
Dieser Bodenarbeitskurs ist im Zuge des Projektes "Eponja" entstanden, welches ich 2021 mit meiner geschätzten Kollegin Gloria Grothe in's Leben gerufen habe. Gloria ist Manualtherapeutin und bietet auf ihrer Udemy-Seite spannende Kurse rund um das Thema Pferdegesundheit, Korrektes Training, und vieles mehr an! In meinem Bereich widmen wir uns jedoch komplett dem Natural Horsemanship und der Kommunikation mit dem Pferd - zunächst am Boden, später auch im Sattel.
In diesem Kurs geht es um die Bodenarbeit und die Grundlage für eine gemeinsame Kommunikation mit deinem Pferd. In den Videos mit der Überschrift "PreCourse" findest du wichtige theoretische Grundlagen, die für den Erfolg in der Praxis entscheidend sein können. Je nachdem, wie du lernst, kannst du dir ebenso zunächst die Videos aus dem "Modul 1", die in diesem Kurs enthalten sind", ansehen, um dein Verständnis für die praktischen Übungen zunächst zu schulen. Später, wenn es an die Umsetzung geht, solltest du jedoch unbedingt zu den PreCourse-Videos zurückkehren, damit dein Training auch wirklich von Erfolg gekrönt ist. Ich wünsche dir viel Spaß auf deinem Weg mit deinem Pferd!
Bei Rückfragen rund um den Kurs und die Inhalte kannst du dich gern an mich wenden unter info@franziundfiona.de.
Welche Bedürfnisse haben Pferde? Scherzhaft haben wir dieses Video hinter den Kulissen „Die Grundrechte des Pferdes genannt“ – und je mehr wir darüber nachdenken, desto treffender finden wir den Begriff.
Selbstverständlich sind wir an gewisse Gegebenheiten gebunden und es ist uns nicht immer möglich, die Bewegungs- und Futtergestaltung genau so zu gestalten, wie ursprünglich von der Natur vorgesehen. Dennoch ist die Kenntnis dieser Aspekte wichtig für dein gesamtes Leben als Reiterin, denn mit diesem Wissen wirst du deine langfristigen Entscheidungen klug und kompetent treffen können.
Besonders das Thema „Herdenanschluss“ wird im Laufe des Kurses für uns besonders interessant werden. Denn vielleicht erahnst du aus diesem Video schon, dass es hier nicht nur um blankes Theoretisieren geht. Hier geht es um den Grundstein, auf dem die gemeinsame Zeit mit deinem Pferd basiert. Wenn du dieses Video aufmerksam schaust und dieses Wissen mit in den gemeinsamen Alltag mit deinem Pferd nimmst, werden dir schon bald viele „Kleinigkeiten“ auffallen. Im Lauf des PreCourses wirst du lernen, wie das Herdenverhalten, die Körpersprache und die Mimik von Pferden zu deuten und verstehen sind. Im Modul 1 werden wir dieses Wissen nutzen, um eine echte Partnerschaft zwischen dir und deinem Pferd aufzubauen. Viel Spaß!
Beobachte dein Pferd die nächsten Tage aufmerksam im Alltag. Welche Bedürfnisse stehen bei ihm an erster Stelle? Was ist ihm besonders wichtig - ist es die Nähe bestimmter Artgenossen, Zugang zu Futter oder vielleicht viel Platz um dich herum?
Verstehen beginnt mit zuhören. Wir sagen immer, wir wünschten, dass unsere Pferde sprechen könnten – doch das tun sie. In diesem Video lernst du, wie du verstehen kannst, was dein Pferd dir sagt.
Hast du nun vielleicht bestimmte Gesichtsausdrücke deines Pferdes im Kopf und machst dir einen Reim daraus? Vielleicht bist du auch unsicher, wo du den Ausdruck deines Pferdes einsortieren solltest.
Überlege einmal für dich: Bei welchen Übungen bzw. in welchen Situationen zeigt dein Pferd sich besonders
- zufrieden/motiviert/entspannt?
- unsicher/ängstlich/bedrohlich?
Führe die nächsten Tage ein "Stimmungstagebuch" für Dein Pferd im Training und achte bewusst auf seine Mimik in den einzelnen Alltagssituationen. Beispielsweise: Wie schaut es dich an, wenn du es holst? Genießt es das ausgiebige Putzen oder eher nicht? In welchem Teil des Trainings entspannt es sich?
Hier geht es nicht darum, zu bewerten oder "nur noch das zu tun, was deinem Pferd Spaß macht". Es geht darum, deinen Blick für dein Pferd zu schulen und dich für sein Feedback zu sensibilisieren.
Denk auch daran, ein Foto von den Augen und Nüstern deines Pferdes im zufriedenen Normalzustand zu machen - das kann dir helfen, eine negative Entwicklung frühzeitig zu erkennen.
Meiner Meinung nach liegt hier der Schlüssel zu erfolgreichem Pferdetraining. Sieh dir das Video genau an. Nimm dir die Zeit, die Folien noch einmal durchzugehen, auf dich wirken zu lassen und für dich zu verinnerlichen. Versuche genau nachzuvollziehen, wie die Körpersprache bei Pferden angewandt wird. Hier legst du den Grundstein dafür, die Übungen, die später in diesem Kurs auf dich warten, wirklich zielführend anzuwenden und einen natürlich-kompetenten Umgang mit deinem Pferd zu lernen.
