Amazon Optimierung - mehr Sichtbarkeit = mehr Umsatz

Ich erkläre dir alle wichtigen Ranking-Faktoren mit praktischen Beispielen kennen & welche Fehler du vermeiden solltest.
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  • Lectures 27
  • Length 3.5 hours
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About This Course

Published 1/2016 German

Course Description

Amazon ist mittlerweile viel mehr als nur ein riesiger Marktplatz mit hunderten Millionen Kunden und über 4 Milliarden verkauften Artikeln (Stand 2014). Amazon ist zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Online-Einkäufe weltweit geworden und hat sich mittlerweile zu DER Produktsuchmaschine für potentielle Käufer entwickelt. Viele Kunden starten Ihren Einkauf direkt mit einer gezielten Suche nach bestimmten Artikeln und immer mehr von Ihnen nutzen dafür ohne Umwege Amazon. Was viele Händler nicht wissen: man kann mit relativ einfachen Mitteln und ohne viel Zeitaufwand seine Produkte für die Suchmaschine von Amazon optimieren und damit sehr schnell viel weiter oben in den Suchergebnissen landen. Wer es mit seinen Produkten unter die ersten drei Suchtreffer schafft, kann seinen Umsatz erheblich steigern, manchmal sogar um ein Vielfaches.

In diesem Videokurs erkläre ich dir, welche Mittel und Wege es bei einer professionellen Amazon Optimierung gibt und wie die Ranking-Faktoren funktionieren. Schritt für Schritt mit vielen praxisnahen Beispiele zeige ich, worauf man bei der Optimierung achten muss und welche Fehler unbedingt zu vermeiden sind. Sowohl vor der Kamera als auch mit vielen Screencast-Videos mache ich dich in 3,5 Stunden selbst zum Amazon-Profi – ob du nun als Händler aktiv bist (oder noch werden willst) oder selbst als SEO arbeiten möchtest: dieser Videokurs ist die perfekte Grundlage. Vom Google Keyword-Planer, PPC-Kampagne und wichtigen Einstellung in der Seller Central: hier lernst du wie es geht und mit welch einfachen aber effektiven Mitteln du auf Amazon erfolgreicher verkaufen kannst.

Special: in einem ausführlichen Tutorial erkläre dich dir außerdem, wie du mit wenig Budget und geringem Zeitaufwand hochwertige Produktfotos für deine Artikel erzeugen kannst. Von der Kamera, über Licht bis hin zur Bildbearbeitung lernst du in drei Schritten, wie man gut konvertierende Bilder erschafft. Außerdem erfährst du, wie das Amazon-Partnerprogramm funktioniert und wie du als Affiliate nicht nur mehr Geld verdienen, sondern auch deine Produkte auf dem Marktplatz pushen kannst.

What are the requirements?

  • Grundkenntnisse mit der Amazon Seller Central wären von Vorteil (wie man ein Produkt einstellt, wo man Bullet Points bearbeitet). Ein Google Adwords-Konto sollte ebenfalls im Vorfeld angelegt werden. Hilfreich aber nicht erforderlich sind grundsätzlich Kenntnisse im Bereich HTML und CMS.

What am I going to get from this course?

  • Eine gezielte und detaillierte Keyword-Recherche auf Amazon durchzuführen.
  • Die wichtigsten Ranking-Faktoren von Amazon zu verstehen.
  • Die Such-Intentionen von potentiellen Kunden bewerten zu können.
  • Eine PPC-Kampagne auf Amazon einzurichten.
  • Eine Produktseite perfekt zu optimieren.
  • Produktbilder mit wenig Budget und Zeit optimal aufzubereiten.
  • Wie man Amazon-konform mehr Bewertungen bekommt.
  • Wie man clever Traffic von Google zu Amazon umleiten kann.
  • Wie das Partnerprogramm von Amazon funktioniert und wie man damit die eigenen Produkt pushen kann.
  • Wie man seinen Mitbewerber innerhalb weniger Stunden überholt.

What is the target audience?

