
Hallo und Willkommen bei emusika
Folgendes erwartet Dich in Kapitel 1:
- Die ersten Akkorde
- Akkordfolgen mit Akkorden spielen
- Dein erster Popanschlag
- Die ersten beiden Songs "Happy Birthday" und "99 Luftballons"
- Spielen mit einem Kapodaster
Ich freue mich auf Euch!
Hast Du deine Gitarre parat ? Super - dann lass' uns loslegen.
Bevor Du mit dem Gitarrespielen beginnst, schauen wir uns die Bauteile der Gitarre genauer an.
Lerne die einzelnen Bauteile der Gitarre auswendig, denn viele dieser Begriffe begegnen Dir später in den Lektionen wieder.
In dieser Lektion lernst Du die Gitarre und ihre einzelnen Bestandteile kennen.... und los geht's.
Die Gitarre hat 6 Saiten. Alle Saiten der Gitarre sind unterschiedlich dick und haben einen unterschiedlichen Klang.
Je dicker die Saite ist, umso tiefer klingt diese. Probiert es gleich einmal aus... Die dickste Saite klingt am Tiefsten.
Wir wollen jetzt die "Namen" der einzelnen Saiten auswendig lernen.
Dafür gibt es einen guten Merkspruch. Diesen erfahrt Ihr in unserem nächsten Video....
Das Stimmen der Gitarre ist eine der wichtigsten Vorbereitungen für das Gitarrespielen. Für diese Lektion benötigt Ihr ein Stimmgerät oder Ihr ladet Euch eine App herunter (Guitar Tuner) und stimmt über das Mikrofon Eures Smartphones.
Bevor Du anfängst zu spielen, sollte die Gitarre in der richtigen Stimmung sein. Dieses geht mit einem Stimmgerät am einfachsten. Ein sogenannter Clip-Tuner, also ein Stimmgerät zum Anklemmen an die Gitarre, wertet die Schwingungen beim Anschlag einer Saite aus und zeigt Dir ob die Saite richtig gestimmt ist.
Das Stimmen der Gitarre will gelernt sein und Ihr werdet einige Zeit brauchen bis Ihr dieses richtig beherrscht. Nehmt Euch die Zeit vor jedem Spielen, denn eine verstimmte Gitarre klingt nie gut...
Nach dem Anklemmen des Stimmgerätes kannst Du die tiefe E-Saite anspielen. Jetzt siehst Du wie eine Nadel ausschlägt. Wenn die Nadel genau in der Mitte anhält und im Display das E grün angezeigt wird, ist die Saite richtig gestimmt.
Bleibt die Nadel zu weit links, ist die Saite zu tief. Jetzt musst Du den entsprechenden Wirbel der Gitarrensaite von Dir weg drehen. Ist die Nadel zu weit rechts, ist die Saite zu hoch und Du musst tiefer stimmen, also den Wirbel zu Dir hin drehen. Stimme alle anderen Saiten genauso.
Es wird nun Zeit für unseren ersten Akkord: Dieser heisst "E-Moll".
Lege den Zeigefinger auf die 2. Saite von oben gesehen in den 2. Bund. Dein Mittelfinger legt sich dann auf die 3. Saite ebenfalls in den 2. Bund.
Dein Daumen befindet sich auf der Rückseite des Gitarrenhalses. Drücke nun mit dem Zeige- und Mittelfinger auf das Griffbrett. Achte darauf, dass die anderen Finger ( Ringfinger und kleiner Finger ) nicht das Griffbrett berühren.
Fertig ist unser erster Akkord: E-Moll
Achte darauf, dass Deine Finger im richtigen Bund liegen und Du die Finger fest genug auf das Griffbrett drückst. Ansonsten klingt der Ton nicht richtig.
Mit dem Daumen der rechten Hand streichst Du jetzt alle Saiten von der dicksten zur dünnsten Saite nacheinander an.
Super! Jetzt hast Du schon Deinen ersten Akkord E-Moll gespielt.
