
Hallo, ich bin Julia und die Gründerin von FarbCafé. Ich bin Architektin und arbeite seit zwei Jahren hauptberuflich als Illustratorin und beschäftige mich seit der Grundschule mit Kalligraphie.
In diesem Basiskurs erfährst du alles über moderne Kalligraphie, welche Materialien du brauchst, wie du mit den Materialien richtig um gehst, und worauf du achten musst. Jede Lektion beinhaltet ein Video. Darunter findest du eine kurze textliche Zusammenfassung und gegebenenfalls alle relevanten Links.
In diesem Video bekommst du einen Einblick in die Vielzahl der Materialien und erfährst, welche Stifte und Papiere ich persönlich empfehlen kann. Und warum. Damit es nicht zu Fehlkäufen und enttäuschten Gesichtern kommt. Gerade als Beginner kann man von der Vielzahl der verfügbaren Materialien überwältigt sein. Wenn man dann zu Materialien greift, die für Anfänger nicht geeignet sind, können sich schnell Frust und Resignation einstellen anstatt Spaß und Begeisterung. Profitiere von meiner Erfahrung und lass dich nicht von Werbekampagnen beeinflussen. Weiter unten findest du alle von mir erwähnten Materialien. Meine Empfehlungen habe ich dir noch direkt bei Amazon verlinkt, falls du nicht selbst suchen möchtest.
Deine Julia
Diese beiden Materialien empfehle ich Beginnern, die folgenden sind im Video erwähnt und sind definitiv auch NICE TO HAVE.
Für volle Transparenz möchte ich noch dringend hinzufügen, dass die hier angegebenen Links (*) Affiliate-Links sind. sie kosten dich keinen Cent mehr, geben mir allerdings eine Provision von ein paar Prozent. Von diesen Einnahmen werden beispielsweise der Betrieb meines Blogs und die Erstellung meiner YouTube-Videos unterstützt.
Bei einem Pinselstift ist es besonders wichtig, dass man ihn richtig hält. Die richtige Haltung sieht so aus, dass die Spitze in einem Winkel von circa 45° nach oben links zeigt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Spitze beim Schreiben nicht umknickt. Mit dieser Haltung können die dicken Downstrokes und die dünnen Upstrokes gezogen werden.
Es ist außerdem wichtig, dass das Handgelenk und die Finger beim Zeichnen der Buchstaben fest bleiben. Damit eine saubere und konstante Linie entsteht, ist es wichtig, dass beim Schreiben nicht das Handgelenk bewegt wird. Anfänger neigen oft dazu, aus den Fingern heraus oder aus dem Handgelenk heraus zu schreiben. Dadurch ist es na zu unmöglich ein sauberes und gleichmäßiges Schriftbild zu erhalten. Außerdem ist es so für die Hand sehr viel anstrengender lange zu üben oder viel Text zu schreiben.
Ein Pinselstift kann kaputt gehen, wenn man ihn mit den falschen Materialien benutzt, oder nicht darauf achtet, dass die Spitze nicht abknickt. In diesem Video zeige ich am Beispiel der Pitt Artist Pen wie groß der Unterschied zwischen einem intakten und einem beschädigten Pinselstift aussieht. Der beschädigte Pinselstift hat kaum Varianz zwischen den dicken und dünnen Linien, lässt sich kaum kontrollieren und hat ein ausfransendes Schriftbild. Es ist daher besonders wichtig, dass man das richtige Material benutzt und die Technik beherrscht. Nur dann hat man lange Freude an seinen Pinselstiften.
Warum du mit BrushPen-Kalligrafie beginnen solltest. Während klassische Kalligraphie viele strenge Regeln hat, gibt es bei der modernen Kalligraphie viel mehr Freiheiten und Spielraum zu experimentieren. Die Arbeit mit BrushPens bietet viele Vorteile im Gegensatz zu anderen Werkzeugen, die für Kalligraphie verwendet werden. Während du bei klassischer Kalligraphie immer mindestens zwei Werkzeuge und einen Untergrund brauchst, brauchst du bei den Pinselstiften nur den Pinselstift und ein Blatt Papier. Bei klassischer Kalligraphie mit der Feder brauchst du die Feder, einen Federhalter und natürlich ein Fass voll Tinte.
