
Willkommen im Kurs! :)
Jeder Anfang ist schwer - so ist es auch wenn man mit einem neuen Thema anfängt. Am Anfang hat man sehr viele verschiedene Informationen die auf einen zu kommen. Hier gilt es erstmal sich einen Überblick zu verschaffen und aus der Vogelperspektive auf den hohen Berg zu schauen. Erst wesentlich später können Wir uns dann der Forschperspektive widmen und mehr die Details von einem Thema verstehen.
Dabei ist es sinnvoll, die verschiedenen Überschriften anzuschauen von einer Lektion und somit einen gewissen Roten Faden erkennen zu können.
Bei der bekannten Feynmann-Methode geht es darum, dass Wir ein komplexes Thema jemanden erklären, der gar keine Ahnung von dem Thema hat. In der radikalen Ausführung bringen Wir es einem 5-Jährigen bei. Dabei testen Wir uns selbst darin, ob wir etwas wirklich vom Grund auf verstanden haben. Denn nur wer etwas auch einfach erklären kann, hat es kompliziert verstanden.
Wer nur nach Lust und Laune lernt, der wird nicht wirklich weit kommen. Um den Lernprozess zu koordinieren und zu steuern brauchen Wir einen Lernplan. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder planst Du deine Tage und anschließend deine Lektionen oder du schaust Dir zuerst die einzelnen Lektionen an und planst Dir dazu dann Tage ein. Die hier vorgestellt Methode hilft Dir dabei, auch bei schwierigen Lektionen dran zu bleiben.
Das Lernen könnte so einfach sein, wenn wir nicht ständig vergessen würden. In diesem Video zeige ich dir, wie schnell wir vergessen und was sinnvoll ist um dem Vergessen entgegenzuwirken. Sinnvoll ist dabei jeden Tag eine Lektion zu wiederholen und eine Regelmäßigkeit in den Lernprozess zu bringen.
In einem Skript kommt es sehr häufig vor, dass es Aufzählungen gibt. 5 Punkte hier von und 10 Phasen von dem. Wie kann man sich das alles noch behalten? In diesem Video zeige ich dir eine Methode, wie Du Aufzählungen leichter lernen kannst. Dazu schauen wir uns Aufzählungen mit einer festen Reihenfolge an - und ohne.
Etwas mehr Übung braucht es hingegen bei der Loci-Methode. Dazu suchen Wir uns eine bekannte Route aus und positionieren in ihr einige Spots. Mithilfe dieser Spots versuchen Wir nun einige Dinge auswendig zu lernen und verbinden die Spots mit den Punkten. Diese Methode ist etwas schwieriger, aber ist enorm hilfreich, wenn man mehrere Dinge auswendig lernen möchte. Nach einiger Zeit sind sogar 30 Spots möglich.
Der Klassiker - die gute alte Mindmap. Wenn Wir diese mit der Active-Recall-Methode verbinden, haben wir einen sehr effektiven Lernerfolg. Aber auch die Übersicht von einer Mindmap kann helfen, alles nochmal auf einen Blick zu haben. Sinnvoll ist es dabei, von jeder einzelnen Lektion eine Mindmap zu machen und nicht von dem ganzen Fach.
Notizen sind ein großer Schlüssel zum Lernen. Sie sind praktisch die Grundlage, was Wir Lernen. Aus diesem Grund ist es wichtig, während der Vorlesung möglichst viele Notizen zu machen und diese im Nachhinein nochmal auf das Wichtigste zu reduzieren. Bevor eine Vorlesung startet hilft ein kleiner Blick in die Notizen, um schneller in das Thema hineinzukommen.
Karteikarten sind sehr sinnvoll zum Lernen, insbesondere wenn Wir sie als Frage und Antwort gestalten. Hierzu gibt es auch digitale Varianten und Karteikarten zum Herunterladen.