  • Dieser Videokurs richtet sich vornehmlich an bereits aktive Amazon Händler und Online-Händler, die ihre Produkte zukünftig auf Amazon anbieten wollen. Es werden hier alle Basics und wichtige Tipps erklärt, um mit neuen Produkten durchzustarten oder bereits bestehende Artikel zu optimieren. Für den Kurs werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Auch Suchmaschinenoptimierer, die auf Amazon umsatteln oder ihr Geschäftsfeld erweitern möchten, können den Kurs als perfekte Fortbildung nutzen. Sehr erfahrene Amazon-Händler und Vendoren, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich am FBA-Programm teilnehmen, werden teilweise etwas Neues erfahren.

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Curriculum

Section 1: Grundlagen der Amazon Optimierung
12:00

Grundsätzlich kann jeder Händler seine Waren auf Amazon anbieten, ob es seine eigenen oder z.B. als Lizenznehmer im Vendor-Programm oder Drittprodukte sind. Entscheidend ist immer die Marge, denn nur wer über genügend finanziellen „Puffer“ verfügt, kann aus Umsatz auf Amazon auch Gewinn machen.

Amazon als Suchmaschine verstehen
13:16
04:37
Während die meisten Nutzer Google als Informationsquelle nutzen, starten immer mehr potentielle Käufer ihre produktbezogene Suche direkt auf Amazon. Nach Schätzungen der jüngsten Vergangenheit wird auf Amazon 4-5-mal häufiger nach einem Produkt gesucht, als bei Google und dieser Trend wird sich auch in Zukunft noch verstärken. Bietet man also seine Waren nur im eigenen Webshop an, verpasst man schon jetzt einen Großteil umsatzrelevanter Suchanfragen für seine Waren.
10:01
Viele Händler verlieren zwischen Tagesgeschäft und Einkaufsprozess den Blick für einen sehr wichtigen Punkt: die Kundenzufriedenheit. Und darauf kommt es auch Amazon an, denn nur ein Käufer, der rundum zufrieden mit den Waren und dem Prozess auf Amazon war, wird wiederholt einkaufen. Dessen ist sich natürlich Amazon auch bewusst und ist logischerweise auch darauf getrimmt, die Waren und Produkte weit oben in den Suchergebnissen anzuzeigen, die sehr wahrscheinlich die Kunden auch zufriedenstellen. Neben einem attraktiven Preis spielen auch Faktoren wie Retourenquote, Versandkosten, Versandgeschwindigkeit und Kommunikation zwischen Verkäufer und Käufer eine Rolle. Für jeden Händler auf Amazon sollte daher der Grundsatz gelten: mache den Kunden glücklich, dann wird auch Amazon dich mit guten Rankings bescheren.
Section 2: Grundlage für gute Rankings: die richtigen Keywords finden
07:46

Nur wer dich richtigen Keywords für sein Produkt findet und darauf optimiert, hat auch überhaupt eine Chance, bei einer Suchanfrage gefunden zu werden. Dieser Grundsatz gilt schon lange für Google und bei Amazon ist es das gleiche Spiel: finde die passenden Suchworte und Phrasen, nach denen potentielle Kunden suchen. Wichtig ist, dass nicht jeder Kunde nach den gleichen Begriffen sucht und trotzdem alle Käufer ein und dasselbe Produkt im Sinn haben. Um die richtigen Keywords für die eigenen Artikel zu finden, sollte man im Vorfeld ausgiebig recherchieren und das richtige Setting zwischen Titel, Bullet-Points, Produktbeschreibung und „Meta-Keywords“ (verdeckte Keywords in der Seller-Central) finden.

