
Wir beginnen ganz am Anfang, wo ein leerer Rahmen steht. Jedes Bild beginnt mit einem leeren Rahmen. Sie es in der Malerei oder eben in der Fotografie. Nun sollte man sich Gedanken machen, wie man diesen Rahmen füllen soll.
Ich denke, jeder Fotograf fragt sich, was ein gutes Bild ausmacht. In dieser Lektion gehe ich dieser Frage nach und beantworte sie auf Basis meiner besten Bilder.
Wir lernen am besten aus Fehlern. Deshalb habe einige schlechte Bilder zum Beispiel genommen um aufzuzeigen, warum diese nicht funktionieren. Es ist wichtig, dass jeder Fotograf für sich selber bestimmen kann, ob Bilder funktionieren oder nicht. Es macht keinen Sinn, diese hochzuladen und dies erst später zu erkennen.
Jeder kennt die Drittelsregel. Aber es gibt noch andere grundlegende Regel, welche auf Mathematik beruhen. Schauen wir uns die wichtigsten an.
Die theoretischen Grundregeln sind das Eine, die konsequente Anwendung das Andere. In dieser Lektion geht es um die Anwendung der mathematischen Grundlage. Denn schliesslich müssen wir sie immer und immer wieder anwenden.
In meinen Augen sind viele Street Fotos zu überladen. Es ist einfach viel zu viel drauf. Ich zeige, wie man ein Bild vereinfachen kann und es dadurch verbessern kann.
In den meisten Bildern sind Dreiecke erkennbar. Das Auge sucht nach solchen Punkten um einen gewissen Halt im Bild zu finden.
Gebt dem Blick mehr Raum. Das lernt man wohl in jedem Fotokurs. Warum aber wenden dies viele Street Fotografen am Anfang nicht konsequent an? Ich weiss es auch nicht. Denkt immer wieder daran und ändert es.
Motive in der Mitte darzustellen bringt meistens nichts. Mittige Darstellungen sind ein Zeichen von zu wenig Zeit oder eben einer nicht Beachtung der Grundregeln.
Es gibt schon Motive, welche mittig funktionieren. Aber dann sollen sie perfekt symmetrisch sein. In dieser Lektion zeige ich, wie das am einfachsten geht.
Ein Ausgleich zum Motiv im jeweiligen Bild macht machmal Sinn. Natürlich geht das nicht immer, aber man sollte immer danach Ausschau halten.
Ein weiterer wichtiger Punkt, um ein Bild besser zu machen, ist dass man den Rahmen ausfüllt. Ich sehe oft, dass Bilder schlecht ausgefüllt sind, das Motiv zu weit weg ist.
Wie weit ich weg stehen muss, um die richtige Distanz zu finden, kann nicht pauschal gesagt werden. Ich bin der Meinung, dass es auf das Motiv ankommt. Es geht vor allem um Erfahrung, die hier gefragt ist.
Der richtige Ausschnitt sollte in der Kamera gestaltet werden. Beschneidung ist dann nur noch minimal am Rechner notwendig. Je nach Bildformat bzw. -verhältniss muss etwas mehr geschnitten werden.
Ein wichtiger Bestandteil einer perfekten Bildgestaltung ist der richtige Moment zu erwischen. Dadurch wird das Motiv in der genau perfekten Position eingefangen. Ich zeige an 3 Beispielen wie es geht.
Für mich bringt eine gut gewählte Kameraperspektive am meisten Vorteil gegenüber einem normalen Fotografen, der nicht so kreativ ist. Hier kann man am meisten herausholen und mit relativ wenig Aufwand am meisten erreichen.
Linien sollen einen Zweck erfüllen. Also setzt man sie idealerweise als Führungslinien ein. Dann zeigen sie dem Auge, wo sich das Motiv befindet.
Ähnlich wie Führungslinien helfen auch diagonal angeordnete Linien ein Bild spannender zu gestalten.
Der Hintergrund wird von vielen Street Fotografen massiv unterschätzt. Dabei ist gerade er dafür verantwortlich, dass ein Hauptmotiv besser wirkt bzw. noch unterstützt wird.
Der Helligkeitsunterschied zwischen Hauptmotiv und Hintergrund macht einen grossen Unterschied zu dessen Erkennbarkeit.
Bei der Bildgestaltung kann auch die Schärfentiefe bewusst eingesetzt werden, um das Hauptmotiv hervorzuheben. Man kann auch einen Vordergrund unscharf darstellen.
Nach dem Hintergrund spielt der Vordergrund auch eine relevante Rolle. Versucht mal Alltagsobjekte einzubauen um das Bild interessanter zu gestalten.
Oftmals bringt es einem Bild mehr, wenn man Bewegung darstellt, statt sie einfriert. Also stell die Kamera auf 1/20 Sekunde und Dein Hauptmotiv wird schön unscharf dargestellt.
Ich mag Farbe nicht so sehr, ausser es sind nur sehr wenige oder sie passen extrem gut zusammen. Deshalb sollte man sie achtsam einsetzen und es nicht übertreiben. Dezent und selten eingesetzt, kann es aber sehr wohl funktionieren.
Der Rahmen des Fotos muss noch nicht alles sein. Man kann auch einen zusätzlichen Rahmen ins Bild bringen. Dabei kann dieser schon vorhanden sein oder aus anderen Objekten zusammengebaut werden.
Eine ganz andere Komponente ist der negative Raum. Man gibt einem Motiv sehr viel davon um dieses ganz anders wirken zu lassen. Dabei geht man weniger nahe ran und sucht sich einen weiten, störungsfreien Hintergrund.
Geometrie ist eine Mischung aus Architektur und Street Fotografie. Kein leichter Bereich, aber nicht minder spannend. Ich mag das Zusammenspiel zwischen mordernem urbanen Raum und dem Menschen.
Menschen abzubilden ist normal in der Street Fotografie. Aber dass die Anzahl der Personen relevant ist, wissen nicht viele Fotografen. Ich zeige, warum dies wirklich wichtig ist und warum es funktioniert.
Zusätzliche Ebenen in ein Bild zu bringen, ist wohl das Schwierigste in der Street Fotografie. Vor allem, wenn das Bild dann immer noch harmonisch und übersichtlich bleiben soll. Keine einfache Aufgabe.
Wenn man genug Zeit hat, kann man eine Szene erarbeiten. Dann sollte man dies auch tun. Man versucht verschiedene Blickwinkel, Perspektiven, Kameraeinstellungen und spürt dann, wann man das beste Bild gemacht hat.
Die, die Regeln brechen wollen, sind meistens die, die sie gar nie beherrschten. Also lernt sie zuerst und bricht sie erst dann.
Weitere Informationen zu meinem Schaffen sowie Links zu Social Media Netzwerken gibt es auf meiner Webseite: http://thomas.leuthard.photography
Ich biete auch Workshops, One2One trainings sowie Skype reviews an.
In diesem Kurs wird das Thema Bildgestaltung vertieft und zeigt anhand von unterschiedlichen Beispielen, warum manche Bilder funktionieren oder eben nicht. Es wird auf über 20 grundlegende Regeln der Bildgestaltung im Detail eingegangen und erklärt, wie man diese umsetzt und was es zu beachten gibt. Ich zeige auf...
Ich zeige sehr viele meiner Bilder und erkläre wie und warum ich sie so gestaltet habe. Aus diesem Grund ist es ein sehr praxis orientierter Kurs mit Material aus meinem Portfolio.
Wenn Sie den Kurs absolviert haben...