
In diesem Video lernst Du, wie Glück in der Positiven Psychologie definiert wird und welche Faktoren zu unserem Wohlbefinden beitragen.
Erstelle Deine ganz individuelle Glücks-Liste und integriere ab heute ganz bewusst jeden Tag mindestens eine Tätigkeit, gerne auch mehr!
Beobachte Deine Emotionen in diesen kleinen Glücksmomenten. Kannst Du die Happiness spüren?
Noch ein bisschen Theorie, und dann legen wir los! Und zwar mit der Übung "3 good things". Viel Spass dabei!
Jeden Tag eine gute Tat ?.
Vielen Menschen tun sich schwer, (schwierige) Entscheidung zu treffen. Denn sie wissen nicht genau, was sie wollen.
„Ich kann mich nicht entscheiden.”
„Eigentlich bereits ganz gut. Aber vielleicht gibt es ja noch was besseres ...”
„Irgendwie passt keins so richtig gut. Ich schau lieber nochmal weiter.”
Auch Du stehst täglich vor vielfältigen Möglichkeiten und musst Entscheidungen fällen: Meistens sind es Kleinigkeiten, bei denen du Entscheidungen zu treffen hast. Manchmal haben deine Entscheidungen aber auch größere Tragweite.
Unabhängig von der Wichtigkeit deiner Entscheidungen, verläuft deine Entscheidungsfindung jedoch fast immer nach demselben Muster. Die psychologische Forschung kategorisiert Entscheider anhand ihrer Muster der Entscheidungsfindung in zwei verschiedene Entscheidungstypen: Den Maximizer und den Satisficer.
Der Entscheidungstyp „Maximizer”
Der Maximizer hat eine simple Mission: Er will das absolut Beste! Mit weniger gibt er sich nicht zufrieden.
Diese hohe Anspruchshaltung der Optimalität bei der Entscheidungsfindung hat dabei ihren Preis: Um sicher sein zu können, auch die beste Wahl getroffen zu haben, muss der Maximizer erst einmal alle Alternativen kennenlernen.
Je größer die Auswahl, desto größer der Aufwand. Das kostet viel Zeit und Energie. So wird selbst die kleinste Aufgabe zur Zerreißprobe.
Möchte ein Maximizer z. B. einen Anzug kaufen, so muss er vor seiner Kaufentscheidung alle Anzüge in dem Geschäft seiner Wahl zu Gesicht bekommen. Schlimmer noch, er muss auch weitere Geschäfte besuchen, um bloß nicht das beste Angebot zu verpassen. Und um ganz sicherzugehen, muss er auch noch online prüfen, ob es nicht doch woanders was Besseres gibt.
Ist der aktuell vor dem Maximizer liegende Anzug wirklich der Beste? Hat er wirklich bereits das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden? Wer weiß ... Lieber vergleicht der Maximizer weiter und konsultiert Freunde.
Mit steigendem Perfektionismus steigen auch seine Bedenken. Irgendwo gibt es bestimmt noch eine bessere Alternative. Für die Entscheidungsfindung braucht der Maximizer (und die Menschen um ihn herum!) einen langen Atem.
Und selbst nach seiner Entscheidung bleiben Zweifel. Die Chance, wirklich die richtige Wahl getroffen zu haben, sinkt mit jeder neuen Alternative. Vielleicht war es doch die falsche Entscheidung? Lieber weiter die Augen offen halten, nur um sicherzugehen ...
Der Entscheidungstyp „Satisficer”
Der Satisficer dagegen ist zufrieden, sobald etwas „gut genug” ist. Er weiß vorher bereits ungefähr, was er will. Sobald eine Alternative seiner Vorstellung entspricht, greift er zu. Dafür muss er noch nicht einmal alle Alternativen kennen!
Eine größere Auswahl hat bei einem Satisficer keinen großen Einfluss auf seine Entscheidung. Erfüllt eine Alternative seine vorher definierten Kriterien, so trifft er seine Entscheidung und belässt es dabei. Denn er hat sich für etwas entschieden, was seinen Vorstellungen entspricht. Deshalb ist er zufrieden.
Selten bedauert er seine Entscheidung. Und er verbraucht auch insgesamt weniger Zeit und Energie als der Maximizer bei der Entscheidungsfindung.
Das heißt aber nicht unbedingt, dass Satisficer sich mit weniger zufriedengeben. Ihre Ansprüche können dabei auch sehr hoch sein. Das „gut genug” bezieht sich dabei nicht auf die Qualität der Alternative, sondern auf die Erfüllung der selbst gesetzten Kriterien.