12:00
Was bei Google funktioniert, klappt auch bei Amazon. Mit diesem Grundsatz sollte man sich einmal das kostenlose Tool Keyword-Planer anschauen und nach passenden Keywords für seine Artikel suchen. Alles was man dafür braucht, ist ein Google-Adwords-Konto, dass man kostenlos mit nur wenigen Klicks erstellen kann. Man braucht hier keinerlei Anzeigen zu schalten, kann aber sofort und damit ohne Kosten den Keyword-Planer nutzen. Dieses Tool liefert wertvolle Keywords, die zum eigenen Produkt direkt oder indirekt passen können. Tipp zum Verständnis: was auf Google gesucht wird (produktbezogen mit Kaufabsicht) wird garantiert auch bei Amazon in die Suchmaske eingegeben.
04:43
Menschen ticken unterschiedlich und je nach Bildung, gesellschaftlicher Stellung, Religion, Alter oder Nationalität verfügen potentielle Kunden über einen anderen Wortschatz und suchen entsprechend unterschiedlich. Um die zum Teil sehr unterschiedlichen Suchanfragen zum gleichen Produkt alle bedienen zu können, kann ich z.B. Synonyme nutzen. Es gibt einige kostenlose Synonym-Datenbank im Netz (z.B. wie im Video dargestellt Woxikon), die man für eine Recherche nutzen kann. Aber auch Microsoft Word verfügt über eine mächtige Datenbank verschiedener Synonyme, welche ich in meine Keyword-Analyse einbeziehen kann und sollte. Damit lässt sich in jedem Fall ein breites Spektrum potentieller Suchanfragen auf Amazon abdecken.
10:06
Wer verkaufen will, muss investieren und das nicht nur in Sachen Warenbeschaffung. Produkt-Marketing ist auch auf Amazon möglich und eröffnet uns bei der Keyword-Recherche ganze neue und sehr wertvolle Insights. Neben einem potentiellen Suchvolumen ist noch ein weiterer Faktor wichtig, den ich mit kleinem Geld herausfinden kann: konvertiert mein Keyword auch wirklich? Und genau das kann ich mit den „Gesponserten Produkten“ herausfinden, indem ich eine kleine Keyword-Kampagne auf Amazon einrichte (vergleichbar mit Google Adwords nur bedeutend günstiger), diese ein wenig laufen lassen und genau schaue, bei welchen Suchanfragen auch tatsächlich ein Kauf stattgefunden hat. Genau diese Keywords übernehme ich dann später für eine Onpage-Optimierung für Titel, Bullet-Points und Meta-Keywords.
01:41
Neben den Synonymen und dem Keyword-Planer, gibt es noch weitere Online-Tools, die schnell guten Input liefern können. Somit bekomme ich einen ganzheitlichen Überblick über sämtliche Suchanfragen möglicher Käufer. Im Video verwende ich die kostenlosen Keyword-Tools, die zwar Suchanfragen zu Google auswerten, aber dennoch einen guten Allround-Blick abrunden. Sollten hier Keywords aufgelistet werden, an die ich vorher noch nicht gedacht habe, so kann ich jetzt meine Recherche noch ein wenig ausweiten.
Section 3: Mehr Umsatz auf Amazon - so geht's!
Der wichtigste Ranking-Faktor: Conversion-Rate
07:13
Mit der richtigen Kategorie zum Besteller Nr.1
10:14
03:35
Auch die Verfügbarkeit von Produkten spielt eine sehr wichtige Rolle in Sachen Kundenzufriedenheit. Ist ein bestimmtes Produkt zum Zeitpunkt einer Suchanfrage nicht verfügbar, wird es sehr wahrscheinlich auch nicht gut ranken, bzw. gar nicht angezeigt werden, denn was nicht auf Lager ist, verkauft sich sehr schlecht bis gar nicht. Amazon will natürlich Geld verdienen und das geht am besten mit Produkten, die immer verfügbar sind. Schon weniger Tage „out of stock“ können zuvor mühsam aufgebaute Rankings zunichtemachen. Händler sollten also immer rechtzeitig für genügend Nachschub sorgen – ob FBA oder eigenes Lager.
08:51

Amazon hat nicht nur die größte Auswahl, sondern auch die billigsten Preise. Aber stimmt das wirklich? Gerade in Sachen Preis ist Amazon nicht immer der günstigste Händler im Netz und trotzdem kaufen die Kunden immer mehr auf diesem Marktplatz. Entscheidend für viele Verkäufe ist nicht das billigste Produkt zu haben, sondern einen relevanten und attraktiven Preis passend zu meiner Ware anzubieten. Biete ich meinen Artikel zu günstig an, kann er gerade hierzulande als „Billigware“ abgestempelt werden und damit zu weniger Sales führen. Eine sinnvolle Rabattierung zwischen UVP und Verkaufspreis in Verbindung mit hochwertigen Fotos und ausführlichen Infos zum Produkt machen auch höhere Preise und damit auch mehr Umsatz sowie Gewinn möglich. Verkauft sich bspw. ein teures Produkt besser als ein ähnliches zu einem günstigeren Preis, wird Amazon das teurere Produkt trotzdem besser ranken. Billig(er) ist also nicht automatisch auch besser.