Für deinen zweiten Akkord G-Dur brauchst auch wieder deinen Mittel- und deinen Zeigefinger. Für den zweiten Akkord nimmst Du den Mittelfinger hoch und legst ihn in den 3. Bund auf der tiefen E-Saite. Der Zeigefinger bleibt dabei im 2. Bund auf der A-Saite liegen. Deinen Ringfinger legst Du dann noch in den 3. Bund auf der hohen e-Saite.
Dieser zweite Akkord heißt G-Dur.
Am Anfang ist das Positionieren des Ringfingers evtl, etwas schwierig. Während der ersten Versuche kannst Du G-Dur zunächst auch ohne den Ringfinger greifen (nennt sich G6). Spiele den Wechsel des Mittelfingers von der D-Saite zur E-Saite mehrmals durch.
Wenn Du bei diesem Wechsel sicherer bist, nimmst Du dann den Ringfinger einfach mit dazu.
( 3.Bund auf der hohen e-Saite )
Spiele jetzt den Akkord E-Moll 4x nacheinander an. Zähle dabei bei jedem Anschlag mit (1..2..3..4 ).
Wenn Du bis vier gezählt hast, fängst Du wieder von vorne an.
Jetzt hast Du Deinen ersten Rhythmus gespielt.
Versuche das Schlagmuster mit dem Backing Track zu spielen.
Achte dabei auf die Gitarre und wann diese innerhalb des Songs angespielt wird.
Wir wechseln nun vom Akkord E-Moll zu G-Dur und spielen Deinen ersten Akkordwechsel.
Spiele wieder 4x den Akkord E-Moll an, danach wechselst Du zu G-Dur und spielst diesen ebenfalls wieder 4x an.
Wiederhole diesen Wechsel mehrmals, bis Deine Finger sicher beim Wechsel von E-Moll zu G-Dur sind. Schau Dir dazu auch die beigefügten Unterrichtsmaterialien an.
Im nachfolgenden Backing Track spielst Du dann die Akkordfolge G-Dur zu E-Moll und schlägst jeden Akkord 4x an.
Gerade in den ersten Tagen und Monaten kann es sein, dass beim Greifen von Tönen und Akkorden der Ton nicht gut klingt.
Du hörst vielleicht ein Schnarren beim Anspielen der Saite und so klingt z.B. der Akkord nicht richtig. Das kann daran liegen, dass Du nicht weit genug rechts innerhalb des Bundstäbchens greifst.
Je weiter Du rechts innerhalb des Bundes greifst, umso besser klingt der Ton. Außerdem brauchst Du dann auch weniger Kraft. Wichtig ist allerdings, dass Du nicht auf das Bundstäbchen drückst. Dann würde der Ton wieder dumpf und falsch klingen.
Dein 3. Akkord ist nun D-Dur.
Bei D-Dur dürfen wir beim Anschlag die tiefe E-Saite nicht mitspielen. Warum dies so ist, erzähle ich dir in einer späteren Lektion.
Damit du dir dies gut merken kannst, gibt es folgenden Merkspruch für D-Dur:
"D mit E tut weh"
Für unser erstes Lied brauchen wir nun noch A-Dur.
Der nächste Akkord ist A-Dur. Bei diesem liegen alle Finger sehr nah beieinander.
Achte darauf, dass die Finger alle auch im 2. Bund liegen.
Spiele als nächstes die beiden Akkorde D-Dur und A-Dur im Wechsel:
4x D-Dur ab der A-Saite anschlagen und danach 4x den Akkord A-Dur.
Mit dem Lied Happy Birthday wirst du jedem Geburtstagskind eine Freude machen!
Wir brauchen hierfür die Akkorde D-Dur - A-Dur und G-Dur.
Kennst Du diese noch alle und kannst sie spielen? Falls sie nicht mehr so sicher sitzen, wiederhole am besten noch einmal die entsprechenden Lektionen.
Hast Du die ersten Übungen gut hinbekommen ?
Wenn Du bis hierher Fragen hast, kannst Du diese gerne stellen. Wir würden uns freuen, von Euch zu hören!
Falls wir Deine Fortschritte beurteilen sollen, kannst Du uns auch gerne ein Video mit deinen Fortschritten per WhatsApp schicken.
Wir sagen Dir dann, ob es noch etwas zu verbessern gibt.
