
Sicher kennst Du das auch aus ihrem privaten und beruflichen Alltag. Die Digitalisierung hat einen großen Einfluss darauf, wie wir miteinander interagieren. Die Digitalisierung verändert aber auch unsere Wirtschaft und damit die Geschäftsmodelle von etablierten Unternehmen.
Bevor wir richtig starten, möchte ich Dir noch ein paar allgemeine Hinweise zum Kurs geben.
Im ersten Kursabschnitt schaffen wir die Grundlagen für diesen Kurs. Du lernst hier also die wichtigsten zentrale Begriffe kennen. Außerdem lernst Du , welche Ziele man mit Geschäftsmodellen verfolgt.
Zur Analyse und Planung des Geschäfts benötigt das Management Bezugssysteme. Mit diesen Bezugssystemen können abstrakte Begriffe und Objekte beschreibbar und auch beobachtbar gemacht werden.
In seiner chronologischen Entwicklung wurde der Geschäftsmodellbegriff durch verschiedene Disziplinen geprägt. Er wurde dabei mit unterschiedlicher Detaillierung in Theorie und Praxis diskutiert.
Je nachdem in welcher Unternehmensebene Du Dich bewegst, sind verschiedene strategische Aufgaben zu lösen. Die Unternehmensstrategie kannst Du dabei als Wegweiser verstehen. Die Geschäftsfeldstrategie oder auch funktionale Strategien haben eine direkte Wirkung auf das operative Geschäft. Wir müssen dabei klar festlegen, um welches Geschäft es sich handelt.
Um innovative Lösungsangebote anbieten zu können, muss sich ein Unternehmen immer drei wichtige Fragen stellen. Wie schaffen wir Werte und einen Nutzen für den Kunden? In welchen Märkten treten wir auf? Wie positionieren wir uns gegenüber den Wettbewerbern?
Wie wir gerade gesehen haben, ist der Kern eines jeden Geschäftsmodells das Nutzenversprechen. Deshalb ist es wichtig für die Geschäftsmodellentwicklung ein gutes Verständnis des Kunden zu erlangen. Kundenzentrierung ist elementar für die Entwicklung und das Management von innovativen Geschäftsmodellen.
Innovation ist für Unternehmen aller Branchen sehr wichtig. Häufig wird Innovation aber nur mit technischen Erneuerungen oder neuartigen Produkten verbunden. Geschäftsmodellinnovationen sind jedoch deutlich profitabler. Denn ein Geschäftsmodell ist immer auch eine Kombination verschiedener Bausteine. Bausteine, die schwerer zu kopieren sind.
Dass innovative Geschäftsmodelle und industrielle Lösungsangebote keine gänzlich neue Idee sind, zeigt das Beispiel der Dampfmaschine von James Watt und Matthew Boulton.
Ein Business-Plan stellt ein Szenario zur betriebswirtschaftlichen Beurteilung einer Investition dar. Durch einen Business-Plan kann beurteilt werden, ob eine Investition in ein digitales Geschäftsmodell erfolgen soll.
Es gibt eine Reihe an traditionellen Konzepten, die einen Einfluss auf das heutige Geschäftsmodellverständnis hatten. Sie sind auch in die Entwicklung von Methoden und Tools zum Design digitaler Geschäftsmodelle eingeflossen. Diese grundlegenden Konzepte betrachten wir nun in diesem Abschnitt.
Die Wertkette ist ein Instrument zur Analyse der strategisch bedeutenden wertschöpfenden Tätigkeiten. Sie wird auch interne Wertschöpfungskette genannt.
Neue Geschäftsmodelle kannst Du also nur schaffen, wenn Du Dich nicht an den traditionellen Wettbewerbern orientierst. Es ist also wichtig für, dass Du mit Deinem Geschäftsmodell die dominante Branchenlogik verlässt.
Schauen wir uns noch einmal das Thema dominante Logik aus der unternehmensinternen Sicht an. Es betrifft also eher das Geschäftsmodell des Unternehmens direkt als die eben besprochene Branchenlogik.
Zur Beschreibung digitaler Geschäftsmodelle wird als ein weiteres Managementkonzept das des Erlösmodells verwendet. Es wird häufig auch als Ertragsmodell bezeichnet. Nicht selten werden Geschäftsmodelle gleichgesetzt mit dem Erlösmodell eines Unternehmens.
Der Begriff USP („Unique Selling Proposition“, auch „Unique Selling Point“) bezeichnet im Marketing ein einzigartiges Nutzenversprechen, mit dem sich ein Produkt oder eine Dienstleistung gegenüber gleichartigen Angeboten der Mitbewerber abhebt. Der USP wird auch mit einem Alleinstellungsmerkmal gleichgesetzt.
