
Führung ist leicht, solange alles nach Plan läuft. Die wahre Qualität einer Führungskraft zeigt sich jedoch im Ausnahmezustand, beispielsweise wenn Mitarbeiter Verpflichtungen ignorieren, eine negative Dynamik ins Team bringen, unpünktlich sind oder schlichtweg die Leistung verweigern. An dieser Stelle stoßen viele Führungskräfte an ihre emotionalen und methodischen Grenzen. Sie zögern, hoffen auf Besserung oder reagieren frustriert, wodurch sich das Problem meist nur verschlimmert.
Dieser Kurs ist dein praxisnaher Leitfaden für genau diese kritischen Situationen. Entwickelt von Unternehmerin, Executive Coach und Speaker Rebecca Paul lernst du ein glasklares System kennen, mit dem du schwierige Führungssituationen analysieren, dich souverän positionieren und konsequent handeln kannst.
Anhand psychologischer Modelle wie dem DISG-Profil und dem Wertequadrat nach Schulz von Thun sowie bewährter Management-Strategien transformierst du deine Führung von Hilflosigkeit zu absoluter Wirksamkeit.
Schwierige Menschen kosten Nerven, Zeit und bares Geld. In dieser Lektion erfährst du, wie sie deine Produktivität auf drei Arten sabotieren: durch permanenten Zeitdiebstahl, das Vergiften des Teamklimas und das Vertreiben deiner besten Leistungsträger.
Kerninhalte:
3 Schadensfaktoren: Zeitverlust, Energie-Sumpf und Fluktuationskosten.
Vermeide Kurzschlusshandlungen bei schwierigen Mitarbeitern. Diese Lektion zeigt dir, wie du durch mentale Gelassenheit und ein bewährtes 3-Schritte-Modell die volle Kontrolle im Führungsalltag zurückgewinnst. Lerne, wie du dich ohne Aggression klar positionierst und deine Erwartungen unmissverständlich durchsetzt.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Schritt 1: Klarheit gewinnen: Analysiere deinen eigenen Ärger und lerne die Gelassenheit erfolgreicher Manager.
Schritt 2: Positionierung: Führe zielgerichtete Mitarbeitergespräche und werde zum positiven Vorbild deines Teams.
Schritt 3: Verbindlich handeln: Setze klare Leitplanken nach dem Prinzip der sofortigen Rückmeldung und vermeide gefährliche „Extrawürste“, die das Teamklima vergiften.
Als Führungskraft wirst du am Ende an Ergebnissen gemessen. Doch was tun, wenn die Umsetzung scheitert und Mitarbeiter trotz klarer Ziele die Leistung verweigern? In dieser Lektion lernst du das wichtigste Diagnose-Werkzeug erfolgreicher Manager kennen: die messerscharfe Unterscheidung zwischen Kompetenzmangel und Motivationsblockaden.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Die Magie des „Warum“: Wie du durch die Vermittlung einer klaren Vision dein Team freiwillig und nachhaltig in Bewegung setzt.
Die Ursachenanalyse: So entlarvst du präzise, ob einem Mitarbeiter Know-how fehlt („Kann nicht“) oder ob eine Einstellungsblockade vorliegt („Will nicht“).
Konsequenz etablieren: Warum das Ignorieren von Fehlverhalten (wie beim „Gemeinschaftsküchen-Syndrom“) die Verantwortung im gesamten Team zerstört.
Hinter schwierigem Verhalten steckt nicht immer böser Wille. Manchmal befinden sich Mitarbeiter in einem emotionalen oder gesundheitlichen Ausnahmezustand. In dieser Lektion lernst du, wie du feinfühlig Signale deutest, voreilige Schubladen-Urteile vermeidest und das Vertrauensverhältnis im Team nachhaltig schützt.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Ursachen im Fokus: Wie sich private Krisen (Trennung, Trauer, Schulden) oder beruflicher Druck (Konkurrenzkampf, unklare Rollen) auf die Leistung auswirken.
Warnsignale deuten: Psychische und physische Belastungsgrenzen (Burnout-Symptome, psychosomatischer Rückzug, Krankheitsflucht oder Suchtverhalten) rechtzeitig erkennen.