Nimm dir in den nächsten Tagen bewusst Zeit, dein Pferd in seiner Herde zu beobachten. Wie verhält es sich den anderen Pferden gegenüber? Ist es eher dominant oder büffelig und übernimmt gern die Führung? Weicht es allen Konflikten aus und hält sich bedeckt? Wie kommuniziert es, wenn es ein anderes Pferd bewegen will bzw. wenn ein anderes Pferd es bewegt?
Versuche, alle drei körpersprachlichen Varianten bei deinem Pferd zu beobachten. Findest du sie alle?
Lerne dein Pferd kennen. Wenn du es im Umgang mit anderen Pferden beobachtest, wirst du auch seine Persönlichkeit besser verstehen.
Wenn du dir noch unsicher bist, wie du das Verhalten deines Pferdes einordnen solltest, kannst du dir im Vergleich auch die anderen Pferde in der Herde ansehen. Sind sie selbstbewusster, lauter, leiser als dein Pferd?
Notiere dir die Auffälligkeiten unbedingt in deinen Beobachtungsbogen. Sie werden ein wichtiger Bestandteil deiner späteren Arbeit. Anhand dieser Beobachtungen wirst du deine Strategie für's Training mit deinem Pferd entwickeln.
Im ersten Teil wird sich alles um’s Thema „Trainingstheorie“ drehen. Der Begriff, der nun erst einmal vielleicht etwas trocken klingt, beinhaltet allerdings all das, was dein zukünftiges Training vom einfachen „Übungen abarbeiten“ unterscheiden wird – du wirst lernen, deine Übungen zielgerichtet und effektiv einzusetzen, um sowohl die Kommunikation mit als auch die Beziehung zu deinem Pferd zu stärken.
Trainingsgrundsätze & „Life Hacks“ für erfolgreiches Training
Mindestens genau so wichtig, wie die Übungen, die du absolvierst, ist die Theorie, die dahinter steckt. Das, was „zwischen den Zeilen steht“, bedeutet im Pferdetraining häufig mehr, als das, was tatsächlich sichtbar ist. Aus diesem Grund dreht sich in den nächsten Tagen alles rund um die „Hintergrundarbeit“ im Training – das, was auf Videos kaum sichtbar wird und was im Unterricht bzw. während der Therapie so selten Zeit findet, gesagt zu werden. Schau dir die Videos erst einmal in Ruhe an und lasse die Konzepte auf dich wirken. Erst einmal werden sie vermutlich noch etwas abstrakt wirken, doch sie werden dir helfen, wenn es an die praktischen Übungen geht.
Bei Fragen, wende dich gern an uns unter info@franziundfiona.de!
Hast du schon einmal mit jemandem telefoniert, während die Verbindung schlecht war und stark gerauscht hat? Dann weißt du, dass häufig nur Bruchstücke von dem ankommen, was wir eigentlich sagen wollten.
Wenn die Verbindung gestört ist, kann Kommunikation nur eingeschränkt oder sogar gar nicht funktionieren. Deshalb ist dein Equipment ein elementarer Faktor für den Erfolg mit deinem Pferd.
Wenn du meine Arbeit schon länger verfolgst, dann weißt du, dass ich mit allen möglichen Arten von Zäumen und Halftern sowie Hilfsmitteln (Gerte, Stick & Co) arbeite – doch das geschieht nicht willkürlich, sondern nach einem konkreten System. Ich wähle immer das Equipment aus, dass für das aktuelle Trainingsziel mit dem Pferd am Sinnvollsten erscheint.
Besonders in einem Onlinekurs ist es unheimlich wichtig, dass du genau die Zweckmäßigkeit der verschiedenen Equipment-Optionen auf dem Markt verstehst, damit du selbst weise wählen kannst, wenn es an die Frage geht: Was kaufe ich?
Daher widmen wir den gesamten heutigen Tag der korrekten Auswahl und Anwendung deines Equipments. Im Fokus steht die Ausrüstung, die du für das Modul 1 benötigst. In den folgenden Modulen werden wir auch auf die anderen Ausrüstungsteile noch näher eingehen.
Nun ist die Frage nach dem passenden Equipment mit der grundsätzlichen Auswahl des Kopfstücks leider noch nicht abgeschlossen. So häufig erlebe ich, dass die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd durch qualitativ minderwertiges oder schlicht nicht funktionales Equipment behindert wird. Manchmal ist das falsche Equipment sogar die Ursache für grobe Missverständnisse und Fehler in der Kommunikation.
Damit dir das erspart bleibt, kann ich dir nur empfehlen: Schau genau hin. Auf unserem riesigen Markt an Pferde-Zubehör wird so unheimlich viel Ramsch als "neue Innovation" verkauft - obwohl er eigentlich nur eine Abwandlung des ursprünglich zweckmäßigen Equipments ist, die häufig leider den eigentlichen Vorteil des Equipments aushebelt.