Die Ausbreitung des Internets erstreckt sich in alle Bereiche der gesellschaftlichen und geschäftlichen Aktivitäten. Diese Entwicklung hat Geschäftsmodelle besonders in den Mittelpunkt von Forschung und Praxis gerückt.
Digitale Technologien bringen oft disruptive Geschäftsmodellinnovationen mit sich. Digitale Disruption ist also die Veränderung, die eintritt, wenn neue digitale Technologien und Geschäftsmodelle das Nutzenversprechen bestehender Leistungsangebote verändern.
Dropbox ist heute ein Technologieriese. Das Unternehmen bietet aus Kundensicht ein einfaches Produkt. Aus Entwicklungssicht hat es aber eine hohe Komplexität. Es wurde über ein Jahrzehnt durch Hunderte von Millionen Dollar an Investitionen kontinuierlich verfeinert
In diesem Video zeige ich Euch, wie man den Begriff digitales Geschäftsmodell definieren kann.
Die Begriffe „digital“ und „Digitalisierung“ werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. In diesem Video wird der Begriff noch einmal in einen größeren Kontext gestellt.
Immer größere Teile der Wirtschaft bauen klassische Pipeline-Märkte zu Plattform-Märkten um. Digitale Plattformen werden zur dominierenden Markt-Architektur unserer Zeit werden. Die Digitalisierung ist einer der Haupttreiber dieser Entwicklung.
In diesem Video schauen wir uns die Entstehung der digitalen Plattform AirBnB an.
Besonders digitale Geschäftsmodelle benötigen sehr spezifische Ressourcen, um erfolgreich umgesetzt und betrieben zu werden. Zentrale Ressourcen sind dabei Softwaredeveloper und auch Informatiker.
Generell kann man die zentralen Einflussfaktoren auf eine erfolgreiche Positionierung eines digitalen Geschäftsmodells in zwei Segmente einteilen. In das Segment der marktrelevanten und in das Segment der ressourcenrelevanten Erfolgsfaktoren. Man spricht hier vom Market-based view und vom Resource-based view.
Wir betrachten zunächst eines der bekanntesten Tools für die Darstellung von Geschäftsmodellen. Den sogenannten Business Model Canvas. Danach soll es um den St. Galler Business Model Navigator gehen, der die Geschäftsmodellbausteine noch etwas reduziert hat. Mit einem stärkeren Bezug zur Digitalisierung widmen wir uns abschließend noch dem sogenannten DVC Framework.
Im Jahr 2004 ist ein wichtiges Tool zur Geschäftsmodellentwicklung im Zuge einer Doktorarbeit entstanden. Durch den Management-Bestseller Business Model Generation ist es dann in der Praxis weltweit bekannt geworden. Heute wird der sogenannte Business Model Canvas von Alexander Osterwalder von tausenden Unternehmen genutzt.
Schauen wir uns nun die neun Komponenten des Business Model Canvas etwas genauer an. Ich werde Dir auch wichtige Fragestellungen zeigen, die Du bei der Geschäftsmodellentwicklung nutzen kannst.
Im Bereich monetärer Muster sind sehr oft Subscriptionmuster zu finden. Hierbei zahlt der Nutzer für einen gewissen Umfang von Leistungen, die er dann nicht immer pro Durchführung einer Transaktion bezahlen muss.
Der St. Galler Business Model Navigator reduziert das Geschäftsmodell auf vier wesentliche Dimensionen, die in einem „magischen Dreieck“ dargestellt werden.
Eines der ältesten Beispiele für einen erfolgreichen Servitization-Gedanken ist Rolls-Royce: Bereits seit den 60er Jahren verkauft das Unternehmen unter dem Slogan „Power by the hour“ seine Turbojet-Triebwerke als Dienstleistung.
Für digitale Geschäftsmodelle reichen die bekannten Methoden wie der Business Model Canvas und der St. Galler Business Model Navigator nicht aus. Schauen wir uns deshalb das DVC Framework einmal genauer an.
Netflix hat vor gut 20 Jahren als eine Art Versandvideothek angefangen und sein Geschäft später digitalisiert. Seitdem kauft das Unternehmen von Filmstudios und Produzenten die Rechte an Filmen und Serien. Diese Filme und Serien bietet Netflix seinen Nutzern im Abo zum Streamen an.
Wir schauen uns nun verschiedene Muster digitaler Geschäftsmodelle an. Kreatives Imitieren von Geschäftsmodellen aus anderen Branchen befähigt Unternehmen, in der eigenen Branche Innovationsführer zu werden.
Der Long Tail ist eine Theorie, die besagt, dass im Zeitalter des Internets gerade Nischenprodukte sehr profitabel sein können. Die Theorie Long Tail setzt auf Nischen- statt Massenprodukte und basiert auf der Annahme, dass durch die Möglichkeiten, die das Internet mit sich bringt, gerade Nischenprodukte für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sehr wichtig sein können.
