eine Farbe.
Ein Gefühl.
Ein Licht.
Und eine Ahnung:
Liebe hört nie auf.
Wenn du magst, stell dir eine Brücke vor.
Von deiner Welt zu der anderen.
Und mit jedem Schritt kommst du näher.
Zähle innerlich von 10 bis 1.
Bei 1 trefft ihr euch.
In der Mitte dieser Brücke.
Spüre, was geschieht.
Manche spüren dann eine Botschaft.
Etwas Symbolisches.
Etwas, das sie nicht erklären können.
Doch es fühlt sich richtig an.
Vielleicht ist es eine Nachricht aus einer anderen Welt.
Vielleicht ist es deine innere Weisheit.
Deine Seele kennt den Weg.
Und irgendwann kommst du auf einen hohen Berg.
Dein Blick reicht weit – über den Horizont.
Und hinter diesem Horizont: ein neuer.
Unendlichkeit.
Die Welt hört nie auf.
Leben hört nie auf.
Liebe hört nie auf.
Jetzt zähle ich von drei bis eins.
Und bei eins bist du wieder ganz wach:
Drei: Du hörst meine Stimme.
Zwei: Du spürst deinen Körper – und es geht dir gut.
Eins: Du bist wieder ganz da.
Willkommen zurück.
Hab keine Angst.
Hypnose von Jafeth Mariani – Der Verlust eines geliebten Tieres, Trauerbewältigung
Diese Hypnose ist als eine Stütze in der Stunde der Trauer gedacht – wenn man einen geliebten Freund verloren hat. Auch wenn wir wissen, dass die Trauer ein Teil des Lebens und vollkommen natürlich ist, macht das den Verlust nicht wirklich einfacher. Deine Trauer lässt dich spüren und verstehen, dass sich etwas in deiner Welt verändert hat.
Diese Hypnose wird dir nun dabei helfen, deinen Schmerz leichter erträglich zu machen und ihn zu verarbeiten. Und du wirst dich danach nicht mehr so einsam fühlen.
Zuerst kommt eine Entspannungsinduktion.
Schließe die Augen und achte für einen Moment nur auf die Geräusche. Wenn du ein Geräusch wahrnimmst, überlege kurz: Was hast du heute alles gemacht, bevor du diese Hypnose begonnen hast? Und dann denke daran, was du wahrscheinlich nach dieser Hypnose tun wirst.
Dann kehre zurück zu den Geräuschen im Hier und Jetzt. Du hörst die Geräusche, du hörst meine Stimme und du hörst auch die Musik. Und alles – alles, was du hörst, aber auch alles, was du empfindest – bringt dich immer tiefer in die Entspannung. Alles erinnert dich daran, dass du noch viel tiefer entspannen kannst.
Ein Teil von dir wird meine Stimme, die Geräusche und deine Atmung wahrnehmen, jede Empfindung, die du hast. Doch ein anderer Teil von dir kann ganz woanders sein – alles einfach nur im Hintergrund weiter wahrnehmen. Der Teil in dir, der auf meine Stimme hört, ist vollkommen konzentriert. Der andere Teil ist vollkommen entspannt.
Dein Unterbewusstsein hat nun die Möglichkeit, den tiefstmöglichen Zustand der Entspannung zu erreichen. Entspanne dich bitte vollkommen. Entspanne deinen ganzen Körper. Lasse Ruhe in dich einkehren. Atme langsam und gleichmäßig. Fühle, wie sich langsam deine ganze Muskulatur entspannt. Während du deinen Körper entspannst, merkst du, dass du nicht nur dein Körper bist.
Atme ruhig weiter. Dein Puls wird langsam ruhiger. Immer mehr angenehme Ruhe kehrt in dich ein. Immer mehr entspannt sich dein ganzer Körper. Ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Entspannung breitet sich in deinem ganzen Körper aus.
Konzentriere dich nun bitte ganz auf die Muskulatur deiner Augenbrauen. Spanne sie nicht an, sondern fühle sie einfach so intensiv, wie du nur kannst, und versuche, alle Anspannung loszulassen, die in dir ist. Jetzt konzentriere dich auf deine Stirn und lass auch hier alles los, was du loslassen kannst.
Mit jedem Atemzug gehst du tiefer in die Entspannung. Je tiefer du gehst, desto wohler fühlst du dich. Fühle genau, wie sich deine Stirn anfühlt – und falls dort noch Anspannung sein sollte, lass sie einfach los, so gut du gerade kannst.
Fühle nun in deinen Kiefer. Spüren und entspannen. Loslassen. Und du gehst tiefer und tiefer, bis du diesen angenehmen Zustand völliger Entspannung erreichst.
Fühle dein ganzes Gesicht und lasse los. Entspanne damit deinen ganzen Kopf. Fühle den ganzen Kopf und entspanne alles, was vielleicht noch angespannt ist.