Popanschlag 1 (Part 1)
Dein erstes cooles Schlagmuster. Den Popanschlag 1 wirst du später bei vielen Liedern einsetzen können.
Bei Deinem ersten Schlagmuster spielst Du die Abschläge mit dem Daumen und die Aufschläge ebenfalls (von unten nach oben). Dieses Schlagmusterwird bei vielen Liedern gespielt und Du setzt dieses später im Kurs noch öfter ein.
Sieh dir am Besten das Video dazu an, damit Du das Gefühl für den richtigen Rhythmus bekommst.
(Im Video zeigen wir den Aufschlag auch mit Zeigefinger. Probiere, was Dir besser gefällt)
Popanschlag 1 (Part 2)
Ein nützlicher Helfer um Lieder einfach zu spielen ist: Der Kapodaster
Wir kennen jetzt schon mehrere Akkorde. Viele Lieder sind aber in Tonarten geschrieben, in denen für Anfänger viel zu schwierige Akkorde enthalten sind. Damit wir diese tollen Songs aber trotzdem spielen können, gibt es für uns den Kapodaster.
Der Kapodaster wird an den Hals der Gitarre geklemmt,und verändert die Tonhöhe der gegriffenen Akkorde.
Ein E-Moll mit Kapodaster im 2. Bund gegriffen, ist musikalisch gesehen z.B. ein Fis-Moll.
Ein Kapodaster verändert die Tonhöhe der gegriffenen Akkorde. Versuche die vier Akkorde D-Dur - E-Moll -G-Dur und A-Dur mit dem Kapodaster im 2. Bund zu spielen.
Bei unserem nächsten Lied "99 Luftballons" können wir diesen Kapodaster-Trick anwenden.
Dein 2. Song: 99 Luftballons von Nena
Das Lied "99 Luftballons" von Nena kennst du bestimmt...
Du kannst dir weiter unten den Song noch einmal in Ruhe anhöhren bevor du mit der Lektion beginnst.
Die Tabulatur ermöglicht es uns, Lieder auf der Gitarre auch ohne Notenkenntnisse zu spielen. Die Tabulatur besteht aus 6 Linien, die die Saiten der Gitarre darstellen.
Dabei stellt die oberste Linie die hohe e-Saite ( die dünnste Saite Deiner Gitarre) dar und die untere Linie die tiefe E-Saite ( die dickste Saite Deiner Gitarre ). Auf den Linien der Tabulatur befinden sich dann noch Zahlen. Diese Zahlen zeigen an, in welchem Bund die Saite gegriffen und angespielt werden muss.
Eine Grafik findet Du im Anhang. Im nächsten Teil folgt das Video mit Übungen.
Bei den folgenden Übungen spielen wir die Saiten mit dem Daumen der rechten Hand an.
Dazu schlägst Du die entsprechende Saite an, ohne eine andere Saite zu berühren.
Jetzt greifst Du zusätzlich Töne auf dem Griffbrett.
Als erstes spielen wir wieder die D-Saite leer (0) an, danach im 2. Bund und dann im 3. Bund.
Als nächstes wollen wir über mehrere Saiten spielen. Wir starten auf der A-Saite im 3. Bund und spielen die Töne langsam nacheinander bis zur leeren G-Saite an.
Mit der nächsten Übung trainieren wir unsere Finger der linken Hand und Du lernst die C-Dur Tonleiter kennen und spielen. Wir starten mit unserem Ringfinger im 3. Bund.
Wichtig ! Spiele jeden Ton mit dem angegebenen Finger und nachdem Du die Tonleiter vorwärts spielen kannst, versuche sie auch rückwärts zu spielen.
Die C'Dur Tonleiter besteht aus 7 unterschiedlichen Tönen ( Die Stammtöne). Diese Töne heißen: c - d - e - f - g - a - h
Der achte Ton entspricht dann wieder dem ersten in einer höheren Lage. Diesen Achten Ton nennt man „Oktave“ (lat. Octavus = der Achte ).
Lied: Smoke on the water (Vorübung)
Als nächstes wollen wir zwei Saiten auf einmal anzupfen.
