
Begrüßung und kurze Einführung
„Wovon handelt dieser Kurs?“
Stimme unser natürlichstes Instrument -
rund, ganzheitliche Methode
um die Elemente der Natur E L W F
in uns wiederzufinden
Hinweis: Tongeber
(Tasteninstrument, App etc.)
und Spiegel sehr gut
+ Stuhl um sich ab und zu hinzusetzen
Standfestigkeit überprüfen & Balance (Schwerkraft)
Auf Grundkörperhaltung achten –>
Kopf aufrecht, Blick geradeaus,
Schultern locker, Arme frei
Brust loslassen, Becken gerade,
Gewicht gleichmäßig,
Beine nicht ganz durchstrecken,
Füsse hüftbreit.
(+ no tension)
Im Grunde 10 Punkte checken.
Verbindung mit Groove (Energize-Sounds) beim Heben und Senken (z.B. Beine)
Spannung vs. Entspannung
- Stretch and Loosen -
jedes Körperteils
Focus: Schwer werden -
und alles loslassen
Bewegungsschwerpunkte UP und DOWN
(NORTH AND SOUTH) z.B.
· Ausstrecken, fallen lassen (bis die Hände beinahe oder ganz den Boden berühren) und
langsam wieder aufrichten -- diese Übung nenne ich „Wachsen und schrumpfen“ oder - öfter - „Rise and fall“
· Wippen in den Knien
· Arme nach oben und zurück schwingen lassen
· Torso beugen mit lockeren Armen
· Balancecheck
· Wippen auf den Fussballen
· Füsse und Beine ausschütteln
LEFT and RIGHT (EAST AND WEST)
· Gewicht auf ein Bein verlagern, das andere strecken
· mit einem Arm über den Kopf Torso nach links oder rechts beugen, Streckung in Hüfte und Flanken
· Arme nach links und rechts schwingen lassen, Torso schwingt mit
· Kopf nach links und rechts drehen
CIRCULAR
· Füsse im Gelenk kreisen lassen
· Becken und Hüfte kreisen lassen,
· ganzer Körper bis auf die Füsse kann mitgehen,
soweit die Balance es erlaubt
· „Pendeln“, Balance vor, rück- und beidseitwärts verlagern
· Schultern kreisen lassen, nach vorne und hinten,
· einzeln und beide zugleich
· Kopf kreisen lassen
–> erweitern zu: Open and Close
8-Schritte-Auflockerungs-Übung -
ebenfalls im Kreis.
Body-Percussion -
Füße, Schenkel,
Seiten, Flanken
Bauch, Brust,
Arme, Klatschen,
Schnipsen
–> vielleicht ergänzen:
Steps und Schwerpunktverlagerung
(Basic steps 1 – 4 mind.)
ERD-ERGÄNZUNG (ADD ONE)
Die meisten genannten Punkte spielen übrigens auch im Sitzen
eine Rolle!
Man kann auch im Sitzen, bei richtiger Sitzhöhe,
die Füsse fest auf dem Boden halten,
andernfalls (z.B. Barhocker) stellt man sie auf eine Strebe
oder lässt sie baumeln, aber nicht extrem (wirkt kindisch!)
.
In diesem Fall übernehmen Hintern, Steiss und Becken
die Balancefunktion.
Was Balance halten kann, muss trotzdem beweglich bleiben,
deswegen kann man das Becken auch im Sitzen kreisen lassen.
Vom aufrechten, geraden Rücken,
beweglichen Armen und Schultern
und einer mittigen Kopfhaltung
gehen wir nach wie vor aus.
Apropos „Rollenspiel“:
So weit es möglich ist, sich zu bewegen, sind Menschen,
die z.B. auf Rollstühle angewiesen sind, für den Gesang
keineswegs verloren.
Was ist Luft für uns und für den Gesang?
Erklärung.
Luft ist Motor
Gleichmäßig ausatmen, für die Bewusstheit
Loslassen um Atem nachzuholen -
Reflex bewusst machen
Costo-Abdominale Atmung,
Bauchraum weiten bis in den Brustraum
Bewusster langer Atem –>
gleichmäßig –>
geht auch leise
Atem portionieren - f ss - sch (Assoziationen)
– Tipp: Konditionssteigerung
+ Restluft entweichen lassen
Empfehlung bei Einheiten: zumindest eine Erdübung, eine Atemübung
Regelmäßigkeit, Länge, Aufteilung
= Rhythmus
Impulse Aus & Ein -
Spannung und Entspannung
f ss sch versus p t k
Beliebig kombinierbar
- versuchen nicht zwischendurch
einzuatmen –> Kondition ;-)
Verinnerlichen und wieder anwenden
Rhythmische Übungen in Sachen Groove - wissen wir mit Ganzen, Halben, Viertel, 8tel etc.
Umzugehen?
Takt portionieren –> 2 Teile aufteilen –> 4 Teile aufteilen –> 8tel aufteilen
parallel mit den Händen zeigen (4tel)
als Hilfe für den Körper
+ Subdivisions (t-k-t-k ….)
die ganze Runde noch mal wiederholen
–> 8-Schritte-Luft-Übung
· simpel und natürlich ausatmen
· bewusst einatmen/Raum für Atem lassen, kurz anhalten, aus
· bewusst ein, kurz anhalten, lang & gleichmäßig aus
· 4x Atem „schlürfen“, kurz halten, lang ausatmen
· 4x Atem „schlürfen“, kurz halten, 4x aus + Restluft
(gleiche Energie ein wie aus)
· 4x Atem „schlürfen“, kurz halten, 8x aus + Restluft
4x „schlürfen“, kurz halten, 16x (Subdiv.)aus + Restluft
1 großer Schlürf, kurz halten,groovig aus + Restluft
Dynamik
crescendo + decrescendo,
great and small
· eine Welle schlagen
· ein paar Mal probieren
· in Portionen allmählich steigern
(legato und staccato)
· laut und leise abwechselnd (Akzente)
4 Abstufungen von laut nach leise
Dynamik = Energieskala 1-10
zuerst Maximum testen,
dann Minimum
! gleich viel einatmen, gleiche Vorbereitungs-Energie
–> in mehreren Stufen von max. nach min.
–> Weiterführende Übungen: Lautlos ausatmen
Im Rhythmus bewegen,
Basic Groove z.B. in die Füße verlegen,
dazwischen klatschen oder Schnipsen
! auf Abwechslung und Balance achten
HT - 4/4 - ¾ - Swing
Subdivisions mit kleinen Klopfern
(Orientierung an Shaker?)
darstellen
Füße sind eine Ebene,
Body die zweite,
Stimme&Atem die dritte,
für den Anfang reichen nur zwei
Also: Füße & Body,
Body & Atem oder Füße & Atem
–> variabel auf Atem (Downbeats)
Wechsel mit Body-Akzenten (Offbeats)
! Groove-Begriffe erklären
ERDE + LUFT (Advanced, 10 Min.)
Rhythmus (Atem) folgt den Basics
und kann variiert werden
4/4 aufbauen wie oben,
bis hin zu Subdivisions
Medium example „Summer of ´69“,
Fast example „Steppin´ out“
Swing aufbauen wie bekannt;
Swing: „Feelin´ good“
HT aufbauen -
Füße Down-, Hände Offbeats
Triolen anderweitig auffüllen
Hände übernehmen dann Stimmfunktion
„Apologize“
¾
Füße auf 1, Hände füllen auf,
8tel zunächst durch Stimme,
dann mit BodyPerc weiter oder mitfühlen
„Mr. Bojangles“
! Swing und Grund-Grooves erklären
! weitere Beispiele und Feinheiten ergänzen
TONFINDUNG MIT NG (Beginner)
Was passiert wenn wir den Mund aufmachen
und einen Ton rauslassen?