Du hast bereits gemerkt: Die Auswahl des Equipments ist sehr vielschichtig und situationsabhängig. Ich möchte im folgenden Video jedoch meine Erfahrungen bzgl. des Equipments für die Bodenarbeit mit dir teilen und hoffe, dass ich etwas Logik in die Sache bringen kann. Und falls du dich nun fragst: "Ist das wirklich so wichtig?" kann ich darauf nur antworten: JA! Warum, erfährst du im folgenden Video.
Während die meisten von uns genau wissen, wie man den Nasenriemen einer Trense verschallt, ist die Arbeit mit dem Knotenhalfter für viele noch Neuland. Worauf muss ich beim Anlegen achten, damit das Halfter richtig sitzt und woran erkenne ich, ob es passt? Auch die Frage nach dem richtigen Knoten sorgt immer wieder für Verwirrung.
Da ich zu diesen beiden Themen mit die meisten Fragen erhalte, habe ich dir dazu ein extra Anleitungsvideo aufgenommen. Viel Spaß damit!
Wie sieht es nun mit dem Hilfsmittel aus? Ist der Einsatz einer Gerte Tierquälerei? Sollte ich auf Hilfsmittel allgemein verzichten oder sind sie vielleicht doch zu etwas gut? Erfahre es im nächsten Video.
Falls du dich nun fragst: Woher bekomme ich diese Sachen? Es gibt inzwischen einen riesigen Markt und alle Angaben sind „ohne Gewähr“ – du kannst auch bei kleinen Unternehmen oder Nischenanbietern tolles Equipment erwerben.
Knotenhalfter, Seile und Sticks erhältst du in Deutschland unserer Meinung nach in der besten Qualität bei der Seilerei Brockamp (verschiedene Reseller) und Parelli. Tipp: Auch auf eBay-Kleinanzeigen gibt es die gängigen Gegenstände immer wieder zu günstigen Preisen.
Achte jedoch auf die richtige Größe und die Funktionalität: Für diesen Kurs benötigst du ein kurzes Seil (i.d.R. 3,7m) + Knotenhalfter und einen Carrot Stick/Kontaktstock + String.
Zum Abschluss möchten wir dir die drei „Hauptdarstellerinnen“ aus den Praxisteilen vorstellen. Fiona’s drei Trainingsassistentinnen Fenja, Neala und Frieda werden dich durch den ganzen Kurs begleiten. An ihnen wirst du die kontinuierliche Entwicklung anhand des Kurses, sowie die Grundausführung der einzelnen Übungen beobachten können. Durch die Module begleiten uns auch einige „Stargäste“, die wir dir zu gegebener Zeit vorstellen wollen.
Trainingsgrundsätze & „Life Hacks“ für erfolgreiches Training
Jeder Pferdetyp bringt gewisse Stärken und Schwächen mit. Aus Glorias Reihe "Muskulatur & Muskelaufbau" im Kurs Gesunderhaltung & Körperarbeit wurde klar: Es sollte immer unser Trainingsziel sein, dass unser Training die Schwächen unseres Pferdes aufgreift und dem Pferd bestmöglich hilft, eine ausgewogene Bemuskelung und Beweglichkeit zu erreichen.
Damit das gelingt, müssen wir in der Lage sein, unserem Pferd neue Bewegungen beizubringen - auch solche, die ihm erst einmal schwerfallen. Wie genau stellen wir das an? Wie bringen wir unserem Pferd neue (Bewegungs-) Muster bei?
Um dieses Thema dreht sich unsere heutige Einheit. Heute lernst du, wie das Training neuer Übungen grundsätzlich funktioniert. Du lernst hier also unmittelbar die praktische Komponente zu den Implikationen aus den Trainingsratschlägen von Gloria: Du lernst in der Basisausbildung, die einzelnen Bewegungsmuster zu etablieren, um sie anschließend in der Serie "Gymnastizierung am Boden" zu wertvollen stabilisierenden oder gymnastizierenden Trainingseinheiten zusammenzufügen.
Darf ich vorstellen: PING!
Pferden neue Hilfen beibringen
Du wirst im Laufe des Moduls viele neue Übungen und damit neue Hilfen mit deinem Pferd etablieren. Auch hierfür ist „PING“ dein bester Begleiter.
Koordination von Seil & Stick - Auf in die Praxis!
Trockenübungen
Damit du bestens gerüstet an dein Pferd herantrittst, haben wir heute, am letzten Tag der Theoriewoche, eine Reihe von unheimlich wichtigen Trockenübungen für dich, die du unbedingt machen solltest (Ja, ich meine es ernst: Mach sie wirklich! ?), bevor du mit deinem Pferd übst.
Du kannst dir dafür auch dein Knotenhalfter, dein Seil und deinen Stick mit nach Hause nehmen, wenn dir das lieber ist. Nur für die Übungen mit dem Stick solltest du ggf. lieber in den Garten gehen… ?
Deine Checklisten für das Modul 1 -
Teil 1: Trockenübungen
Wir werden in diesem Modul mit zwei Checklisten arbeiten: Einer mit deinen Trockenübungen - von heute - und einer weiteren, die alle deine Praxisübungen aus der nächsten Woche beinhalten wird. Heute möchte ich dir erst einmal die Checkliste für die Trockenübungen vorstellen.