Digitale Geschäftsmodelle können in 1:1, 1:n und n:n Kundenbeziehungen unterschieden werden. Bei 1:1 Beziehungen handelt es sich um einen Anbieter, der einen Kunden bedient. Damit sind alle Geschäftsbeziehungen gemeint, bei denen eine Leistung für genau einen Kunden erbracht wird.
Freemium ist ein Mixwort aus "Free" und "Premium". Das Geschäftsmodell zielt darauf ab, Kunden durch ein kostenloses Angebot zu gewinnen.
Eine besondere Form digitaler Geschäftsmodellmuster ist das Open-API-Muster. Es gewinnt immer mehr an Bedeutung. API steht für Application Programming Interface und ist eine Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung.
Typisch für das Flatrate-Muster ist ein Pauschalpreis für eine Leistung. Der Kunde kann die Leistungen dann in unbegrenzten Mengen nutzen. Der Kunde muss sich also nicht in seinem Konsum einschränken. Außerdem behält er dabei die volle Kostenkontrolle.
Mass Customization setzt sich aus den Begriffen „Mass Production“ (zu dt. Massenproduktion) und „Customization“ (zu dt. Kundenindividualisierung) zusammen.
Du hast hier in diesem Kurs einen grundlegenden Überblick zu digitalen Geschäftsmodellen erhalten. In diesem Video fassen wir noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen und geben einen Ausblick.
In diesem Video schauen wir uns die Besonderheiten der Netzwerkeffekte bei digitalen Plattformen genauer an. Wir können hier direkte und indirekte Netzwerkeffekte unterscheiden.
Die digitale Transformation und die damit einhergehende Verbreitung des Internets in allen Bereichen der unternehmerischen Tätigkeit hat einen besonderen Schwerpunkt auf Geschäftsmodelle gelegt. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist die treibende Kraft für Veränderungen von Unternehmensstrategien und Managementpraktiken gleichermaßen. Der Einführungskurs „Digitale Geschäftsmodelle verstehen und gestalten“ bietet einen strukturierten Überblick mit ausgewählten Fallbeispielen, der es Praktikern und Studierenden ermöglicht, die Besonderheiten digitaler Geschäftsmodelle zu verstehen und einordnen zu können.
Digitale Geschäftsmodelle spielen aber nicht nur eine zentrale Rolle im Management, auch in der Forschung stehen Geschäftsmodelle schon länger im Fokus. Allerdings wird der Begriff sehr heterogen und nicht immer ganz eindeutig verwendet. Was unter anderem auch an den vielen Disziplinen liegt, die sich mit der Thematik beschäftigen.
Im ersten Kursabschnitt schauen wir uns den traditionellen Geschäftsmodellbegriff genauer an. Wir betrachten dabei auch, wie sich die Geschäftsmodelldefinitionen über die Zeit entwickelt haben. Du wirst sehen, es gibt viele verschiedene Definitionen. Trotz einiger Unterschiede gibt es aber auch Gemeinsamkeiten. Denken wir hier beispielsweise an sogenannte Basiskonzepte auf die sich die Definitionen beziehen. Diese Konzepte hatten einen großen Einfluss auf das Geschäftsmodellverständnis in Praxis und Forschung. Und genau um diese grundlegenden Konzepte soll es im zweiten Kursabschnitt gehen. Wir schauen uns dabei auch an, wie diese Konzepte mit digitalen Geschäftsmodellen zusammenhängen. Im dritten Kursabschnitt betrachten wir die digitalen Geschäftsmodelle. Wir schauen uns dort gemeinsam an, was man unter einem digitalen Geschäftsmodell versteht. Du wirst lernen, welche Unterschiede es im Vergleich zum traditionellen Geschäftsmodellverständnis gibt. Wir betrachten Technologien und sprechen auch über Plattformen und Innovation.
Um Geschäftsmodelle abbilden und beschreiben zu können, haben sich verschiedene Tools zum Design digitaler Geschäftsmodelle etabliert. Sie werden verwendet, um neue digitale Geschäftsmodelle beschreiben zu können. Man nutzt sie aber auch um bereits vorhandene digitale Modelle besser verstehen zu können. Diese schauen wir uns dann im vierten Abschnitt an. Dabei betrachten wir klassische Tools, wie den Business Model Canvas. Du wirst aber auch das Digital Value Creation Framework kennenlernen, das sich explizit auf digitale Geschäftsmodelle bezieht. In der Praxis haben sich über die Zeit aber auch typische digitale Geschäftsmodellmuster entwickelt. Einige dieser Muster sind überhaupt erst durch die Digitalisierung entstanden. Diese schauen wir uns im letzten Abschnitt des Kurses an.