Die klaren und strengen Regeln in der klassischen Kalligraphie machen es außerdem viel schwerer direkt gute Ergebnisse zu erzielen, die einen auch zufrieden stellen. Moderne Kalligraphie hingegen ist viel freier in ihrer Gestaltung und vermittelt gleichzeitig alle Grundlagen, die man braucht, um später einen leichten Einstieg in die klassische Kalligraphie zu bekommen. Mit den Übungsblättern aus dem Grundkurs bekommst du die beste Vorlage, um schnell und gezielt gute Ergebnisse zu bekommen, leicht zu lernen und die Bewegungsabläufe auf ideale Weise zu schulen.
Nachdem inzwischen alle Grundstriche perfekt sitzen ist es nun ein Kinderspiel das erste eigene Wort zu schreiben. Aus den Grundstrichen entsteht das Wort Minimum. Es besteht aus den einfachsten Strichen und ist leicht zu schreiben. Video zeige ich dir genau, wie es geht.
Die erste Linie, die wir aus jedem Schreibheft kennen ist die Grundlinie. Das ist die Linie, auf der unsere Worte stehen. Du kannst sie dir als Fußboden für deine Wörter vorstellen. Rundungen wie beim kleinen P können sie überlagern. Sie ist uns so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir direkt zur nächsten wichtigen Linie übergehen können.
Der obere Abschluss unserer Worte wird durch die Versalhöhe gekennzeichnet. Großbuchstaben werden in Fachsprache Versalien oder Majuskeln genannt. Diese Linie begrenzt unser Schriftbild nach oben und sorgt maßgeblich dafür, dass unsere Texte harmonisch werden.
Buchstaben wie das kleine Y, P, Q oder G ragen weit unter die Grundlinie und enden an der so genannten P-Linie. Die P-Linie ist bei der Anordnung von Texten sehr wichtig. Um ein klares und sauberes Schriftbild zu erlangen ist es sehr wichtig, dass sich P-Linie der ersten Zeile und Versalhöhe der zweiten Zeile nicht in die Quere kommen.
Die x-Linie ist oftmals nur eine gedachte Linie, die das obere Ende der kleinen Buchstaben markiert. Gerade zu Beginn deiner Lettering-Karriere kann es aber sehr sinnvoll sein, auch diese Linie mit dem Bleistift vorzuzeichnen, damit dein Schriftbild ordentlich und sauber wird. Sie hat ihren Namen, wie die anderen Linien auch, aus dem Bleisatz und kommt daher, dass das kleine X als Grundwert genommen wurde.
Die Oberlänge sorgt dafür, dass eine Schrift zwar ordentlich aber nicht langweilig wirkt. Die Nutzung von Oberlängen nimmt die Monotonie aus Schriftbildern, indem Buchstaben wie das kleine B, L oder D über die Versalhöhe hinaus ragen.
Es bietet sich immer an, vor dem Schreiben die vier wichtigsten Linien vor zu zeichnen. Als Grundlage sollte immer die Grundlinie dienen. Sie gewährleistet, dass du gerade schreibst und deine Zeilen einen einheitlichen Abstand zueinander haben.
Die anderen drei Linien helfen dir beim Abschätzen, ob deine Zeilen weit genug voneinander entfernt sind, wie dein Schriftbild wirkt und ob alles harmonisch wird. Je nach Vorliebe können die Abstände deiner Linien variieren um so völlig andere Schriftbilder zu erzeugen. In diesem Beispiel siehst du, wie unterschiedlich viel Platz Schriften brauchen können.