Der Daumen spielt dafür die D-Saite an und der Zeigefinger zupft die G-Saite gleichzeitig an.
Wenn das gut funktioniert, gehen wir mit dem Mittelfinger und dem Ringfinger auf der D-Saite und der G-Saite in den 3. Bund und danach in den 5. Bund und spielen die Saiten gleichzeitig an.
Der Song "Smoke on the water" beinhaltet das wahrscheinlich am häufigsten gespielte Riff in der Geschichte der Gitarre.
Wenn Du die Vorübungen alle gut gemeistert hast, können wir nun zu dem weltbekannten Intro kommen.
Besonders markant aus dem Song "Beat it" ist das Main-Riff, was sowohl im Intro als auch immer im Refrain gespielt wird.
Hier spielen wir auch wieder keine Akkorde sondern einzelne Töne, die zusammen dieses bekannte Riff ergeben.
Hier findest du den 2. Teil vom Video zu BEAT IT (song)
Bei dem Akkord A-Moll benötigen wir wieder drei Finger unserer linken Hand. (Zeige-Mittel-und Ringfinger).
Dabei musst Du aufpassen, dass Du mit Deiner Handinnenfläche nicht die hohe e-Saite berührst.
Am Besten klingt der Akkord, wenn Du ab der A-Saite ( Grundton ) anspielst. Da der Akkord A-Moll den Ton „e“ beinhaltet, ist es aber nicht falsch wenn die tiefe E-Saite mitangeschlagen wird.
Bei dem nächsten Akkord, dem C-Dur, bleiben direkt zwei Finger aus dem A-Moll Akkord liegen. Die beiden Akkorde C-Dur und A-Moll sind nämlich sozusagen „verwandt“.
A-Moll ist die Mollparallele von C-Dur, und diese beiden Akkorde klingen nahezu immer gut zusammen. Sie haben die Töne c und e gemeinsam. C-Dur ist der bisher schwerste Akkord. Du musst diesmal sogar über drei Bünde greifen.
Lege die Finger darum möglichst weit rechts in den Bund (direkt vor das Bundstäbchen). Des Weiteren mußt Du darauf achten, dass Deine Finger hoch genug aufgestellt sind. Ansonsten berührst Du mit der Innenseite des Zeigefingers die hohe e-Saite und die Saite kann nicht frei schwingen.
Beim Akkord C-Dur kannst Du musiktheoretisch ab der tiefen E-Saite anschlagen. Allerdings klingt es besser, wenn Du diesen Akkord ab der A-Saite spielst. Dadurch ist der erste Ton den man hört, ein C ( 3. Bund auf der A-Saite ) und dieses klingt für den Hörer harmonischer als das tiefe E.
Grundton von C-Dur = C
Für den Song der Sportfreunde Stiller benötigen wir die vier Akkorde:
D-Dur | A-Moll | C-Dur | E-Moll
Ein Schlagmuster das sehr gut dazu passt, ist der Popanschlag 1.
Beim Song „Whiskey in the jar“ kannst Du auch den Popanschlag 1 anwenden.
Nachfolgend ist der Akkordablauf pro Strophe mit dem Popanschlag 1 dargestellt. Spiele zur Übung diesen Ablauf mehrmals durch.
Bisher hast Du alle Töne immer mit dem Daumen der rechten Hand angeschlagen. Es gibt aber auch eine weitere Technik die es Dir ermöglicht, auch schnellere Melodien zu spielen.
Diese heißt: Wechselschlag
Beim Wechselschlag schlägst Du abwechselnd mit dem Mittel- (m) und Zeigefinger (i) die jeweilige Saite an. Der Daumen bleibt dabei auf der tiefen E-Saite liegen. Außer in der klassischen Spielweise ist der Wechselschlag besonders im Flamenco zu finden. Dort nennt man diese Technik Picado.
Hörtipps: Paco de Lucia, Vicente Amigo
Bei der nächsten Übung kommt der Wechselschlag mit m und i ( Picado ) zum Einsatz. In hell über den Tönen steht zusätzlich, mit welchem Finger der linken Hand Du spielen sollst.