Section 4: Onpage-Optimierung - die perfekte Produktseite
01:26

Wer sich bereits vor der Amazon-Optimierung mit dem Thema SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) befasst hat, der weiß auch, wie wichtig die Onpage-Optimierung ist, um sämtliche Relevanz-Faktoren bedienen zu können. Zwar gibt es zwischen Google und Amazon einige Unterschiede (ich kann bspw. bei Amazon die URL meines Produktes nicht optimieren und habe keinen Einfluss auf die Seiten-Performance oder den Quellcode) jedoch tun sich auch viele Parallelen auf, die man für die Produktoptimierung nutzen kann und sollte.

02:05

Der Produkttitel hat bei Amazon einen enormen Einfluss auf das Ranking und somit auf die Amazon Suchmaschinenoptimierung. Amazon schreibt selbst, dass im Titel alle wichtigen Produktinformationen vorhanden sein sollten. Neben dem Suchbegriff und der Marke sind das auch noch die Größe, das Material, die Farbe und alle anderen wichtigen Eigenschaften. Hierfür stehen dem deutschen Amazon Kunden sagenhafte 500 Zeichen zur Verfügung – noch! Statt nun im Titel nur rote Schuhe einzugeben, sollte besser folgender Titel gewählt werden: Rote Damen-Schuhe, Pumps, von Miau Miau, Größe 38, Büffelleder, in verschiedenen Größen und Farben erhältlich.

07:05

Die markantesten Bereiche auf der Amazon Produktseite, um einen Artikel für das Listing zu optimieren, sind der Titel, die Produktbeschreibung und die Features, die in Form von Aufzählungszeichen, den sogenannten Bullet-Points, angegeben sind. Diese Beschreibungsfelder sind für die Amazon Suche sehr wichtig – aber auch für andere Suchmaschinen. Diese sollten in kurzen Sätzen die Attribute und Funktionen des Artikels beschreiben.

In der Auflistung sollten alle Phrasen enthalten sein, die Kunden mit dem Produkt in Zusammenhang bringen und relevant sind, aber an anderer Stelle noch nicht Erwähnung fanden. Um diese zu finden, sollten sich Amazon Händler einfach einmal dreißig Sekunden lang überlegen, welche Vorteile seines Artikels den Käufer interessieren könnten. Genau diese Features sollten als Verkaufsargumente in den Bullet Points auftauchen.

08:47

Wer bei Amazon verkaufen möchte, muss genau wissen, was den potenziellen Käufer anlockt und wie er ihn von seinem Produkt überzeugen kann. Hierzu trägt eine professionelle und unique Produktbeschreibung maßgeblich bei. Der Artikel wird so perfekt in Szene gesetzt und schnell und erfolgreich verkauft. Neben dem Preis entscheidet bei Amazon auch eine gute Artikelbeschreibung über den Erfolg oder Misserfolg eines Produkts, welches verkauft werden soll.

Es ist nachgewiesen, dass gute Artikelbeschreibungen maßgeblich dazu beitragen, dass ein Produkt sich erfolgreicher verkauft. Denn ein Kunde entscheidet sich in Sekunden, ob ihm das Produkt gefällt oder ob er lieber weiter sucht. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass bereits mit den ersten Zeilen der Beschreibung das Interesse des Kunden geweckt wird und ihn der Beitrag zum weiterlesen verleitet. Nur das Interesse ist natürlich nicht ausreichend, um dem Amazon Kunden ein Produkt schmackhaft zu machen. Denn nicht alle Kunden, die Interesse an dem Artikel zeigen, kaufen auch tatsächlich. Erst eine aussagekräftige Produktbeschreibung sorgt auch dafür, dass der Interessent zum Käufer wird.