Während du das alles tust, stell dir vor: Alle Menschen reagieren auf unterschiedliche Weise auf Hypnose. Manche spüren, wie der Körper langsam angenehm schwerer wird – ganz schwer, wie kurz vor dem Einschlafen. Andere empfinden, als wäre ein Teil ihres Körpers viel entspannter – und diese Ruhe breitet sich weiter aus.
Wieder andere haben das Gefühl, als sei ihr Körper ganz woanders als dort, wo sie ihn erwarten würden. Vielleicht bekommst auch du ein ganz anderes Gefühl. Sicher ist nur eins: Diese Ruhe breitet sich immer weiter aus.
Entspanne deinen Hals. Spüre, wie sich Entspannung in deinem ganzen Körper ausbreitet. Fühle genau hin. Wenn du spürst, dass du irgendwo noch etwas loslassen kannst – dann lass einfach los, so viel, wie für dich heute möglich ist.
Fühle deine Schultern. Entspanne sie. Lass alles los. Fühle deine Oberarme. Entspanne sie. Fühle deine Unterarme. Entspanne deine Hände – bis tief in die Fingerspitzen.
Und nun geh tiefer in diesen angenehmen Zustand. Entspanne deine Wirbelsäule – von ganz oben bis ganz unten, Zentimeter für Zentimeter. Fühle, wie ein angenehmes Gefühl der Entspannung deine ganze Wirbelsäule umhüllt und durch deinen Körper fließt.
Lass alles los, was dich noch anspannt. Du gehst immer weiter, sinkst immer tiefer – zu dir selbst.
Dein Unterbewusstsein ist der Ort, an dem alle möglichen Entscheidungen getroffen werden. Als du ein Baby warst – du konntest noch nicht sprechen, noch nicht laufen – hattest du trotzdem eine Vision: zu laufen.
Vielleicht bist du tausendmal hingefallen. Vielleicht hast du geweint. Du bist gekrabbelt. Aber irgendwann – du konntest laufen. Und seitdem läufst du.
Diese Information, dass du damals noch nicht laufen konntest, ist deinem bewussten Denken längst entfallen. Aber sie ist tief in deinem Unterbewusstsein gespeichert.
Je tiefer du gehst, desto mehr Zugang hast du zu all den Informationen, die dort gespeichert sind – zu Lösungen, zu Fähigkeiten, die du vielleicht lange gesucht hast. Und du kommst dieser Vision von dir selbst immer näher: Einer Vision, in der du weiterkommst im Leben. In der du dich immer besser fühlst.
Du fühlst dich frei und unabhängig. Und ganz gleich, wie schwierig, kompliziert oder dramatisch deine Vergangenheit war – du findest immer mehr einen Weg nach vorne. Einen Weg zu dir selbst.
Entspanne deinen Bauch. Lass los. Entspanne deine Beine. Entspanne deine Füße – bis in die Zehenspitzen.
Immer mehr breitet sich dieses angenehme Gefühl der Ruhe und Entspannung in deinem ganzen Körper aus. Immer mehr entspannt sich jeder Muskel in dir. Und du beginnst langsam zu sinken – in einen angenehmen Zustand der Ruhe und Entspannung, dort, wo dein Unterbewusstsein fähig ist, neue Informationen aufzunehmen.
Und in diesem Zustand der tiefen Entspannung – dort, wo dein Unterbewusstsein empfänglich ist – kannst du dir vorstellen, dass der Verlust, den du gerade erlebst, nicht das Ende der Verbindung ist.
Dein Tier war ein Teil deines Lebens. Es war mehr als ein Tier – es war ein Freund, ein Familienmitglied, ein Wesen, das dir Trost gespendet, dich zum Lachen gebracht und dein Herz berührt hat.
Und auch wenn es nun körperlich nicht mehr da ist – die Verbindung bleibt. Du kannst sie spüren. Vielleicht als Wärme im Herzen, vielleicht als eine leise Erinnerung, vielleicht als ein Bild, das plötzlich vor deinem inneren Auge erscheint.
Erlaube dir nun, genau dieses Gefühl zuzulassen. Du darfst traurig sein. Du darfst weinen. Du darfst diesen Schmerz spüren – denn er zeigt, wie tief deine Liebe war. Und ist.
Doch inmitten dieser Trauer gibt es auch etwas anderes: Dankbarkeit. Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit. Für jedes Erlebnis, jedes Spiel, jedes stille Zusammensein.
Stell dir nun einen Ort vor – einen wunderschönen, sicheren Ort, vielleicht eine Wiese, ein Wald, ein Strand. Ein Ort, an dem du dich geborgen fühlst. Und stell dir vor, dass dein geliebtes Tier dort ist – gesund, glücklich, frei.
Vielleicht kommt es auf dich zugelaufen, voller Freude. Vielleicht sitzt es einfach da und schaut dich an. Vielleicht spürst du nur seine Nähe.
Sag innerlich all das, was du noch sagen möchtest. Vielleicht ein einfaches „Danke“. Vielleicht „Ich liebe dich“. Vielleicht „Ich vermisse dich“. Was auch immer es ist – es darf gesagt werden.