Die Pomodoro-Methode hilft Dir dabei über einen längeren Zeitraum aktiv zu bleiben und produktiv zu sein. Dabei teilt sie deine Zeit ein in Arbeitsphase und Pausenphase. Eine Arbeitsphase entspricht 25 min und eine Pause 5 min. Nach der 5. Arbeitsphase haben wir uns dann eine größere Pause verdient von ca. 30 min
Das Thema Musik wird heiß diskutiert, weil die Auswirkungen noch nicht ganz eindeutig erforscht worden sind. Einigen scheint es zu helfen, während andere davon abgelenkt werden. Wenn man Musik hört während dem Lernen, dann instrumentale und monotone Musik um den Workflow zu steigern. Musik mit Texten und viel Dynamik können aktiv in die Pause eingebaut werden um zu signalisieren: Jetzt ist Pause.
Zu dem Thema Motivation könnte man einen eigenen Studiengang entwickeln. Wichtig ist: Man ist nie wirklich immer motiviert. Wenn die Motivation fehlt, muss aber Disziplin her, um trotzdem seine Produktivität beizubehalten.
1. Lernen ist keine Option – sondern Voraussetzung
Lernen ist allgegenwärtig. Es beginnt nicht erst mit der Schule, sondern ist tief in unserem Alltag verankert – vom ersten Lebensjahr an. Wir lernen zu sprechen, uns zu orientieren, Zusammenhänge zu erkennen. Doch mit zunehmendem Alter ändert sich die Form des Lernens – und oft auch unsere Beziehung dazu.
In Schule, Ausbildung, Universität und Beruf wird plötzlich etwas vorausgesetzt, das kaum jemand wirklich gelernt hat: die Fähigkeit effizient und zielgerichtet zu lernen. Du sollst lernen – aber niemand erklärt dir, wie. Diese paradoxe Erwartung zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Bildungslaufbahn.
Lernen bestimmt deinen Erfolg
Ganz gleich, ob du eine Prüfung bestehen willst, dich beruflich weiterentwickelst oder dir im Selbststudium neue Fähigkeiten aneignest – dein Erfolg steht und fällt mit deiner Lernfähigkeit. Und genau hier zeigt sich ein zentrales Problem: Viele von uns greifen auf spontane, oft unreflektierte Lernstrategien zurück. Sie funktionieren manchmal – aber meist nur so lange, wie die Anforderungen gering sind.
Spätestens bei komplexeren Themen, steigender Stoffmenge oder Zeitdruck kommt es zu dem, was viele erleben:
Stundenlanges Lernen ohne nachhaltigen Effekt
Wenig Verständnis trotz viel Aufwand
Frustration, Zweifel und Erschöpfung
Wenn du dich in dieser Beschreibung wiedererkennst, bist du nicht allein – und vor allem: Du bist nicht das Problem.
2. Die große Lernlüge: „Man muss nur intelligent genug sein“
Viele Menschen ziehen aus Misserfolgen beim Lernen den falschen Schluss: „Ich bin einfach nicht klug genug.“ Das ist nicht nur empirisch falsch – es ist auch psychologisch schädlich. Denn es entzieht dir die Kontrolle und lässt dich passiv werden.
In Wirklichkeit zeigt die Lernforschung eindeutig: Erfolg hängt weit mehr von der richtigen Strategie ab als vom IQ. Natürlich gibt es individuelle Unterschiede – aber das eigentliche Geheimnis liegt darin, wie du lernst. Wer mit schlechten Methoden arbeitet, wird selbst mit hoher Intelligenz scheitern. Umgekehrt können selbst durchschnittlich Begabte mit effektiven Techniken überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.
3. Was dieser Kurs bietet – und was nicht
Dieser Kurs ist keine Wundermethode. Er verspricht dir nicht, dass du über Nacht zum Superhirn wirst oder nie wieder lernen musst. Aber er verspricht dir etwas anderes – und viel Wichtigeres: Verständnis. System. Veränderung.
Du wirst lernen:
Was dein Gehirn beim Lernen wirklich braucht
Warum viele intuitive Methoden ineffizient sind
Welche Techniken wissenschaftlich bewiesen wirken
Wie du dein Lernen individuell optimierst
Dabei erhältst du praxisnahe Anleitungen, keine theoretischen Modelle ohne Anwendung. Du wirst Techniken ausprobieren, reflektieren, anpassen – und vor allem: anwenden. Schon nach wenigen Modulen wirst du ein neues Verständnis von Lernen entwickeln.