04:05

Man soll es kaum glauben, aber ähnlich wie damals die Meta-Keywords sind die „wichtigen Keywords“ in der Seller Central ausschlaggebend für das Amazon-Ranking. Diese kann der Händler direkt in seinem Account bei den Produkteinstellungen festlegen; für den Kunden sind sie weder auf der Website noch im Quelltext zu sehen. Hier stehen insgesamt 5 Zeilen zu je 50 Zeichen zur Verfügung und auch hier sollte man den Platz vollständig ausnutzen. Statt irrelevanter Keyword-Wiederholungen, sollten man lieber auf clevere Kombinationen mit Bindestrichen setzen, denn diese Stellen für Amazons Suchalgorithmus eine UND-Verknüpfung dar. Gibt man bspw. das Keyword „Tee-Glas“ ein, so ergeben sich daraus drei Kombinationen möglicher Suchanfragen: „Teeglas“, „Tee“ und „Glas“. Alle Keywords sollten nur mit einem Leerzeichen getrennt werden, um den Platz optimal auszunutzen. Hier empfiehlt sich übrigens eine Erfolgskontrolle, ob bestimmte Keywords wirklich ranken und ob sich hier auch Sales erzielen lassen.

05:46

Nach wie vor eines DER Verkaufsargumente im Onlinehandel: gute, hochauflösende Produktbilder, denn was man Einzelhandel anfassen und erfahren kann, muss man digital mit guten Bilder ausgleichen. Um hier auch auf Amazon gut auszusehen, sollte man Highres-Bilder mit mindestens 1.000 x 1.000 Pixeln hochladen und davon möglichst viele (optimal 6 maximal 8). Größer als 1.500 x 1.500 Pixel müssen die Fotos allerding auch nicht sein, da sie hier automatisch von Amazon verkleinert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt vor allem auf dem ersten Bild, denn dies erscheint auch in der Amazon-Suche und entscheidet maßgeblich darüber, ob ein Suchergebnis angeklickt wird oder nicht.

25:30

Schritt 1: die richtige Kamera

Beim Kauf der richtigen Kamera sollte man nicht nur auf die Auflösung (maximale Anzahl von Megapixeln) achten, sondern auch auf die Qualität des Objektives (nach Möglichkeit auswechselbar), Bildsensor und z.B. ob das Display aus- und anklappbar ist (besonders dann wichtig, wenn man aus schwierigen Positionen und Winkeln fotografieren muss). Eine gute Spiegelreflexkamera erfüllt in der Regel diese Anforderung.

Preis: zwischen 400-800 Euro (je nach Ausstattung variiert der Preis)


Schritt 2: das passende Objektiv

Die beste Kamera nützt nichts, wenn das Objektiv nicht hochwertig ist. Gerade für detaillierte und gestochenscharfe Produkt-Detailfotos empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Makro- oder Festbrennweite-Objektivs. Hier kann i.d.R. die Brennweite nicht verändert werden (d.h. man kann den Bildausschnitt nicht zoomen), dafür verfügen solche Objektive über besser Einstellungen in Sachen Blende und Belichtung – die Fotos wirken lebendiger und wertiger.

Preis: zwischen 200-600 Euro (je nach Kamera-Modell)


Schritt 3-a: Licht und Untergrund

Für dieses Tutorial und auch für die meisten meiner eigenen Produktfotos verwende ich einen solchen Fototisch. Der Untergrund besteht aus einer milchigen, leicht transparenten und matten Plastikscheibe, die auch von unten angeleuchtet werden kann. An den Seiten und unten habe ich separate Fotostudio-Lampen mittels Klammern befestigt, die mein Produkt perfekt ausleuchten. Eine Ringlampe unter dem Tisch sorgt für eine gleichmäßge Ausleuchtung und weniger Schlagschatten.

Preis: zwischen 80-500 Euro (je nach Größe und Lampenausstattung)


Schritt 3-b: Alternative Lichtwürfel

Wie im Tutorial erwähnt, gibt es zum Fototisch auch eine preisgünstige Alternative: den Lichtwürfel. Er besteht meist aus einem dünnen, transparenten Stoff und lässt sich sehr leicht transportieren und aufstellen. Für einfache Fotos kann ein solcher Würfel auch ausreichen, aber er hat kann nicht von unten angeleuchtet werden und die Platzierung sowie der Kamera-Winkel sind recht eingeschränkt.