Die Chef-Antennen aktivieren: Warum ein falsches Vorurteil die Führungsbeziehung dauerhaft zerstört und wie du stattdessen Brücken baust.
Grenzen der Führung: Wie du Betroffene zur Eigeninitiative motivierst und gleichzeitig deine professionelle Grenze als Führungskraft wahrst.
Warum harmonierst du mit manchen Kollegen sofort, während die Kommunikation mit anderen stockt? Die Antwort liegt in den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen. In dieser Lektion lernst du das weltweit bewährte DISG-Modell kennen. Du erfährst, wie du die Verhaltensmuster deines Teams entschlüsselst, um deine Kommunikation exakt an deren Bedürfnisse anzupassen und echte Wertschätzung im Team zu etablieren.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Die 4 DISG-Quadranten im Detail: Verstehe die psychologischen Treiber hinter dem Dominanten (ergebnisorientiert), Initiativen (begeisterungsfähig), Stetigen (loyal) und Gewissenhaften (präzise) Verhaltensstil.
Motive & Bedürfnisse erkennen: Lerne, was die einzelnen Typen motiviert, wie sie Entscheidungen treffen und welches Umfeld sie für Höchstleistungen benötigen.
Stärken statt Konflikte: Warum vermeintlich „schwierige“ Mitarbeiter oft nur im gegenüberliegenden Quadranten sitzen und wie du diese Andersartigkeit als wertvolle Teamergänzung nutzt.
Effektive Teamführung: So setzt du deine Mitarbeiter stärkenorientiert ein und passt deine Ansprache an, um Reibungsverluste und Konflikte drastisch zu senken.
Selbst wenn du die Persönlichkeit deiner Mitarbeiter richtig einschätzt, scheitern viele Projekte auf der letzten Meile. In dieser Lektion analysieren wir die drei kritischen Stolpersteine der Umsetzung und zeigen dir, warum glasklare Ziele in den Köpfen von Führungskraft und Team oft völlig unterschiedliche Bilder erzeugen.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Stolperstein 1 – Ziel vs. Resultat: Warum 90 % der Mitarbeiter zwar die Ziele kennen, aber das konkret erwartete Endergebnis nicht greifen können.
Stolperstein 2 – Der Weg zum Ziel: Wie mangelnder Fokus und die unklare Definition der ersten Umsetzungsschritte zum Stillstand führen.
Stolperstein 3 – Das Identifikations-Problem: Warum Mitarbeiter im Job Dienst nach Vorschrift machen, privat aber zu „Dynamit“ werden, und wie du dieses Verantwortungsbewusstsein weckst.
Zeitmanagement & Prioritäten: Warum wichtige, aber nicht dringende Aufgaben (Quadrant 2) im Alltagsgeschäft und durch Kleinigkeiten permanent untergehen.
Praxis-Reflexion: Zwei konkrete Fragen für dein Führungsskript, um die Ursachen des letzten gescheiterten Projekts sofort zu entlarven und künftig gezielt gegenzusteuern.
Höre auf, Missverständnisse als Ignoranz abzutun. Lerne die Stolpersteine deines Teams kennen und schaffe die logische Brücke von der Strategie zur fehlerfreien Umsetzung!
Den „schwierigen“ Mitarbeiter entschlüsseln: Wahrnehmung prüfen & Probleme präzise analysieren
Der Stempel „schwierig“ ist schnell vergeben, doch er entspringt oft einer rein subjektiven Wahrnehmung. In dieser Lektion lernst du, wie du als Führungskraft einen Schritt zurücktrittst, emotionale Frustrationen abbaust und das störende Verhalten eines Mitarbeiters vollkommen objektiv und messerscharf analysierst.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Leistung vs. Verhalten: Warum es für die Lösungsfindung ein fundamentaler Unterschied ist, ob du mit den Ergebnissen oder der zwischenmenschlichen Kommunikation unzufrieden bist.
Fokus auf Konkretes: Wie du vage Verallgemeinerungen (wie „der Mitarbeiter ist launisch“) in spezifische, belegbare Verhaltensbeispiele umwandelst.