Hake alle Übungen, die du dir angesehen hast und die du in der kommenden Woche bzw. in den nächsten Tagen üben möchtest, links auf der Liste ab. Nachdem du sie geübt hast, bewerte den aktuellen Status in der rechten Spalte.
Wenn 0 "Katastrophe, ich fessele mich jedes Mal selbst mit dem Seil und erwische mich selbst mit dem Stick" ist, und 10 "Kann ich im Schlaf" - wie bewertest du die Übung aktuell?
Fülle die Tabelle bei Bedarf so lange aus, bis du überall mindestens eine 8 stehen hast - zum Thema "magische 8" aber später mehr! ? In der rechten Spalte ist Platz für deine Notizen. Dort kannst du beispielsweise aufschreiben, was du noch verbessern willst oder warum es dir gut gefallen hat.
Koordination von Seil & Stick
Seilmanagement
Seilmanagement
Hinweis: Wir entschuldigen uns sehr für die teils sehr lauten Verkehrsgeräusche im folgenden Video. Zu gegebener Zeit drehen wir das Video mit besserer Tonqualität nach - da ihr aber inhaltlich, so denken wir, allem gut folgen könnt, wollten wir es euch dennoch nicht vorenthalten
Seilmanagement
Stickmanagement
Stickmanagement
Deine Checklisten für das Modul 1 - Teil 2: Praxisübungen
Um systematisch vorgehen zu können und die ganzen Übungen in eine Struktur einzuarbeiten, die für dich anhand von Gedankenbildern gut nachvollziehbar ist, haben wir die Übungen verschiedenen Modi zugeordnet. Du wirst im Lauf der nächsten Wochen fünf verschiedene „Modi“ kennenlernen, die alle unmittelbar an konkrete Beispiele und Gedankenkonzepte geknüpft sind, sodass dir das Erlernen der Techniken und Feinheiten (denn am Ende kommt es immer auf die Feinheiten an) möglichst leicht von der Hand geht und schnell zu deiner neuen Intuition wird.
ACHTUNG:
Behalte deine Erkenntnisse aus dem Mimik-Video des PreCourses besonders gut im Kopf. Die Mimik deines Pferdes zeigt dir an, wie sicher oder unsicher es ist, eine Übung zu absolvieren. Denk daran: Absolviere eine Übung nur dann, wenn das Worst Case Szenario für dich tragbar ist. Gehe immer nur so weit, wie es für dich und dein Pferd sicher und konstruktiv ist.
Es geht nicht darum, wie schnell du die Übungen absolvieren kannst. Es geht einzig und allein darum, mit deinem Pferd eine Partnerschaft aufzubauen. Das Bedeutet: Zelebriere die kleinen Schritte! Freue dich über die großen kleinen Erfolge. Und gib deinem Pferd all die Zeit, die es braucht.
Wenn du bei einem Modus ratlos bist oder weiteren Input brauchst, um ihn mit deinem Pferd zu üben, skippe vor zu den Praxisvideos, bevor du mit deinem Pferd weiterarbeitest. Sie werden dir helfen, den Modus und die Trainingsziele noch besser zu verstehen.
Deine Checkliste - Fortschrittsübersicht
Hier findest du alle praktischen Übungen für die Bodenarbeit aufgelistet, die im Laufe dieses Moduls auf dich warten.
So verwendest du die Checkliste zielführend für dein Training:
Hake alle Übungen, die du dir angesehen hast und die du mit deinem Pferd in der kommenden Woche bzw. in den nächsten Tagen üben möchtest, links auf der Liste ab.
Nimm die Übung mit zu deinem Pferd und probiere sie (Insofern es gefahrlos für dich ist! Falls nicht > Kontakt aufnehmen via info@franziundfiona.de) aus. Was tut dein Pferd, wenn du zu der Übung ansetzt? Alles ist okay: Egal, ob dein Pferd noch nicht weiß, was es tun soll, oder bereits drei Schritte grundsätzlich gut absolviert. Überall ist Luft nach oben, und überall ist ein Weg, der in Richtung Ziel führt!
Notiere deinen aktuellen Ist-Zustand im Anschluss an's Training in der Tabelle.
Nimm dir Zuhause etwas Zeit und frage dich: Was wäre der kleinste nächstmögliche Schritt? Was wäre eine minimale Verbesserung eures aktuellen Zustands, die du dir vorstellen kannst, mit deinen aktuellen Mitteln und Techniken zu erreichen? Notiere sie dir in die Spalte "Nächstes Zwischenziel. Falls dir das noch schwerfällt: Keine Sorge, in der kommenden Live-Session werden wir bei Bedarf einige Beispiele für mögliche Zielsetzungen durchgehen.
Nachdem du diese Übung einige Male geübt und auf dein nächstes Zwischenziel hingearbeitet hast, bewerte den aktuellen Status in der rechten Spalte. Wenn 0 "Katastrophe, mein Pferd tut das Gegenteil von dem, was ich wollte" ist, und 10 "Einfach perfekt, federleicht, mein Pferd kann meine Gedanken lesen" - wie bewertest du die Übung aktuell.
Fülle die Tabelle in für dich sinnvollen Abständen regelmäßig aus. Ich empfehle dir ca. 1x wöchentlich, um einen regelmäßigen Überblick zu behalten und dranzubleiben. ? Die Listenfans unter euch, die sich besonders schnell entwickeln wollen, könnten die Checkliste selbstverständlich auch täglich zur Hand nehmen - aber das ist kein Muss.
Ziehe nun deine Rückschlüsse für die kommende Woche: Liegt dein Ergebnis bei einer Übung immer noch zwischen 0 und 5, so darfst du dir einen noch kleineren Zwischenschritt überlegen. Liegt sie zwischen 6 und 8, so bist du auf dem richtigen Weg, solltest aber noch ein paar Mal üben. Liegt deine Bewertung zwischen 8 und 10 so kannst du dich und Dein Pferd für diesen Erfolg feiern, einen Haken drunter setzen und ein neues Zwischenziel ermitteln, an dem du arbeitest - bis du irgendwann bei deiner "perfekten Vorstellung", also einem federleichten Gedankenlese-Gefühl, angekommen bist.
Schaue gelegentlich auf deine Tabellen der letzten Wochen, um eure Entwicklung zu reflektieren. Du wirst begeistert sein, wie ihr euch entwickelt habt! In der rechten Spalte ist Platz für deine Notizen. Dort kannst du beispielsweise aufschreiben, was du noch verbessern willst oder warum es dir gut gefallen hat.
Lass uns beginnen... mit dem Sorglosmodus!
Deinem Pferd jederzeit Sicherheit geben – wenn das möglich wird, werden Alltagssituationen, die euch momentan vielleicht noch herausfordern, zum Kinderspiel. Dein Pferd kann lernen, sich mit dir gemeinsam zu entspannen. Damit das funktioniert, darfst du lernen, deine Körpersprache bewusst zu steuern – im Sorglosmodus.
Wir starten mit zwei Übungen aus dem Sorglosmodus. Für manche Pferde mögen sie innerhalb von fünf Minuten erledigt sein – für manche Pferde werden sie den gesamten Kurs über ein Thema sein, an dem du mit ihnen arbeiten darfst. So oder so: Nutz die Übung, um das Vertrauen deines Pferdes zu prüfen und unter Umständen aufzubauen.
TROUBLESHOOTING FÜR DEN SORGLOSMODUS: Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Sorglosmodus sowie die Trainingseinheiten von Schnecki und Pepper an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
TROUBLESHOOTING FÜR DEN SORGLOSMODUS:
Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Sorglosmodus sowie die Trainingseinheiten von Schnecki und Pepper an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
Nun soll es langsam darum gehen, deine entspannte Körperhaltung aufrechtzuerhalten, auch wenn du dein Pferd mit Neuem oder Ungewohntem konfrontierst. Wir haben hier bewusst noch nicht die Konfrontation mit gruseligeren Dingen, wie Regenschirmen, Planen oder Dingen im Gelände aufgenommen. Denn wir möchten, dass alle Übungen, die du mit deinem Pferd absolvierst, sicher für euch sind.
Das bedeutet: Übung ist der Schlüssel. Übe den Sorglosmodus mit den beschriebenen Gegenständen und Übungen, also deinem Hilfsmittel und beispielsweise einem Pullover oder etwas ähnlich „Ungruseligem“, bis die Bewegungsabläufe für dich routinierter und gewohnter sind.
Großer, freundlicher Rhythmus
Nun soll es langsam darum gehen, deine entspannte Körperhaltung aufrechtzuerhalten, auch wenn du dein Pferd mit Neuem oder Ungewohntem konfrontierst. Wir haben hier bewusst noch nicht die Konfrontation mit gruseligeren Dingen, wie Regenschirmen, Planen oder Dingen im Gelände aufgenommen. Denn wir möchten, dass alle Übungen, die du mit deinem Pferd absolvierst, sicher für euch sind.
Das bedeutet: Übung ist der Schlüssel. Übe den Sorglosmodus mit den beschriebenen Gegenständen und Übungen, also deinem Hilfsmittel und beispielsweise einem Pullover oder etwas ähnlich „Ungruseligem“, bis die Bewegungsabläufe für dich routinierter und gewohnter sind.
In späteren Kursen (Modul 2) werden wir dieser Routine dann einen Sinn geben und sie mit an schwierige Gegenstände und ins Gelände nehmen.
Wichtiger Hinweis:
Hier geht es erst einmal darum, dass DU die Technik erlernst, die notwendig ist, um dein Pferd sicher und kontrolliert in schwierigere Situationen zu bringen. Bitte beginne NICHT direkt mit einem schwierigen Gegenstand, sondern übe die Bewegungen ZUERST mit einem einfachen, weniger gruseligem Gegenstand. Gehe unbedingt zuerst durch alle Übungen dieses Kapitels, bevor du dich an schwierige Gegenstände heranarbeitest. Denn ansonsten läufst du Gefahr, durch fehlende Souveränität oder missglückte Handgriffe in eine, nennen wir es "suboptimale" Situation zu geraten, die deinem Pferd eventuell NOCH MEHR Angst vor dem ohnehin schon gruseligen Gegenstand bescheren wird, als vorher. Um weiter in das Thema einzusteigen, haben wir für dich in einem separaten Kurs ein gesamtes Kapitel zu diesem Thema. Hier sprechen wir verschiedenste Situationen und Gegenstände an. Geh jedoch in der Arbeit mit deinem Pferd unbedingt schrittweise vor und überspringe keine Schritte, denn du brauchst sie später, um die Situationen gut zu meistern.
Dein Pferd wie von Zauberhand bewegen – ein Satz, der in der Reitsportszene immer wieder Platz findet und ein Zustand, von dem viele Reiterinnen träumen. Die Geheimnisse, die dahinter stecken, lernst du im Dirigentenmodus kennen und erarbeitest dir die ersten Schritte in diese Richtung.
TROUBLESHOOTING FÜR DEN DIRIGENTENMODUS: Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus Dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Dirigentenmodus sowie die Trainingseinheiten von Seven, Seven & Wynn an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
TROUBLESHOOTING FÜR DEN DIRIGENTENMODUS: Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus Dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Dirigentenmodus sowie die Trainingseinheiten von Seven, Seven & Wynn an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
Die Hinterhand bewegen
Nun geht es an die ersten Übungen, um deine Linien, deine Körpersprache und deinen Ryhthmus zu testen und eure Kommunikation auf Vordermann zu bringen. Auch hier gilt: Kleine Schritte sind der größte Erfolg! Denk an „PING“ und den Wert einer sinnvollen Zielsetzung und sei jederzeit bereit, deine Zielvorstellung zu erweitern oder zu verkleinern. Zwischen einer Gewichtsverlagerung und drei vollen Drehnungen auf der Vorder- bzw. Hinterhand ist hier alles erlaubt.
Viel Spaß!
TROUBLESHOOTING FÜR DEN DIRIGENTENMODUS: Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus Dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Dirigentenmodus sowie die Trainingseinheiten von Seven, Seven & Wynn an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
Warum ist die Hinterhand deine Lebensversicherung? Weil das Kreuzen der Hinterbeine dazu führt, dass Dein Pferd sich entlang seiner Wirbelsäule biegt. Dazu ist es zwangsläufig notwendig, das es seine Muskulatur einseitig anspannt und einseitig dehnt. Ein Pferd, dass auf einer Seite gedehnt ist, kann sich nicht im Rücken festmachen und dementsprechend weder durchgehen, noch, steigen, buckeln, etc.!
Unser menschliches, erlerntes Muster ist jedoch häufig, beide Zügel anzunehmen oder zu versuchen, unser Pferd gerade festzuhalten oder zurückzuziehen. Ein Pferd wird uns kräftemäßig IMMER überlegen sein, in einer absoluten Notsituation bringt dir das also nichts - im Gegenteil, viele Pferde werden klaustrophobisch und gehen umso mehr gegen den Druck.
Die Biegung führt jedoch dazu, dass dein Pferd mit der Zeit lernt, dass ihm nichts geschieht - selbst, wenn es seine Muskulatur teilweise hergibt. Das Schlimmste, was hier geschehen kann, ist dass ihr euch sehr schnell auf der Stelle dreht. Das gibt dir die Möglichkeit, beispielsweise abzusteigen oder dein Pferd zu beruhigen, bis es wieder kontrollierbar ist.
Wenn dein Pferd diese Übung also im Normalzustand gut gelernt hat, wirst du darauf auch in Stresssituationen zurückgreifen können, in denen du ein geradegerichtetes Pferd möglicherweise nicht mehr halten kannst.
TROUBLESHOOTING FÜR DEN DIRIGENTENMODUS: Wenn du merkst oder bereits weißt, dass die Übungen aus diesem Modus Dein Pferd vor besondere Herausforderungen stellen, dann sieh dir erst alle Praxis- und Theorievideos zum Dirigentenmodus sowie die Trainingseinheiten von Seven, Seven & Wynn an, um bestens gerüstet für das Training mit deinem Pferd zu sein.
Der „Dirigentenmodus“ funktioniert fast ausschließlich dadurch, dass du deinen persönlichen Raum flexibel gestaltest und deinem Pferd gegenüber klar kommunizierst.
Sobald dein Pferd das Prinzip verstanden hat, solltest du aufpassen, dass du es nicht einfach stumpf „vor-zurück, vor-zurück“ schickst – sondern die Übung vielmehr mit einer Aufgabe und damit mit einem Erfolg verbindest.
Hinweis: Falls die Technik dir schwerfallen sollte, sieh dir erneut das Trockenübungs-Video „Stick Handling Extreme“ an.
Am deutlichsten wird das Spiel mit dem persönlichen Raum - für uns Menschen – an dem Thema „Rückwärts von dir weg“. Dabei soll das Pferd den Abstand zu dir vergrößern, indem es rückwärts von dir weicht. In Bezug auf Sicherheit und Respekt ist dies die wichtigste Übung von allen – jedoch auch diejenige, die häufig am meisten Probleme bereitet bzw. falsch angewandt wird.