Preis: zwischen 20-75 Euro (je nach Größe und Lampenausstattung)


Schritt 4: das richtige Stativ

Schon die kleinsten Erschütterung (z.B. beim Auslösen) können minimale Verwacklung und damit eine gewisse Unschärfe erzeugen. Ein gutes Stativ sorgt dafür, dass die Kamera wackelfrei stehen bleibt und erleichtert gerade bei längeren Fotoshootings die Arbeit enorm. Noch ein wichtiger Tipp: sehr günstige Stative sind oft hakelig beim Einstellen, drehen oder Schwenken. Gute Qualität bekommt man meist schon ab circa 50 Euro. In meinem Fall verwende ich ein Stativ von AmazonBasics, das sehr flexibel und stabil ist. Ein anderes Stativ von Hama dient mit lediglich als „Lampenhalter“, da es zwar deutlich günstiger war, aber auch recht wackelig ist.

Noch ein Tipp: man sollte unbedingt auf die minimale und maximale Einstellhöhe von Objektiven achten. Steht der Fototisch z.B. direkt auf dem Boden, sollte das Stativ auch sehr flach aufgestellt werden können, um einen guten Winkel zum Fotografieren erreichen zu können. Alternativ sollte man sich ein zweites, kleineres Stativ anschaffen.

Preis: zwischen 25-130 Euro (je nach Größe und Qualität)


Schritt 5: die Bildbearbeitungssoftware

Ich nutze schon seit vielen Jahren Photoshop (manchmal auch Lightroom) um meine Produktfotos freizustellen und nachzubearbeiten. Während man die Hardware kaufen kann, muss man diese Software mieten, denn mit der Adobe Creative Cloud (kurz CC) bezahlt man entweder eine Jahres- oder Monatsgebühr für die Tools. Für Lightroom und Photoshop werden ca. 130 Euro im Jahr (oder ca. 12 Euro im Monat) und für die gesamte Palette (alle Adobe Programme) ca. 700 Euro pro Jahr (oder 60 Euro pro Monat) fällig. Für die meisten Händler dürfte die beiden Foto-Tools völlig ausreichen. Mit beiden Programmen habe ich in der Vergangenheit sehr gut Erfahrungen gemacht und kann sie bedenkelos empfehlen.

Tipp: wer es gern noch günstiger, bzw. kostenlos haben möchte, der sollte sich GIMP herunterladen. Das Programm ist quasi die Gratis-Alternative zu Photoshop, allerdings auch etwas weniger nutzerfreundlich und auch auf einige Features muss man verzichten.

Preis: ca. 130 Euro (Jahresgebühr)

Section 5: Bewertungen auf Amazon - das solltest du unbedingt wissen...
05:13

Gute Bewertungen sind Gold für jeden eBay Käufer. Denn zum einen werden Produkte mit vielen Bewertungen ganz oben in den Amazon Suchergebnissen angezeigt oder rutschen zumindest weiter nach oben. Diese Platzierung hat einen großen Einfluss auf den späteren Verkauf. Und zum anderen sind Menschen Herdentiere: Einige gute positiven Bewertungen erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit für weitere positive Bewertungen. So entsteht eine Eigendynamik. Das bedeutet im Umkehrschluss für den Amazon Verkäufer, dass zu Beginn ein paar wenige positive Bewertungen reichen, um die Dynamik in Schwung zu bringen und reale Bewertungen zu erhalten.

Gerade Konsumenten mit einer hohen Skepsis messen Kundenbewertungen einen hohen Stellenwert ein. Sie messen Bewertungen ein großes Vertrauen zu und erwarten eine vertrauenswürdige Quelle. Manipulieren nun Amazon-Verkäufer an dieser Stelle, indem sie positive Kundenrezensionen für die eigenen Artikel verfassen oder verfassen lassen oder schlechte Bewertungen für Konkurrenzprodukte abgeben, ist das rechtlich strafbar. Wird dies bekannt, ist der gute Ruf hinüber.

10:30
Ähnlich wie beim Verhältnis von absoluter Anzahl vs. relevanter Anzahl der Konkurrenzprodukte muss man auch die Kundenbewertungen auf Amazon betrachten. Zwar kann ein Produkt bereits 100 positive Bewertungen gesammelt haben, aber dennoch nicht ganz oben im Produktlisting stehen – auch denn nicht, wenn es die meisten Bewertungen in dieser Kategorie hat. Auch ob diese Bewertungen aus Produktests oder echten Verkäufen resultierten, sind nicht wirklich entscheidend für Amazon. Viel wichtiger ist, ob eine Bewertung eines Rezensenten hilfreich für andere potentielle Käufer ist, sprich als „hilfreich“ bei Amazon markiert wurde. Was nützt einem möglichen Kunden der profane Bewertungssatz „Tolles Produkt, gefällt mir gut!“ auch wenn dies einen verifizierten Verkauf darstellt, wenn eine andere Bewertung zwar „nur“ ein Produkttest war, dafür aber einen echten Mehrwert enthält. Ein Blick in die Übersicht der Amazon-Rezensionen eines Produkts offenbart es: hier werden die am häufigsten mit „hilfreich“ markierten Bewertungen ganz oben angezeigt und priorisiert.
05:45

Wie bei den großen Shopbewertungsportalen auch, werden bei Amazon die Bewertungen der Händler in Sternen vorgenommen. Kunden können jeweils ein bis fünf Sterne vergeben, wobei fünf die höchste und beste Auszeichnung ist. Dabei ist auffällig, dass über achtzig Prozent der Amazon Händler eine Bewertung besitzen, die über 4,5 Sterne liegt. Das bedeutet, dass die Mehrheit der User mit der Händler Leistung sehr zufrieden ist. Immerhin haben exakt 94 Prozent der Händler in einer durchgeführten Befragung eine Bewertung von mehr als 4,5 Sternen. Die besten Händler können 5,0 Punkte erreichen und die meist vergebenen Auszeichnungen sind die Bewertungen 4,8, 4,9 oder 5,0. Nur sehr wenige Händler können eine negative Rezension aufweisen: Lediglich zwei Prozent der Amazon Händler haben eine Bewertung von 3,0 oder weniger Sternen.

Wer auf Amazon verkaufen möchte, muss demnach keine allzu große Angst vor einer Negativ-Bewertung haben, da die meisten Käufer wohlwollend die Verkäufer beurteilen. Denn es werden meistens vier oder fünf Sterne vergeben. Allerdings bedeutet dies im Umkehrschluss auch, dass sich ein Händler mit besonders positiven Beurteilungen so gut wie gar nicht von den anderen Verkäufern abheben kann. Für Amazon Kunden ist es Standard, eine gute Bewertung abzugeben – schlechte Bewertungen sind vielmehr eher die Ausnahme. Das zieht nach sich, dass schon eine Bewertung von 4,0 reicht, um negativ aus der Masse herauszustechen. Einfach gesagt bedeutet das für eine Amazon Optimierung: Eine gute Kunden Rezension bietet kaum Vorteile, eine schlechte allerdings einen großen Nachteil.

Section 6: Power-Tipps: Erfolgreicher auf Amazon verkaufen
07:06

Eine Suchmaschine mit Algorithmen kann noch so ausgeklügelt programmiert sein – es gibt immer auch Lücken, die von findigen Suchmaschinenoptimieren ausgenutzt werden, um das eigenen Ranking zu pushen – dies gilt für Google wie für Amazon gleichermaßen. Eine solche „Lücke“ kann man bei Amazon mit den Power-URLs oder Super-URLs ausgenutzt werden, allerdings ist diese Vorgehensweise weder 100 prozentig belegbar noch im Sinne von Amazon. Denn man gaukelt dem Algorithmus des Marktplatzes eine Suchanfrage mit angeschlossenem Kauf nur vor, ohne dass ein Kunde tatsächlich danach gesucht hat.

Wie im Video bereits erwähnt unterstützen wir diese Methode weder, noch können wir auch versprechen, dass das wirklich funktioniert. Eines, was man aus den vielen Jahren der Google-Optimierung gelernt hat: wer auch Lücken optimiert, der optimiert auf kurze Sicht und riskiert im schlimmsten Fall eine Abstrafung.

