
Das Intro-Video gibt Dir einen groben Überblick über den Kurs.
In der ersten Lektion geht es um das Inhaltsverzeichnis und die Struktur des Kurses. Im Anschluss wird der Begriff Integrationsfachkraft näher analysiert und definiert. Hierzu braucht es eine aktive Abgrenzung von anderen Begrifflichkeiten und pädagogischen Mitarbeiter.
In der zweiten Lektion werden die möglichen Beeinträchtigungen von Kinder und Jugendliche vorgestellt. Dadurch wird die Zielgruppe der Integrationsfacht etwas klarer. Insbesondere der Autismus und Sprachstörungen nehmen in der Regelschule eine wichtige Rolle ein.
In dieser Lektion wird die rechtliche Grundlage im Sozialgesetzbuch näher beschrieben. Diese befinden sich einerseits im Sozialgesetzbuch VIII aber auch Sozialgesetzbuch IX. Normalerweise ist ein formloser Antrag möglich. Trotzdem erwarten größere Städten einen gesonderten Antrag für die Eingliederungshilfe.
Um den aktuellen Stand der Eingliederungshilfe zu verstehen, muss man einen knappen Rückblick in die Geschichte machen. Dort sind die Salamanca-Erklärung und die UN-Konvention als wesentliche Veränderungsantreiber zu nennen. Am Ende der Lektion wird der Verlauf zur praktischen Hilfe vorgestellt.
Der Gedanke der Eingliederungshilfe stützt sich auf die Inklusion. Dabei ist Inklusion zu unterscheiden von der Integration, Segregation und der Exklusion.
Da die Aufgaben breit gefächert sind, beschäftigt sich eine weitere Lektion mit den Aufgaben der Integrationsfachkraft.
In dieser Lektion werden die typischen Aufgaben einer Integrationsfachkraft aufgezählt. Dabei ist festzustellen, dass es eine breite Palette an Aufgaben gibt und diese immer intuitiv und situativ auftreten. Trotzdem geben die typischen Aufgaben einen Überblick über das Aufgabenfeld. Gleichzeitig wird deutlich, was nicht zu den Aufgaben gehört.
Die Integrationsfachkraft begegnet unterschiedliche Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld. Insbesondere die Beziehung zum Schüler - die in den meisten Fällen durch den Autismus erschwert ist- steht hier im Vordergrund. Aber auch die Positionierung der Integrationsfachkraft in Bezug auf die Gesamtklasse ist wichtig und kann herausfordernd sein.
Nicht nur die Vermittlungsfunktion zwischen Schüler und Gesamtklasse ist eine Kernaufgabe der Integrationsfachkraft, sondern auch die Vermittlung und Kommunikation zwischen Lehrern und den Eltern. Dabei gilt es, einige Dinge zu beachten, damit eine regelmäßige Kommunikation möglich ist.
Zum Schluss wird die Rolle des Schülers näher thematisiert und Tipps für das konkrete Vorgehen vorgestellt.
Ganz gleich ob Schulweg, Sportstunden oder Hausaufgaben - Wir alle kennen diese Dinge von unserer Schulzeit ganz genau. Doch was für uns normal ist, kann für beeinträchtige Kinder und Jugendliche eine enorme Herausforderungen sein.
Verschiedene politische Entwicklungen sorgen dafür, dass die Rolle der Integrationsfachkraft immer wichtiger wird: 2009 beschloss die UN-Behindertenrechtskonvention, dass Kinder mit Behinderung auch Regelschulen besuchen dürfen. 2006 besuchten 30 % aller beeinträchtigen Kinder und Jugendliche eine Regelschule.
Die Tendenz ist stark steigend, weshalb die Wichtigkeit von Integrationshelfern immer weiter zunimmt. In ihrem Schulalltag sind sie jedoch auf die ständige Hilfe von Integrationskräften angewiesen und benötigen regelmäßige Unterstützung. Momentan existiert keine einheitliche Aus- oder Weiterbildung zum Integrationshelfer / Integrationsfachkraft, sodass dieser Kurs Dir einen Einblick in das Aufgabenfeld, Herausforderungen und Tätigkeiten geben möchte. Außerdem bereitet Dich dieser Kurs ganz konkret auf diese Tätigkeit vor und greift auf eigene Erfahrungen in diesem Berufsfeld zurück.
Dieser Kurs bereit Dich auf die Tätigkeit vor, in dem er folgende Bereiche thematisiert:
1. Definition von Integrationsfachkräften / Integrationshelfer / Schulbegleiter / Schulassistenz
2. Zielgruppe und mögliche Adressaten
3. Inklusion und inklusive Pädagogik
4. Historischer Rückblick: Von 1945 bis zur UN-Konvention
5. Typische Aufgaben von Integrationsfachkräften
6. Herausforderungen der Integrationsfachkräfte
7. Rolle des Schülers und konkretes Vorgehen
Nach dem Kurs bist Du nicht nur optimal auf auf die Tätigkeit als Schulbegleiter vorbereitet, sondern kennst auch Herausforderungen und Konfliktfelder und kannst diese gezielt vermeiden. Zum Schluss gebe ich Dir noch weitere Ratschläge für die Tätigkeit mit und greife dabei auf eigene Erfahrungen zurück.
Ich wünsche Dir bei diesem Kurs viel Spaß!
Gerne darfst Du mich bei tiefergehenden Fragen anschreiben.
Liebe Grüße, Sora