Daher widmen wir uns ausführlich dem Thema Rückwärts – du wirst es in vielen verschiedenen Variationen kennenlernen. Übe sie jede für sich in aller Ruhe und in sicheren Situationen, sodass du in Stressmomenten sowie später im fließenderen Training darauf zugreifen kannst.
Nun kennst du die wichtigsten Übungen aus dem Dirigentenmodus, die uns immer wieder begegnen werden – eines Tages jedoch in verfeinerter Variation, in der Freiarbeit, der Gymnastizierung oder vom Sattel aus! ?
Damit du sie im Laufe der nächsten Tage erfolgreich trainieren kannst, habe ich nun, da du die ersten Erfahrungen mit den Übungen gemacht hast, einige Problemlösungs- und Hilfevideos für dich, damit du die Übungen wirklich optimal für dich und dein Pferd nutzen kannst.
Und nun heißt es: Üben, Üben, Üben!
Mach dir die Konzepte aus den oben stehenden Videos an den einzelnen Übungen, die du bis hierher kennengelernt hast, bewusst. Nutzt du sie bereits voll, um das gesamte Potential der einzelnen Übungen auszuschöpfen? Falls nicht, übe die einzelnen Aufgaben mit dem konkreten Fokus auf das Thema des einzelnen Videos, dass dich besonders anspricht und an dem du arbeiten möchtest.
Nimm dir bewusst einige Tage Zeit für diese Übungen, bis sie zu deiner Zufriedenheit funktionieren - eine EHRLICHE "6" auf deiner Tabelle sollte drin sein, bevor du dich an die nächsten Übungen aus dem Dirigentenmodus machst! ?
Wofür haben wir all diese Einzelübungen im Dirigentenmodus gemacht? Damit du ihnen einen Sinn geben kannst! Das wollen wir heute tun indem wir eine wichtige Vorübung für jegliche Arbeit am Boden und einen wichtigen Sicherheitsaspekt abdecken: Das Voraussenden wird dir ermöglichen, dich langfristig auf alle möglichen Distanzen auf Zirkeln, geraden Linien, Schlangenlinien, usw. mit deinem Pferd zu bewegen. Das Führen auf Distanz kann ein wichtiger Lebensretter werden, wenn du mit deinem Pferd in eine unübersichtliche Situation kommst. Deshalb solltest du es unbedingt vorher in einem ruhigen Umfeld sehr gut üben.
Auf dem Zirkel testest du, ob all die Übungen, die du in den letzten Tagen gelernt hast, erfolgreich waren. Wenn der Zirkel klappt, dann seid ihr auf dem besten Weg in entspannte und harmonische Bodenarbeit! Wenn du merkst, dass ein Teilschritt noch nicht funktioniert, dann ist das kein Problem. Geh einfach zurück zu der isolierten Übung und vertiefe sie dort, bis sie gut sitzt. Erst dann probier den Zirkel noch einmal und du wirst merken: Es hat sich etwas verändert!
Um dein Pferd auf dem Zirkel durchzuparieren, nutzt du die selbe Körpersprache, wie beim Harmoniemodus: Du atmest aus, lehnst dich minimal zurück und entfernst jegliche Spannung aus deinem Oberkörper. Sollte dein Pferd darauf nicht reagieren, kannst du dich ganz entspannt weiter mitgehen und das Seil langsam Zentimeter für Zentimeter verkürzen, bis es für dein Pferd ungemütlich wird, zu traben. So wird es mit der Zeit verstehen, dass es sich einfach mit deiner Körpersprache synchronisieren kann.
Je souveräner du mit deiner Körpersprache wirst, desto besser wirst du sie in den Alltag integrieren können. Die folgenden Übungen und Techniken geben dir einen kleinen Ausblick, was mit angewandter Körpersprache alles möglich wird!
Techniken & Life Hacks
Nun bist du bereits am Ende des Dirigentenmodus angekommen. Doch die Praxis lebt von einem einzigen Faktoren: ÜBUNG! Alles angesehen und verstanden zu haben, ist der erste Schritt. Der zweite und wichtigste Schritt jedoch, ist das Mitnehmen ans Pferd, auf den Reitplatz, in den Alltag. Dein Erfolg in den nächsten Modulen hängt davon ab, wie gründlich du an den Aufgaben dieses Moduls arbeitest.
Arbeite intensiv mit deiner Fortschrittsübersicht und finde heraus, wieviel Potential hinter den Übungen und den Reaktionen deines Pferdes steckt. Du kannst dich bei Problemen gern via e-Mail (info@franziundfiona.de) an mich wenden, und glaub mir: Es gibt immer einen nächsten Schritt. Die Qualität deines gesamten Reiteralltags hängt von der Qualität der Übungen aus diesem Modul ab.
Es ist völlig okay, sich einmal einen Monat bewusst Zeit zu nehmen, um die Übungen weiterzuentwickeln und zu verfeinern - es wird eurem Trainingsplan sehr viel förderlicher sein, als wenn du weiterhin "alles irgendwie" ins Training integrierst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Üben und Weiterentwickeln und bin sehr gespannt darauf, von dir zu hören!