03:43

Auch wenn immer mehr produktbezogene Suchanfragen direkt auf Amazon und nicht mehr auf Google starten, so sollte man dennoch eines im Blick haben: noch immer suchen (und das wird auch immer so bleiben) viele Nutzer auch auf Google nach Produkten und bei über 70% solcher Suchanfragen ist ein Amazon Produkt, eine Kategorie oder sogar eine Suchergebnisliste des Marktplatzes selbst unter den ersten drei Suchtreffern bei Google vertreten. Daher bekommt Amazon nicht wenig Traffic auch von Google und das sollte man für seine Produkte unbedingt nutzen. Selbst wenn man bei einer internen Amazon Suche nicht unbedingt auf den vorderen Plätzen vertreten ist, so kann man es dennoch bei einer Google-Suche sein und damit wertvollen Traffic auf sein Produkt leiten und damit die Chance auf mehr Sales generieren.

03:05
Neben der Kundenzufriedenheit ist die Chance auf Verkäufe enorm wichtig für Amazon, denn umso mehr verkauft wird, desto mehr (über Provisionen) verdient auch Amazon selbst mit. Um Produkte nach ihrer Verkaufshäufigkeit zu sortieren, gibt es auf Amazon den Verkaufsrang – desto besser (kleiner) dieser Wert es, desto besser rankt das Produkt. Im Wesentlichen beschreibt der Verkaufsrang (auch Bestseller-Rang, kurz BSR genannt) wie oft, bzw. gut sich ein bestimmtes Produkt innerhalb einer Kategorie verkauft. Will man nun also seinen Mitbewerber, bzw. das Konkurrenz-Produkt überholen, muss man mehr verkaufen, als jener Konkurrent. Dabei spielt nicht die absolute Verkaufshistorie eine Rolle, sondern der tägliche Absatz der Produkte. Es reicht also aus, sein eigenes Produkt nur ein einziges Mal häufiger zu verkaufen, als das des Mitbewerbers und schon steigt man im Ranking auf – zumindest für diesen einen Tag. Nun gilt es, diesen Platz zu halten, in dem man bspw. attraktive Preise, Varianten und/oder Bilder sowie Details anbietet.
11:39

Das Amazon-Partnerprogramm ist aus vielerlei Sicht wertvoll für Händler. Einerseits bietet es auf sehr einfache und unkomplizierte Weise die Möglichkeit, selbst als Affiliate tätig zu werden und durch Verkäufe durch Provisionen Geld zu verdienen (je nach Produktkategorie erhält man eine Verkaufsprovision von 5-10%). Andererseits kann ich auf diese Weise gezielt auf Suchanfragen von Google optimieren (z.B. „Trampolin Testsieger 2015“) und damit aus Interessenten Kunden meiner eigenen Produkte machen und damit sogar noch zusätzlich Geld verdienen.

Tipp: im Vergleich zu vielen anderen Affiliate-Programme wird bei Amazon die Lifetime des Cookies auf 24 Stunden begrenzt – bei ähnlichen Partnerprogrammen z.B. von Zanox ist dieses Cookie 30 Tage aktiv. In jedem Fall aber gilt das Last-Cookie-Wins-Prinzip, d.h. wenn innerhalb der Lifetime (also beim Amazon-Partnerprogramm innerhalb der 24 Stunden nach dem Klick) vor einem Kauf der gleich Nutzer durch einen anderen Affiliate-Parnter zu Amazon geführt wird, bekommt dieser die Provision aus den erzielten Einkäufen des Nutzers. Es zählt also immer das zuletzt gesetzte Cookie.

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Instructor Biography

Ronny Marx, Kommunikationsdesigner

Ronny Marx ist seit 7 Jahren freiberuflich leidenschaftlicher Web-Designer sowie Online-Marketing-Berater aktiv. Schon während seines Studiums zum Kommunikationsdesigner betreute er nebenher viele kleinere Unternehmen und Startups, entwickelte dabei Corporate Designs und baute deren Websites auf. Nach seinem Studium war er als Projektleiter und Art Director im E-Commerce-Umfeld tätig und bestritt während dieser Zeit erfolgreich diverse Marketing Wettbewerbe. Er bloggt und berät in Sachen Social Media, SEO, Screendesign und Usability, betreibt mehrere Blogs, Affiliate-Projekte und einen eigenen Onlineshop. Online-Marketing im E-Commerce-Umfeld gehört zu seiner Kernexpertise, die er durch fortlaufend neue Projekte ausbaut und verbessert.

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