
Natürlich gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Kameraherstellern und eine noch größere Zahl an verschiedenen Kameragehäusen. Jedoch ist das Prinzip von allen DSLRs stets das gleiche! Sie bestehen aus einem lichtdichten Gehäuse, einer Öffnung mit Bajonett an welchem sich das Objektiv befestigen lässt, einem Spiegelsystem welches das Licht zum Auge und zum Messsensor leitet, einem Verschluss und einem Bildsensor, der Belichtungsebene. Drumherum findet sich allerlei Elektronik, ein Akku und eine Speicherkarte. Aber auch diese beinhalten alle die gleichenStandards: mehrere Steuerungselemente, ein Modusauswahlrad, einen USB- und oft einige weitere Anschlüsse, einen Speicherslot und viele gleiche Bedienungsknöpfe, etwa für die Bildvorschau, die Individualeinstellungen, Löschtaste, usw. usf….
Ein paar Staubflecken auf einem Foto sind vielleicht nicht drastisch, man kann sie zumeist auch in der Nachbearbeitung entfernen. Es wird aber immer ärgerlicher je mehr Bilder betroffen sind und man teilweise ganze Serien von Staubflecken befreien darf. Staub ist allgegenwärtig und lässt sich früher oder später auf Deinem Sensor nieder. Dies auch trotz neuster automatischer Reinigungsprozeduren. Gerade wenn Du mit einer kleinen Blendenöffnung z.B. Landschafts- oder Makroaufnahmen machst wird er sehr auffällig. Die einfachste Reinigungsmethode ist das Auspusten mit einem Blasebalg. Wenn Du mehrere Fotosessions hinter Dir oder vor Dir hast solltest Du auf jeden Fall Deinen Sensor auspusten und den Blasebalg in Deiner Ausrüstung haben. Damit Du Deinen Sensor reinigen kannst, muss Dein Akku geladen sein, ansonsten verweigert Deine Kamera das Hochklappen Deines Schwingspiegels und Du kannst nicht an den Sensor.
Am Objektiv werden zwei Dinge eingestellt – die Blendenöffnung und die Entfernung, also die Schärfeebene. Dafür haben sie eine Entfernungsskala mit welcher der Abstand eingestellt wird und eine Schärfentiefenskala, wovon sich die Schärfentiefe ablesen lässt. Zusätzlich kann man mit einem Zoomobjektiv die Brennweite und damit die Größe des Motivs auf dem Foto variieren.
Zunächst solltest Du auch die Linsen Deines Objektivs mit dem Blasebalg abpusten und mit einem Pinsel auspinseln, damit Sandkörner o.ä. grobe Elemente beim putzen nicht die Oberfläche zerkratzen. Mikrofasertücher oder Fensterleder sind gegen starke Verschmutzung gut geeignet. Man kann die Linse auch leicht anfeuchten um sie besser zu reinigen. Besonders gut geeignet zur Reinigung sind so genannte Lenspens, die an einer Seite einen Pinsel und an der anderen Seite einen mit Asche bestreuten Mikrofaserbezug haben. Damit lassen sich Objektive optimal am Rand oder auch weiter innen säubern.
Der Verschluss ist das Zeittor Deiner Kamera.
Die Belichtungszeit wird in Bruchteilen von Sekunden eingestellt. Je kürzer die Belichtungszeit desto geringer die Belichtungsunschärfe und desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Verwacklungsunsschärfe.Fotografiert man frei Hand sollte man nicht mehr als 1/60 sek Belichtungszeit benutzen. Ansonsten ist Verwacklungsunschärfe so gut wie unvermeidbar.
Zeit ist Bewegung!
Bewegung zu fotografieren beschränkt sich nicht auf Sportfotos. Alles im Leben bewegt sich: Menschen auf der Strasse, Menschen beim Schlafen, das wellenschlagende Meer, Tiere in der Luft, zu Wasser und natürlich zu Land. Mit ein paar Anwendungstipps kriegst Du schnell mehr Dynamik und Frische in Deine Fotos. Du kannst einen Bewegungsablauf anhalten und den Hintergrund verzerren, so dass das Tempo deines Bildmotivs unterstrichen wird.
Bewegung “einfrieren”.
Die gebräuchlichste und vielleicht beste Art, um in einem Bild Bewegung zu zeigen, ist, sie einzufrieren. Das erreicht man durch kurze Verschlusszeiten. Möchtest Du bspw. eine auf Dich zu rennende Person fotografieren versuch es mit einer Belichtungszeit von 1/500 sek., läuft sie quer durch Dein Bild solltest Du die Zeit schon halbieren um ein scharfes Bild zu kriegen. Verfolge die Bewegung mit Deiner Kamera und erwarte den Moment der sich am besten eignet zum Auslösen. Je nach Nähe und Geschwindigkeit des Motives solltest Du die Belichtungszeit verkürzen, die Entfernung zum Motiv ist sehr wichtig. Würdest Du z.B. ein Flugzeug in der Luft fotografieren, kannst Du Dir Zeit nehmen, stehst Du aber neben der Landebahn und willst es fokussieren bedarf es nicht nur gutem Reaktionsvermögen sondern auch einer Verschlusszeit von mindestens 1/4000. Eine DSLR kann sich den Bedürfnissen des Fotografen gut anpassen, falls also eine kurze Verschlusszeit zu Unterbelichtung des Fotos führt, kann man einfach die ISO ein bisschen höher einstellen und erhält auch bei geringem Verlust der Feinheit des Fotos immer noch erstklassige Aufnahmen.
Im Fototechnik Praxiskurs wirst Du alles lernen was Du zum Fotografieren unbedingt brauchst. Neben der richtigen Bedienung, Handhabung und Pflege lernst Du wie Du richtig belichtest, optimal die Schärfe ziehst und wie Deine Kamera überhaupt funktioniert!
Dazu musst Du praxisbezogene Aufgaben erledigen, die Dir Anlass geben, Dein hier gewonnenes Wissen umzusetzen und Dich intensiv mit den einzelnen Kapiteln auseinanderzusetzen. Dadurch wirst Du gezielt und schnell Fortschritte machen und schnell alle Deine fotografischen Vorstellungen umsetzen können!
Die Welt ist voll mit Fotografien und voller Wissen dazu. Ich habe Dir hier das wichtigste aussortiert und gut zubereitet, damit Du schnell genau das lernst was Dich voran auf Deinem Weg bringt!
Wenn Du Spaß am Fotografieren hast und bereit bist, den nächsten logischen Schritt für Deine Entscheidung das Fotografieren richtig zu lernen zu tun, dann schreibe Dich jetzt in diesen Kurs ein.