
Hallo und willkommen zu meinem Kurs, in dem es um die Fingerstyle-Gitarre im Stil von Folk, Country und Blues geht.
Zum Anfang mehr über die starre Akkord-Patternstruktur: in der Greifhand werden die Akkorde gegriffen, mit der anderen Hand die Saiten in einem immer gleichbleibendem Zumpfschema angeschlagen. Dem Zeige-und Mittelfinger sind fixe Saiten zugeordnet, der Daumen spielt die Basssaiten in Viertelnoten auf den geraden Zählzeiten und liefert die für diese Art von Musik so typische, treibende Grooves.
Hier lernt ihr die Akkorde C und G kennen und das Anwenden des ersten Patterns. Der Grundton des jeweiligen Akkordes steht im Bass auf der eins. Auf welcher Saite man diesen Grundton greift, hilft uns jetzt am Beginn die Akkorde nach Typen einzuteilen.
C-Dur hat den Grundton auf der 5.Saite
G-Dur hat den Grundton auf der 6.Saite
Hier lernt ihr weitere Akkorde. Am, Em, F und dann wendet wir das erlernte Pattern 1 an.
Hier erweitern wir das Pattern 1 um den Wechselschlag, satt den Grundton auf die Zählzeit 3 zu wiederholen.
Hier lernt ihr die Akkorde D, G5 und A mit Pattern 1 und dem Wechselbass. Um euch einen Akustischen Eindruck der Akkorde zu geben, habe ich sie im Akkordbeispiel 3 zusammengefasst.
Hier nun ein paar Ideen, wie man über starres Patterndenken hinaus (ein Akkord, ein Zupfmuster) zu variationsreicherem Spiel kommen kann.
In diesem Akkordbeispiel zeige ich euch wie man die Verzierungsnoten anwenden kann.
In diesem Video seht ihr, wie man den C-Dur Akkord umspielen kann.
Das Akkordbeispiel 5, fasst alle bisher gespielten Akkorde, das Pattern 1 und die Verzierungsnoten zusammen. Seht alle Akkordbeispiele als Anregung für eigene Kombinationen an.
Der erste Schritt zu variationsreicherem Spiel in der rechten Hand ist das Erlernen anderer Anschlagspatterns: Pattern 2 dreht die Reihenfolge von Zeigefinger und Mittelfinger um. Dazu zwei Beispiele mit den Akkorden E und B7.
Akkordbeispiel 7 fasst alle bisher gespielten Pattern zusammen. Ein patternfixiertes Spiel ist in der Oberstimme jetzt gar nicht mehr so leicht "durchhörbar". Nehmt euch Zeit zum Erarbeiten des Akkordbeispieles.
SLIDE
Beim Slide bleibt der Greiffinger beim Lagenwechsel zwischen zwei Tönen mit Druck auf der Saite, der Zielton wird nicht mehr neu angeschlagen.
Ein Slide kann man auch als kurze Vorschlagsnote ausführen (meist ausgehend von einem Halbton tiefer).
BENDING
Beim Bending greift der Finger wie gewohnt die Note, um sie dann durch ein kurzes Strecken des Greiffingers oder durch eine Aufwärtsdrehung der Greifhand nach oben zu ziehen.
In diesem Beispiel zeige ich euch, wie man Slides und Bendings einsetzen kann.
Double Stops
Double Stops ist die im Fingerstyle übliche englische Bezeichnung für zweistimmige Akkorde. Hier sind 4 Vorschläge, wie man Double Stops über dem durchlaufenden Viertelbass in Patterns einbauen kann. Nehmt sie euch als Anregung um eigene Kombinationen zu erfinden. Akkordbeispiel 11 verbindet Double Stops mit Slides und Bindungen über einer typischen Ragtime-Akkordfolge.
Carter-Picking
das Bemerkenswerte an den Hits der Carter-Family in den 1920er und 30er Jahren war die einzigartige Gitarrenbegleitung von Maybelle Carter. Mit dem Daumen spielte sie eine Bassmelodie, unterbrochen durch "Brushings" der Akkorde (engl. to brush: streifen, bürsten): der Zeigefinger schlägt zuerst nach unten, dann zurück nach oben über die drei hohen Saiten.
Hier geht es um die Folkmusik. Die Gitarre wird hier hauptsächlich als Begleitinstrument eingesetzt, und dieser Rolle verdankt sie auch einiges an Popularität. Die Begleittechnicken sind sehr Patternorientiert. In diesem Kapitel geht es mir um dem Übergang von diesem Patternorientiertem Begleiten zum Solospiel. Als Beispiel dient nur ein Folksong ("Skip To My Lou") in drei verschiedenen Versionen.