Platzieren wir unsere Beispiel-Schriften nebeneinander, fallen die Variationen noch deutlicher ins Auge. Gekonnte Abweichungen machen es möglich, unsere Schriftbilder den Platzverhältnissen anzupassen. Wir können gewollte Effekte erzielen, indem wir die Abstände bewusst einsetzen.
Einen elegant wirkenden Schriftschnitt kann man beispielsweise erzeugen, wenn die P- oder die Versallinie sehr ausgeprägt sind. Haben sie einen markant großen Abstand zu den restlichen Linien, wird das Schriftbild gestreckt und die Buchstaben wirken aufrecht stehend.
Regelrecht knuffig wirken Schriften, die keinerlei Oberlängen haben und deren X-Höhen im Bezug zu den Versalhöhen sehr groß sind. Verstärkt wird dieser Effekt in diesen Beispielen auch durch die sehr ausgeprägten Abstriche, die das gesamte Schriftbild massiv wirken lassen.
Jetzt kennst du alle wichtigen Linien mit ihren Fachbegriffen und kannst deine Schriftbilder nach deinen Wünschen und Anforderungen gestalten!
Die Übungsbögen sind nicht alphabetisch sondern nach der Schwierigkeit der kleinen Buchstaben sortiert. Sie beginnen mit der einfacheren „SANS“-Schrift und anschließend folgt die „SCRIPT“-Schrift, die etwas verschnörkelter und daher auch etwas schwieriger ist.
Beginne beim Üben mit den kleinen Buchstaben, gehe alle Übungsbögen durch und arbeite dich anschließend durch die Großbuchstaben. So hast du die bestmögliche Reihenfolge zum Lernen und die Schwierigkeit erhöht sich stetig von Buchstabe zu Buchstabe.
In dieser Videolektion zeige ich die Sans-Schriftart mit verschiedenen Variationen. So kannst du ganz leicht üben und schon sehr schnell deinen Lieblings-Stil finden.
Eine Schrift allein ist ziemlich langweilig. In diesem Video zeige ich dir anhand eines Beispiels, wie du aus den beiden gelernten Schriften eine schicke kleine Kombination machst.
Mit einem Rasterpapier und dieser Anleitung kannst du super schnell einfache Banner zeichnen, die deine Letterings und Bullet-Journal-Einträge erheblich verschönern können!
Triste Grußkarten von der Stange sind Vergangenheit, wenn du mit diesem Kurs in Windeseile Lettering erlernst und ab jetzt jede Grußkarte individuell und einzigartig selbst gestalten kannst!
Wusstest du, dass deine eigene Handschrift gar nicht so weit vom aufwändigen Kunstwerk eines Handletterings entfernt ist?
Handlettering sieht man zurzeit überall. Du kennst es von den hübsch gestalteten Kreidetafeln in deinem Lieblingscafé, von aufwändigen Hochzeitseinladungen oder den aufwändigen Glückwunschkarten, die man über all sehen kann.
Um Letteringbegeisterten einen leichten Einstieg zu ermöglichen, habe ich Übungsbögen entwickelt, mit deren Hilfe du sehr schnelle Ergebnisse bei deinen ersten Versuchen erzielen kannst.
Dein Gehirn lernt am schnellsten, wenn es zuerst etwas sieht, dann nachmacht und schließlich selbst probiert. Stetige Wiederholung ist Grundlage für sauberes, schnelles und effektives Lernen. Meine Übungsbögen sind genau auf diesen Prinzipien erstellt.
Was du lernst:• alle Basics über Papier und Stifte
• wie man die Stifte hält
• worauf man beim Papierkauf achten muss
• alle Buchstaben in 2 verschiedenen Schriften nach Schwierigkeit sortiert
• über 60 Seiten PDF als Übungsbuch
• wie man aus den zwei gelernten Schriften schicke Kombinationen für Grußkarten und Co machen kann
In aller Kürze, was dich erwartet: