
Kennen Sie das aus Ihrer Praxis auch?
Kurz vor der Prüfung stopfen Lernende unreflektiert schnell Wissen, Fakten und Formeln in sich hinein, um es dann in der Prüfungssituation wieder aufs Papier zu 'erbrechen'. Mental geleert folgt eine Phase der Prokrastination bevor kurz vor der nächsten Prüfung wieder die Lerninhalte ins Kurzzeitgedächtnis gestopft werden.
Lernen soll doch nachhaltig sein, also Informationen möglichst so im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden, dass diese wieder leicht abrufbar sind und in unterschiedlichen Situationen aktiv, reflektiert, selbstbestimmt und erfolgreich eingesetzt werden können.
In der Theorie: Toll. In der Praxis: Problematisch!
Aus der Praxis wissen wir aber, dass Lernen oft ganz anders abläuft: da werden knapp vor einer Prüfung noch möglichst schnell Informations-Broken, Fakten, Formeln und ähnliches unreflektiert ins Gehirn gestopft in der Hoffnung diese Inhalte lang genug bei sich behalten zu können, um sie dann in der Prüfungssituation wieder zu 'erbrechen'.
Das nervt! Sie auch?
Vielen Lehrenden ist diese Form des sinnentleerten Bulimielernens zurecht ein Graus. Allerdings wird das oft einfach als Unart Lernender abgetan, mit der man leben muss. Dem ist aber nicht ganz so: Wir als Lehrende haben eine Reihe von Möglichkeiten, Bulimielernen nicht unnötig zu befeuern, sondern derartigen Tendenzen proaktiv und bewusst durch entsprechende Unterrichtsentwicklung und -gestaltung entgegenzuwirken.
Wie man das macht, darum geht es in diesem Kurs-Vortrag.
Ich stelle Ihnen die Big Five des Bulimielernens vor, also fünf wesentliche 'Erfolgszutaten' für singbefreites, weil kurzfristiges, passives, unreflektiertes und daher nicht nachhaltiges Lernen vor. Basierend darauf erkläre ich - im Umkehrschluss -wie wir als Lehrende dank entsprechender Unterrichtsvorbereitung und Gestaltung der Lehr- und Lerneinheiten ein Lernumfeld schaffen können, in dem nachhaltiges Lernen im Zentrum steht und entsprechend gefördert und gefordert werden kann.
Hilfe zur Selbsthilfe
Mit diesem Kurs-Vortrag möchte ich Ihnen als Lehrende helfen, die Bedeutung unseres professionellen Handelns bewusst wahrzunehmen und die eigene Unterrichtstätigkeit auf diese Aspekte hin abzuklopfen. Mein Ziel ist es Ihnen dank der konkreten Handlungsanweisungen praktisches Werkzeug für die Gestaltung Ihrer persönlichen Lehrtätigkeit mitzugeben und Sie zu ermutigen, Ihren Unterricht entsprechend zu gestalten.
Sie bekommen Antworten auf folgende Fragen:
· Warum ist Bulimielernen überhaupt problematisch?
· Was sind die Big Five des Bulimielernens und wie manifestieren sie sich im Lernprozess?
· Wie können wir als Lehrende aktiv dazu beitragen, Bulimielernen zu verhindern?
· Welche konkreten Handlungsanweisungen und praktische Werkzeuge gibt es?
Dieser Kurs-Vortrag eignet sich für alle Lehrenden an (Hoch)Schulen.
Als akademische Hochschuldidaktikerin mit vielen Jahren Lehrerfahrung zeige ich Ihnen ganz konkrete Lösungswege zur Vermeidung von Bulimielernen und dem Fördern von nachhaltigen Lernstrategien bei unseren Lernenden auf. Parallel dazu lade ich Sie ein, Ihre eigenen Lehrveranstaltungen zu analysieren, zu evaluieren und gegebenenfalls entsprechend umzugestalten. Am Ende haben Sie konkrete Vorschlage und Sie verstehen den Zusammenhang von Bulimielernen und Ihrer Tätigkeit als Lehrende.
Na, klingt das interessant?
Dann freue ich mich mit Ihnen zu arbeiten!