1. Als Begleitversion
2. Als Solostück im Patternstil
3. Als "patternfreies" Soloarrangement.
Verpackt man die Melodie in die Oberstimme der Patterns, so entsteht mit diesem Trick zwar ein vollklingendes Arrangement mit Melodie, Bass, und Mittelstimmen aber man stößt bei komplizierten Melodien sehr schnell an die Grenzen der Spielbarkeit. Befreien wir uns also von der Enge der Patterns und reduzieren wir vorerst die dreiteilige Struktur auf Melodie und Bass ohne ständige Mittelstimmen, um beweglicher zu werden. Die neuer "Patternfreiheit" kann man zum Improvisieren nutzen. Zum Beispiel in der Melodieführung oder mehr Variationen im Bassbereich einbringen.
Ein Flageolettton, kurz Flageolett genannt, englisch (string) harmonic (Abkürzung: Harm.) ist ein meist auf einem Saiteninstrument erzeugter Ton bzw. Oberton, der durch die Anregung einer Oberschwingung als Teilschwingung der Saite entsteht und dessen Frequenz somit einem ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz der Saite entspricht. Die Bezeichnung stammt vom flageolettähnlichen Klang dieser Töne auf der Violine.
Bei Saiteninstrumenten wie Violine oder Gitarre wird zur Erzeugung von Flageoletttönen ein Finger leicht auf einen der Saiten-Teilungspunkte 1 : 2, 1 : 3 usw. aufgesetzt, so dass nur diejenigen Oberschwingungen zustande kommen können, die an der betreffenden Stelle einen Schwingungsknoten haben, und dann der Ton (durch Streichen oder Anschlagen der Saite) erzeugt. Im Gegensatz zum festen Greifen (Verkürzung der schwingenden Länge der Saite) schwingt beim Flageolett bzw. der Flageoletttechnik die Saite als Ganzes, also auch „hinter“ dem Finger.
Flageoletttöne kommen, wie bereits oben angedeutet, hauptsächlich bei Saiten-, beziehungsweise Streich- und Zupfinstrumenten (Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass, akustische und elektronische Gitarre) als „Spezialeffekt“ vor. Auf anderen Instrumenten, wie dem Klavier, sind Flageoletts ebenfalls möglich, aber in der Spielpraxis doch deutlich seltener anzutreffen.
Hinsichtlich der Ausführbarkeit gilt: je höher das Flageolett, desto schlechter spricht es an und desto schwieriger ist es hervorzubringen.[2]
Physikalisch entsprechen Flageoletttöne den Naturtönen bei Blasinstrumenten, die durch Überblasen erzeugt werden.
Hallo und willkommen zu meiner Videoreihe in der ich euch ein paar Akkorde und dazu passende Zupfmuster zeige. Die sogenannten Fingerpicking-Patterns. Geplant habe ich eine ganze Reihe von Videos in denen ich euch viele Zupfmuster im Stil von Folk, Country und Blues zeige. Desweiteren, werden wir uns ein paar Möglichkeiten anschauen wie man über starres Akkord-Patternspiel hinaus zu kreativerem, variationsreicherem Begleiten kommen kann. Ihr lernt verschiedene Zupfmuster und Akkorde die dann zu Sinnvollen Akkordbeispielen zusammengefasst werden. Als nächsten Schritt kommen dann verschiedene Techniken hinzu, zum Beispiel Hammer On, Pull Off, Slide, Double Stops und auch hier werdet ihr ein paar Beispiele als Anregung haben, wie man die eben gelernten Techniken anwenden könnte. Nachdem die die Grundlegenden Akkorde und Pattern erlernd sind, gehen wir dazu über, Songs zu spielen. Dabei versuchen wir den Übergang vom Patternspiel zum Solospiel zu machen. Das machen wir anhand von Bekannten Stücken wie: "Teach Your Children", Coutry Roads, Skip To My Lou". Das sind nur einige Themen. Der Kurs wird ständig erweitern und verbessert. Scheut euch nicht. Stellt Fragen, falls welche auftauchen. Ich werde sie alle beatworten. Dieser Kurs ist vielleicht nicht ganz für Anfänger geeignet. Es ist hilfreich, wenn ihr zumindest ein paar Grundakkorde kennt. Wenn ihr aber doch am Anfang der Reise steht, kann man die fehlende Erfahrung mit Fleiss, Motivation und Ausdauer kompensieren.