In der Übung haben wir zusätzlich zwei Klammern. In Verbindung mit dem Wiederholungszeichen bedeuten diese, dass Du beim ersten Durchgang bis Ende Klammer eins spielst, zurückspringst zu Takt 2 und beim zweiten Durchgang sofort Klammer zwei spielst ( Takt 5 also auslässt ).
Beim Zupfen spielen wir nicht wie beim Popanschlag alle Saiten zusammen, sondern jede Saite einzeln an:
Lege den rechten Daumen auf die tiefe E-Saite (6. Saite)
Der Zeigefinger hakt sich leicht unter die G-Saite ein
Der Mittelfinger kommt unter die H-Saite und
der Ringfinger hakt sich unter die hohe e-Saite ein (1. Saite)
P-I-M-A
Die „pima" Bezeichnung kommt aus dem spanischen und steht für die Finger unserer rechten Hand:
P = Daumen (pulgar)
i = Zeigefinger (indice)
m = Mittelfinger (medio)
a = Ringfinger (anular)
Als erstes versuchen wir, uns mit der pima Zupftechnik vertraut zu machen. Zupfe die Saiten nacheinander langsam an. Wiederhole dies so oft, bis Du sicher bist.
Danach erweitern wir dieses Zupfmuster. Du zupfst jetzt insgesamt 6 Mal an. Nachdem Du auf der hohen e-Saite angekommen bist, gehst Du wieder mit m und i zurück.
Nachdem Du Dich mit p-i-m-a vertraut gemacht hast, spielen wir nun die erste Melodie mit dieser Zupftechnik.
Du findest zur Übung auch einen Backing Track bei dem Du das Zupfmuster immer wieder durch spielst.
Alle Anleitungen und Übungen findet Ihr auch im Anhang in den Unterrichtsmaterialien.
siehe auch die Unterrichtsmaterialien und den Backing Track aus Lektion 40.
Bei der „Spanischen Romanze“ haben wir ein durchgängiges Zupfmuster innerhalb des Liedes.
Du zupfst auf der Zählzeit „1“ immer mit dem Daumen und Ringfinger der rechten Hand die tiefe und hohe e-Saite gleichzeitig an. Danach zupfst Du die „h“ und dann die „g“ Saite.
Auf der Zählzeit „2“ und „3“ zupfst Du nur die „e“-„h“ und „g“ Saite nacheinander an.
Bei der „Romanze“ lernen wir eine neue Technik kennen: Das kleine Barré.
Du legst dafür den Zeigefinger der linken Hand gestreckt über die letzten drei Saiten der Gitarre.
(In der Tabulatur wird das Barré im 5. Bund mit „BV“ angezeigt)
Im 2. Teil der Romanze kommt der angesprochende Barré Griff mit dazu.
Versuche diese für Dich völlig neue Technik langsam und mit Geduld.
In unserem letzten Teil der Spanischen Romanze lernst Du das Finale.
F-maj7 benutzen wir als Gitarrenanfänger zunächst immer dann, wenn Du in einem Lied den Akkord F-Dur stehen hast. F-Dur ist momentan noch etwas zu schwer zu greifen.
Mit dem Fmaj7 als Ausweichakkord kannst Du aber diese Lieder trotzdem spielen. Fmaj7 sieht aus wie ein „ falsches“ C-Dur. Beim Anspielen ist es wieder wichtig, dass Du die tiefe E-Saite nicht mitspielst.
Wie Du in den angehängten Unterrichtsmaterialien siehst, sind C-Dur und Fmaj7 sehr ähnlich. Beim Wechsel von C-Dur zu Fmaj7 kannst Du den Zeigefinger liegen lassen ! Probiere auch hier den Wechsel wieder.
In der nächsten Lektion erklären wir die Barré-Technik. Dort kommt dann auch der Akkord F-Dur vor. Sobald Du das Barré beherrscht, kannst Du dann bei den vorhergehenden Songs statt Fmaj7 das F-Dur spielen.
Bei „House of the rising sun" kommt der Akkord F-Dur vor. Wie angesprochen kannst Du stattdessen Ubergangsweise zunächst Fmaj7 spielen. Versuche trotzdem zeitnah das „kleine“ F-Dur zu spielen. Vom Schlagmuster her schlägst Du jeden Akkord 2x an.