Der Perspektivwechsel: Kritische Reflexionsfragen, um zu prüfen, ob das Verhalten nur dich stört (z. B. unter Stress) oder eine echte Belastung für Kunden und Kollegen darstellt.
Deine solide Handlungsbasis: Wie du mithilfe des Reflexions-Skripts eine faktenbasierte Grundlage schaffst, um im Gespräch souverän aufzutreten, anstatt aus dem Bauch heraus zu reagieren.
Höre auf, dich im Alltag zu ärgern. Schaffe Klarheit über die tatsächlichen Konfliktpunkte und lege das Fundament für ein erfolgreiches und nervenschonendes Krisenmanagement!
Umgang mit Widerstand und Rebellion: Anstrengende Mitarbeiter vs. offene Machtkämpfe
Wenn Mitarbeiter ständig Kontra geben, geraten Führungskräfte schnell in einen emotionalen Ausnahmezustand. In dieser Lektion lernst du, wie du zwischen konstruktivem (anstrengendem) Widerstand und destruktiven (herausfordernden) Machtkämpfen unterscheidest. Zudem erhältst du ein mächtiges Werkzeug, um persönliche Angriffe vor dem Team sofort und souverän zu stoppen.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Anstrengend vs. Schwierig: Warum engagierte Querdenker wertvoll für dein Team sind, ab wann ihr Verhalten jedoch deine Autorität torpediert und wie du klare Grenzen nach der Entscheidungsfindung setzt.
Die Psychologie der Rebellion: Warum dich Mitarbeiter (z. B. aufgrund von Neid bei Beförderungen oder Vorurteilen) offen bekämpfen und versuchen, dich durch Provokation zu Fehlern zu verleiten.
Die 4E-Methode nach Albert Thiele: Meistere die vier erprobten Konter-Strategien für Meetings, um unfaire Angriffe sofort zu entschärfen:
Ignorieren: Fokus rein auf die Sache lenken.
Ironisieren: Souveränität und Sympathie durch Humor sichern.
Identifizieren: Grenzen unmissverständlich und direkt benennen.
Isolieren: Das ultimative Macht-Signal bei wiederholten Grenzüberschreitungen.
Der Gewohnheits-Jammerer: Negativität stoppen und Frustrationsschleifen durchbrechen
Er fällt nicht durch offenes Fehlverhalten auf, sondern durch dauerhafte Negativität: Der Gewohnheits-Jammerer ist ein echter Energie-Vampir für jedes Team. In dieser Lektion lernst du, die psychologischen Ursachen hinter dieser blockierenden Haltung zu entschlüsseln und blockierte Mitarbeiter effektiv zurück ins Boot zu holen.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Das Profil des Jammerers: Wie du die klassischen Abwehrhaltungen („Das geht nicht!“, „Wann sollen wir das noch machen?“) souverän meisterst, ohne innerlich wütend oder frustriert zu werden.
Persönlichkeit vs. Erfahrung (Das „Warum“): * Der strukturelle Bedenkenträger: Warum prozessorientierte Persönlichkeiten (Typ Blau-Grün) aus Pflichtbewusstsein und Angst vor Fehlern zuerst Risiken sehen.
Der Frustrierte aus Erfahrung: Wie jahrelang gebrochenes Vertrauen durch das Topmanagement zu innerer Kündigung und Widerstand aus Resignation führt.
Führung durch Vertrauen: Wie du als Chef durch maximale Verlässlichkeit, das Eingestehen eigener Fehler und den Verzicht auf „Manager-Gerede“ verlorenen Boden zurückgewinnst.
Der bequeme Mitarbeiter: Fehlende Konsequenzen stoppen und Verbindlichkeit einfordern
Er ist freundlich, umgänglich und ruht in sich – doch im Job macht er nur das Nötigste: Der bequeme Mitarbeiter (oder das „Teflon-Faultier“) meistert das Dienst-nach-Vorschrift-Prinzip perfekt, lässt Fristen verstreichen und lächelt Kritik einfach weg. In dieser Lektion lernst du, warum hinter dieser Bequemlichkeit oft ein hausgemachtes Führungsproblem steckt und wie du wirksam gegensteuerst.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Das Phänomen des netten Verweigerers: Warum leere Versprechungen auf Besserung ohne echte Verhaltensänderung eine unterschätzte Belastung für das Team darstellen.