Wir alle nutzen ihn, doch wir machen ihn uns kaum bewusst. Meiner Meinung nach ist dieses Konzept das meistunterschätzte in Deutschland. Gleichzeitig ist es für viele der Schlüssel zu guter Pferdeausbildung. Was hat es damit auf sich? Lerne den Klavierspielermodus kennen.
Wir nutzen im Klavierspielermodus zwei verschiedene Formen der Berührung: Den „langen Ton“und das „Staccato“. Häh? Sind wir hier nicht in einem Pferde-Kurs? Doch! ? Doch Bilder im Kopf helfen ungemein, das richtige Gefühl mit ans Pferd zu nehmen.
Wie sieht das nun in der Praxis aus?
Heute habe ich drei Übungen zum Klavierspielermodus für dich: Das Rückwärts an zwei verschiedenen Punkten und das Vorwärts-Führen am Halfter. Du wirst nicht glauben, was für einen Effekt diese Übungen auf deinen Reiteralltag haben werden, wenn du sie einmal gemeistert hast!
Viel Spaß ?
HINWEIS: Im folgenden Problemlösungs-Video beziehe ich mich auf einige Konzepte aus dem Harmoniemodus, der im nächsten Kapitel ansteht. Wenn die beschriebenen Themen also Ursache für eure Probleme bei dieser Übung sind, dann sieh dir zunächst den Harmoniemodus an und arbeite daran, bevor du zu dieser Übung zurückkehrst. ?
Woran misst du, ob das Gefühl gut oder schlecht ist? Hier ist eine einfache Übung für dich, die dir verdeutlicht, was du auf lange Sicht von deinem Pferd erwarten darfst.
Wie genau erarbeitest du wirklich feine Hilfen in diesen Übungen – und im gesamten Alltag mit deinem Pferd? Hier ist die „Formel für feine Hilfen“ für dich.
Vielleicht wirken diese Übungen in der Praxis erst einmal gar nicht so viel, gar nicht so effektiv – doch sie werden es, wenn du die Dinge, die du nun mit deinem Pferd erarbeitet hast, in euren Alltag integrierst.
Heute geht es an die Reiterhilfen! Moment… wie bitte?
Du hast richtig gehört. Die Übungen des heutigen Tages werden dir einen fantastischen Überblick darüber geben, wie fein die Kommunikation mit deinem Pferd vom Sattel aus aktuell ist.
Klappen alle Übungen auf 100 Gramm Druck? Falls ja, seid ihr bestens gerüstet für die Arbeit unter’m Sattel. Falls nicht: You know what to do!
Doch welche Übung gehört zu welcher Reiterhilfe? Hier seid ihr am Zuge: Ich möchte wissen, ob ihr bereits denkt wie Pferdetrainer! ? Kommentiere deine Einschätzung der Zuordnung der einzelnen Übungen zu jeweils einer Reiterhilfe in die Kommentare! ?
Werde eins mit deinem Pferd – unser Slogan ist nicht nur ein aus der Luft gegriffener Satz, sondern wir meinen es ernst. Wusstest du, dass dein Pferd sich vollständig mit dir synchronisieren kann und dir so ermöglicht, mithilfe von Gedanken eine Idee zu kommunizieren?
Die ersten Schritte in Richtung dieser feinen Kommunikation werdet ihr schon bald im Harmoniemodus lernen.
Wie kannst du deinem Pferd nun also beibringen, ohne ziehen, drücken und schieben mit dir synchron zu werden?
Die einzelnen Technikvideos ermöglichen euch die ersten Schritte dorthin.
In diesem Bodenarbeitskurs, der auf den Methoden des Natural Horsemanship basiert, steht die Kommunikation und das Verständnis zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt. Die Teilnehmer lernen, wie sie eine harmonische Beziehung zu ihren Pferden aufbauen können, indem sie die natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen der Tiere respektieren und nutzen.
Der Kurs beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen des Natural Horsemanship, einschließlich der Philosophie hinter dieser Trainingsmethode und der Bedeutung von Körpersprache und Energie. Die Teilnehmer werden angeleitet, ihre eigenen Verhaltensweisen und Ausdrucksformen zu reflektieren, um eine klare und konsistente Kommunikation mit ihren Pferden zu ermöglichen.
Durch praktische Übungen lernen die Teilnehmer verschiedene Bodenarbeits-Techniken, wie das Führen, Rückwärtsrichten, Seitwärtsbewegungen und das Arbeiten mit Hindernissen und Gegenständen. Sie erfahren, wie sie die Aufmerksamkeit ihres Pferdes gewinnen und seine Kooperation auf natürliche Weise fördern können, ohne auf Zwang oder Druck zurückzugreifen.
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist auch das Verständnis für die Körpersprache und das Verhalten des Pferdes. Die Teilnehmer lernen, die feinen Signale und Ausdrucksformen ihres Pferdes zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, um Missverständnisse zu vermeiden und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier zu stärken.
Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Reiter und bietet eine wertvolle Gelegenheit, die Beziehung zu ihren Pferden auf eine neue Ebene zu heben und eine tiefere Verbindung zu entwickeln, die auf Respekt, Vertrauen und Partnerschaft basiert.