Bei dem Anzug-Beispiel würde ein Satisficer sich z. B. im Vorfeld denken: „Ich brauche einen schwarzen Anzug. Dieser soll eine gute Qualität haben und maximal 800 € kosten”. Den ersten schwarzen Anzug, der seine Kriterien erfüllt, kauft er dann und ist zufrieden.
Maximizer oder Satisficer: Welcher Entscheidungstyp bist du?
Um bei Dir selbst festzustellen, ob Du eher ein Satisficer oder ein Maximizer bist, so schau mal, inwiefern du den folgenden Aussagen zustimmst:
Kleidung einzukaufen oder Geschenke zu besorgen fällt mir tendenziell eher schwer. Darüber hinaus nimmt Einkaufen eher viel Zeit in Anspruch.
Auch wenn ich das Programm im TV oder das Lied im Radio OK finde, schalte ich dennoch auf andere Programme. Ich will schauen, ob nicht noch was Besseres läuft.
Obwohl ich meinen Job eigentlich mag, halte ich dennoch ständig die Augen nach Alternativen offen.
Du ahnst es vermutlich bereits: Je größer deine Zustimmung bei diesen Aussagen ausfällt, desto eher bist du ein Maximizer.
In der heutigen Übung lade ich Dich ein, die Haltung des Satisficers einzunehmen! Schau, was passiert!
Unsere persönliche Nettigkeit und unser Glück hängen zusammen, diese Erkenntnis liefert die Positive Psychologie.
Es ist also wissenschaftlich bewiesen: Wahres Glück besteht darin, andere glücklich zu machen.
Es gibt sogar eine eigene Seite https://www.randomactsofkindness.org/ (leider nur auf englisch), auf der Du Zitate, Ideen und sogar Vordrucke bekommst für Deine ganz persönlichen Freundlichkeits-Interventionen. Du kannst quasi ein Glücks-Aktivist werden, ist das nicht grossartig?
Heute planst Du kleine Gesten, mit denen Du anderen eine Freude machen kannst oder Du nutzt spontane Gelegenheiten, die sich bieten.
Die einzige Bedingung bei Acts of Kindness ist, dass der Andere sich über die Geste freuen kann.
Es spielt auch keine Rolle, ob der andere weiß, wer verantwortlich für die freundliche Geste ist.
Diese kleine Intervention funktioniert bereits durch die Freude, die beim anderen ausgelöst wird. Und natürlich durch die freundliche Tat, die Dein Wohlbefinden stärkt
Na, sind Dir beim Lesen schon ein paar Ideen gekommen, was und wen Du gerne mal überraschen würdest?
Nicht? Dann habe ich hier noch ein paar Vorschläge für Dich:
dem Postboten einen Kaffee ausgeben, endlich mal wieder eine Postkarte verschicken, bei Instagram einen netten Kommentar abgeben, der Nachbarin eine Tafel Schokolade schenken,…
Und jetzt starte mal mit einem Selbstversuch und berichte mir davon!
Dankbarkeit ist in der Positiven Psychologie eine Meta-Strategie für das Erreichen größeren Wohlbefindens.
Dankbarkeit kommt in den verschiedensten Facetten einher.
Sie ist das Wundern, das Würdigen.
Dankbarkeit ist auch das Aufstehen nach einem Rückschlag und das Suchen des Guten darin.
Sie ist das Ergründen des Reichtums um uns herum und diesen nicht als gegeben zu sehen, sondern ihn zu genießen und wertzuschätzen.
Dankbarkeit ist der Fokus auf das Jetzt, das Bewusstwerden dessen, was man in diesem Moment hat und wie man dorthin gekommen ist.
Dankbarkeit kann auch heißen, jemandem für etwas Danke zu sagen.
Wann ist Dankbarkeit für ein Geschenk, eine Geste oder Wohltat am größten? Wenn sie nicht verpflichtend ist und jemand erwartet, dass man danke sagt und sich erkenntlich zeigt.
Warum sollte man über solche Dinge oder Personen nachdenken?
Warum macht die einfache Übung, darüber nachzudenken, für was oder wen man dankbar ist, solch einen großen Unterschied im Leben?
Weil man sich dadurch – ganz im Sinne der Positiven Psychologie – an die schönen Dinge im Leben erinnert und nicht – wie das unser Gehirn bevorzugt – an die schlechten.
Weil es die Perspektive verändert und ärgerliche oder vermeintlich schlechte Dinge in gute verwandelt.
Die Arbeit war heute blöd? Wie wäre es mit Dankbarkeit darüber, Arbeit zu haben?