Das Teflon-Prinzip: Wie lässige Mitarbeiter Vorgaben und Kritik einfach abperlen lassen und deine Autorität unbemerkt testen.
Der Erziehungs-Vergleich für Führungskräfte: Warum erfolgreiche Führung bei Bequemlichkeit auf einem klaren Drei-Klang basiert:
Eigene Grenzen exakt definieren.
Erwartungen unmissverständlich kommunizieren und einen Konsens sichern.
Spürbare Konsequenzen bei Grenzüberschreitungen ziehen.
Grenzen austesten: Wie du das strategische Ausloten deiner Vorgaben durchschaust und durch absolute Konsequenz und Durchhaltevermögen Verbindlichkeit etablierst.
Kritikunfähigkeit überwinden: Psychologische Schutzmechanismen abbauen und Einsicht fördern
Wenn Mitarbeiter bei Fehlern sofort blockieren, die Schuld von sich weisen und jegliche Kritik zurückweisen, stehen Führungskräfte vor einer emotionalen Mauer. In dieser Lektion lernst du, dass hinter mangelnder Kritikfähigkeit meist tief sitzende Angst oder ein geringes Selbstwertgefühl stecken – und wie du durch psychologische Sicherheit echte Einsicht bewirkst.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Die Psychologie der Abwehrhaltung: Warum sich kritikunfähige Mitarbeiter aus Schutzgründen verschließen und wie du verhinderst, dass sie in die Verteidigungsposition gehen.
Die 3 goldenen Feedback-Regeln für sensible Charaktere:
Diskretion: Warum Kritik in der Öffentlichkeit die Mauer nur vergrößert und wie du unter vier Augen richtig argumentierst.
Wertschätzung als Fundament: Wie du Person und Leistung trennst, damit der Mitarbeiter sich überhaupt für Veränderungen öffnen kann.
Fehlerkultur etablieren: Wie du vermittelst, dass Fehler erlaubt sind, solange man die Verantwortung dafür übernimmt.
Der Erfolgsfaktor Vertrauen: Warum Verhaltensänderungen bei diesem Typus Zeit und Geduld erfordern und wie du den Mut zur Selbstreflexion stärkst.
Der 80%-Mitarbeiter: Durch Konsequenz und klare Grenzen die Teamdisziplin sichern
Er erledigt Aufgaben unvollständig, nimmt Regeln nicht so genau und stiehlt durch Unpünktlichkeit die Zeit des gesamten Teams: Der 80%-Mitarbeiter testet unbewusst die Belastbarkeit deiner Vorgaben. In dieser Lektion lernst du am Praxisbeispiel des „Meeting-Zuspätkommers“, wie du schleichenden Disziplinverfall stoppst, ohne die Motivation des Teams zu zerstören.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Die Kosten der Inkonsequenz: Warum das gutmütige Übergehen von Regelverstößen (wie unpünktliches Erscheinen) als offizieller Freifahrtschein für das gesamte Team verstanden wird.
Souveränes Kontern in der Gruppe: Wie du Fehlverhalten vor versammelter Mannschaft sachlich benennst, Erwartungen wiederholst und ohne Updates sofort mit der Agenda fortfährst.
Umgang mit „Kunden-Ausreden“: Die richtige Reaktion, wenn Prioritäten (z. B. Last-Minute-Telefonate vs. interne Termine) vorgeschoben werden, um Regeln zu umgehen.
Der Wechsel in dein Revier: Warum du in der Gruppe Anweisungen gibst, unter vier Augen im Büro jedoch gezielte Fragen zur Einsicht stellst.
Das 3-Säulen-Prinzip für Verhaltensänderungen:
Eigener Vorbildcharakter.
Aktiv erarbeitete Einsicht des Mitarbeiters.
Unnachgiebige Konsequenz bei der Umsetzung.