Und wenn du soweit bist, dann stelle dir vor, dass dein Tier dir auf seine Weise antwortet – mit Liebe, mit Frieden, mit einem stillen „Ich bin bei dir. Immer.“
Diese Verbindung bleibt – tief in deinem Herzen. Und jedes Mal, wenn du dich an diesen Ort erinnerst, kannst du wieder dorthin zurückkehren. In deinem Inneren. In deinem Herzen.
Und wenn du bereit bist, lasse langsam dieses Bild verblassen. Wisse, dass du jederzeit dorthin zurückkehren kannst, wann immer du Trost brauchst.
Atme tief ein. Spüre deinen Körper. Spüre, wie du wieder ganz im Hier und Jetzt ankommst. Ganz langsam. In deinem eigenen Tempo.
Bewege leicht deine Hände, deine Füße. Strecke dich vielleicht ein wenig. Und wenn du soweit bist – öffne deine Augen. Sanft, ruhig, klar.
Du bist wieder da. Und vielleicht spürst du schon ein wenig mehr Frieden. Ein wenig mehr Raum. Und ein wenig mehr Licht in deinem Herzen.
Lerne was wichtig ist,:
allgemein in der Therapie bei Trauer hilft und
spezifisch mit Hypnose.
Zum Beispiel:
Ressourcenaktivierung, Sichere Orte, Moment of Exellence, der Verstorbene selbst als bester Trauerratgeber und Trauerbegleiter... und viel mehr.
Den Trauernden eine (freilich zweitbeste) Lösung anbietet die:
Veränderbar und entwicklungsfähig bleibt
Autonomie der Trauernden – gegenüber der Trauerreaktionen und gegenüber dem Verstorbenen – herstellt
Das Leben nach dem Tod des geliebten Menschen wieder lebenswert sein lässt
Diesen Kurs ist speziell für die Trauerverarbeitung mit Hypnose konzipiert worden und ist in all diesen Trauerphasen hilfreich, weil Perspektiven aufzeigt und dem Gefühl der Ausweglosigkeit konkrete und gangbare Alternativen gegenüberstellt.
Zentral ist dabei, dass die Beziehung zum Verstorbenen geklärt und gestaltet werden muss. Dann kann an einer nachholenden Entwicklung des Kind-Ego-States gearbeitet werden, so dass sich auch die aktuelle Symptomatik lösen kann.
Berater und Psychotherapeuten erhalten damit einen Leitfaden für ihre Praxis.
Im Zentrum dieses Ansatzes steht nicht das Loslassen des verstorbenen geliebten Menschen, sondern das Finden einer neuen inneren Beziehung, wozu es nötig ist die emotional blockierte Trauer ins Fließen zu bringen, damit auch die Liebe zum äußerlich nicht mehr vorhandenen, verstorbenen geliebten Menschen wieder ins Fließen kommt.
Trauer und Verlust gehören zu jeder Biografie, und so verwundert es nicht, dass beides auch im Verlauf vieler Therapien zum Thema wird. Vom herkömmlichen Ziel in der Trauerarbeit, einen Verstorbenen loszulassen, fühlen sich viele Betroffene jedoch nicht verstanden und unterstützt.
Neuere Untersuchungen zeigen, dass der Trauerprozess ein zirkulärer, selbstbezüglicher und dynamischer Selbstorganisationsprozess ist. Trauernde pendeln zwischen dem Realisieren des Verlusts und der tiefen Sehnsucht, eine neue innere Beziehung zum Verstorbenen zu finden. Trauerarbeit kann deshalb als kreative Beziehungsarbeit verstanden und als solche therapeutisch genutzt werden.
Die vorgestellten Interventionen können unmittelbar für die Arbeit in der Trauerbegleitung angewandt werden.
Was du lernst:
Verstehen, wie Hypnose in der Trauertherapie angewendet werden kann: Erfahren Sie, wie Hypnose als wirksame Methode in der Trauerarbeit eingesetzt werden kann, um Ressourcen zu aktivieren und sichere Orte zu schaffen.
Die Entwicklung von Perspektiven in der Trauerbewältigung: Lernen Sie, wie dieser Kurs Ihnen helfen kann, neue Perspektiven und konkrete Alternativen zur Trauerbewältigung anzubieten, um das Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen lebenswert zu machen.
Klärung und Gestaltung der Beziehung zum Verstorbenen: Erfahren Sie, wie Sie die Beziehung zum Verstorbenen klären und gestalten können, um an der Entwicklung des Kind-Ego-States zu arbeiten und Symptome zu lösen.
Die kreative Beziehungsarbeit in der Trauertherapie: Verstehen Sie, wie Trauerarbeit als kreative Beziehungsarbeit betrachtet werden kann und wie Sie die vorgestellten Interventionen unmittelbar in der Trauerbegleitung anwenden können.