Es gibt wieder ein Problem zu Hause mit Ihrem Partner? Viele Menschen würden eine Menge dafür geben, überhaupt jemanden zu haben, der sich Zeit nimmt zum Streiten oder Meinungsaustausch.
Weil man sich erinnert, was wirklich wichtig ist. Meistens sind die Dinge oder die Personen, für die man wirklich dankbar ist, auch die, die eine große Rolle im Leben spielen. Es ist schwer, sich über einen langsamen Alten vor sich auf dem Fußweg zu ärgern, wenn man dankbar dafür ist, gesund und jung zu sein.
Weil man sich erinnert, was andere für einen getan haben. Ob Sie sich bei einem alten Mentor für seine/ihre Hilfe bedanken, sich bei Ihrem Kind für schöne Momente oder sich selbst die wunderbaren Dinge vor Augen holen, die momentan präsent sind – Dankbarkeit stärkt das Band zwischen sich und der Person und macht eine erneute Kontaktaufnahme oder eine eigene gute Tat sehr wahrscheinlich.
Warum sollte man Dankbarkeit zeigen?
Sich bei jemandem für etwas zu bedanken, macht oft nicht nur im Leben des anderen einen Unterschied. Es verändert auch das eigene Leben. Es zeigt echte Wertschätzung. Das auzusprechen und damit transparent zu machen, ist großartig.
Das Schöne ist: es kostet kaum Zeit. Und jemand anderen glücklich zu machen, erhöht das eigene Glücksempfinden und dazu die Güte der Beziehung zu dieser anderen Person.
Dankbarkeit ist der Maßstab für die Kultur des Herzens.
–Sprichwort
Warum sind Sie trotzdem viel zu selten dankbar?
Ich habe als Kind gelernt, immer bitte und danke zu sagen, wenn ich etwas geschenkt bekam. Es ging dabei nicht darum, echte Erkenntlichkeit zu zeigen, sondern war vielmehr eine Höflichkeitsform, die gute Erziehung zeigte und den Preis oder die Mühe eines Geschenkes wertschätzen sollte.
Manchmal fiel es mir deshalb schwer, mich zu bedanken, weil ich mir etwas anderes gewünscht hatte.
Heute nehmen wir uns oft nicht die Zeit für ein Danke. Oder wir registrieren die Situation nicht, in der ein Danke gut tun würde und verpassen den Moment. Vielleicht fehlt der Mut zum Danksagen oder -zeigen.
Echte Dankbarkeit für etwas zu empfinden, muss nicht durch die Eltern gelehrt werden. Sie zeigt sich durch ein strahlend offenes Lächeln, durch Sprachlosigkeit, Freudentränen. Und sie kommt von innen.
Anfangs kostet es Überwindung. Besonders im Nachhinein für etwas zu danken, das in der Vergangenheit liegt. Meiner Meinung nach gibt es dabei jedoch kein “zu spät” und selbst danach ausgesprochene Dankbarkeit kann gewichtiger sein als ein zeitnahes aber nur dahin gesprochenes Danke.
Und das führt mich zur heutigen Übung. Der Dankbarkeitsbrief ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Dankbarkeit auszudrücken. Sie ist aber eine der Übungen mit den stärksten Auswirkungen auf Deine Zufriedenheit.
Dankbar gegenüber sich selbst zu sein, ist der erste Schritt, Energie zu sammeln und Kraft zu tanken.
Viel zu oft reibt man sich auf, lässt dem inneren Kritiker die Oberhand und schafft es nicht, für das dankbar zu sein, was man ist, was man kann, was man tut.
Hier sind Wege, wie Du Dir Dankbarkeit entgegen bringen kannst.
Welche gefallen Dir am besten?
Menschen, die Dich lieben und bei denen Du spürst, wie sie es schätzen, Dich um sich zu haben, bekommen häufig viel zu selten offene, direkte Dankbarkeit entgegen gebracht.
Wie oft gehen wir davon aus, dass diese Menschen “es bereits wissen, wie wertvoll sie für mich sind”?
Das mag sein. Dennoch ist es wunderschön, wenn es ausgesprochen oder gezeigt wird.
Es gibt bestimmte Personen, bei denen einem nichts mehr einfällt. Keine Nettigkeit, nichts, was man Ihnen schenken könnte und auch kein Zeichen der Dankbarkeit.
Dein Vermieter platzt unangemeldet vorbei und schickt Dir hinterher einen bösen Brief, weil Du Punkt 119 der Hausordnung nicht befolgt hast? Jemand lässt seine schlechte Laune unfairerweise an Dir aus? Dein Chef hat ein Herz aus Stein?