Umgang mit Minderleistung: Die Balance zwischen Schonfrist und klugen Kompromissen
Leistungsabfall hat immer eine Ursache. Ob schwere private Krisen oder mangelnde Motivation im aktuellen Projekt – als Führungskraft musst du flexibel reagieren, ohne die Abteilungsziele aus den Augen zu verländern. In dieser Lektion lernst du, wie du betroffenen Mitarbeitern den Rücken stärkst und sie durch strategische Vereinbarungen wieder zu voller Leistungsfähigkeit zurückführst.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Krisenmanagement im privaten Umfeld: Wie du bei existenziellen Belastungen (Trennung, Trauerfall, familiäre Sorgen) eine temporäre Schonfrist vereinbarst und den Mitarbeiter effektiv vor Team-Kritik schützt.
Führung mit angezogener Handbremse: Wie du Demotivation durch Langeweile oder mangelnden Sinn im Projekt frühzeitig erkennst und im Dialog gegensteuerst.
Die Kunst des Kompromiss-Gesprächs: Eine konkrete Gesprächsstruktur, mit der du ungeliebte Pflichtaufgaben mit attraktiven Zukunftsperspektiven verknüpfst (Das „Erst-Projekt-A-,-dann-Projekt-B“-Prinzip).
Verbindlichkeit trotz Empathie: Wie du menschliche Nähe zeigst, aber gleichzeitig klare zeitliche Leitplanken für die Rückkehr zur gewohnten Performance festlegst.
Die Leistungsdiagnose: „Kann nicht“ vs. „Will nicht“ präzise analysieren
Kommunikations-Showstopper vermeiden: Wie Killerphrasen und Abwertungen die Leistung blockieren
Erfolgreiche Führung scheitert oft schon an der Sprache. In dieser Lektion erfährst du, welche verbalen und nonverbalen Verhaltensweisen die Vertrauensbasis im Team zerstören und wie du typische Kommunikationsfehler im Keim erstickst.
Kerninhalte:
Killerphrasen entlarven: Warum Sätze wie „Das haben schon fähigere Leute nicht geschafft“ Lösungen blockieren und Mitarbeiter in die Verteidigung zwingen.
Vorwürfe und Pauschalisierungen: Wie Du-Botschaften („Erst denken, dann handeln“) und Verallgemeinerungen („Sie sind nie pünktlich“) die Fronten verhärten.
Subtile & offene Abwertung: Die fatalen Folgen von Ironie, Auslachen oder Kritik unter der Gürtellinie – besonders vor Kunden oder dem restlichen Team.
Nonverbale Störsignale: Warum Augenrollen oder Ignorieren dieselbe zerstörerische Wirkung haben wie ein gesprochenes Wort.
Das Leistungspotenzial sichern: Warum Höchstleistungen – besonders in schwierigen Zeiten – ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter voraussetzen.
Klare Positionierung: Mitarbeitergespräche mit dem Typologie-Quadrat vorbereiten
Ein erfolgreiches Personalgespräch basiert nicht auf Zufall, sondern auf einer präzisen Strategie. In dieser Lektion lernst du, wie du deine Führungsrolle als Coach oder Motivator exakt positionierst, Erwartungen unmissverständlich klärst und Leistungsdefizite systematisch behebst.
Kerninhalte:
Szenario „Kann nicht“ (Deine Rolle: Coach): Wie du konkrete Resultate definierst, den Eigenanteil des Mitarbeiters bei Weiterbildungen einforderst und ihn über die eigenständige Terminplanung in die Pflicht nimmst.
Szenario „Will nicht“ (Deine Rolle: Motivator): Wie du Erwartungskonflikte und Bequemlichkeit entlarvst, Grenzen konsequent einforderst und durch Autonomie statt Mikromanagement die Eigenverantwortung stärkst.
Die 3 Hebel zur Einstellungsänderung: Erwartungen offen aussprechen, klare Ziele und Grenzen setzen sowie echte Eigenverantwortung fördern.
Dein Praxis-Leitfaden in 3 Schritten: Symptom prüfen (Ausnahmezustand oder Persönlichkeit?), die Art der Schwierigkeit definieren (Leistung oder Verhalten?) und den konkreten Handlungsplan ableiten.