Bei dem Song kannst Du auch das Zupfmuster aus der PIMA Lektion im 6/8 Takt anwenden.
Dieses klingt dann sehr nahe am weltbekannten Song von „The Animals“.
Die bereits bekannten Akkorde E-Moll, G-Dur, C-Dur und D-Dur werden bei Singer- Songwritern gerne auch in einer ähnlichen, abgewandelten Form für Songs benutzt.
Ein bekannter Künstler der live oft diese Akkorde einsetzt ist z.b. Ed Sheeran. Als Grundlage dienen uns die o.a. vier Akkorde.Du startest bei E-Moll und legst zusätzlich den Ringfinger auf die H-Saite in den 3. Bund und den kleinen Finger auf die hohe E-Saite in den 3. Bund. Ring- und kleiner Finger bleiben bei allen Akkorden liegen.
Durch das liegen bleiben entstehen bei der Akkordfolge e-G-C-D dann folgende neue Akkorde:
E7sus4 - G-Dur - Cadd9 - Dsus4
Diese Akkorde sind, dadurch dass nur der Zeige- und Mittelfinger bewegt werden, als Abfolge leicht zu spielen und klingen bei Pop- und Countrysongs sehr gut.
Berühmte Songs bei denen in Teilen diese Akkorde vorkommen sind:
Wonderwall - Oasis
Galway Girl - Ed Sheeran
Perfect - Ed Sheeran
Der Popanschlag 2 ist etwas schwieriger als der Erste. Auch hier hilft Dir das Video wieder, den richtigen Anschlag und Rhythmus zu finden. Probiere zunächst wieder das Schlagmuster mit dem Akkord E-Moll.
In den Unterrichtsmaterialien ist der Akkord E-Moll als Tabulatur dargestellt. Die Tabulatur zeigt Dir genau an, welche Saiten Du jeweils spielen musst. Dabei bleibt Deine linke Hand aber unverändert im Akkord E-Moll.
Schlagtechnik: Song Bedingungslos
Schau Dir das nächste Video mit dem Song "Bedingungslos" von Sarah Connor an. Hier zeige ich Euch, wie Ihr den Popanschlag 2 anwenden könnt.
Die Akkorde des Liedes sind E-Moll - G-Dur - A-Moll - C-Dur.
Im Original wird der Song mit einem Kapodaster im 2. Bund gespielt. Übe den Popanschlag 2 fleißig weiter. Es wird einige Zeit dauern bis Du ihn dann soll schnell spielen kannst.
Der Blues: Intro
Der Blues ist eine Musikrichtung, die um das Jahr 1900 in den USA entstanden ist.
Der Rhythmus des Blues ist für uns neu. Bisher haben wir immer auf jeder Zählzeit 1x (1-2-3-4 ) angeschlagen. Lerne hier mehr über die sogenannten Triolen im Blues.
Der Blues hat seinen Ursprung in den Klageliedern der afroamerikanischen Sklaven um die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts. Er ist die Grundlage vieler heutiger Musikrichtungen und hat maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Gitarrenmusik seit den 1950er Jahren.
Nachdem Du die Triolen und das Spielgefühl gelernt hast, kommen wir jetzt zu Deinem ersten Blues Schema. Ein weit verbreitetes Blues Schema ist der 12 Takt Blues. ( engl. 12 Bar Blues ). Dieser heißt so, weil man eine Abfolge von 12 Takten spielt und danach wieder von vorne beginnt.
Wichtig dabei ist, das Triolen Feeling immer beizubehalten. Nur so kommt der charakteristische Blues Sound zustande.
Hörtipps:
Eric Clapton
B.B. King
Stevie Ray Vaughan
Der untere Backing Track ist ein 12 Bar Blues in A.
Boogie-Woogie ist ein Solo-Klavierstil, der im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in den USA entstand. Vorläufer war das sogenannte Barrelhouse Piano, ein einfacher ländlicher Klavierstil, in dem bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts schwarze Bluesmusiker ihren Stil von der Gitarre auf das Klavier übertrugen.
