
Quantitative und qualitative Wege in der empirischen Sozialforschung
Vorstellung der verwendeten Literatur und eines typischen Beispiels aus dem hochschulischen Alltag.
Vorstellung des Modells von Balzert u. a., das die induktive und die deduktive empirische Vorgehensweise nachvollziehbar darstellt.
Anwendung auf das Schwan-Beispiel von Sir Karl Raimund Popper.
Er erfordert gem. Döring & Bortz einige Voraussetzungen, die in dieser Lektion erläutert werden.
Dabei geht es gem. Döring & Bortz um Informationen über das, was Menschen erfahren.
Begriffe wie qualitativ und quantitativ, standardisierte und nichtstandardisierte Erhebung sowie Stichprobe und Grundgesamtheit werden eingeführt.
Tipp: Recherchieren Sie jetzt schon einmal selbst, noch vor Abruf der nächsten Lektion, die Bedeutung dieser Begriffe in der empirischen Sozialforschung!
Es werden in dieser Lektion Methoden aufgeführt, die laut. Döring & Bortz häufig vorkommen.
Und es werden Datenerhebungsmethoden für das quantitative Forschen genannt, die zur Theorieprüfung eingesetzt werden.
Stichworte kommen vor, zu denen Sie vor Abruf der der nächsten Lektion auch wieder erst einmal recherchieren sollten!
Umfrageforschung und Experimentalforschung gelten als wichtige quantitative Methoden.
Das quantitative Vorgehen, das immer auf statistische Auswertung gerichtet ist, wird vorgestellt: Umfragen, Beobachtungen, Inhaltsanalysen und Experimente.
Zu allen vorkommenden Stichworten sollten Sie vor Abruf der der nächsten Lektion wieder erst einmal vertiefend recherchieren!
In dieser Lektion werden die Struktur und die Besonderheiten des quantitativen Forschungsprozesses anhand einer entsprechenden Aufstellung von Döring & Bortz dargelegt.
Zu allen vorkommenden Stichworten sollten Sie vor Abruf der der nächsten Lektion wieder erst einmal vertiefend recherchieren!
Hier erwarten Sie zahlreiche Schlagwörter aus den Geisteswissenschaften, die Sie bei Bedarf weiter vertiefen sollten.
Die übergreifenden wissenschaftstheoretischen Prinzipien sollten Sie aus dieser Lektion auf jeden Fall mitnehmen können.
Zunächst werden häufige Methodologien gemäß Döring & Bortz erläutert.
Dies wird ergänzt durch weitere Beispiele: leitfadengestützte Interviews, Experteninterviews und Gruppendiskussionen (Fokusgruppen).
Anhand eines Modells von Riesenhuber wird reflektiert, wo die jeweiligen Methodologien eingesetzt werden.
Hier wird deutlich, wie sich der lineare, theorieprüfende Forschungsprozess von dem teils zirkulären, theoriebildenden Forschungsprozess unterscheidet.
Diese unterschiedlichen Merkmale sollte sich jede*r merken: Qualitativ-induktives Vorgehen wird in der Regel zirkuläre Phasen enthalten.
Sie erfahren in dieser Lektion, wie qualitative und quantitative Methoden zusammenwirken können.
Dies wird erläutert am Beispiel des quantitativen Forschens, das im Falle einer eigenen Erhebung durch einen ergänzenden qualitativen Anteil zu einer breiteren und tieferen Sicht auf die Ergebnisse erfahren kann.
Nähere Erläuterung dieser Begriffe, verortet im Modell von Balzert u. a., wie Döring & Bortz sie definiert haben.
Induktion und Abduktion sollen der Theoriebildung dienen, die Deduktion hingegen zielt auf die Theorieprüfung.
Über den Umgang mit forschend zu lösenden Problemen wie auch mit der Verwertung von durch Forschung generierten Problemlösungsansätzen entscheiden die Forschenden selbst.
Diese Freiheit ist grundgesetzlich verankert.
In dieser Lektion wird dargelegt, welchen Einfluss der Kritische Rationalismus auf das quantitative empirische Forschen hat.
Tipp: Machen Sie sich zunächst selbst – durch weitergehende Recherchen – mit dem Kritischen Rationalismus vertraut! Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus
Grundlegende Definition gemäß dem in der empirischen quantitativen Sozialwissenschaft leitenden kritischen Rationalismus.