Beende schwammige Aussagen und planloses Agieren. Nutze dieses Tool für maximale Klarheit und Verbindlichkeit in jedem Mitarbeitergespräch!
Das Typologie-Quadrat: Die 4 Schritte zur maßgeschneiderten Führungsstrategie
Trifft eine Führungskraft ohne präzise Diagnose Maßnahmen, ist der Erfolg purer Zufall. In dieser Lektion lernst du das Typologie-Quadrat für schwierige Mitarbeiter kennen. Dieses Tool bewahrt dich vor planlosem Herumprobieren und zeigt dir anhand von vier strukturierten Schritten, wie du deine Führungsrolle glasklar positionierst.
Deine Kernkompetenzen aus dieser Lektion:
Schritt 1 – Einordnung (Können vs. Wollen): Warum sich Unwillen oft hinter scheinbarem Unvermögen versteckt und wie du die wahre Ursache der Minderleistung diagnostizierst.
Schritt 2 – Abgrenzung des Einflussbereichs: Erkennen, wann die Problematik (z. B. bei Sucht oder Burnout) außerhalb des Führungsrahmens liegt und externe, professionelle Hilfe erfordert.
Schritt 3 – Selbstreflexion: Die kritische Prüfung, ob ein Mitarbeiter objektiv schwierig ist oder ob du als Chef lediglich deine eigenen Vorurteile und Wertekonflikte auf seine Leistung projizierst.
Schritt 4 – Agieren als Coach oder Motivator: * Der Hebel beim „Nichtkönnen“: Du wirst als Coach aktiv und unterstützt durch zielgerichtete Fortbildung.
Der Hebel beim „Nichtwollen“: Du wirst als Motivator aktiv und schaffst Rahmenbedingungen für langfristige, intrinsische Motivation.
Das Umfeld für intrinsische Motivation: Wie du durch echte Entscheidungsbeteiligung, das Vermitteln von Sinnhaftigkeit, die Stärkung der Autonomie, fundiertes Lob und das Erzeugen von „Flow“ ein produktives Arbeitsumfeld gestaltest.
Das 6-Schritte-Veränderungsgespräch: Vom Wunsch zum konkreten Handlungsplan
Mitarbeiter zu einer echten Verhaltensänderung zu bewegen, erfordert mehr als bloße Aufforderungen. In dieser Lektion meisterst du ein kraftvolles, psychologisch fundiertes Fragewerkzeug in sechs Schritten, das unverbindliche Absichten in messbare Resultate verwandelt.
Kerninhalte:
Schritt 1 & 2 – Motive & Bereitschaft prüfen: Wie du über die Frage nach dem „Warum“ und eine Skala von 1 bis 10 die echte Ernsthaftigkeit und Bindung des Mitarbeiters entlarvst.
Schritt 3 – Die Paradoxe Vertiefung: Warum die Frage „Warum hast du keine kleinere Zahl gewählt?“ den Mitarbeiter dazu zwingt, seine eigene Veränderungsmotivations-Argumentation zu liefern.
Schritt 4 & 5 – Ziel-Visualisierung & Relevanz: Wie du den Mitarbeiter die positiven Resultate der Veränderung ausmalen lässt, um eine emotionale und logische Sinnhaftigkeit (Attraktivität) zu erzeugen.
Schritt 6 – Der erste Schritt zur Nachhaltigkeit: Wie du durch die konkrete Festlegung des Was, Wann und eines verbindlichen Feedback-Termins die tatsächliche Umsetzung sicherstellst.
Schwierige Mitarbeitergespräche führen: Vorbereitung, Ziele und Struktur
Kritikgespräche, Konflikte oder Minderleistungen belasten den Führungsalltag. In dieser Lektion lernst du, wie du anspruchsvolle Gespräche durch Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein als echte Feedback-Chance nutzt, um Fehlverhalten fair, aber lösungsorientiert zu korrigieren.
Kerninhalte:
Die Feedback-Chance: Warum sowohl Anerkennung als auch berechtigte Kritik für die Selbststeuerung der Mitarbeiter essenziell sind, um die Qualität der Arbeitsleistung langfristig zu sichern.