Unser nachfolgender Boogie Blues steht genau in dieser Tradition der typisch rollenden Basstöne der linken Hand des Klaviers. Das Tempo ist normalerweise erheblich schneller als bei unserem vorherigen Blues Stück. Fange langsam an, lerne den Boogie Blues auswendig und erhöhe nach und nach die Geschwindigkeit. Bei einem hohen Tempo macht dieser Boogie richtig Spaß zu spielen.
Die Backing Tracks in zwei Geschwindigkeiten findest Du auch noch einmal am Ende der Lektion.
Das Plektrum benutzen wir überwiegend bei der Western- oder E-Gitarre. Aber Du kannst es auch auf der Konzertgitarre einsetzen.
Nimm das Plektrum zwischen Daumen und Zeigefinger, relativ nah an die Spitze des Plecs. Dann legst Du es auf die tiefe E-Saite und spielst diese Saite an. Das Plec ruht nach diesem Anschlag auf der darunter liegenden A-Saite.
Als nächstes versuchst Du, zwei Saiten mit dem Plektrum anzuschlagen. Dazu spielst Du den Akkord E5 ( Zeigefinger auf die A-Saite in den 2. Bund und E-Saite leer ). Schlage mit dem Plec beide Saiten an und bleib auf der D-Saite mit dem Plektrum liegen. Wiederhole diesen Schlag mehrmals.
Auch bei dem Spiel mit einem Plektrum können wir, um schnellere Partien zu spielen, den Wechselschlag ausführen. In der Tabulatur wird dieser Wechselschlag mit den Zeichen n für Abschlag und V für Aufschlag angegeben.
In den beiliegenden Übungen spielen und zählen wir mit Viertelnoten und einmal mit Achtelnoten.
In der oberen Übung haben wir Viertelnoten gespielt und gezählt. 1 2 3 4. In der nächsten Übung spielen wir Achtelnoten und zählen pro Takt 1 + 2 + 3 + 4 +.
Bei der dritten Übung gehen wir mit dem Zeigefinger in den dritten Bund der A-Saite und spielen den Wechselschlag genau wie bei der vorherigen Übung an ( Eye of the tiger). Dabei spielen wir aber Sechzehntelnoten ( doppelt so schnell wie Achtelnoten). Mit den beiliegenden Übungen kannst Du verschiedene Lieder nochmal wiederholen.
Versuche auch mit den Backing Tracks den 12-Bar´-Blues in A mit dem Plektrum zu spielen.
Als letzte Übung spiele das Riff „Beat it“ mit dem Plektrum. Sowohl beim 12 Bar Blues als auch bei „Beat it“ spielst Du auschließlich Abschläge ( engl. Down Strokes )
DESPACITO (Louis Fonci)
Der Sommerhit des Jahres 2018 war ohne Zweifel "Despacito".
Der Song wird mit einem Kapodaster im 7. Bund gespielt und besteht nur aus 4 unterschiedlichen Akkorden.
Der Sommerhit des Jahres 2018 war ohne Zweifel "Despacito".
Der Song wird mit einem Kapodaster im 7. Bund gespielt und besteht nur aus 4 unterschiedlichen Akkorden.
In dieser Lektion lernst Du die Melodie des Songs spielen.
Wir versuchen uns jetzt am Intro von „Nothing else matters der Band Metallica.
Du hast bereits das 6/8 Zupfmuster mit P-I-M-A kennengelernt. Dieses brauchen wir nun für das Intro. Das Intro haben wir für Dich als Gitarrenbeginner zum Original etwas vereinfacht, da unter anderem Techniken wie „Hammer-on“ und „Slide“ darin vorkommen. Diese Techniken werden wir dann im zweiten Band behandeln, da diese etwas komplizierter sind.
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✓ Du lernst Songs wie Beat it, Smoke on the water, Nothing else matters, Whiskey in the jar, House of the rising sun uvm..
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✓ Du erhälst Backing Tracks in mehreren Geschwindigkeiten zu jedem Song zum Mitspielen und Proben wie mit einer Band
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✓ Du hast jederzeit Zugriff. Es ist keine Kündigung notwendig.