Einordnung dieses Begriffs in den Kontext des Kritischen Rationalismus https://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus und des Fallibilismus https://de.wikipedia.org/wiki/Fallibilismus.
Tipp: Recherchieren Sie selbst ergänzend zu diesen Begriffen!
Lesen Sie sich bitte selbst recherchierend in die Bedeutung der Begriffe Basissatz- und Korrespondenzproblem ein!
Erläuterung und Anwendung des Begriffs.
Erläuterung des Explanans und Explanandum einer konkreten Studie.
Einblicke in die Durchführung der Studie zur symbolischen Selbstergänzung, Schritt für Schritt.
In dieser Lektion werden die beiden Hypothesenfunktionen – Einsatz für eine unbedingt literaturgestützte Theoriebildung und die Theorieprüfung – herausgestellt.
Eine knappe Zusammenfassung der beiden empirischen Forschungsparadigmen gemäß Döring & Bortz, in der die jeweilige Bedeutung von Hypothesen erkennbar wird.
Riesenhuber bietet dazu einen fokussierteren Zugang, da er für die Funktion der Theoriebildung Bedingungen formuliert und für die Funktion der Theorieprüfung zwei Ableitungsformen von Hypothesen einbringt.
Gemäß dieser Lektion, die weiterhin Riesenhuber folgt, müssen Hypothesen zur Theorieprüfung nicht bereits vorhanden sein, sondern können dazu auch abgeleitet werden.
Auch wird hier dargelegt, welche Folgen eine Falsifikation der Prognose hat.
Dieser Selbstlernkurs ist für Sie richtig, wenn
Sie vor der Herausforderung stehen, ein erstes Mal empirische Bestandteile für Ihre wissenschaftliche Arbeit zu erstellen, obgleich Sie darauf bisher im Studium nicht vorbereitet worden sind,
Ihnen die Unterscheidung zwischen Induktion und Deduktion als grundsätzliche Vorgehensweisen noch nicht bekannt ist,
Sie die Besonderheiten der qualitativen und der quantitativen Erhebungsmöglichkeiten noch nicht klar differenzieren können,
der Umgang mit oder gar das Generieren von Hypothesen für Sie wie ein „Buch mit sieben Siegeln“ sind,
Sie ein Grundverständnis der Methoden der empirischen Sozialforschung benötigen,
Sie sich über eine verständliche Einführung ins empirische Arbeiten freuen würden.
Sparen Sie sich die Lektüre von vielen hundert Lehrbuchseiten
Denn hier fasse ich die Essentials für Sie zusammen und bringe stets dazu anwendend orientierte, erläuternde Hinweise!
Am Ende dieses Kurses zur Empirie werden Sie in der Lage sein,
empirische Vorgehensweisen zu unterscheiden und ihre Anwendbarkeit für Ihre eigenen Vorhaben einzuschätzen,
empirische Forschungsprozesse zu beschreiben und zu entwerfen,
Hypothesen abzuleiten und überprüfbar zu formulieren.
Wichtig: Bitte schreiben Sie die Informationen und Vorgehensweisen, die in den Videolektionen vorgestellt werden, selbst mit! Nur so werden Sie sie später noch erinnern und nutzbar machen können.
Didaktische Besonderheit:
Am Ende jedes Kapitels erwarten Sie sieben Aufgaben. Diese führen Sie zur Umsetzung in Ihrem eigenen Forschungsprojekt.
Auf diese Weise werden Sie 42 Aufgaben lösen, deren Umsetzung sicherstellen soll, dass Sie das im Online-Kurs vermittelte Wissen verstanden haben und für Ihre eigenen Zwecke tatsächlich nutzen können!
Das ist der Mehrwert dieses Kurses, denn so etwas Konkretes und praktisch Umsetzbares findet man in keinem Lehrbuch.
Warum biete ich Ihnen diesen Kurs an?
Nun, ich helfe Studierenden und Promovierenden, ihre Studienziele tatsächlich wissenschaftlich zu erreichen – durch Selbstlernkurse, strukturierte Beratung und Coaching.
Viel Erfolg beim Arbeiten mit diesem Kurs!
Ihr Prof. Dr. Martin Gertler