Schritt 1 – Informationen einholen: Fakten und konkrete Beispiele sammeln, um Verhaltensweisen sauber zu belegen, sowie rechtliche Rahmenbedingungen und Sanktionsmöglichkeiten vorab prüfen.
Schritt 2 – Gesprächsziele festlegen: Wie du durch die Definition von Minimalzielen, Optionen und Ressourcen (z. B. Coaching oder Versetzung) verhinderst, dass Gespräche im Sande verlaufen.
Schritt 3 – Bilanzierung & Verabredungen: Das richtige Timing für das Gesprächsende nutzen, um Ergebnisse nicht wieder zu verwässern, und Vereinbarungen ohne raue Kritik oder Abwertungen treffen.
Das Werte- und Entwicklungsquadrat: Verhaltensänderungen konstruktiv steuern
Problematische Verhaltensweisen wie Egoismus, mangelnde Eigeninitiative oder dominantes „Platzhirsch-Verhalten“ belasten das Arbeitsklima. In dieser Lektion lernst du das Werte- und Entwicklungsquadrat (nach Paul Hellwig und Friedemann Schulz von Thun) kennen. Mit diesem Tool führst du schwierige Gespräche so, dass Blockaden gar nicht erst entstehen.
Kerninhalte:
Das Aristoteles-Prinzip der Mitte: Warum jede wahre Tugend die goldene Mitte zwischen zwei fehlerhaften Extremen darstellt – dem „zu viel des Guten“ und dem „zu wenig des Guten“.
Den positiven Kern extrahieren: Wie du negatives Verhalten nicht verteufelst, sondern den dahinterliegenden positiven Ansatz isolierst und konstruktiv würdigst.
Abwehrverhalten gezielt verhindern: Warum Mitarbeiter Kritik viel leichter annehmen können, wenn sie sich nicht pauschal verurteilt fühlen.
Zukunftsgerichtete Entwicklungswege: Wie das Modell genutzt wird, um eine klare und akzeptable Richtung für die Verhaltens- und Einstellungsänderung deines Mitarbeiters aufzuzeigen.
Das Werte- und Entwicklungsquadrat in der Praxis: Potenziale statt Schwächen führen
Es gibt keine unveränderbaren, schlechten Eigenschaften – schwieriges Verhalten ist oft nur eine verkümmerte, negative Übertreibung einer positiven Qualität. In dieser Lektion lernst du, wie du das Werte- und Entwicklungsquadrat Schritt für Schritt anwendest, um im Team ein gesundes Spannungsverhältnis zwischen scheinbaren Gegensätzen aufzubauen.
Kerninhalte:
Der systematische 4-Schritte-Aufbau: 1. Ausgangspunkt: Problematisches Verhalten (z. B. passiv) als negative Übertreibung eintragen. 2. Tugend: Den positiven, erhaltenswerten Kern (z. B. Besonnenheit) identifizieren. 3. Schwester-Tugend: Das tugendhafte, positive Gegenteil (z. B. Aktivität/Risikofähigkeit) ableiten. 4. Gegenüberliegende Übertreibung: Das negative Extrem der Schwester-Tugend bestimmen.
Die Integration von Gegensätzen: Warum echte Entwicklung bedeutet, ein Sowohl-als-auch-Verständnis (z. B. situativ sparsam und großzügig zu sein) zu fördern, anstatt in Extremen gefangen zu bleiben.
Vielfältige Einsatzbereiche in der Führung:
Alleinige Vorbereitung: Den Blick weg vom Problem hin zum ganzen Menschen öffnen und Zielklarheit gewinnen.
Gemeinsamer Dialog: Das Quadrat im Meeting zusammen mit dem Mitarbeiter erarbeiten, um Ängste zu nehmen und die Akzeptanz zu maximieren.
Reflexion & Selbst-Coaching: Eigene „Zu-viel-des-Guten“-Muster (z. B. zu ungeduldig oder zu harmoniebedürftig) erkennen und weiterentwickeln.