Du kannst Menschen nicht ändern. Aber Du kannst Deine Haltung ändern und ein Vorbild sein. Jede Aktion führt zu einer Reaktion. Und wenn es nur das Gedankengut der Person Dir gegenüber verändert.
Auch unter den Kollegen, den Chefs, den Kunden dieser Welt sind natürlich Menschen, die Dich mitunter fordern, also ebenfalls der Kategorie darüber zugeordnet werden können.
Manchmal tagtäglich und auf engstem Raum. Umso mehr Möglichkeiten sind vorhanden, Dankbarkeit im Arbeitsalltag zu zeigen.
Menschen, die Dir das Leben leichter machen, Dir Komfort verschaffen oder Dir etwas abnehmen, tun das oft nicht nur für Geld. Geld tut gut, aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, diesen Menschen zu zeigen, wie dankbar man für ihr Entgegenkommen ist.
Noch mehr Inspirationen und Glücksgefühle gefällig?
Dann höre sehr gerne rein in dieses Gespräch mit mir:
Nina Binvel erzählt Christoph in dieser Folge des Glückskinder Talks von ihrem Leben mit vielen verschieden Rollen - als Mutter zweier Jungs, selbständige Beraterin, Autorin und Plotter-Enthusiastin. Und sie erzählt von ihrer europäischen Identität, die durch den Flüchtlingshintergrund ihrer Großmutter und ihre Erfahrungen beim Leben und Arbeiten in verschiedenen Ländern geprägt ist. Sie spricht über ihren Karrierewechsel, Unternehmertum und die Suche nach persönlicher Erfüllung.
Nina spricht auch über ihre Brustkrebsdiagnose und darüber, wie sie ihre Behandlung durch Selbstfürsorge, eine positive Einstellung und Dankbarkeit in den Griff bekommen hat. Sie hat ein Arbeitsbuch erstellt, das anderen Frauen helfen soll, aktiv an ihrer Genesung und ihrem Wohlbefinden zu arbeiten. Ihr Buch ist kein autobiografischer Bericht, sondern ein interaktives Werkzeug, das Frauen dabei unterstützt, positive Psychologie praktisch anzuwenden und ihre eigene Selbstwirksamkeit zu stärken.
Ich wünsche Dir Spass und AHA's beim Zuhören.
Raus aus dem Hamsterrad oder wie hältst Du die Balance im Leben?
Dein Leben fühlt sich an wie eine nie endende To Do List? Du bist gehetzt, fühlst Dich getrieben und ferngesteuert, gibst täglich alles, und es ist doch nie genug?
So hast Du Dir das alles nicht vorgestellt?
In diesem Video gebe ich Dir 3 Schlüssel für mehr Balance und Selbstbestimmtheit. Hol' Dir Zettel und einen Stift und etwas zu Trinken und los geht's! Viel Spass dabei!
Dir hat das Video gefallen? Join Team ohlàlà für lau dafür für jede Menge Lieblingsleben-Hacks! https://ninabinvel.com/team-ohlala/
Glück sollte als Schulfach gesetzt sein!
Dieser Kurs ist ein Einstieg in die Glücksforschung, vor allem aber ist es ein Mitmach-Kurs, der mehr ohlàlà in Dein Leben bringt.
Wir haben oft so viele verschiedene Rollen (Partnerin, Kollegin, Mutter, Tochter, Schwester, Nachbarin, Elternvertreter,... you name it) und stellen uns selbst im täglichen hassle oft hinten an. Wir machen es ja auch gerne!
Dabei ist es essentiell, dass wir für unser eigenes Wohlbefinden sorgen. Das macht nämlich sonst niemand!
Wenn Du krank bist, gestresst oder gar unglücklich, kannst Du auch den anderen Menschen in Deinem Umfeld gar nicht das geben, was Du gerne würdest.
Damit Du dafür aber nicht erst in ein 3-wöchiges Schweige-Retreat auf Bali gehen musst ;-) , gibt es diesen Kurs. Er ist fröhlich, knackig to the point für alle, die mehr To Dos auf ihrer Liste als Post-Its auf dem Schreibtisch haben!
Von solala zu ohlàlà in 12 Tagen - klingt gut? Ist es auch!
Der Kurs ist als 12-Tages-Challenge ausgelegt mit je einer Tagesaufgabe. Er entfaltet so am besten seine Wirkung. Selbstverständlich ist es aber ganz Dir überlassen, in welchen Rhythmus, Du Dir die Videos anschaust.
Der Kurs beantwortet die Fragen:
Was ist eigentlich Glück?
Welche Zutaten braucht es?
Kann ich mein Glück überhaupt selbst beeinflussen?
Wie geht das konkret.