Ohne was zu wollen, kommt „ɘ“ oder „ng“.
Einer sitzt unten, einer oben am Gaumensegel
(Begrüßen wir das Gaumensegel im Team,
bisher hatten wir nur Lippen, Zähne und BodyPerc)
„ng“ ansetzen und festhalten,
3 Töne, für tiefe, mittlere und hohe Stimmlage
tief: f - e - es - d mittel: bes - a - as - g hoch: es - d - c# - c
Bogen abwärts ab Start indefinite –>
dann mit Zielton f– Bb e - A
Bogen aufwärts, Zielton definieren
–> mit Startton As - es G - d
ANSÄTZE VOKAL (Beginner)
„a“ - „i“ - „oo/u“
Glottal - Simultan - Aspiriert
(Pop, Slide, Blow)
(Flummy, Rutschbahn, Eisfenster)
Wir begrüßen im Team: Epiglottis - Kehldeckel, sehr nützlich, schützt Luftröhre und Stimmbänder vor Ungemach (Listen to the sound!)
Und: Die Zunge für das „j“
(Durch die Hintertür:
Glottis auf Speech vorstellen,
Simultan auf Singing,
Aspiriert auf Falsett)
Merksatz: How are you?
–> Hi, it´s you.
Alle drei Ansätze kommen vor.
ANSÄTZE VOKAL (Advanced)
Lektion 14 wiederholen & Merkregeln
2, 3 Töne (Akkord)
auf „a“, „i“, „u/oo“
5 – 5 - 3 – 3 – 1 – 1
drei Stimmlagen in etwa abdecken
auch mit Simultan ohne „j“
Merksatz: 3 - 5 low - 1 Dur
Aufgabe: Vielleicht findest Du einen Merksatz, auf Deutsch oder Englisch, der die Vokale tauscht?
(h + i , h + oo, a glottal, oo glottal, j + a, j + i)
weitere Sätze und Phrasen
+ Creak
Wolltest du schon immer richtig Singen lernen? Aber hast bis jetzt nicht den passenden Zugang für dich gefunden? Dann sind die 4 Elemente des Gesangs genau das richtige für dich!
Du fragst dich sicherlich: Was meint der Typ eigentlich mit den 4 Elementen des Gesangs? Hier möchte ich dir mal einen kleinen Einblick geben.
ERDE: Die Erde bildet unser Fundament des Gesangs. Alles Lebende hat in der Erde begonnen um nachher voller Energie zu sprießen. Sie trägt uns, gibt uns halt und dabei ist es egal ob sie fest oder locker ist. Am wichtigsten für den Gesang ist es aber, dass uns die Erde Sicherheit und Balance liefert.
LUFT: Ohne Luft nix los. Sie stellt den Motor des Gesangs da. Allerdings ist es hier wichtig wie man das Element Luft einsetzt. Um einen tollen Klang zu erzeugen sollte sie kontrolliert und gezielt eingesetzt werden. Stichwort: Atemtechniken & Wie atme ich eigentlich richtig beim Singen?
WASSER: Meistens ist Wasser klar und fließt, wobei es auf der anderen Seite auch verschmutzt sein kann. Es kann verschiedene Temperaturen annehmen von heiß bis kalt, ist sehr flexibel und findet immer einen Weg zum Ziel. Wasser kommt in Formen vom Tropfen bis hin zum Ozean vor und somit gleichzeitig unberechenbar. Im großen und ganzen geht es hier im Artikulation, Klangfarbe und Texte.
FEUER: AUA! Heiß! Das Feuer ist meist sehr hell, strahlend und man kann sich leicht die Finger verbrennen. Ein offensichtlicher Punkt: Es ist sehr gut fühlbar. Beim Singen bildet das Feuer unser Herz - Die Gefühle. Was bewegt dich besonders in einem Song?
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