Konstruktive Gesprächsführung: 6 Stellschrauben gegen festgefahrene Fronten
Wenn Gesprächspartner sich gegenseitig nur noch Vorwürfe an den Kopf werfen – wie „Geizkragen“ versus „Verschwender“ oder „passiv“ versus „aktionistisch“ –, fahren Diskussionen regelrecht fest. In dieser Lektion lernst du sechs konkrete, praxiserprobte Empfehlungen kennen, um Vorwurfshaltungen aufzubrechen und Blockaden im Keim zu ersticken.
Kerninhalte:
1. Die innere Haltung („Ich bin okay, du bist okay“): Warum deine wertfreie, respektvolle Einstellung als Führungskraft eine größere Wirkung auf den Gesprächserfolg hat als reine Gesprächstechniken.
2. Geteiltes Verständnis herstellen: Wie du durch gezieltes Nachfragen vage Begriffe (wie „zeitnah“ oder „effizient“) in unmissverständliche, verbindliche Absprachen verwandelst.
3. Die VW-Regel (Vorwurf in Wunsch): Warum sich Vorwürfe auf die Vergangenheit beziehen und blockieren, während zukunftsorientierte Wünsche („Ich wünsche mir, dass...“) ein bedrohungsfreies Fundament schaffen.
4. Handlungsrelevantes Feedback: Wie du pauschale Angriffe auf die Person vermeidest, indem du zeitnahe, greifbare Beispiele nutzt und die konkreten Auswirkungen des Verhaltens auf das Team oder Kunden beschreibst.
5. Die Königsklasse (VW-Regel + Feedback kombiniert): Die Verknüpfung von konkreten Planungskoordinaten mit einer klaren Wunsch-Formulierung für maximale Orientierung.
6. Die 50%-Regel gegen Monologe: Warum du die Verantwortung für die Problemlösung durch gezielte Fragen zum Mitarbeiter schieben musst, damit mindestens die Hälfte der Gesprächsenergie von ihm selbst kommt.
Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Kursabschluss! In dieser Bonuslektion findest du weiterführende Ressourcen, Zusatzmaterialien und einen Ausblick auf die nächsten Schritte für deinen Praxiserfolg.
Die Leistung Ihres Teams ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen. Nicht immer entsprechen Leistung und / oder Verhalten jedes Einzelnen Ihren Erwartungen. Manche stellen eine Herausforderung dar – andere sogar ein echtes Problem. Für diese „schwierigen“ Mitarbeiter werden Sie mit diesem Kurs Ihre Handlungskompetenzen erweitern. Sie gewinnen ein besseres Verständnis über die Ursachen schwierigen Verhaltens und lernen Führungsinstrumente kennen, mit denen Sie gezielt darauf hinwirken, dass auch schwierige Mitarbeiter ihre Potentiale für das Unternehmen einsetzen.
Was Sie inhaltlich in diesem Kurs erwartet
In diesen 3 Schritten sollten Sie denken und handeln, wenn schwierige Mitarbeiter drohen, Sie an Ihre Grenzen zu bringen.
Diese 3 grundsätzlichen Hintergründe kann es für schwieriges Verhalten geben – und so können Sie jeweils damit umgehen.
Einige besondere Ausprägungen des Faktors “schwierig” kennen Sie näher – und Sie haben jeweils ein Handlungskonzept dafür.
Sie haben ein Tool für die richtige Einschätzung Ihres Mitarbeiters bei schwacher Leistung und damit für Deine klare Positionierung und ein klares Verhalten gegenüber diesem Team-Mitglied.
Sie kennen die 6 Phasen der Veränderung und können damit ein nachhaltig wirksames Veränderungsgespräch mit Ihrem Mitarbeiter führen.
Sie haben ein weiteres Tool, für den Fall, dass Sie nicht mit der Leistung, sondern dem Verhalten eines Menschen unzufrieden sind. Dieses Tool unterstützt Ihre “Navigation” in anspruchsvollen Gesprächssituationen.
Sie lernen die VW-Regel und 5 weitere Regeln für eine wirksame Gesprächsführung kennen.
Lernmaterial
Video-Tutorials
Begleitendes Arbeitsbuch
Tools, Vorlagen und Konzepte zur direkten Anwendung